Appel des disciples 10 études
- 12Der wirkliche Name des Matthäus?
- 13Die große Entscheidung unseres Lebens
- 14Die ersten Jünger
- 15Die Begegnung mit Philippus
- 16Die Bestätigung der Berufung der Jünger
Conflits avec les Pharisiens 14 études
- 22Die Pharisäer oder die Schriftgelehrten
- 23Der Sauerteig der Pharisäer
- 24Guérison de l’homme à la main desséchée
- 25Das Gespräch Jesu, des Messias, mit Nikodemus
- 26Jesus ist der Herr des Sabbats
Début ministère de Jésus 3 études
Enseignements de Jésus 45 études
- 39Das ewige Leben
- 40Das auf Fels gebaute Haus
- 41Den Stein werfen
- 42Wer sucht, der findet
- 43Die Liebe Gottes zum Menschen
Généalogie de Jésus 9 études
- 84Wer ist Josefs Vater?
- 85Stammt Jesus von Salomo oder Nathan ab?
- 86Wer ist Schealtiëls Vater?
- 87Wer ist Usijas Vater?
- 88Wer ist Jechonjas Vater?
Ministère de Jésus 79 études
- 93Willst du gesund werden?
- 94Die Taufe Jesu, des Messias
- 95Die Abordnung aus Jerusalem
- 96Die Begegnung Jesu, des Messias, mit Natanaël
- 97Die Hochzeit zu Kana
Ministère en Galilée 16 études
- 172Die Rückkehr nach Galiläa
- 173Ankunft in Kafarnaum in Galiläa
- 174Die Schwierigkeiten in Nazareth
- 175Zahlreiche Heilungen am Abend
- 176Predigt in Galiläa
Miracles de Jésus 70 études
- 188Die Schwiegermutter des Petrus
- 189Ein von vier Männern getragener Gelähmter
- 190Die Frau mit dem Blutfluss
- 191Die Tochter des Jaïrus
- 192Was sagt Jesus zur Tochter des Jaïrus?
Paraboles de Jésus 54 études
- 40Das auf Fels gebaute Haus
- 47Die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn
- 72Das Bild vom Salz ohne Geschmack
- 258Die Gleichnisse?
- 259Die Gleichnisse
Tentation de Jésus 2 études
Relation disciple-Seigneur et invitation au repos 1 étude
Leben und Wirken Jesu
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PER044
Die Verhaftung Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Verhaftung Johannes’ des Täufers durch Herodes Antipas und veranschaulicht einen bedeutenden Übergang vom Wirken des Johannes zu dem Jesu als einzigem anerkannten Messias. Das wahrscheinlich im Jahr 30 n. Chr. stattfindende Ereignis ist ein entscheidender Wendepunkt im damaligen religiösen Umfeld, der durch Verweise auf die Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes hervorgehoben wird.
Johannes 3.24 (Lutherbibel 1912) :Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER081
Der Auftrag der zwölf Apostel
Der Artikel untersucht den Auftrag der zwölf Apostel nach Matthäus, Markus und Lukas. Er betont den Vorrang der Juden im Heilsplan und die Anweisungen Jesu zur Verkündigung des Reiches Gottes.
Matthäus 15.24 (Lutherbibel 1912) :Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER113
Die Frage Johannes des Täufers
Im Gefängnis schickt Johannes der Täufer seine Jünger zu Jesus, um ihn zu fragen, ob er wirklich der erwartete Messias sei. Jesus antwortet mit seinen Taten – Heilungen, Auferweckungen und der Verkündigung an die Armen – und stützt sich dabei auf Jesaja 35.5. Der Artikel untersucht die Unterschiede zwischen den beiden Wirkungsweisen, die redaktionelle Logik des Matthäus und die starke christologische Aussage, die in dem prophetischen Verweis mitschwingt: Jesus ist Gott, der kommt, um sein Volk zu retten (Jes 35.4).
Matthäus 9.27-31 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: HERR, ja.Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, daß es niemand erfahre!Aber sie gingen aus und machten ihn ruchbar im selben ganzen Lande.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER162
Aussendung der zwölf Apostel
Die Perikope 162 berichtet von der Aussendung der zwölf Apostel durch Jesus in Galiläa, einige Wochen vor dem Passafest (März 32 n. Chr.). Diese Episode, von Matthäus (10,1-15), Markus (6,6-13) und Lukas (9,1-6) überliefert, zeigt die Jünger, die zu zweit ausgesandt werden, um das Reich zu predigen, zu heilen und Dämonen auszutreiben. Jeder Evangelist bringt seine eigene Sichtweise auf die Reiseanweisungen und das Wesen der Sendung ein.
Markus 6.6-13 (Lutherbibel 1912) :Und er verwunderte sich ihres Unglaubens. Und er ging umher in die Flecken im Kreis und lehrte sie.Und er berief die Zwölf und hob an und sandte sie je zwei und zwei und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister,und gebot ihnen, daß sie nichts bei sich trügen auf dem Wege denn allein einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel,aber wären geschuht, und daß sie nicht zwei Röcke anzögen.Und sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus gehen werdet, da bleibet bis ihr von dannen zieht.Und welche euch nicht aufnehmen noch hören, da gehet von dannen heraus und schüttelt den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie. Ich sage euch wahrlich: Es wird Sodom und Gomorrha am Jüngsten Gericht erträglicher gehen denn solcher Stadt.Und sie gingen aus und predigten, man sollte Buße tun,und trieben viele Teufel aus und salbten viele Sieche mit Öl und machten sie gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER163
Tod Johannes des Täufers
Die Perikope 163 analysiert die Reaktion des Herodes Antipas auf den Ruf Jesu, den er mit dem auferstandenen Johannes dem Täufer gleichsetzt. Anhand eines synoptischen Vergleichs von Matthäus 14.1-2, Markus 6.14-16 und Lukas 9.7-9 untersucht der Artikel die Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den drei Berichten, den politischen Kontext in Galiläa im März 32 n. Chr. und das Gewicht der Schuld des Herodes nach der Ermordung Johannes des Täufers.
Markus 6.14-16 (Lutherbibel 1912) :Und es kam vor den König Herodes (denn sein Name war nun bekannt) und er sprach: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten.Etliche aber sprachen: Er ist Elia; etliche aber: Er ist ein Prophet oder einer von den Propheten.Da es aber Herodes hörte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER164
Rückblick auf die Verhaftung Johannes des Täufers
Die Perikope PER164 erinnert an die Umstände der Verhaftung Johannes des Täufers, wie sie von Matthäus (14.3-5) und Markus (6.17-20) berichtet werden. Johannes wurde eingekerkert, weil er die unerlaubte Ehe des Herodes Antipas mit Herodias, der früheren Frau seines Bruders, öffentlich angeprangert hatte. Markus zeichnet ein differenziertes Bild des Herodes, der zwiespältig und von Johannes fasziniert war, während Matthäus seine Furcht vor der Menge betont. Es ist Herodias, die auf den Tod des Propheten drängt; er wurde im März 32 n. Chr. in Machaerus gefangen gehalten.
Markus 6.17-20 (Lutherbibel 1912) :Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefängnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreit.Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, daß du deines Bruders Weib habest.Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten, und konnte nicht.Herodes aber fürchtete Johannes; denn er wußte, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrte ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und hörte ihn gern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER165
Erinnerung an die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers
Die Perikope 165 untersucht die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers nach Matthäus (14,6-12) und Markus (6,21-29). In Galiläa gibt Herodes Antipas im März 32 n. Chr. der Manipulation der Herodias durch den Tanz der Salome nach und lässt den Propheten enthaupten. Der Artikel hebt die Parallele zwischen dem Martyrium des Johannes und dem Jesu hervor, zwei messianischen Gestalten, die zu Unrecht verurteilt und in einem Grab beigesetzt wurden.
Markus 6.21-29 (Lutherbibel 1912) :Und es kam ein gelegener Tag, daß Herodes auf seinen Jahrestag ein Abendmahl gab den Obersten und Hauptleuten und Vornehmsten in Galiläa.Da trat hinein die Tochter der Herodias und tanzte, und gefiel wohl dem Herodes und denen die am Tisch saßen. Da sprach der König zu dem Mägdlein: Bitte von mir, was du willst, ich will dir's geben.Und er schwur ihr einen Eid: Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis an die Hälfte meines Königreiches.Sie ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soll ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Täufers.Und sie ging alsbald hinein mit Eile zum König, bat und sprach: Ich will, daß du mir gebest jetzt zur Stunde auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers.Der König war betrübt; doch um des Eides willen und derer, die am Tisch saßen, wollte er sie nicht lassen eine Fehlbitte tun.Und alsbald schickte hin der König den Henker und hieß sein Haupt herbringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefängnisund trug her sein Haupt auf einer Schüssel und gab's dem Mägdlein, und das Mägdlein gab's ihrer Mutter.Und da das seine Jünger hörten, kamen sie und nahmen seinen Leib, und legten ihn in ein Grab.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER166
Die Rückkehr der Apostel
Nach ihrer Evangelisationsmission in Galiläa kehren die Apostel zu Jesus zurück und berichten ihm von ihrem Wirken. Markus betont ihre Erschöpfung und ihr Bedürfnis nach Ruhe an einem einsamen Ort, während Lukas präzisiert, dass der Rückzug nach Betsaida führt. Dieser Abschnitt hebt das Mitgefühl Jesu für seine Jünger, die Bedeutung der Ruhe im Dienst und die Praxis der apostolischen Rechenschaftsablage hervor. Das Ereignis findet im März 32 n. Chr. in Galiläa statt.
Markus 6.30-31 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen zu Jesu zusammen und verkündigten ihm das alles und was sie getan und gelehrt hatten.Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER220
Der Messias Jesus sendet 70 Jünger aus
Jesus sendet siebzig Jünger zu einem Evangelisationseinsatz aus (Lukas 10.1-16), ein einzigartiges Ereignis in den Evangelien. Von Betanien jenseits des Jordan aus weitet er um November 32 seine Sendung über die Zwölf hinaus aus. Die Anweisungen erinnern an die den Aposteln gegebenen, haben jedoch eine universellere Tragweite. Jesus warnt vor der Gefahr der Ablehnung und verurteilt die Verblendung der galiläischen Städte Chorazin, Betsaida und Kafarnaum.
Matthäus 10.1-15 (Lutherbibel 1912) :Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister, daß sie sie austrieben und heilten allerlei Seuche und allerlei Krankheit.Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: der erste Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, des Zebedäus Sohn, und Johannes, sein Bruder;Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, des Alphäus Sohn, Lebbäus, mit dem Zunamen Thaddäus;Simon von Kana und Judas Ischariot, welcher ihn verriet.Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte,sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.Macht die Kranken gesund, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Teufel aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch.Ihr sollt nicht Gold noch Silber noch Erz in euren Gürteln haben,auch keine Tasche zur Wegfahrt, auch nicht zwei Röcke, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.Wo ihr aber in eine Stadt oder einen Markt geht, da erkundigt euch, ob jemand darin sei, der es wert ist; und bei demselben bleibet, bis ihr von dannen zieht.Wo ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es;und so es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.Und wo euch jemand nicht annehmen wird noch eure Rede hören, so geht heraus von demselben Haus oder der Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.Wahrlich ich sage euch: Dem Lande der Sodomer und Gomorrer wird es erträglicher gehen am Jüngsten Gericht denn solcher Stadt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER266
Der Lohn der Apostel
Der Artikel untersucht den Lohn der Apostel nach den Evangelien zwischen Chanukka und Pessach. Jesus zieht nach Jericho und in die Nähe des Jordan, heilt und lehrt und erweckt insbesondere Lazarus. Diese Taten rufen eine feindselige Reaktion der religiösen Autoritäten hervor.
Matthäus 19.27-30 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels.Und wer verläßt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird's hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.Aber viele, die da sind die Ersten, werden die Letzten, und die Letzten werden die Ersten sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER276
Die Ankunft der Juden aus der Stadt Jerusalem
Der Artikel behandelt die Ankunft von Juden in Betanien, um Jesus zu sehen, als die Passion näher rückt. Angesichts seiner wachsenden Beliebtheit erwägen die religiösen Autoritäten seine Verhaftung, während sich der Verrat des Judas anbahnt.
Johannes 12.9-11 (Lutherbibel 1912) :Da erfuhr viel Volks der Juden, daß er daselbst war; und sie kamen nicht um Jesu willen allein, sondern daß sie auch Lazarus sähen, welchen er von den Toten auferweckt hatte.Aber die Hohenpriester trachteten darnach, daß sie auch Lazarus töteten;denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Appel des disciples
Ce thème rassemble les récits fondateurs où Jésus choisit et appelle ceux qui l'accompagneront tout au long de son ministère. Il couvre les scènes où Jésus interpelle des pêcheurs sur les rives de la mer de Galilée, convoque des hommes à tout quitter pour le suivre, et constitue progressivement le groupe des Douze qui formera le cœur de sa mission.
Ces passages s'inscrivent dans le cadre plus large du ministère de Jésus en Galilée et font écho aux premières actions publiques de Jean le Baptiste, qui prépare la voie. L'appel des disciples révèle la manière dont Jésus exerce son autorité : non par contrainte, mais par une invitation directe et personnelle qui transforme radicalement la vie de ceux qui l'entendent.
Lire ces textes permet de comprendre ce que signifie être disciple au sens évangélique du terme, quelles exigences cela implique et quelle communauté Jésus entend construire. Ces récits éclairent aussi la mission que Jésus confiera plus tard aux apôtres, traçant une continuité entre l'appel initial et l'envoi en mission.
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CTD037
Der wirkliche Name des Matthäus?
L'article discute de l'identité du disciple Matthieu, également appelé Lévi dans certains Évangiles. Il explique que cette variation de nom est due aux pratiques onomastiques du 1er siècle, où les gens avaient souvent plusieurs noms selon les contextes sociaux et religieux.
Markus 2.14 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA004
Die große Entscheidung unseres Lebens
Der Artikel beleuchtet die entscheidende Frage, Jesus trotz aller Schwierigkeiten zu folgen. Petrus wählt den Weg der tiefen Hingabe an Jesus und stellt die ewigen Werte über die unmittelbaren materiellen Segnungen, anders als andere, die sich abwenden. Der Artikel betont, wie wichtig es ist, den schmalen Weg zu wählen, der zum ewigen Leben führt, und ermutigt uns, Gott an die erste Stelle zu setzen, damit unser geistliches Leben gelingt und wir das wahre Heil erlangen.
Matthäus 16.26 (Lutherbibel 1912) :Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER033
Die ersten Jünger
Der Artikel untersucht die erste Begegnung Jesu mit seinen ersten Jüngern, von der allein Johannes berichtet. Andreas und Johannes erkennen Jesus als den Messias und beschließen, ihm zu folgen. Ein bedeutsamer Moment ist die Veränderung der Identität des Simon Petrus durch Jesus, die ihre Hingabe kennzeichnet. Dieser Bericht bietet einen einzigartigen Blickwinkel, der in den synoptischen Evangelien fehlt.
Johannes 19.14 (Lutherbibel 1912) :Es war aber der Rüsttag auf Ostern, um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer König!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER034
Die Begegnung mit Philippus
PER034 erzählt von Jesu Begegnung mit Philippus, die allein Johannes berichtet (Joh 1,43–46) und die am 6. Oktober 29 in Betanien jenseits des Jordans stattfindet. Philippus, zuvor wie Andreas, Johannes und Simon Petrus ein Jünger Johannes’ des Täufers, wird Jesu vierter Jünger. Der Artikel untersucht den natürlichen Übergang dieser Jünger zum Messias, wobei Johannes der Täufer sich als Wegbereiter und nicht als konkurrierender Meister versteht.
Johannes 1.43-46 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Joseph's Sohn von Nazareth.Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER054
Die Bestätigung der Berufung der Jünger
Am Ufer des Sees Genezareth bestätigt Jesus gegen März des Jahres 31 die Berufung von vier Fischern: Simon Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes. Anders als bei einem ersten Ruf in Betanien lädt er sie nun ein, alles zu verlassen, um sich ausschließlich der Evangelisation zu widmen. Ihre sofortige und vollständige Antwort zeugt von einem Vertrauen, das in den Monaten an seiner Seite gewachsen ist. Matthäus (4.18-22) und Markus (1.16-20) berichten von dieser grundlegenden Episode des galiläischen Wirkens.
Markus 1.16-20 (Lutherbibel 1912) :Da er aber am Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer.Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.Und da er von da ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie.Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER061
Die Weihe des Jüngers
Der Artikel untersucht die Weihe der Jünger Jesu anhand der Evangelien nach Matthäus und Lukas. Er behandelt die Herausforderungen und Prüfungen, die mit der Entscheidung verbunden sind, Jesus nachzufolgen, die Fähigkeit des Messias zur geistlichen Unterscheidung und die familiären Verpflichtungen der Jünger. In Galiläa verankert, unterstreicht er die Wirkung des neuartigen Wirkens Jesu.
Lukas 9.59 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER066
Die Berufung eines weiteren Jüngers, Matthäus
Der Artikel untersucht Jesu Berufung des Matthäus und betont dessen besondere Rolle unter den Jüngern als künftiger Evangelist. Matthäus verlässt seinen Beruf als Steuereinnehmer und folgt Christus, nachdem er ihn wahrscheinlich durch Johannes den Täufer bereits kannte. Diese Berufung macht ihn zu einem wichtigen Sprecher der Apostel.
Apostelgeschichte 1.21-22 (Lutherbibel 1912) :So muß nun einer unter diesen Männern, die bei uns gewesen sind die ganze Zeit über, welche der HERR Jesus unter uns ist aus und ein gegangen,von der Taufe des Johannes an bis auf den Tag, da er von uns genommen ist, ein Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER067
Das von Levi gegebene Festmahl
Matthäus, auch Levi genannt, veranstaltet ein Festmahl anlässlich seiner Berufung durch Jesus. Dieses Gastmahl unterstreicht Jesu einbeziehende Sendung und die Aufnahme durch oft ausgegrenzte Menschen. Die Synoptiker berichten das Ereignis, das Matthäus’ Wirkung auf seine Umgebung veranschaulicht.
Apostelgeschichte 1.13 (Lutherbibel 1912) :Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, da denn sich aufhielten Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER210
Die Reaktion von Jakobus und Johannes
Während der Reise Jesu durch Samarien schlagen Jakobus und Johannes, die „Donnersöhne“, vor, Feuer vom Himmel auf ein feindseliges samaritisches Dorf herabfallen zu lassen. Jesus weist sie streng zurecht und erinnert daran, dass er gekommen ist, um die Menschen zu retten und nicht, um sie zu verderben. Diese nur von Lukas berichtete Episode (Lk 9,54-56) veranschaulicht die jüdisch-samaritischen Spannungen und die allmähliche Prägung der Jünger hin zu einem Geist der Barmherzigkeit.
Lukas 9.54-56 (Lutherbibel 1912) :Da aber das seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: HERR, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elia tat.Jesus aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER238
Die anspruchsvolle Hingabe des Jüngers
Die Perikope 238 berichtet von einer Lehre, die nur bei Lukas vorkommt (14.25-27), über die Anforderungen der Jüngerschaft. Auf dem Weg nach Betanien, nach dem 4. Dezember 32, wendet sich der Messias Jesus an eine große Menschenmenge: Dem Messias zu folgen bedeutet, ihm absoluten Vorrang vor jeder menschlichen Beziehung einzuräumen ('hassen' im semitischen Sinn) und bereit zu sein, sein Kreuz zu tragen, das heißt, Leiden und Ablehnung auf sich zu nehmen, um treu zu bleiben. Eine völlige Hingabe, ohne Kompromisse.
Lukas 9.23 (Lutherbibel 1912) :Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN021
Die Berufungen der Jünger
L'article analyse les différents récits des évangiles concernant l'appel des premiers disciples de Jésus, montrant que ces narrations ne se contredisent pas mais se…
Conflits avec les Pharisiens
Les récits évangéliques accordent une place importante aux affrontements répétés entre Jésus et les Pharisiens, l'un des groupes religieux les plus influents du judaïsme du premier siècle. Ces tensions traversent l'ensemble du ministère de Jésus, depuis ses débuts en Galilée jusqu'à ses derniers jours à Jérusalem, et constituent un fil conducteur majeur des quatre Évangiles.
Les points de friction sont nombreux et variés : l'interprétation du sabbat, les règles de pureté rituelle, la fréquentation des pécheurs, l'autorité avec laquelle Jésus enseigne et pardonne les péchés. Ces désaccords ne sont pas de simples querelles de détail — ils révèlent deux visions profondément différentes de la Loi, de la grâce et de l'identité du Messie attendu.
Étudier ces conflits permet de mieux comprendre le contexte religieux et culturel dans lequel Jésus a exercé son ministère. Ils éclairent également des thèmes doctrinaux essentiels comme l'hypocrisie religieuse, dénoncée notamment dans le Sermon sur la montagne, et la nature du Royaume de Dieu tel que Jésus le proclame face aux attentes de son époque.
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CTD063
Die Pharisäer oder die Schriftgelehrten
Cet article aborde une apparente contradiction biblique entre les pharisiens et les scribes dans les Évangiles, et explique comment ces différences reflètent des perspectives distinctes mais complémentaires des auteurs bibliques sur l'opposition à Jésus.
Lukas 11.14-16 (Lutherbibel 1912) :Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.Die andern aber versuchten ihn und begehrten ein Zeichen von ihm vom Himmel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD069
Der Sauerteig der Pharisäer
L'article explore la diversité des présentations évangéliques de l'avertissement de Jésus sur le "levain des pharisiens", examinant les différences culturelles et théologiques chez Matthieu, Marc et Luc.
Matthäus 16.11-12 (Lutherbibel 1912) :Wie, versteht ihr denn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteig des Brots, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR010
Guérison de l’homme à la main desséchée
L'article explore le miracle de Jésus guérissant un homme à la main desséchée, illustrant sa confrontation avec les Pharisiens sur le sens du sabbat. Les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc relatent chacun cet événement avec des nuances, soulignant la compassion de Jésus et la rigidité des autorités religieuses.
Markus 3.1-6 (Lutherbibel 1912) :Und er ging abermals in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand.Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten.Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor!Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still.Und er sah sie umher an mit Zorn und ward betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere.Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrächten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER041
Das Gespräch Jesu, des Messias, mit Nikodemus
Das in Johannes 3 geschilderte Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus in Jerusalem stellt eine entscheidende Wende hin zu einer persönlichen christlichen Frömmigkeit dar, fern von jüdischen Ritualen und mit Betonung der inneren Beziehung zu Gott.
Johannes 3.1-21 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht?Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden.Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER076
Jesus ist der Herr des Sabbats
Jesus und seine Jünger gehen an einem Sabbat durch ein Kornfeld (5. April 31 in Galiläa). Die Pharisäer werfen ihnen vor, das Sabbatgesetz zu übertreten. Jesus antwortet mit dem Beispiel Davids und bekräftigt seine uneingeschränkte Vollmacht: Der Menschensohn ist Herr des Sabbats. Er verurteilt die Fehlentwicklungen der pharisäischen Auslegung, die dem ursprünglichen Geist des mosaischen Gesetzes widerspricht, und beansprucht das Recht, den wahren Sabbat wiederherzustellen.
1. Samuel 21.1-6 (Lutherbibel 1912) :David aber kam gen Nobe zum Priester Ahimelech. Und Ahimelech entsetzte sich, da er David entgegenging, und sprach zu ihm: Warum kommst du allein und ist kein Mann mit dir?David sprach zu Ahimelech, dem Priester: Der König hat mir eine Sache befohlen und sprach zu mir: Laß niemand wissen, warum ich dich gesandt habe und was ich dir befohlen habe. Denn ich habe auch meine Leute an den und den Ort beschieden.Hast du nun etwas unter deiner Hand, ein Brot oder fünf, die gib mir in meine Hand, oder was du findest.Der Priester antwortete David und sprach: Ich habe kein gemeines Brot unter meiner Hand, sondern heiliges Brot; wenn sich nur die Leute von Weibern enthalten hätten!David antwortete dem Priester und sprach zu ihm: Es sind die Weiber drei Tage uns versperrt gewesen, da ich auszog, und der Leute Zeug war heilig; ist aber dieser Weg unheilig, so wird er heute geheiligt werden an dem Zeuge.Da gab ihm der Priester von dem heiligen Brot, weil kein anderes da war denn die Schaubrote, die man vor dem HERRN abhob, daß man anderes frisches Brot auflegte des Tages, da man sie wegnahm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER078
Die Pharisäer erwägen, den Messias Jesus zu ermorden
Perikope 78 berichtet vom Beschluss der Pharisäer, den Messias Jesus nach der Heilung des Mannes mit der gelähmten Hand am Sabbat zu ermorden. Im Jahr 31 stehen sich in Kapernaum die feindseligen religiösen Autoritäten und das bewundernde Volk deutlich gegenüber. Abweichende Stimmen wie Nikodemus und Gamaliel bezeugen Widerstand innerhalb des Hohen Rates. Trotz dieser Verschwörung setzt Jesus seinen Dienst entschlossen fort.
Matthäus 12.14-15 (Lutherbibel 1912) :Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten einen Rat über ihn, wie sie ihn umbrächten.Aber da Jesus das erfuhr, wich er von dannen. Und ihm folgte viel Volks nach, und er heilte sie alleLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER121
Lehre über die Dämonen
Der Artikel untersucht, wie Jesus die Anschuldigung der Pharisäer widerlegt, er treibe die Dämonen durch Satan aus, und dabei seine überlegene göttliche Vollmacht hervorhebt.
Lukas 11.21-22 (Lutherbibel 1912) :Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahrt, so bleibt das seine mit Frieden.Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und überwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilt den Raub aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER123
Die Widersprüche der Pharisäer aufgedeckt
Dieser Artikel behandelt die Widersprüche der Pharisäer, die Jesus mit Hilfe von Metaphern aufdeckt. Jesus vergleicht die Menschen mit Bäumen, fordert jeden dazu auf, Stellung zu beziehen, und betont, dass die Worte das Herz offenbaren. Er warnt, dass alle nach ihren Worten gerichtet werden, und macht damit deutlich, wie wichtig ein erneuertes Leben ist.
Matthäus 12.33-37 (Lutherbibel 1912) :Setzt entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; oder setzt einen faulen Baum, so wird die Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum.Ihr Otterngezüchte, wie könnt ihr Gutes reden, dieweil ihr böse seid? Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus seinem guten Schatz des Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz.Ich sage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben.Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER158
Das Urteil über die Pharisäer
Die Perikope PER158 analysiert die Reaktion der Pharisäer auf die Wunder Jesu in Kafarnaum (Mt 9.33-34). Während die Menge ein göttliches Werk erkennt, schreiben die Pharisäer die Taten Jesu dem Teufel zu. Ihre Ablehnung ist bewusst: Jesus anzunehmen hieße, ihre Privilegien zu verlieren. Dennoch entscheiden sich einige wie Nikodemus, Josef von Arimathäa und Saulus von Tarsus, ihm nachzufolgen. Der geheilte Stumme hingegen geht voller Freude und Dankbarkeit seines Weges.
Johannes 19.38-42 (Lutherbibel 1912) :Darnach bat den Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich aus Furcht vor den Juden, daß er möchte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab.Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe und Aloe untereinander bei hundert Pfunden.Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinene Tücher mit den Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben.Es war aber an der Stätte, da er gekreuzigt ward, ein Garten, und im Garten ein neues Grab, in welches niemand je gelegt war.Dahin legten sie Jesum um des Rüsttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER184
Die Pharisäer fordern ein Zeichen
Der Artikel beschreibt, wie die Pharisäer Jesus auffordern, seine Autorität durch ein Zeichen zu beweisen, und wie er dies ablehnt, indem er ihre Heuchelei anprangert und nur das Zeichen des Jona erwähnt. Der Bericht beleuchtet die Spannungen zwischen Jesus und den religiösen Führern seiner Zeit.
Markus 8.11-12 (Lutherbibel 1912) :Und die Pharisäer gingen heraus und fingen an, sich mit ihm zu befragen, versuchten ihn und begehrten von ihm ein Zeichen vom Himmel.Und er seufzte in seinem Geist und sprach: Was sucht doch dies Geschlecht Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER235
Mahl bei einem Pharisäer
Die Perikope PER235 berichtet von der Mahlzeit Jesu im Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Samstag (Lukas 14.1), in einem Umfeld wachsender Konfrontation. Die Pharisäer versuchen, Beweise gegen ihn für den Hohen Rat zu sammeln. Trotz der Spannungen nimmt Jesus die Einladung an, hält an seinen Positionen fest und korrigiert ihre Lehren. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet, die wahrscheinlich bei der Mahlzeit am Samstagmittag stattfand.
Matthäus 18.16 (Lutherbibel 1912) :Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER294
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Pharisäer und Herodianer versuchen, Jesus eine Falle zu stellen, indem sie ihn fragen, ob man dem Kaiser Steuer zahlen soll. Seine Antwort — „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ — vereitelt die Falle und legt die grundlegende Unterscheidung zwischen weltlicher Autorität und göttlicher Souveränität dar; sie erinnert daran, dass der Mensch, der das Ebenbild Gottes trägt, ihm ganz gehört.
1. Mose 1.26-27 (Lutherbibel 1912) :Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER295
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Im Tempel von Jerusalem versuchen die Sadduzäer, Jesus mit einer Frage zur Auferstehung in eine Falle zu locken, in der es um eine Frau geht, die sieben Männer hatte. Jesus antwortet, indem er ihre Unkenntnis der Schriften und der Kraft Gottes aufdeckt: Im künftigen Leben heiratet man nicht mehr. Er beweist die Auferstehung aus der Tora, indem er 2. Mose 3,6 zitiert: Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Seine Gegner werden zum Schweigen gebracht.
Matthäus 22.15 (Lutherbibel 1912) :Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie ihn fingen in seiner Rede.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER298
Anklagerede gegen die religiösen Führer
Im Vorhof des Tempels in Jerusalem hält Jesus am Mittwoch vor seiner Passion eine scharfe Anklagerede gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. In acht Weherufen – ‚Wehe euch!‘ – prangert er ihre Heuchelei, ihren Stolz und ihre bloße Fassadenreligion an und bringt zugleich tiefen Schmerz über Jerusalem zum Ausdruck. Er ruft seine Jünger zu einem echten, demütigen Glauben auf, der anderen dient.
Matthäus 23.3 (Lutherbibel 1912) :Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Début ministère de Jésus
Le début du ministère de Jésus marque une période dynamique et transformative pour le christianisme. Cette phase cruciale commence après son baptême par Jean le Baptiste, un acte symbolisant le début de sa mission prophétique et messianique. Elle est suivie par sa tentation dans le désert, une épreuve qui établit sa foi inébranlable et son engagement envers son appel divin.
Durant cette période, Jésus commence à enseigner et à prêcher publiquement, notamment dans les synagogues de Galilée, consolidant ainsi son rôle de rabbi et de prophète. Il forme également un petit groupe de disciples, dont plusieurs deviendront des apôtres, renforçant la diffusion de son message. Les premiers miracles, tels que la transformation de l'eau en vin à Cana, introduisent ses pouvoirs divins et confirment sa légitimité.
Le début du ministère de Jésus est captivant car il jette les bases de son influence religieuse et spirituelle. Ses enseignements sur le Royaume de Dieu, la repentance, et la foi, captivent les foules et défient les autorités de l'époque. Comprendre cette phase aide à apprécier l'émergence de son rôle central dans l'histoire religieuse et à suivre ses premières interactions avec ceux qu'il allait transformer à travers sa vie.
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PER045
Von Judäa nach Galiläa
Nach der Verhaftung des Johannes verlässt Jesus Judäa und geht nach Galiläa, um sein Wirken voll aufzunehmen, nicht aus Angst. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in Galiläa, wo er freundlicher aufgenommen wird.
Markus 1.14-15 (Lutherbibel 1912) :Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottesund sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER052
Beginn der Predigt in Galiläa
Perikope PER052 markiert den offiziellen Beginn der Predigt Jesu in Galiläa nach der Verhaftung Johannes’ des Täufers. Matthäus betont die Kontinuität ihrer Botschaften, die beide zur Umkehr rufen. Dieser Wendepunkt in Kafarnaum etwa im Februar oder März 31 bestätigt die Erfüllung der messianischen Prophezeiungen und den vollständigen Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu.
Lukas 9.7 (Lutherbibel 1912) :Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER058
Heilung der Schwiegermutter des Apostels Petrus
Dieser Artikel untersucht die Heilung der Schwiegermutter des Petrus durch Jesus in der Stadt Kafarnaum in Galiläa. Dieses Wunder, von drei Evangelien berichtet, beleuchtet das familiäre und soziale Umfeld des Simon Petrus und zeigt die Macht Jesu über Krankheiten sowie seine Übereinstimmung mit den jüdischen religiösen Gepflogenheiten.
Lukas 4.38-39 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf aus der Schule und kam in Simons Haus. Und Simons Schwiegermutter war mit einem harten Fieber behaftet; und sie baten ihn für sie.Und er trat zu ihr und gebot dem Fieber, und es verließ sie. Und alsbald stand sie auf und diente ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Enseignements de Jésus
Ce thème rassemble les articles consacrés à la parole de Jésus telle qu'elle est transmise dans les Évangiles : ses discours, ses exhortations, ses réponses aux questions de ses contemporains. Il couvre aussi bien les grandes allocutions publiques que les échanges plus intimes avec ses disciples ou ses adversaires.
Le Sermon sur la montagne en constitue le cœur le plus étudié, avec ses Béatitudes, son éthique exigeante et sa critique de l'hypocrisie religieuse. Mais ce thème englobe aussi les paraboles, les débats avec les Pharisiens, les appels à la repentance et les instructions données aux apôtres dans le cadre de leur mission.
Lire ces articles, c'est entrer dans la logique même de la pensée de Jésus : comprendre ce qu'il attendait de ses disciples, comment il relisait les Écritures hébraïques, et pourquoi ses paroles ont continué à structurer la foi chrétienne au fil des siècles.
Les analyses proposées s'appuient sur le contexte historique et culturel du premier siècle, ce qui permet de saisir la portée originelle de chaque enseignement avant d'en mesurer la résonance pour le lecteur d'aujourd'hui.
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CTD073
Das ewige Leben
L'article "La vie éternelle" discute de l'interrogation d'un jeune homme à Jésus dans les Évangiles synoptiques sur la vie éternelle, montrant qu'il n'existe pas de contradiction significative dans les récits, mais des perspectives qui s'enrichissent mutuellement.
Lukas 18.18-20 (Lutherbibel 1912) :Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.Du weißt die Gebote wohl: “Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR002
Das auf Fels gebaute Haus
L'article analyse la parabole biblique des deux maisons, présente dans Matthieu et Luc, pour illustrer l'importance de pratiquer les enseignements de Jésus. Ceux qui suivent ses paroles sont comparés à des bâtisseurs sages qui construisent sur un fondement solide, tandis que ceux qui n'obéissent pas sont comme des individus construisant sur le sable. La parabole souligne l'importance d'une obéissance active plutôt que d'une simple écoute.
Matthäus 7.24-27 (Lutherbibel 1912) :Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute.Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet.Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA001
Den Stein werfen
Der Artikel behandelt die biblische Episode, in der Jesus den Anklägern einer Ehebrecherin gegenübertritt und Vergebung statt Verurteilung lehrt. Jesus erklärt, dass nur derjenige ohne Sünde den ersten Stein werfen darf – eine Antwort, die die Ankläger zerstreut. Dieser Bericht hebt das Mitgefühl Jesu und seine Rolle als Retter hervor und plädiert für Vergebung und Erlösung statt Verdammung.
Lukas 19.10 (Lutherbibel 1912) :Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA006
Wer sucht, der findet
Dominique Lormier untersucht den Vers Matthäus 7.8, der dazu einlädt, zu bitten, zu suchen und anzuklopfen, um geistliche Antworten zu finden. Jesus bietet einen Weg des Heils an und verheißt, dass diejenigen, die aufrichtig suchen, Frieden und Versöhnung mit Gott finden.
Johannes 3.16 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA009
Die Liebe Gottes zum Menschen
Der Artikel erforscht die Liebe Gottes anhand von Johannes 3,16 und den Gedanken, dass der Glaube an Jesus trotz Verfolgung einen Weg zum ewigen Leben eröffnet. Er behauptet, dass die Lehren Jesu zu befolgen eine offene Tür zum Reich Gottes ist, und obwohl dieses Leben vergänglich ist, beeinflussen unsere Entscheidungen hier unsere Ewigkeit. Das Heil durch Jesus wird als kostbares Geschenk dargestellt, das jeder frei annehmen oder ablehnen kann.
Johannes 3.16 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA013
Ich habe für dich gebetet, sagt Jesus zu ihm!
Der Artikel behandelt Lukas 22:31-32, wo Jesus Petrus eine ernste Prüfung ankündigt und ihm seine Fürbitte zusagt. Satan will die Jünger vernichten, doch Jesus betet, dass ihr Glaube nicht aufhöre. Diese göttliche Zusicherung gilt allen Gläubigen und schützt sie in ihren Schwierigkeiten. Die Fürbitte Jesu soll bei den Gläubigen Dankbarkeit und Glauben wecken.
Lukas 22.3-4 (Lutherbibel 1912) :Es war aber der Satanas gefahren in den Judas, genannt Ischariot, der da war aus der Zahl der Zwölf.Und er ging hin und redete mit den Hohenpriestern und Hauptleuten, wie er ihn wollte ihnen überantworten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA015
Fürchte dich nicht, glaube nur
Der Artikel lehrt, wie wichtig der Glaube angesichts von Schwierigkeiten ist, ausgehend von den Worten Jesu an Jairus in Markus 5.36: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Er ermutigt die Leser, ihre Ängste zu überwinden, indem sie Gott und seinen biblischen Verheißungen vertrauen.
Johannes 11.40 (Lutherbibel 1912) :Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA017
Ohne mich könnt ihr nichts tun
Der Artikel vertieft Johannes 15,5 und betont, dass Christen von Jesus, dem Messias, abhängig sein müssen, um geistliche Frucht zu bringen. Auch wenn es ohne Glauben Erfolge geben kann, vollbringt der Jünger Bedeutsames dadurch, dass er mit Jesus verbunden lebt.
Johannes 15.7 (Lutherbibel 1912) :So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA018
Die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn
Der Artikel behandelt die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn im Licht eines ähnlichen biblischen Berichts und betont die Notwendigkeit der Umkehr sowie die Bedeutung des Seelenheils nach der Lehre Jesu.
Lukas 23.28-31 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weinet nicht über mich, sondern weinet über euch selbst und über eure Kinder.Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäugt haben!Dann werden sie anfangen, zu sagen zu den Bergen: Fallet über uns! und zu den Hügeln: Decket uns!Denn so man das tut am grünen Holz, was will am dürren werden?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER043
Die Konflikte zwischen den Jüngern
Der Artikel „PER043 – Die Konflikte zwischen den Jüngern“ untersucht die Rivalität zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu. In dieser entscheidenden Zeit zu Beginn des Wirkens Jesu in Judäa folgen einige Jünger des Johannes nun Jesus, was Spannungen verursacht. Johannes der Täufer betont die vorübergehende Natur seiner Rolle und die messianische Natur Jesu. Die Ereignisse werden wahrscheinlich in Änon in Judäa verortet.
Johannes 3.25-36 (Lutherbibel 1912) :Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung.Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm.Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt.Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alleund zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.Wer es aber annimmt, der besiegelt's, daß Gott wahrhaftig sei.Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER083
Warnung vor kommenden Verfolgungen
Jesus warnt seine Jünger vor künftigen Verfolgungen und offenbart den geistlichen und schwierigen Charakter ihres Auftrags. Diese auf dem Matthäusevangelium beruhende Lehre bereitet die Apostel auf die geistlichen und körperlichen Herausforderungen ihres Dienstes vor.
Matthäus 10.24-42 (Lutherbibel 1912) :Der Jünger ist nicht über seinen Meister noch der Knecht über den Herrn.Es ist dem Jünger genug, daß er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausvater Beelzebub geheißen, wie viel mehr werden sie seine Hausgenossen also heißen!So fürchtet euch denn nicht vor ihnen. Es ist nichts verborgen, das es nicht offenbar werde, und ist nichts heimlich, das man nicht wissen werde.Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was ihr hört in das Ohr, das predigt auf den Dächern.Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.Kauft man nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig? Dennoch fällt deren keiner auf die Erde ohne euren Vater.Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupte alle gezählt.So fürchtet euch denn nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge.Wer nun mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater.Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter.Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, der wird eines Propheten Lohn empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, der wird eines Gerechten Lohn empfangen.Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt in eines Jüngers Namen, wahrlich ich sage euch: es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER096
Die Bergpredigt (12), eine Unterweisung über das Gebet
Dieser Artikel untersucht Jesu Lehre über das Gebet in der Bergpredigt und betont den Aufruf zu echter Frömmigkeit fern von bloßem Formalismus. Er stützt sich auf die Evangelien nach Matthäus und Lukas und erklärt Bedeutung und Zusammenhang des Gebets.
Lukas 11.1-4 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.Gib uns unser täglich Brot immerdar.Und vergib uns unsre Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER097
Die Bergpredigt (13), die Vergebung
Dieser Artikel untersucht die Vergebung in Jesu Bergpredigt und betont, dass unsere Fähigkeit zu vergeben mit der göttlichen Vergebung verbunden ist, einem zentralen Thema im Matthäusevangelium.
Hebräer 9.14 (Lutherbibel 1912) :wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER101
Die Bergpredigt (17), andere nicht richten
Dieser Artikel untersucht Jesu Bergpredigt, insbesondere das Verbot, andere zu verurteilen. Anhand von Matthäus 7.1-6 und Lukas 6.37-45 tritt er für Barmherzigkeit und Gegenseitigkeit in den zwischenmenschlichen Beziehungen ein.
Matthäus 7.1-6 (Lutherbibel 1912) :Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER103
Die Bergpredigt (19), die goldene Regel
Der Artikel behandelt die goldene Regel in der Bergpredigt. Er erklärt, dass zu ihrer Umsetzung eine geistliche Veränderung nötig ist, und betont die Notwendigkeit göttlicher Hilfe.
Galater 5.14 (Lutherbibel 1912) :Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER126
Die unreinen Geister
Dieser Artikel untersucht Jesu Lehre über die unreinen Geister und betont die Bedeutung einer echten Bekehrung und der Gegenwart des Heiligen Geistes, um nach der Befreiung einen geistlichen Rückfall zu vermeiden.
Matthäus 12.43-45 (Lutherbibel 1912) :Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe, und findet sie nicht.Da spricht er denn: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's leer, gekehrt und geschmückt.So geht er hin und nimmt zu sich sieben andere Geister, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie allda; und es wird mit demselben Menschen hernach ärger, denn es zuvor war. Also wird's auch diesem argen Geschlecht gehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER130
Verschiedene Anweisungen des Messias Jesus
Der Artikel untersucht Lukas 12.1-12, wo Jesus über Heuchelei, Gottesfurcht und die Bedeutung des öffentlichen Bekenntnisses lehrt. Er warnt vor der Lästerung des Geistes und verheißt die Hilfe des Heiligen Geistes in Zeiten der Verfolgung. Die zentrale Botschaft ist Treue und Aufrichtigkeit im Glauben.
Lukas 12.1-12 (Lutherbibel 1912) :Es lief das Volk zu und kamen etliche Tausend zusammen, also daß sie sich untereinander traten. Da fing er an und sagte zu seinen Jüngern: Zum ersten hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, welches ist die Heuchelei.Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde.Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern predigen.Ich sage euch aber, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, und darnach nichts mehr tun können.Ich will euch aber zeigen, vor welchem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Hölle. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Pfennige? Dennoch ist vor Gott deren nicht eines vergessen.Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser denn viele Sperlinge.Ich aber sage euch: Wer mich bekennet vor den Menschen, den wird auch des Menschen Sohn bekennen vor den Engeln Gottes.Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.Und wer da redet ein Wort wider des Menschen Sohn, dem soll es vergeben werden; wer aber lästert den heiligen Geist, dem soll es nicht vergeben werden.Wenn sie euch aber führen werden in ihre Schulen und vor die Obrigkeit und vor die Gewaltigen, so sorget nicht, wie oder was ihr antworten oder was ihr sagen sollt;denn der heilige Geist wird euch zu derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER132
Die Lehre des Messias Jesus über die Sorge
Jesus lehrt, sich um materielle Bedürfnisse keine Sorgen zu machen. Er veranschaulicht Gottes Fürsorge anhand von Beispielen aus der Natur und betont den Vorrang des Reiches Gottes.
Matthäus 6.25-34 (Lutherbibel 1912) :Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung?Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins.So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen?Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden?Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürfet.Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER134
Die Frage des Petrus
Dieser Artikel untersucht die Frage des Petrus nach den Adressaten der Gleichnisse Jesu. Das Geschehen spielt sich in der Nähe von Kapernaum ab. Der Artikel hebt die Schwierigkeiten der Jünger hervor, die Lehren zu erfassen, und verdeutlicht, wie wichtig es ist, die universale Botschaft des Reiches Gottes zu verstehen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diesen besonderen Einwurf des Petrus festhält.
Lukas 12.41 (Lutherbibel 1912) :Petrus aber sprach zu ihm: HERR, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER135
Gleichnis von den zwei Knechten
Dieser Artikel behandelt das von Jesus erzählte Gleichnis von den zwei Knechten. Es veranschaulicht die Erwartungen an die Treuen und das strenge Gericht über die Untreuen. Er behandelt die Verantwortung, die dem Maß der Kenntnis Gottes entspricht, und verweist auch auf die Gleichnisse von den Talenten und den Pfunden.
Matthäus 24.45-51 (Lutherbibel 1912) :Welcher ist aber nun ein treuer und kluger Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe?Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn also tun.Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.So aber jener, der böse Knecht, wird in seinem Herzen sagen: Mein Herr kommt noch lange nicht,und fängt an zu schlagen seine Mitknechte, ißt und trinkt mit den Trunkenen:so wird der Herr des Knechtes kommen an dem Tage, des er sich nicht versieht, und zu einer Stunde, die er nicht meint,und wird ihn zerscheitern und wird ihm den Lohn geben mit den Heuchlern: da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER136
Der Messias Jesus als Anlass für Spaltungen
Der Artikel untersucht anhand der Evangelien, wie die Lehren Jesu Spaltungen hervorrufen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Nachfolge Jesu zu persönlichen und geistlichen Konflikten führen kann, zugleich aber eine einzigartige Gelegenheit zur Rettung bietet.
Matthäus 10.34-39 (Lutherbibel 1912) :Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter.Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER140
Das Gleichnis vom Maß
Das Gleichnis vom Maß (PER140) lehrt, dass die Art, wie wir andere beurteilen und behandeln, bestimmt, mit welchem Maß Gott uns seinerseits messen wird. Jesus ruft zu aufmerksamem Zuhören, Gegenseitigkeit, Gerechtigkeit und Großzügigkeit auf. Dieser Grundsatz, der Markus 4.24-25, Matthäus 7.1-2 und Lukas 6.38 gemeinsam ist, steht im Einklang mit der goldenen Regel und bildet das Herzstück christlicher Ethik.
Matthäus 7.12 (Lutherbibel 1912) :Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER141
Das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen
Das nur bei Matthäus überlieferte Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen (Matthäus 13.24-30) lehrt, dass Gut und Böse bis zum letzten Gericht gemeinsam in der Welt bestehen. Jesus veranschaulicht darin Gottes Geduld: Er verschiebt die Trennung von Gerechten und Bösen bis zur endzeitlichen Ernte, mit der die Engel betraut sind. Dieses Gleichnis steht in einer tiefgehenden biblischen Auseinandersetzung mit dem scheinbaren Wohlergehen der Bösen, die auch Habakuk, Asaf, Jeremia und Hiob beschäftigt.
Jeremia 12.1-2 (Lutherbibel 1912) :HERR, wenn ich gleich mit dir rechten wollte, so behältst du doch recht; dennoch muß ich vom Recht mit dir reden. Warum geht's doch den Gottlosen so wohl und die Verächter haben alles die Fülle?Du pflanzt sie, daß sie wurzeln und wachsen und Frucht bringen. Nahe bist du in ihrem Munde, aber ferne von ihrem Herzen;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER148
Das Gleichnis von der kostbaren Perle
Das Gleichnis von der kostbaren Perle (Mt 13,45-46), das nur Matthäus überliefert, schildert einen Kaufmann, der alles verkauft, um eine seltene Perle zu erwerben. Es lehrt, dass das Himmelreich an Wert jedes irdische Gut übertrifft, und ruft zu einem freiwillig gebrachten Opfer auf, das in der Freude der geistlichen Entdeckung gelebt wird.
Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER179
Urteil über das menschliche Herz
Der Artikel behandelt die Lehre Jesu über die wahre Reinheit, gestützt auf Matthäus und Markus. Er zeigt, dass die Unreinheit aus dem menschlichen Herzen kommt und nicht aus Speisevorschriften, und hebt damit eine wichtige Wende in der christlichen Lehre hervor.
Markus 7.14-23 (Lutherbibel 1912) :Und er rief zu sich das ganze Volk und sprach zu ihnen: Höret mir alle zu und fasset es!Es ist nichts außerhalb des Menschen, das ihn könnte gemein machen, so es in ihn geht; sondern was von ihm ausgeht, das ist's, was den Menschen gemein macht.Hat jemand Ohren, zu hören, der höre!Und da er von dem Volk ins Haus kam, fragten ihn seine Jünger um dies Gleichnis.Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverständig? Vernehmet ihr noch nicht, daß alles, was außen ist und in den Menschen geht, das kann ihn nicht gemein machen?Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch, und geht aus durch den natürlichen Gang, der alle Speise ausfegt.Und er sprach: Was aus dem Menschen geht, das macht den Menschen gemein;denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus böse Gedanken; Ehebruch, Hurerei, Mord,Dieberei, Geiz, Schalkheit, List, Unzucht, Schalksauge, Gotteslästerung, Hoffart, Unvernunft.Alle diese bösen Stücke gehen von innen heraus und machen den Menschen gemein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER186
Die Belehrung der Jünger über den Einfluss der Pharisäer
Jesus warnt seine Apostel vor dem verderblichen Einfluss der Pharisäer, der durch den „Sauerteig“ versinnbildlicht wird. Matthäus und Markus berichten von dieser Belehrung während einer Überfahrt nach Betsaida, bei der es den Jüngern an Brot fehlt. Jesus hält ihnen ihren mangelnden Glauben vor und fordert sie auf, die geistliche Tragweite seiner Worte jenseits materieller Sorgen zu erfassen.
Matthäus 16.5-12 (Lutherbibel 1912) :Und da seine Jünger waren hinübergefahren, hatten sie vergessen, Brot mit sich zu nehmen.Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird's sein, daß wir nicht haben Brot mit uns genommen.Da das Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euch doch, daß ihr nicht habt Brot mit euch genommen?Vernehmet ihr noch nichts? Gedenket ihr nicht an die fünf Brote unter die fünftausend und wie viel Körbe ihr da aufhobt?auch nicht an die sieben Brote unter die viertausend und wie viel Körbe ihr da aufhobt?Wie, versteht ihr denn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteig des Brots, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER200
Rede über die Demut
Der Artikel analysiert die Rede Jesu über die Demut vor seinen Aposteln und unterstreicht die Bedeutung von Demut und Dienst im Reich Gottes, wie sie in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas beschrieben wird.
Matthäus 18.1-6 (Lutherbibel 1912) :Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist doch der Größte im Himmelreich?Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sieund sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER215
Die Rede über das lebendige Wasser
Am letzten Tag des Sukkot-Festes (Hoschana Rabba) verkündet der Messias Jesus im Tempel von Jerusalem, dass er die wahre Quelle lebendigen Wassers ist. Indem er die Symbolik des Ritus der Wasserspende aufgreift, lädt er jeden Durstigen ein, zu ihm zu kommen. Johannes erklärt, dass dieses lebendige Wasser den Heiligen Geist bezeichnet, der nach der Verherrlichung Jesu gegeben werden sollte. Nur Johannes berichtet diese Episode, die auf Mittwoch, den 13. Oktober des Jahres 32 n. Chr. datiert ist.
Johannes 7.28 (Lutherbibel 1912) :Da rief Jesus im Tempel und sprach: Ja, ihr kennet mich und wisset, woher ich bin; und von mir selbst bin ich nicht gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, welchen ihr nicht kennet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER224
Unterweisung über das Gebet
Die Perikope PER224 stellt die Unterweisung Jesu über das Gebet dar, die er im Dezember des Jahres 32 n. Chr. auf dem Ölberg gab. Gestützt auf Matthäus 6.9-13 und Lukas 11.1-4 untersucht sie das Vaterunser in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen. Lukas verortet die Episode in der Nähe von Jerusalem, nach dem Besuch in Betanien und vor der Heilung eines Besessenen. Die Jünger, von denen einige Johannes dem Täufer gefolgt waren, bitten Jesus, sie beten zu lehren.
Lukas 11.1 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER225
Das Gleichnis vom aufdringlichen Freund
Das Gleichnis vom zudringlichen Freund (Lukas 11.5-13), das nur im Lukasevangelium vorkommt, schließt sich an die Unterweisung über das Vaterunser an. Jesus lehrt darin die Beharrlichkeit im Gebet: Wenn ein Freund schließlich dem Drängen nachgibt, wie viel großzügiger wird Gott denen geben, die ihn im Glauben bitten, und sogar den Heiligen Geist denen schenken, die darum bitten.
Matthäus 7.7-11 (Lutherbibel 1912) :Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums Brot, der ihm einen Stein biete?oder, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete?So denn ihr, die ihr doch arg seid, könnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER230
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum (Lukas 13.6-9), das nur von Lukas berichtet wird, veranschaulicht die Geduld Gottes und die Dringlichkeit der Bekehrung. Jesus warnt, dass jeder Jünger ohne geistliche Frucht Gefahr läuft, dem Urteil zu verfallen, und betont zugleich, dass Gott eine zusätzliche Gnadenfrist gewährt. Dieser Text knüpft an Lukas 13.1-5 an und enthält eine doppelte Botschaft: ernste Warnung und göttliche Barmherzigkeit.
Lukas 13.1-5 (Lutherbibel 1912) :Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte.Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, dieweil sie das erlitten haben?Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.Oder meinet ihr, daß die achtzehn, auf die der Turm von Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen?Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER233
Lehren des Messias Jesus auf dem Weg nach Jerusalem
Die Perikope PER233 berichtet von den Lehren Jesu auf seiner Reise nach Jerusalem, die nur Lukas überliefert (Lk 13.22-33), im Dezember 32 n. Chr. Jesus zieht durch Städte und Dörfer und lehrt über die enge Pforte und das Reich Gottes. Der Artikel ordnet diese wiederholten Reisen zwischen Betanien und Jerusalem ein, in einem Klima wachsender Spannung mit den Pharisäern und Herodes Antipas.
Lukas 13.31 (Lutherbibel 1912) :An demselben Tage kamen etliche Pharisäer und sprachen zu ihm: Hebe dich hinaus und gehe von hinnen; denn Herodes will dich töten!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER239
Das Gleichnis vom Turm
Das Gleichnis vom Turmbau (Lukas 14.28-30), das nur von Lukas überliefert wird, steht im Zusammenhang einer Rede Jesu über den Preis der Nachfolge. Mit dem Bild eines Bauherrn, der seine Mittel berechnet, bevor er baut, ruft Jesus seine Jünger zu einem überlegten, klarsichtigen und beharrlichen Einsatz auf und warnt vor einem oberflächlichen oder gefühlsbetonten Glauben ohne geistliche Reife.
Lukas 14.29 (Lutherbibel 1912) :auf daß nicht, wo er Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER241
Das Bild vom Salz ohne Geschmack
Der Artikel 'PER241 - Das Bild vom Salz ohne Geschmack' analysiert eine Passage aus Lukas 14:34-35, in der Jesus lehrt, dass die Jünger wie das Salz sein sollen, unentbehrlich und verwandelnd. Verliert ein Jünger seinen geistlichen 'Geschmack', wird er nutzlos, gleich einem kraftlosen Salz. Diese Lehre ruft zu einem aktiven und dauerhaften Einsatz im geistlichen Leben auf.
Matthäus 5.13 (Lutherbibel 1912) :Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER248
Unterweisung über Ärgernisse, Vergebung und Glauben
Der Artikel untersucht die Lehre Jesu über Ärgernisse, Vergebung und Glauben in Lukas 17.1-6. Jesus ermahnt die Jünger, niemanden zu geistlichem Fall zu bringen und ohne Grenzen zu vergeben. Diese Unterweisung macht die Verantwortung der Gemeinschaft und die Hingabe der Jünger an das Himmelreich deutlich.
Matthäus 18.21-22 (Lutherbibel 1912) :Da trat Petrus zu ihm und sprach: HERR, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal?Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER251
Der geistliche Aspekt des Reiches
Der Artikel untersucht die Auslegung des Reiches Gottes nach Lukas und hebt eine Frage der Pharisäer an Jesus über dessen Kommen hervor. Anders als bei einer bedingten Auffassung zeigt der griechische Text eine Frage im Präsens. Jesus erklärt, dass das Reich unauffällig errichtet wird und nur für geistlich Empfängliche wahrnehmbar ist.
Lukas 17.20-21 (Lutherbibel 1912) :Da er aber gefragt ward von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden;man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER252
Der Messias Jesus kündigt seine Wiederkunft an
Der Artikel analysiert Lukas 17,22-37, wo Jesus seine Wiederkunft ankündigt. Anders als die Rede auf dem Ölberg warnt diese einzigartige Lehre vor falschen Messiassen und veranschaulicht die Plötzlichkeit seines Kommens durch Verweise auf die Zeiten Noahs und Lots.
Matthäus 24.3-51 (Lutherbibel 1912) :Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: “Ich bin Christus” und werden viele verführen.Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder.Da wird sich allererst die Not anheben.Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!),alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist;und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen;und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.Denn es wird alsbald eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird.Und wo diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben.Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten.Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt.Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, -siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht.Denn gleichwie ein Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.Aber gleichwie es zur Zeit Noah's war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging.und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden.Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden.Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird.Das sollt ihr aber wissen: Wenn der Hausvater wüßte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen.Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr's nicht meinet.Welcher ist aber nun ein treuer und kluger Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe?Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn also tun.Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.So aber jener, der böse Knecht, wird in seinem Herzen sagen: Mein Herr kommt noch lange nicht,und fängt an zu schlagen seine Mitknechte, ißt und trinkt mit den Trunkenen:so wird der Herr des Knechtes kommen an dem Tage, des er sich nicht versieht, und zu einer Stunde, die er nicht meint,und wird ihn zerscheitern und wird ihm den Lohn geben mit den Heuchlern: da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER262
Lehre über die Scheidung
Der Artikel behandelt die Lehre Jesu über die Scheidung auf der Grundlage der Evangelien nach Matthäus und Markus. Er stellt diese Lehre in den zeitlichen Zusammenhang des Wirkens Jesu zwischen Chanukka und Pessach und bietet eine vertiefte Analyse der geistlichen Bedeutung seiner Lehre über bloße juristische Auseinandersetzungen hinaus.
Lukas 19.1-10 (Lutherbibel 1912) :Und er zog hinein und ging durch Jericho.Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachäus, der war ein Oberster der Zöllner und war reich.Und er begehrte Jesum zu sehen, wer er wäre, und konnte nicht vor dem Volk; denn er war klein von Person.Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, auf daß er ihn sähe: denn allda sollte er durchkommen.Und als Jesus kam an die Stätte, sah er auf und ward sein gewahr und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend hernieder; denn ich muß heute in deinem Hause einkehren!Und er stieg eilend hernieder und nahm ihn auf mit Freuden.Da sie das sahen, murrten sie alle, daß er bei einem Sünder einkehrte.Zachäus aber trat dar und sprach zu dem HERRN: Siehe, HERR, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vierfältig wieder.Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, sintemal er auch Abrahams Sohn ist.Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER265
Das Heil und der Reichtum
Dieser Artikel untersucht die Lehren Jesu über Reichtum und Heil anhand biblischer Ereignisse zwischen Chanukka und Pessach. Berichte von Heilungen und Berufungen, wie die Geschichte von Bartimäus und Zachäus, werfen ein Licht auf die Sendung Jesu in Jericho, die von der Auferweckung des Lazarus und ihren tiefgreifenden Folgen geprägt ist.
Johannes 10.40-42 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Und glaubten allda viele an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER291
Das Gleichnis von den Weingärtnern
Das Gleichnis von den Weingärtnern (Mt 21.33-46; Mk 12.1-12; Lk 20.9-19), am Kardienstag im Vorhof des Tempels gesprochen, veranschaulicht allegorisch die Heilsgeschichte: Gott sendet Propheten und dann seinen Sohn, den die religiösen Führer verwerfen und töten. Der Weinberg wird der Kirche übertragen, ohne dass dem jüdischen Volk damit die Tür verschlossen wird, denn es kann zum Glauben finden.
Matthäus 21.33-46 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen”?Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete.Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER301
Die endzeitliche Rede auf dem Ölberg
Analyse der endzeitlichen Rede Jesu auf dem Ölberg auf der Grundlage der Evangelien. Jesus spricht von der Zerstörung des Tempels und vom Anbruch der Endzeit und offenbart dabei seine prophetischen Fähigkeiten und die Fortdauer seiner Sendung nach der Kreuzigung. Für Leser, die ihr theologisches Verständnis vertiefen möchten.
Matthäus 24.1-31 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging hinweg von dem Tempel, und seine Jünger traten zu ihm, daß sie ihm zeigten des Tempels Gebäude.Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht zerbrochen werde.Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: “Ich bin Christus” und werden viele verführen.Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder.Da wird sich allererst die Not anheben.Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!),alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist;und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen;und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.Denn es wird alsbald eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird.Und wo diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben.Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten.Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt.Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, -siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht.Denn gleichwie ein Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER312
Streit der Jünger um den Vorrang
Der Artikel analysiert eine Szene der Evangelien, in der die Jünger Jesu darüber streiten, wer der Größte ist, und dabei ihre Verhaftung in einem irdischen Verständnis des Reiches Gottes offenbaren. Jesus lehrt, dass wahre Größe im selbstlosen Dienst liegt. Dieser Bericht veranschaulicht die umgekehrten geistlichen Werte des Christentums.
Markus 9.33-34 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Kapernaum. Und da er daheim war, fragten er sie: Was handeltet ihr miteinander auf dem Wege?Sie aber schwiegen; denn sie hatten miteinander auf dem Wege gehandelt, welcher der Größte wäre.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER318
Der Weg, der zum Himmel führt
Der Artikel entschlüsselt Johannes 14,1-15, wo Jesus seine Jünger tröstet und ihnen verspricht, ihnen beim Vater eine Stätte zu bereiten. Er betont seine einzigartige Mittlerschaft und die Einheit mit Gott und verheißt zugleich den Heiligen Geist, der die Apostel leiten soll.
Johannes 13.30 (Lutherbibel 1912) :Da er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER320
Der Weinstock und die Reben
Der Artikel „PER320 - Der Weinstock und die Reben“ behandelt die Lehre Jesu in Johannes 15:1-17 und verwendet das Bild vom Weinstock und den Reben, um die Beziehung zu seinen Jüngern zu veranschaulichen. Jesus stellt sich als die Quelle echter geistlicher Fruchtbarkeit dar und ruft zu einer gegenseitigen Verbundenheit auf, die auf Liebe und Gehorsam beruht.
Johannes 15.1-17 (Lutherbibel 1912) :Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner.Eine jeglich Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe.Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe!So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.Solches rede ich zu euch, auf daß meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete.Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER323
Jesus, der Messias, tröstet seine Jünger
In Johannes 16.5-15 tröstet Jesus seine Jünger und verheißt ihnen den Heiligen Geist, der sie nach seinem Weggang in die Wahrheit leiten soll. Dieser wichtige Abschnitt hebt die Sendung des Geistes hervor: die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen und zugleich die Kontinuität der Lehre Jesu zu sichern.
Johannes 18.28 (Lutherbibel 1912) :Da führten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh; und sie gingen nicht in das Richthaus, auf das sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen möchten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Jesu Stammbaum
La généalogie de Jésus constitue l'un des sujets les plus fascinants et les plus riches de la littérature évangélique. Elle est présentée sous deux formes distinctes dans les Évangiles : celle de Matthieu, qui remonte à Abraham en passant par David, et celle de Luc, qui retrace la lignée jusqu'à Adam lui-même. Ces deux récits, loin de se contredire, révèlent chacun une perspective théologique particulière sur l'identité et la mission du Messie.
Ce thème s'inscrit naturellement dans le contexte plus large de la naissance et de l'enfance de Jésus, en lien avec les prophéties bibliques qui annonçaient un Messie issu de la lignée de David. Comprendre ces généalogies, c'est saisir comment Jésus s'enracine dans l'histoire du peuple d'Israël et accomplit des promesses formulées des siècles auparavant.
L'étude de ces textes soulève aussi des questions passionnantes sur la chronologie, la culture juive antique, les pratiques de transmission des lignages et la fiabilité historique des Évangiles. Elle invite le lecteur à explorer le pont entre l'Ancien et le Nouveau Testament, et à mieux comprendre pourquoi les auteurs évangéliques accordaient une telle importance aux origines humaines de Jésus.
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CTD002
Wer ist Josefs Vater?
L'article explore l'apparente contradiction sur le père de Joseph, le mari de Marie, entre Matthieu et Luc. Il propose que Matthieu présente la lignée de Joseph et Luc celle de Marie, résolvant ainsi la divergence. Cela montre la cohérence et la complémentarité des Évangiles.
Lukas 3.23-38 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus war, da er anfing, ungefähr dreißig Jahre alt, und ward gehalten für einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Eli's,der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannas, der war ein Sohn Josephs,der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn des Amos, der war ein Sohn Nahums, der war ein Sohn Eslis, der war ein Sohn Nangais,der war ein Sohn Maaths, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn Simeis, der war ein Sohn Josechs, der war ein Sohn Juda's,der war ein Sohn Johanans, der war ein Sohn Resas, der war ein Sohn Serubabels, der war ein Sohn Sealthiels, der war ein Sohn Neris,der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Addis, der war ein Sohn Kosams, der war ein Sohn Elmadams, der war ein Sohn Hers,der war ein Sohn des Jesus, der war ein Sohn Eliesers, der war ein Sohn Jorems, der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis,der war ein Sohn Simeons, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Jonams, der war ein Sohn Eliakims,der war ein Sohn Meleas, der war ein Sohn Menams, der war ein Sohn Mattathans, der war ein Sohn Nathans, der war ein Sohn Davids,der war ein Sohn Jesses, der war ein Sohn Obeds, der war ein Sohn des Boas, der war ein Sohn Salmas, der war ein Sohn Nahessons,der war ein Sohn Amminadabs, der war ein Sohn Rams, der war ein Sohn Hezrons, der war ein Sohn des Perez, der war ein Sohn Juda's,der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein Sohn Abrahams, der war ein Sohn Tharahs, der war ein Sohn Nahors,der war ein Sohn Serugs, der war ein Sohn Regus, der war ein Sohn Pelegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Salahs,der war ein Sohn Kenans, der war ein Sohn Arphachsads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs,der war ein Sohn Methusalahs, der war ein Sohn Henochs, der war ein Sohn Jareds, der war ein Sohn Mahalaleels, der war ein Sohn Kenans,der war ein Sohn des Enos, der war ein Sohn Seths, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD003
Stammt Jesus von Salomo oder Nathan ab?
L'article discute de la divergence entre les généalogies de Jésus dans les Évangiles, se demandant s'il descend de Salomon ou de Nathan. En analysant les contextes historiques et les diverses hypothèses, il conclut que cette différence n'est pas une contradiction significative mais une question complexe relevant des généalogies bibliques.
5. Mose 25.5-6 (Lutherbibel 1912) :Wenn Brüder beieinander wohnen und einer stirbt ohne Kinder, so soll des Verstorbenen Weib nicht einen fremden Mann draußen nehmen; sondern ihr Schwager soll sich zu ihr tun und sie zum Weibe nehmen und sie ehelichen.Und den ersten Sohn, den sie gebiert, soll er bestätigen nach dem Namen seines verstorbenen Bruders, daß sein Name nicht vertilgt werde aus Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD004
Wer ist Schealtiëls Vater?
L'article examine la prétendue contradiction dans les Évangiles concernant le père de Shealthiel. Il propose de comprendre la divergence généalogique comme une différence dans les logiques d'établissement des parentés de l'époque biblique, plutôt qu'une contradiction.
4. Mose 27.1-11 (Lutherbibel 1912) :Und die Töchter Zelophehads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, unter den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs, mit Namen Mahela, Noa, Hogla, Milka und Thirza, kamen herzuund traten vor Mose und vor Eleasar, den Priester, und vor die Fürsten und die ganze Gemeinde vor der Tür der Hütte des Stifts und sprachen:Unser Vater ist gestorben in der Wüste und war nicht mit unter der Gemeinde, die sich wider den HERRN empörte in der Rotte Korahs, sondern ist an seiner Sünde gestorben, und hatte keine Söhne.Warum soll denn unsers Vaters Name unter seinem Geschlecht untergehen, weil er keinen Sohn hat? Gebt uns auch ein Gut unter unsers Vaters Brüdern!Mose brachte ihre Sache vor den HERRN.Und der HERR sprach zu ihm:Die Töchter Zelophehads haben recht geredet; du sollst ihnen ein Erbgut unter ihres Vaters Brüdern geben und sollst ihres Vaters Erbe ihnen zuwenden.Und sage den Kindern Israel: Wenn jemand stirbt und hat nicht Söhne, so sollt ihr sein Erbe seiner Tochter zuwenden.Hat er keine Tochter, sollt ihr's seinen Brüdern geben.Hat er keine Brüder, sollt ihr's seines Vaters Brüdern geben.Hat er nicht Vatersbrüder, sollt ihr's seinen nächsten Blutsfreunden geben, die ihm angehören in seinem Geschlecht, daß sie es einnehmen. Das soll den Kindern Israel ein Gesetz und Recht sein, wie der HERR dem Mose geboten hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD005
Wer ist Usijas Vater?
Cet article explore la contradiction apparente entre Matthieu 1:8 et 2 Chroniques 26:1 concernant la paternité d'Osias. Bien que Matthieu nomme Joram comme père d'Osias, 2 Chroniques indique qu'il s'agit d'Amaziah. Le terme 'fils' peut désigner un descendant éloigné, et les généalogies de Matthieu sont abrégées pour des raisons théologiques.
1. Chonik 3.11-12 (Lutherbibel 1912) :des Sohn war Joram; des Sohn war Ahasja; des Sohn war Joas;des Sohn war Amazja; des Sohn war Asarja; des Sohn war Jotham;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD006
Wer ist Jechonjas Vater?
L'article explore une contradiction apparente dans la Bible concernant la paternité de Jéchonias entre Matthieu et les Chroniques. En analysant ces perspectives, il montre qu'il s'agit de différences dans la présentation des généalogies, sans véritables contradictions.
1. Chonik 3.16 (Lutherbibel 1912) :Aber die Kinder Jojakims waren: Jechonja; des Sohnes war Zedekia.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD007
Die genaue Zahl der Generationen bei Matthäus?
L'article examine le décalage apparent entre treize et quatorze générations annoncées dans Matthieu 1.17, résolu par l'inclusion de Marie dans la généalogie. Cela reflète une intention théologique où le Messie n'est pas engendré par un homme mais conçu du Saint-Esprit, restaurant ainsi la cohérence des Écritures.
Matthäus 1.17 (Lutherbibel 1912) :Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christus sind vierzehn Glieder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD008
Qui est le père de Selah?
L'article examine la question de la paternité de Sélah dans la Bible. Deux généalogies diffèrent : Genèse mentionne Arphaxad comme père de Sélah, tandis que Luc introduit Caïnan comme un intermédiaire. Cette divergence n'est pas une contradiction mais reflète des traditions textuelles parallèles, offrant une compréhension plus riche des Écritures.
1. Mose 11.12 (Lutherbibel 1912) :Arphachsad war fünfunddreißig Jahre alt und zeugte SalahLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD010
Würde Jesus den Thron Davids erben?
L'article clarifie une contradiction apparente concernant Jésus et le trône de David. Il explique comment les généalogies de Matthieu et Luc, bien que distinctes, se complètent pour assurer que Jésus a une légitimité à la fois légale et naturelle, sans lien avec la lignée maudite de Jojakim.
1. Chonik 3.16 (Lutherbibel 1912) :Aber die Kinder Jojakims waren: Jechonja; des Sohnes war Zedekia.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER014
Der Stammbaum oder die Stammbäume
Der Artikel untersucht die Stammbäume Jesu bei Matthäus und Lukas, die sowohl seine königliche Abstammung durch Josef als auch sein Menschsein durch Maria widerspiegeln. Diese einander ergänzenden Berichte betonen Jesu göttliche und menschliche Doppelnatur und stärken seine messianische Legitimität.
Lukas 3.23-38 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus war, da er anfing, ungefähr dreißig Jahre alt, und ward gehalten für einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Eli's,der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannas, der war ein Sohn Josephs,der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn des Amos, der war ein Sohn Nahums, der war ein Sohn Eslis, der war ein Sohn Nangais,der war ein Sohn Maaths, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn Simeis, der war ein Sohn Josechs, der war ein Sohn Juda's,der war ein Sohn Johanans, der war ein Sohn Resas, der war ein Sohn Serubabels, der war ein Sohn Sealthiels, der war ein Sohn Neris,der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Addis, der war ein Sohn Kosams, der war ein Sohn Elmadams, der war ein Sohn Hers,der war ein Sohn des Jesus, der war ein Sohn Eliesers, der war ein Sohn Jorems, der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis,der war ein Sohn Simeons, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Jonams, der war ein Sohn Eliakims,der war ein Sohn Meleas, der war ein Sohn Menams, der war ein Sohn Mattathans, der war ein Sohn Nathans, der war ein Sohn Davids,der war ein Sohn Jesses, der war ein Sohn Obeds, der war ein Sohn des Boas, der war ein Sohn Salmas, der war ein Sohn Nahessons,der war ein Sohn Amminadabs, der war ein Sohn Rams, der war ein Sohn Hezrons, der war ein Sohn des Perez, der war ein Sohn Juda's,der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein Sohn Abrahams, der war ein Sohn Tharahs, der war ein Sohn Nahors,der war ein Sohn Serugs, der war ein Sohn Regus, der war ein Sohn Pelegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Salahs,der war ein Sohn Kenans, der war ein Sohn Arphachsads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs,der war ein Sohn Methusalahs, der war ein Sohn Henochs, der war ein Sohn Jareds, der war ein Sohn Mahalaleels, der war ein Sohn Kenans,der war ein Sohn des Enos, der war ein Sohn Seths, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN010
Die zwei Stammbäume des Messias Jesus
L'article discute des généalogies de Jésus dans Matthieu et Luc, essentielles pour établir son identité messianique. Matthieu souligne l'héritage royal de Joseph, tandis que…
Ministère de Jésus
Le ministère de Jésus constitue un élément central dans le récit chrétien, englobant une période transformative marquée par ses enseignements et ses miracles. Jésus commence son ministère en Galilée, marquant le début d'une mission religieuse qui s'étendra sur environ trois ans. Cette période est particulièrement significative par l'impact que ses actions et paroles auront sur ses disciples et sur les auditeurs, établissant des fondements essentiels du christianisme.
Au cours de son ministère, Jésus prêche des sermons influents tels que le Sermon sur la Montagne, où il développe une éthique du disciple. Ces discours soulignent des principes essentiels comme l'amour, la compassion et la justice, préfigurant les enseignements chrétiens ultérieurs. Parallèlement, ses paraboles offrent des leçons à travers des métaphores captivantes et accessibles, stimulant la réflexion et la foi.
Les miracles accomplis par Jésus, tels que la guérison des malades et la multiplication des pains, visent à révéler sa compassion divine et son pouvoir, consolidant son statut de Messie attendu. Le ministère de Jésus suscite aussi des débats et l'opposition des autorités religieuses, soulignant les tensions entre son message innovant et les traditions établies. Étudier cette période permet de comprendre les bases historiques et théologiques du christianisme, enrichissant ainsi notre compréhension des Évangiles et de la vie de Jésus.
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PDA005
Willst du gesund werden?
Der Artikel beleuchtet die Frage Jesu „Willst du gesund werden?“ an einen Mann, der seit 38 Jahren krank war, und zeigt, wie der Glaube an Gott über den örtlichen Aberglauben hinausgeht. Jesus heilt den Mann und betont die Vergebung der Sünden als den wahren Segen, der sogar die körperliche Heilung übertrifft. Der Text unterstreicht die Bedeutung des Seelenheils, das im Dienst Jesu im Mittelpunkt steht.
Johannes 5.14 (Lutherbibel 1912) :Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER030
Die Taufe Jesu, des Messias
Der Artikel beschreibt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn des messianischen Wirkens Jesu markiert. Diese Taufe in Betanien jenseits des Jordans bringt die Kontinuität zwischen dem Wirken des Johannes und Jesu zum Ausdruck und symbolisiert ihre geistliche Sendung. Dabei offenbart sich die Dreifaltigkeit, was die theologische Bedeutung dieses Geschehens und seinen Vorbildcharakter für künftige Generationen unterstreicht.
Lukas 3.21-23 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da sich alles Volk taufen ließ und Jesus auch getauft war und betete, daß sich der Himmel auftatund der heilige Geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.Und Jesus war, da er anfing, ungefähr dreißig Jahre alt, und ward gehalten für einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Eli's,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER032
Die Abordnung aus Jerusalem
Der Artikel untersucht die Begegnung Johannes’ des Täufers mit den Vertretern des Hohen Rates in Betanien und betont die Bekanntheit des Johannes sowie die messianischen Erwartungen der Behörden. Johannes wird nach seiner messianischen Rolle befragt, obwohl er keine Wunder vollbracht hat. Dies verdeutlicht die Erwartungen der Pharisäer hinsichtlich eines königlichen und eines priesterlichen Messias. Die Untersuchung bringt die unterschiedlichen Evangelienberichte miteinander in Einklang.
Johannes 10.41 (Lutherbibel 1912) :Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER035
Die Begegnung Jesu, des Messias, mit Natanaël
Perikope 35 untersucht die nur im Johannesevangelium berichtete Begegnung zwischen Jesus und Natanaël (Johannes 1,47–51), die auf den 23. November 29 in Nazareth datiert wird. Jesus zeigt eine übernatürliche Kenntnis Natanaëls, der ihn als Erster öffentlich als Sohn Gottes und König Israels bekennt. Natanaël wird mit Bartholomäus gleichgesetzt, stammt aus Kana und steht mit der Hochzeit zu Kana in Verbindung, die in der Erzählung des Johannes folgt.
Johannes 1.49 (Lutherbibel 1912) :Nathanael antwortete und spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER036
Die Hochzeit zu Kana
Die Hochzeit zu Kana (Johannes 2,1–11) ist das erste Zeichen Jesu: Er verwandelt bei einer Hochzeit in Kana in Galiläa im November 29 Wasser in Wein. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit. Der Artikel untersucht Vermutungen zur Anwesenheit der Familie Jesu, zieht Natanaël als möglichen Bräutigam in Betracht und betont, dass dieses Wunder den Glauben der Jünger stärkt, indem es die Herrlichkeit des Messias offenbart.
Matthäus 25.1 (Lutherbibel 1912) :Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER037
Ein Aufenthalt in Kafarnaum
Nach der Hochzeit zu Kana besucht Jesus, der Messias, um den 1. Dezember 29 mit seiner Familie Kafarnaum. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit (Johannes 2,12). Dort trifft er seine Jünger Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes und freundet sich mit Zebedäus und Salome an. Diese Stadt wird später zum Mittelpunkt seines Wirkens in Galiläa. Nach diesem Aufenthalt kehrt er nach Nazareth zurück, bevor er sich Johannes dem Täufer in Änon anschließt.
Johannes 3.22-24 (Lutherbibel 1912) :Darnach kam Jesus und seine Jünger in das jüdische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufte.Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim, denn es war viel Wasser daselbst; und sie kamen dahin und ließen sich taufen.Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER038
Das erste Passahfest
Perikope PER038 untersucht das erste Passahfest im Johannesevangelium (Johannes 2,13), das genau auf den 7. April 30 datiert wird. Der Artikel formuliert drei Beobachtungen: den chronologischen Wert dieses Festes für die Datierung des Wirkens Jesu auf 3,5 Jahre, die von Johannes vorgenommene Unterscheidung als „Passah der Juden“ und Jesu Befolgung jüdischer Riten. Nur Johannes dokumentiert diese Zeit vor der Verhaftung Johannes’ des Täufers.
Johannes 2.13 (Lutherbibel 1912) :Und der Juden Ostern war nahe, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER039
Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
Perikope 39 untersucht die Tempelreinigung durch Jesus, wie Johannes sie berichtet (Johannes 2,14–22). Der Verfasser vertritt die These zweier verschiedener Ereignisse im Abstand von drei Jahren. Das erste findet beim ersten Passahfest während des Wirkens Jesu statt (7. April 30). Der Artikel untersucht den historischen Hintergrund des herodianischen Tempels, die Rolle des Kajaphas und des Hohen Rates sowie zwei zentrale Lehren: Jesu Eifer für das Haus Gottes und die prophetische Ankündigung seiner Auferstehung.
Matthäus 12.40 (Lutherbibel 1912) :Denn gleichwie Jona war drei Tage und drei Nächte in des Walfisches Bauch, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte mitten in der Erde sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER040
Die Ergebnisse in Jerusalem
Perikope 40 untersucht die Ergebnisse der ersten Predigt Jesu in Jerusalem beim Passahfest des Jahres 30 nach Johannes 2,23–25. Obwohl viele aufgrund der Wunder glaubten, bleibt Jesus gegenüber diesem oberflächlichen Glauben zurückhaltend, der auf dem Außergewöhnlichen statt auf aufrichtiger Umkehr beruht. Johannes betont die göttliche Fähigkeit Jesu, das Herz der Menschen zu kennen. Der Artikel hebt zwei wesentliche Punkte hervor: die Verlängerung des Aufenthalts in Jerusalem und die göttliche Natur des Urteilsvermögens des Messias.
Johannes 2.23-25 (Lutherbibel 1912) :Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht; denn er kannte sie alleund bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gäbe von einem Menschen; denn er wußte wohl, was im Menschen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER056
Die Predigt in der Synagoge von Kafarnaum
Dieser Artikel berichtet von der Predigt Jesu in der Synagoge von Kafarnaum und beschreibt die Wirkung seiner Lehre sowie die Reaktion der Zuhörer. Er zeigt, wie Jesus seine Reden in den jüdischen Rahmen einfügt, ohne Ablehnung hervorzurufen.
Markus 1.21-22 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen gen Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Schule und lehrte.Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER057
Der Mann mit dem unreinen Geist
Der Artikel untersucht die Episode, in der Jesus in der Synagoge von Kafarnaum einem Besessenen begegnet. Durch sein Wort befreit er den Mann, was die Zeugen erschüttert und die Anerkennung seiner göttlichen Autorität stärkt. Das Ereignis markiert einen Wendepunkt für seinen Bekanntheitsgrad in der Region und veranschaulicht seine Herrschaft über die unreinen Geister.
Lukas 4.33-36 (Lutherbibel 1912) :Und es war ein Mensch in der Schule, besessen mit einem unsauberen Teufel; der schrie lautund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der Teufel warf ihn mitten unter sie und fuhr von ihm aus und tat ihm keinen Schaden.Und es kam eine Furcht über sie alle, und redeten miteinander und sprachen: Was ist das für ein Ding? Er gebietet mit Macht und Gewalt den unsauberen Geistern, und sie fahren aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER060
Der Messias Jesus zieht sich zum Gebet zurück
Der Artikel behandelt Jesu Rückzug zum Gebet und betont das Gleichgewicht zwischen seiner geistlichen Botschaft und den Heilungserwartungen der Menge. Der Bericht von Markus und Lukas zeigt, welche Bedeutung das Gebet angesichts des äußeren Drucks für Jesus hatte. Der geistliche Auftrag blieb zentral.
Markus 1.35-37 (Lutherbibel 1912) :Und des Morgens vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Stätte und betete daselbst.Und Petrus mit denen, die bei ihm waren, eilten ihm nach.Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER069
Das zweite Passahfest in Jerusalem
Dieser Artikel untersucht Jesu zweite Passahpilgerreise nach Jerusalem in Johannes 5,1. Johannes nennt Passah nicht ausdrücklich, doch der zeitliche Zusammenhang legt es nahe. Jesus nutzt die Gelegenheit zur Predigt und Auseinandersetzung mit religiösen Behörden. Auf dem Tempelvorplatz trifft er in dieser pilgerreichen Zeit ein vielfältiges Publikum.
Johannes 5.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER071
Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater
Der Artikel untersucht Jesu Erklärung seiner Gleichheit mit Gott anhand der Heilung eines Kranken und betont die Wirkung seiner theologischen Aussagen in Jerusalem während des Passahfestes.
Johannes 5.17-30 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber antwortete Ihnen: Mein Vater wirkt bisher, und ich wirke auch.Darum trachteten ihm die Juden viel mehr nach, daß sie ihn töteten, daß er nicht allein den Sabbat brach, sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet.Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, also auch der Sohn macht lebendig, welche er will.Denn der Vater richtet niemand; sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben,auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören; und die sie hören werden, die werden leben.Denn wie der Vater hat das Leben in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber,und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum daß er des Menschen Sohn ist.Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören,und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER072
Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
Der Artikel behandelt die Zeugnisse Johannes’ des Täufers und göttlicher Wunder für Jesu Messianität bei Johannes. Schauplatz ist Jerusalem nach Passah im März 31. Jesus kritisiert die religiösen Behörden, die ihn nicht anerkennen, und nennt Mose als Wegbereiter. Einige, darunter Nikodemus, werden sich bekehren.
Johannes 3.17 (Lutherbibel 1912) :Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER074
Die Frage der Jünger Johannes’ des Täufers zum Fasten
Dieser Artikel untersucht die Fastenfrage der Jünger Johannes’ des Täufers und Jesu Antwort. Sie verdeutlicht den Übergang vom traditionellen Judentum zu einer persönlichen Gottesbeziehung, die das Christentum kennzeichnet.
Lukas 5.33-35 (Lutherbibel 1912) :Und sie sprachen zu ihm: Warum fasten des Johannes Jünger so oft und beten so viel, desgleichen der Pharisäer Jünger; aber deine Jünger essen und trinken?Er sprach aber zu ihnen: Ihr könnt die Hochzeitleute nicht zu fasten treiben, solange der Bräutigam bei ihnen ist.Es wird aber die Zeit kommen, daß der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER082
Verkündigung des Evangeliums
Der Artikel „PER082 - Verkündigung des Evangeliums“ untersucht Jesu prophetische Anweisungen an seine Jünger und die Ankündigung künftiger Verfolgungen. Anhand von Matthäus 10.16-23 beleuchtet er die Rolle des Heiligen Geistes. Diese Ausbildung in Galiläa bereitet die Apostel auf kommende Herausforderungen vor.
Matthäus 10.16-23 (Lutherbibel 1912) :Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden.Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider die Eltern und ihnen zum Tode helfen.Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER117
Jesus, der Messias, im Haus des Pharisäers
In Kafarnaum nimmt Jesus die Einladung eines Pharisäers namens Simon an. Während des Mahls salbt eine Sünderin seine Füße mit Tränen und wohlriechendem Öl. Angesichts der Verachtung Simons erzählt Jesus ein Gleichnis über die Vergebung und erklärt, dass die Frau durch ihren Glauben gerettet ist. Diese Begebenheit, die nur Lukas berichtet (7,36-50), veranschaulicht den Gegensatz zwischen dem religiösen Hochmut der Pharisäer und der reuigen Demut, die den Weg zum Heil öffnet.
Lukas 7.44-46 (Lutherbibel 1912) :Und er wandte sich zu dem Weibe und sprach zu Simon: Siehest du dies Weib? Ich bin gekommen in dein Haus; du hast mir nicht Wasser gegeben zu meinen Füßen; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber, nachdem sie hereingekommen ist, hat sie nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER118
Jesus, der Messias, verkündet mit seinen Jüngern das Reich Gottes
Der Artikel untersucht, wie Jesus mit seinen Jüngern das Reich Gottes verkündete. Er betont die Bedeutung der Frauen, die diese Einsätze unterstützten, und den Unterschied zwischen Predigen und Verkünden bei Lukas.
Markus 15.40-41 (Lutherbibel 1912) :Und es waren auch Weiber da, die von ferne solches sahen; unter welchen war Maria Magdalena und Maria, Jakobus des Kleinen und des Joses Mutter, und Salome,die ihm auch nachgefolgt waren, da er in Galiläa war, und gedient hatten, und viele andere, die mit ihm hinauf gen Jerusalem gegangen waren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER124
Das Zeichen des Jona
Jesus verweist auf das Zeichen des Jona, um den Pharisäern zu antworten, die ein Wunder verlangen. Er betont die Umkehr und den Glauben und kritisiert den Unglauben in Kapernaum trotz seiner zahlreichen Wunder. Dieser Text veranschaulicht Jesu Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums und sein Verhältnis zu den religiösen Autoritäten.
Matthäus 16.4 (Lutherbibel 1912) :Diese böse und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen; und soll ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Und er ließ sie und ging davon.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER125
Das Zeichen der Königin von Saba
Jesus verwendet den Bericht über die Königin von Saba, die weite Strecken zurücklegte, um Salomo zu hören, um diejenigen zu kritisieren, die sich trotz seiner Lehren und Wunder weigern, ihn anzuerkennen.
Matthäus 12.42 (Lutherbibel 1912) :Die Königin von Mittag wird auftreten am Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, Salomons Weisheit zu hören. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER127
Eine Frau unterbricht den Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht eine von Lukas berichtete Begebenheit, bei der eine Frau ihre Bewunderung für Jesus zum Ausdruck bringt und dadurch den damaligen gesellschaftlichen Wandel sichtbar macht. Jesus antwortet, indem er die Bedeutung derer betont, die seine Lehren hören und umsetzen, und geht damit über die traditionellen Familienbande hinaus.
Lukas 11.27-28 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er solches redete, erhob ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast.Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER129
Die große Menschenmenge
Der Artikel analysiert die Menschenmengen, die Jesus folgen, und ihre sozialen und religiösen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Autoritäten. Er untersucht den wachsenden Einfluss Jesu und den Widerstand, den er hervorruft.
Matthäus 9.4 (Lutherbibel 1912) :Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER167
Der Messias Jesus zieht sich mit seinen Jüngern zurück
PER167 beschreibt den Rückzug von Jesus und seinen Jüngern nach Betsaida, um sich nach einer intensiven Evangelisationsmission in Galiläa auszuruhen, kurz vor dem Passah im April 32 n. Chr. Die synoptische Analyse von Matthäus 14,13-14, Markus 6,31-32, Lukas 9,10-11 und Johannes 6,1-4 zeigt Übereinstimmungen und Nuancen: den Wunsch nach Abgeschiedenheit, die Menge, die ihm folgt, Heilungen und Lehre. Diese Episode geht unmittelbar der Vermehrung der Brote voraus.
Markus 6.31-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER168
Das dritte Passafest
Die Perikope PER168 weist auf das dritte Passafest im Wirken des Messias Jesus hin, datiert auf Montag, den 12. April 32 n. Chr., und nur von Johannes erwähnt (Joh 6,4). Jesus und seine Jünger befinden sich in Galiläa bei Betsaida und scheinen angesichts der Intensität ihres Wirkens nicht nach Jerusalem hinaufzuziehen. Diese Erwähnung dient als chronologischer Anhaltspunkt in der Synopse und kündigt die kommenden Ereignisse bis zum Laubhüttenfest im Oktober 32 n. Chr. an.
Johannes 7.14 (Lutherbibel 1912) :Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER170
Die Reaktion der Menge
Nach der Vermehrung der Brote erkennt die Menge Jesus als den von Mose angekündigten Propheten und will ihn zum König krönen. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit. Jesus zieht sich auf den Berg zurück und lehnt ein politisches Königtum ab. Diese Stelle offenbart die Spannung zwischen den volkstümlichen messianischen Erwartungen und der geistlichen Sendung des Messias, der sich weigert, den nationalistischen Hoffnungen seiner Zeit zu entsprechen.
5. Mose 18.15 (Lutherbibel 1912) :Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER172
Die Reaktion der Apostel
Die Perikope 172 berichtet von der Reaktion der Apostel, nachdem Jesus auf dem Wasser gegangen war und den Sturm gestillt hatte. Die Episode, die im April 32 n. Chr. in Genezareth spielt, wird von Matthäus und Markus berichtet. Die Jünger fallen nieder und bekennen: 'Du bist wahrhaftig Gottes Sohn' – ein entscheidender Schritt in ihrem Glauben und in der fortschreitenden christologischen Offenbarung der Evangelien.
Matthäus 16.16 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER173
Zahlreiche Heilungen in Genezareth
Die Perikope 173 berichtet von den zahlreichen Heilungen, die Jesus im April 32 n. Chr. in Genezareth (Galiläa) vollbrachte, nach Matthäus 14.34-36 und Markus 6.53-56. Bei seiner Ankunft wird Jesus sofort erkannt, und Scharen von Kranken eilen herbei, um den Saum seines Gewandes zu berühren und so ihre Heilung zu erlangen. Die synoptische Analyse zeigt wesentliche Übereinstimmungen zwischen den beiden Evangelisten sowie einander ergänzende Nuancen. Diese Episode veranschaulicht den Glauben des Volkes und die göttliche Macht Jesu und kündigt die wachsenden Spannungen mit den religiösen Autoritäten an.
Markus 6.55 (Lutherbibel 1912) :und liefen in alle die umliegenden Länder und hoben an, die Kranken umherzuführen auf Betten, wo sie hörten, daß er war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER174
Die Lehre des Messias Jesus über das Brot des Lebens
Johannes 6.22-59 berichtet von der Rede Jesu über das Brot des Lebens, die er an einem Sabbat im Mai 32 n. Chr. in der Synagoge von Kafarnaum hielt. Nach der Vermehrung der Brote offenbart sich Jesus als das „Brot des Lebens“ und lädt die Menge ein, an ihn zu glauben, um das ewige Leben zu erlangen. Diese nur bei Johannes überlieferte Stelle weist einen großen christologischen und eucharistischen Reichtum auf, angesichts des Unverständnisses und Murrens seiner Zuhörer.
Johannes 6.28 (Lutherbibel 1912) :Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER175
Die Prüfung der Weihe
Die Perikope PER175 berichtet, nach dem alleinigen Zeugnis des Johannes (Joh 6,60-61), von der Reaktion vieler Jünger, die sich an der in Kafarnaum gehaltenen Rede über das Brot des Lebens ärgern und beschließen, den Messias Jesus zu verlassen. Dieser Moment der Prüfung offenbart die Kluft zwischen den politischen messianischen Erwartungen und dem geistlichen Angebot Jesu und lädt den Leser zu einem tiefen Nachdenken über das wahre Wesen von Glaube und Weihe ein.
Johannes 6.66 (Lutherbibel 1912) :Von dem an gingen seiner Jünger viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER176
Petrus erkennt Jesus als den Messias
Die Perikope 176 berichtet vom Bekenntnis des Petrus, der Jesus als den Messias erkennt; es wird allein von Johannes überliefert (6,62-71). Nachdem sich viele Jünger abgewandt haben, fragt Jesus die Zwölf nach ihrer Bindung an ihn. Petrus antwortet mit einem bemerkenswerten Glaubensbekenntnis. Der Artikel untersucht die Spannung zwischen der Souveränität Gottes und der Freiheit des Menschen und schließt mit der Erwähnung von Judas Iskariot, die daran erinnert, dass nichts dem Blick Gottes entgeht.
Johannes 6.67 (Lutherbibel 1912) :Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER178
Zurechtweisung der Schriftgelehrten und Pharisäer
Der Artikel untersucht die Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Pharisäern, in der Jesus kritisiert, dass die Überlieferungen Vorrang vor den göttlichen Geboten erhalten. In Matthäus 15.1-9 und Markus 7.1-13 entlarvt Jesus die Heuchelei der Pharisäer, indem er die Verpflichtung zu Aufrichtigkeit und geistlicher Echtheit hervorhebt.
Markus 7.1-13 (Lutherbibel 1912) :Und es kamen zu ihm die Pharisäer und etliche von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren.Und da sie sahen etliche seiner Jünger mit gemeinen (das ist ungewaschenen) Händen das Brot essen, tadelten sie es.(Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, sie waschen denn die Hände manchmal, und halten also die Aufsätze der Ältesten;und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.)Da fragten ihn nun die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach den Aufsätzen der Ältesten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen?Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wohl fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: “Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist ferne von mir.Vergeblich aber ist's, daß sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre die nichts ist denn Menschengebot.Ihr verlasset Gottes Gebot, und haltet der Menschen Aufsätze von Krügen und Trinkgefäßen zu waschen; und desgleichen tut ihr viel.Und er sprach zu ihnen: Wohl fein habt ihr Gottes Gebote aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsätze haltet.Denn Mose hat gesagt: “Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,” und “Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.”Ihr aber lehret: Wenn einer spricht zu Vater oder Mutter “Korban,” das ist, “es ist Gott gegeben,” was dir sollte von mir zu Nutz kommen, der tut wohl.Und so laßt ihr hinfort ihn nichts tun seinem Vater oder seiner Mutterund hebt auf Gottes Wort durch eure Aufsätze, die ihr aufgesetzt habt; und desgleichen tut ihr viel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER181
Zahlreiche Heilungen am Abend
Der Artikel untersucht die Heilungen Jesu, insbesondere in Galiläa nach seiner Rückkehr aus Phönizien. Matthäus beschreibt die vielen vollbrachten Wunder, während sich Markus auf einen einzelnen Fall konzentriert, in dem es um einen Taubstummen geht, und so die einzigartige Vorgehensweise Jesu zeigt, die schon an anderen Stellen der Evangelien zu beobachten ist.
Markus 7.31-37 (Lutherbibel 1912) :Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zungeund sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf!Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht.Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten.Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER183
Abfahrt im Boot zur Stadt Magdala
Der Artikel behandelt die Abfahrt Jesu im Boot nach Magdala nach der Brotvermehrung, untersucht die Unterschiede zwischen den Berichten des Matthäus und des Markus und hebt die Bedeutung der historischen Forschung für das Verständnis dieser Unterschiede hervor.
Markus 8.10 (Lutherbibel 1912) :Und alsbald trat er in ein Schiff mit seinen Jüngern und kam in die Gegend von Dalmanutha.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER185
Rückkehr nach Betsaida
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Betsaida nach den Auseinandersetzungen mit den Pharisäern und hebt seine Absicht hervor, dem Glauben den Vorrang vor fruchtlosen Diskussionen zu geben.
Matthäus 16.5 (Lutherbibel 1912) :Und da seine Jünger waren hinübergefahren, hatten sie vergessen, Brot mit sich zu nehmen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER188
Zweite Erklärung des Petrus
Der Artikel behandelt die zweite Erklärung des Petrus, der Jesus als den Messias anerkennt. Er untersucht die biblischen Berichte, die dieses Ereignis nach Cäsarea Philippi verlegen, und hebt die Schwierigkeit für das jüdische Publikum hervor, die göttliche Sohnschaft anzunehmen. Jesus bittet seine Jünger, seine Messianität nicht offen zu verkünden.
Markus 8.27-30 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging aus mit seinen Jüngern in die Märkte der Stadt Cäsarea Philippi. Und auf dem Wege fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Wer sagen die Leute, daß ich sei?Sie antworteten: Sie sagen du seiest Johannes der Täufer; etliche sagen, du seiest Elia; etliche, du seiest der Propheten einer.Und er sprach zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist Christus!Und er bedrohte sie, daß sie niemand von ihm sagen sollten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER189
Das Lob des Petrus durch den Messias Jesus
Der Artikel hebt die Bedeutung der Erkenntnis des Petrus hervor, dass Jesus der Messias ist – eine Erkenntnis, die in Cäsarea Philippi geschah –, sowie den Ausdruck dieser von Gott eingegebenen Wahrheit anstelle einer menschlichen Offenbarung, auf der Grundlage des Textes von Matthäus 16:17-20.
Matthäus 16.17-20 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.Da verbot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er, Jesus, der Christus wäre.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER191
Der Preis der Weihe
Der Artikel „PER191 - Der Preis der Weihe“ beschreibt die Worte Jesu über die wahre Jüngerschaft in Cäsarea Philippi. Die Bibelstellen bei Matthäus, Markus und Lukas betonen, wie wichtig die persönliche Selbstverleugnung für das ewige Heil ist. Sie rufen dazu auf, täglich das Kreuz auf sich zu nehmen und der Lehre Christi treu zu bleiben, und bieten eine radikale Sicht der Jüngerschaft im Gegensatz zu den religiösen Gepflogenheiten der damaligen Zeit.
Lukas 9.23-26 (Lutherbibel 1912) :Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER192
Ein recht seltsames Wort des Messias Jesus
Der Artikel analysiert die Aussage Jesu über das Kommen des Reiches Gottes, die von manchen als die Verklärung, die Auferstehung oder das Wachstum der Gemeinde gedeutet wird. Er kommt zu dem Schluss, dass Jesus sich auf die Verklärung bezog, ein Ereignis, das seine göttliche Herrlichkeit offenbart.
Markus 9.1 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis daß sie sehen das Reich Gottes mit seiner Kraft kommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER194
Die Weisungen des Meisters
Der Artikel behandelt die Anweisung Jesu an seine Jünger, seine Verklärung geheim zu halten, und hebt die Bedeutung des Glaubens sowie der Vorbereitung der Apostel auf ihre künftigen Aufgaben hervor.
Matthäus 17.9 (Lutherbibel 1912) :Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis das des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER195
Frage der Jünger zum Propheten Elia
Nach der Verklärung fragen die Jünger Jesus nach der Prophezeiung über Elia. Jesus offenbart, dass Johannes der Täufer diese Prophezeiung erfüllt – ein Zusammenhang, den die Evangelien nach und nach entfalten.
Markus 9.11-13 (Lutherbibel 1912) :Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen doch die Schriftgelehrten, daß Elia muß zuvor kommen.Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen; dazu soll des Menschen Sohn viel leiden und verachtet werden, wie denn geschrieben steht.Aber ich sage euch: Elia ist gekommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, nach dem von ihm geschrieben steht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER196
Ein schwer auszutreibender Dämon
Der Artikel beleuchtet den gescheiterten Versuch der Jünger, einen Dämon aus einem Jungen auszutreiben, was nach der Verklärung das Eingreifen Jesu nötig machte. Die Berichte bei Matthäus, Markus und Lukas nennen die Schwäche ihres Glaubens als Grund für ihr Scheitern.
Lukas 9.37-45 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber den Tag hernach, da sie von dem Berge kamen, kam ihnen entgegen viel Volks.Und siehe, ein Mann unter dem Volk rief und sprach: Meister, ich bitte dich, besiehe doch meinen Sohn, denn er ist mein einziger Sohn.Siehe, der Geist ergreift ihn, so schreit er alsbald, und reißt ihn, daß er schäumt, und mit Not weicht er von ihm, wenn er ihn gerissen hat.Und ich habe deine Jünger gebeten, daß sie ihn austrieben, und sie konnten nicht.Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein und euch dulden? Bringe deinen Sohn her!Und da er zu ihm kam, riß ihn der Teufel und zerrte ihn. Jesus aber bedrohte den unsauberen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.Und sie entsetzten sich alle über die Herrlichkeit Gottes. Da sie sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern:Fasset ihr zu euren Ohren diese Rede: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in der Menschen Hände.Aber das Wort verstanden sie nicht, und es ward vor ihnen verborgen, daß sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, ihn zu fragen um dieses Wort.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER197
Die Erklärung für das Versagen der Jünger
Der Artikel analysiert das Scheitern der Jünger beim Austreiben eines Dämons, auf das Jesus hinweist. Nach Matthäus und Markus sind geistliche Praktiken wie Glaube, Gebet und Fasten unerlässlich, um geistliche Hindernisse zu überwinden.
Matthäus 17.19-21 (Lutherbibel 1912) :Da traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so mögt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.Aber diese Art fährt nicht aus denn durch Beten und Fasten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER203
Zucht in der Gemeinde und Vergebung
Die Perikope 203 stellt die Lehre Jesu über die Gemeindezucht und die Vergebung dar, in Kafarnaum im September 32 n. Chr. Matthäus 18.15-22 und Lukas 17.3-4 entfalten die brüderliche Zurechtweisung, die Autorität der Kirche, das gemeinschaftliche Gebet und die unbegrenzte Vergebung (siebzigmal siebenmal). Diese Themen begründen eine christliche Beziehungsethik, die auf Versöhnung und göttlicher Barmherzigkeit beruht.
Matthäus 18.15-22 (Lutherbibel 1912) :Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund.Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Zöllner oder Heiden.Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein.Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, daß sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.Da trat Petrus zu ihm und sprach: HERR, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal?Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER206
Das Laubhüttenfest
Die Perikope 206 behandelt das Laubhüttenfest (Sukkot), von dem nur Johannes berichtet (7,2-10). Jesus beschließt, im Oktober 32 n. Chr. heimlich nach Jerusalem hinaufzuziehen, sechs Monate vor seiner Verhaftung. Johannes enthüllt die Spannung mit den religiösen Autoritäten und den Unglauben der Brüder Jesu, Elemente, die in den Synoptikern fehlen.
Johannes 7.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER208
Aufbruch nach Jerusalem und endgültiger Abschied von Galiläa
PER208 beschreibt den endgültigen Aufbruch Jesu und seiner Jünger aus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. auf dem Weg nach Jerusalem zum Laubhüttenfest (Sukkot). Nach dem Bericht des Lukas durchqueren sie Samaria, anstatt den üblichen Weg entlang des Jordan zu nehmen. Sie kommen am Freitagabend, dem 8. Oktober, an, lehren auf dem Tempelplatz, und Jesus hält seine Rede über das Wasser an Hoschana Rabba am 13. Oktober. Die Gruppe wird sechs Monate in der Gegend von Jerusalem bleiben, bis zum Passafest am 1. April 33 n. Chr.
Matthäus 19.1 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus diese Reden vollendet hatte, erhob er sich aus Galiläa und kam in das Gebiet des jüdischen Landes jenseit des Jordans;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER209
Die Reise durch Samaria
Die Perikope 209 berichtet von der Reise Jesu und seiner Jünger durch Samarien, die nur von Lukas überliefert wird. Als Jesus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. verlässt, wählt er den kürzeren samaritischen Weg nach Jerusalem. Einige Dörfer weigern sich, ihn aufzunehmen, was die Spannungen zwischen Juden und Samaritern verdeutlicht, andere hingegen nehmen ihn auf. Diese Passage deutet die weltweite Mission und die spätere Evangelisierung der Region durch die 70 Jünger voraus.
Johannes 7.9-10 (Lutherbibel 1912) :Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galiläa.Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER211
Die Männer, die dem Messias Jesus nachfolgen wollen
Lukas 9,57-62 stellt drei Männer vor, die dem Messias Jesus nachfolgen möchten, jeder mit einer Bedingung oder einem Zögern. Jesus antwortet mit dem Ruf zum Verzicht auf materielle Bequemlichkeit, zum Vorrang des Reiches vor den familiären Pflichten und zu einer Entschlossenheit ohne Zurückschauen. Diese Passage, die nur bei Lukas steht, spielt während der Reise durch Samaria nach Jerusalem und ist ein radikaler Ruf zu einer völligen, kompromisslosen Hingabe an den Messias.
1. Könige 19.19-21 (Lutherbibel 1912) :Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, daß er pflügte mit zwölf Jochen vor sich hin; und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn.Er aber ließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Laß mich meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Gehe hin und komme wieder; bedenke, was ich dir getan habe!Und er lief wieder von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte es und kochte das Fleisch mit dem Holzwerk an den Rindern und gab's dem Volk, daß sie aßen. Und machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER212
Die Juden suchen Jesus, den Messias
Die Perikope 212 berichtet, allein nach Johannes 7.11-13, von der Suche der Juden nach Jesus während des Festes in Jerusalem im Oktober 32 n. Chr. Sie veranschaulicht die Spaltung des Volkes angesichts des Messias: Die einen erkennen ihn an, andere trachten danach, ihn zu beseitigen. Die Furcht vor den religiösen Autoritäten bremst öffentliche Bekehrungen und offenbart die politische und geistliche Spannung jener Zeit.
Johannes 7.12 (Lutherbibel 1912) :Und es war ein großes Gemurmel unter dem Volk. Etliche sprachen: Er ist fromm; die andern aber sprachen: Nein, er verführt das Volk.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER213
Lehre des Messias Jesus im Tempel
Beim Laubhüttenfest im Oktober des Jahres 32 lehrt der Messias Jesus im Tempel von Jerusalem mit einer Vollmacht, die die Menge in Staunen versetzt und die Pharisäer empört. Johannes 7.14-24 berichtet von dieser einzigartigen Episode, in der Jesus erklärt, dass seine Lehre von Gott stammt, und eine Heilung am Sabbat mit einer strengen Argumentation aus der Schrift verteidigt. Die Feindseligkeit der religiösen Autoritäten verschärft sich.
Lukas 14.1-6 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht auf ihn.Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ist's auch recht, am Sabbat zu heilen?Sie aber schwiegen still. Und er griff ihn an und heilte ihn und ließ ihn gehen.Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER216
Die gegensätzliche Beurteilung des Volkes
Am letzten Tag des Sukkot-Festes in Jerusalem (Oktober 32 n. Chr.) erklärt Jesus, eine Quelle lebendigen Wassers zu sein. Die Menge spaltet sich: Die einen erkennen in ihm den Messias, die anderen verschließen sich dem Offensichtlichen. Die zu seiner Verhaftung ausgesandten Wachen widersetzen sich, beeindruckt von seinen Worten. Nikodemus tritt für ein gerechtes Urteil ein, während die Pharisäer schwache Argumente vorbringen. Der Widerstand der religiösen Autoritäten wird fanatisch, und der Tod Jesu wird zu ihrem einzigen Ziel.
Johannes 7.52 (Lutherbibel 1912) :Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch ein Galiläer? Forsche und siehe, aus Galiläa steht kein Prophet auf.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER217
Die Ehebrecherin
Die Perikope 217 schildert die Episode der Ehebrecherin (Johannes 8.1-11), in der Pharisäer Jesus eine Falle stellen, indem sie ihm eine auf frischer Tat ertappte Frau vorführen. Jesus durchkreuzt die Falle mit seinem berühmten Wort, wer ohne Sünde sei, solle den ersten Stein werfen, und vergibt der Frau dann. Dieser Bericht, dessen textliche Echtheit umstritten ist, veranschaulicht die Einheit von göttlicher Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und offenbart die einzigartige Vollmacht Jesu, zu rechtfertigen.
5. Mose 22.22-24 (Lutherbibel 1912) :Wenn jemand gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst das Böse von Israel tun.Wenn eine Dirne jemand verlobt ist, und ein Mann kriegt sie in der Stadt und schläft bei ihr,so sollt ihr sie alle beide zu der Stadt Tor ausführen und sollt sie steinigen, daß sie sterben; die Dirne darum, daß sie nicht geschrieen hat, da sie doch in der Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschändet hat; und sollst das Böse von dir tun.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER218
Der Messias Jesus ist das Licht der Welt
Beim Sukkot-Fest in Jerusalem erklärt sich Jesus zum ‚Licht der Welt‘ (Johannes 8.12-58) und knüpft damit an die Symbolik der großen Beleuchtungen des Tempels an. Er offenbart nach und nach seine göttliche Identität in Streitgesprächen mit den Pharisäern, die in der Aussage gipfeln: ‚Ehe Abraham wurde, ICH BIN‘ – eine ausdrückliche Bekräftigung seiner Präexistenz und seiner Gottheit. An ihn zu glauben bedeutet, in das Licht, die Wahrheit und das ewige Leben einzutreten.
Johannes 8.31-36 (Lutherbibel 1912) :Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jüngerund werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knecht gewesen; wie sprichst du denn: “Ihr sollt frei werden”?Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich.So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER219
Mordanschlag
Am letzten Tag eines Festes in Jerusalem (13. Oktober 32) versuchen die Pharisäer, den Messias Jesus zu steinigen, nachdem er seinen göttlichen Ursprung verkündet hat. Jesus entgeht dem Tod, indem er sich unter seinen Jüngern verbirgt, und verlässt die Stadt. Wahrscheinlich zieht er sich nach Betanien jenseits des Jordan zurück. Nur Johannes berichtet von dieser Episode, die auf Johannes 8,59 beruht.
Johannes 10.22 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER221
Die Rückkehr der 70 Jünger
Die Rückkehr der siebzig Jünger (Lukas 10.17-24) zeigt ihr Staunen nach ihrer Sendung. Jesus lenkt sie auf das Wesentliche zurück: sich zu freuen, dass ihre Namen im Himmel geschrieben sind. Er verkündet die göttliche Souveränität in der Offenbarung, die den Demütigen statt den Weisen geschenkt wird. Die Erklärung in Vers 22 bekräftigt die einzigartige Vertrautheit von Vater und Sohn und macht Jesus zum einzigen Mittler der Erkenntnis Gottes. Lukas unterstreicht damit die Kontinuität des Evangeliumswerks.
Matthäus 11.25-27 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir.Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER223
Der Messias Jesus in Betanien bei Marta und Maria
Lukas 10.38-42 berichtet vom Besuch des Messias Jesus in Betanien bei Marta und Maria, etwa Ende November oder Anfang Dezember 32 n. Chr. Das 3 km von Jerusalem entfernte Dorf nimmt Jesus in einer Zeit relativer Ruhe auf: Die Pharisäer haben ihre Strategie geändert und sammeln lieber belastende Zeugenaussagen, statt gewaltsam vorzugehen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode erwähnt.
Johannes 11.18 (Lutherbibel 1912) :Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER226
Der Messias Jesus wird nach einem Wunder angefochten
In Jerusalem wird der Messias Jesus nach der Heilung eines stummen Besessenen von Gegnern angefochten, die seine Macht auf Beelzebul zurückführen und ein neues Zeichen fordern. Er antwortet mit logischen und geistlichen Argumenten, verweist auf das Zeichen des Jona, lenkt ein Lob auf den Gehorsam gegenüber dem Wort um und schließt mit einem Bild vom inneren Licht. Diese Rede, die nur Lukas überliefert (11.14-36), veranschaulicht zwei gegensätzliche Haltungen gegenüber dem Messias: den echten Glauben und die ungläubige Ablehnung.
Lukas 11.29-32 (Lutherbibel 1912) :Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehrt ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona.Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlecht.Die Königin von Mittag wird auftreten vor dem Gericht mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu hören die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gericht mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER227
Die Einladung bei einem Pharisäer
Die Perikope 227 berichtet von der Einladung zu einem Mahl, die ein Pharisäer an den Messias Jesus richtete und die nur Lukas überliefert (Lk 11,37). Weit davon entfernt, wohlwollend zu sein, scheint diese Einladung eine Falle zu sein, die darauf zielte, Anklagen gegen Jesus vor Zeugen zu sammeln. Im Bewusstsein dessen, was auf dem Spiel steht, nimmt Jesus die Einladung dennoch an, getragen von der geistlichen Gewissheit, dass seine Stunde noch nicht gekommen war. Das Ereignis findet wahrscheinlich in Jerusalem statt, auf einer Reise, die Jesus trotz der Drohungen der religiösen Autoritäten unternimmt.
Johannes 8.59 (Lutherbibel 1912) :Da hoben sie Steine auf, daß sie auf ihn würfen. Aber Jesus verbarg sich und ging zum Tempel hinaus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER228
Das Urteil über die Religionsgelehrten und die Vorwürfe des Messias Jesus
Bei einer Mahlzeit im Haus eines Pharisäers in Jerusalem (Ende 32) spricht Jesus scharfe Vorwürfe gegen die Pharisäer und die Gesetzeslehrer aus. Lukas 11,38-54, das einzige Evangelium, das diese Episode berichtet, beschreibt eine feindselige Atmosphäre, in der die religiösen Autoritäten nach Beweisen suchen, um Jesus zu verurteilen. Seine schneidenden Worte sind in Wirklichkeit ein Ruf zur Umkehr, der von Männern überhört wird, die von Stolz verblendet sind.
Lukas 7.45 (Lutherbibel 1912) :Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber, nachdem sie hereingekommen ist, hat sie nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER229
Erinnerung an das Massaker an den Galiläern durch Pilatus
Die Perikope PER229 (Lukas 13,1-5) berichtet, wie Zeugen eines pharisäischen Mahls Jesus auf das Massaker des Pilatus an Galiläern ansprechen. Jesus weigert sich, darin eine göttliche Strafe zu sehen, und ruft zur persönlichen Umkehr auf; er nennt auch den Einsturz des Turms von Siloah. Er lehrt, dass der Tod das gemeinsame Los aller ist und dass allein die Umkehr den Zugang zum Reich Gottes öffnet.
Lukas 13.2-3 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, dieweil sie das erlitten haben?Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER234
Klage über Jerusalem
Die Klage über Jerusalem (Mt 23.37-39; Lk 13.34-35) zeigt Jesus, der wenige Tage vor seiner Passion über die heilige Stadt weint. Durch das Bild der Henne, die ihre Küken beschützt, bringt er die verworfene göttliche Liebe zum Ausdruck, verurteilt den Mord an den Propheten und kündigt die Verwüstung des Tempels an, lässt aber zugleich die Hoffnung auf eine endgültige Versöhnung offen.
Psalmen 48.2 (Lutherbibel 1912) :Schön ragt empor der Berg Zion, des sich das ganze Land tröstet; an der Seite gegen Mitternacht liegt die Stadt des großen Königs.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER242
Die Neugier des Volkes und die Eifersucht der Religiösen
Der Artikel untersucht, wie das Volk, das die Botschaft Jesu aufnimmt, im Gegensatz zur Eifersucht und zum Widerstand der religiösen Autoritäten steht. Die Pharisäer, die um ihren Einfluss fürchteten, waren oft feindselig eingestellt, trotz der Offenheit und des Mitgefühls Jesu gegenüber Randgruppen und Sündern.
Johannes 7.46 (Lutherbibel 1912) :Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER256
Der Messias Jesus bekräftigt seine Göttlichkeit
Der Artikel behandelt die Heilung eines Blindgeborenen durch Jesus, die nur im Johannesevangelium erwähnt wird. Der Mann wird geistlich verwandelt, indem er Jesus als den Messias erkennt. Die Pharisäer hingegen bleiben in ihrer geistlichen Blindheit, weil sie das Licht Jesu zurückweisen. Dieser Gegensatz unterstreicht, dass wahres Sehen aus Demut und Offenheit für die göttliche Wahrheit entsteht.
Johannes 9.18-21 (Lutherbibel 1912) :Die Juden glaubten nicht von ihm, daß er blind gewesen und sehend geworden wäre, bis daß sie riefen die Eltern des, der sehend war geworden,fragten sie und sprachen: Ist das euer Sohn, von welchem ihr sagt, er sei blind geboren? Wie ist er denn nun sehend?Seine Eltern antworteten ihnen und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist und daß er blind geboren ist;wie er aber nun sehend ist, wissen wir nicht; oder wer ihm hat seine Augen aufgetan, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fraget ihn, laßt ihn selbst für sich reden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER257
Der Messias Jesus ist der gute Hirte
Der Artikel untersucht, wie sich Jesus in Johannes 10 als der gute Hirte vorstellt. Er ist der echte geistliche Wegweiser, im Gegensatz zu den falschen Führern. Jesus kündigt ein universales Heil an und lädt jeden ein, auf seine Stimme zu hören, um das geistliche Leben zu finden.
Johannes 10.1-21 (Lutherbibel 1912) :Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder.Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe.Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus.Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe.Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen.Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe.Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen,wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme.Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte.Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu?Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER258
Das Tempelweihfest
Der Artikel behandelt die Perikope 258 über das Fest der Einweihung, bei dem Jesus, obwohl er von den Pharisäern bedroht wird, sich frei im Tempel bewegt. Die Analyse beleuchtet den Strategiewechsel der Pharisäer, die nun rechtliche Schritte gegen Jesus anstreben. Diese Passage ist zentral, um die religiöse und gesellschaftliche Dynamik dieser kritischen Zeit zu verstehen.
Johannes 10.22-23 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER259
Fragen der Religionsführer zur Messianität Jesu
Der Artikel behandelt die Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Religionsführern über seine Messianität. Trotz ihrer anklagenden Absichten bekräftigt Jesus, der Messias zu sein, und seine Werke bezeugen es. Er verheißt seinen Jüngern Geborgenheit und ewiges Leben und betont seine Einheit mit dem Vater.
3. Mose 24.16 (Lutherbibel 1912) :Welcher des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Wie der Fremdling, so soll auch der Einheimische sein; wenn er den Namen lästert, so soll er sterben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER261
Aufbruch nach Betanien jenseits des Jordan
Die Studie schildert die Reise Jesu von Jerusalem nach Betanien, mit Stationen in Betanien jenseits des Jordan und in Jericho, wo er Wunder wirkt. Absichtlich verzögert, trifft Jesus ein und erweckt Lazarus, was eine Reaktion der religiösen Autoritäten auslöst.
Johannes 11.1-44 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER263
Der Messias Jesus segnet kleine Kinder
Der Artikel untersucht, wie Jesus in Betanien nach dem Fest der Tempelweihe die Kinder segnet. Dieses Ereignis wird in den synoptischen Evangelien beschrieben und veranschaulicht die Bedeutung der Kinder im Reich Gottes trotz der Zurückhaltung der Jünger.
Johannes 11.1-53 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Viele nun der Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen.Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute.Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts,bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe.(Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern weil er desselben Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk;und nicht für das Volk allein, sondern daß er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte.)Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn töteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER268
Der Messias Jesus kündigt erneut seinen Tod und seine Auferstehung an
Dieser Artikel untersucht die Zeit zwischen Chanukka und Pessach und hebt die Lehren Jesu, seine Vorhersage seines Todes und seiner Auferstehung sowie Wunder wie die Auferweckung des Lazarus hervor, die Hoffnung und Konflikt hervorriefen.
Lukas 18.31-43 (Lutherbibel 1912) :Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn.Denn er wird überantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschmähet und verspeiet werden,und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das Gesagte war.Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihnund sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER269
Die Bitte der Salome, der Frau des Zebedäus, für ihre Söhne
Der Artikel behandelt die Bitte der Salome für ihre Söhne und den geografischen Weg Jesu. Dieser Bericht spielt im Februar des Jahres 33, auf der Reise Jesu von Jericho nach Betanien. Das Ereignis zeigt die Spannung zwischen menschlichem Verständnis und den Prophezeiungen. Jesus kündigt in seiner Antwort an Salome seinen bevorstehenden Tod an und macht damit die geistlichen Werte des Reiches Gottes sichtbar.
Johannes 11.7-10 (Lutherbibel 1912) :Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER274
Verschwörung gegen den Messias Jesus, der sich nach Ephraim zurückzieht
Dieser Artikel beschreibt die Verschwörung der jüdischen Autoritäten gegen Jesus nach der Auferweckung des Lazarus. Angesichts der Bedrohung, die sie in den Wundern Jesu sehen, beschließen sie, ihn zu töten. Jesus zieht sich in Erwartung der Kreuzigung nach Ephraim zurück, während sich die Verschwörung paradoxerweise in den göttlichen Plan einfügt.
Johannes 11.54 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jüngern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER282
Verfluchung des unfruchtbaren Feigenbaums
Am Montag, dem 28. März 33, verflucht der Messias Jesus auf dem Weg von Betanien nach Jerusalem einen Feigenbaum, der voller Blätter, aber ohne Frucht ist, und er verdorrt sogleich. Diese von Matthäus und Markus berichtete Tat ist ein Gleichniswunder, das Israel versinnbildlicht: viel religiöser Schein, aber keine echte Fruchtbarkeit. Da sie bei Markus die Tempelreinigung umrahmt, kündigt diese Episode das göttliche Gericht über eine unfruchtbare Frömmigkeit an.
Markus 11.12-14 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER286
Tägliche Lehre im Tempel
Die Perikope 286 beschreibt die tägliche Lehre Jesu im Tempel von Jerusalem während der Passahwoche (Montag, 28. März 33 n. Chr.). Sie stützt sich hauptsächlich auf Lukas 19,47-48 und zeigt den wachsenden Gegensatz zwischen den bewundernden Volksmengen und den feindlich gesinnten religiösen Autoritäten — Schriftgelehrte, Hohenpriester, Sadduzäer und Pharisäer —, die Jesus zum Schweigen bringen wollen, weil seine Botschaft vom Reich Gottes ihre etablierte Macht bedroht.
Lukas 19.47-48 (Lutherbibel 1912) :Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, wie sie ihn umbrächten;und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten, denn das Volk hing ihm an und hörte ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER289
Die Vollmacht des Messias Jesus wird bestritten
Im Tempel von Jerusalem stellen die religiösen Führer die Vollmacht Jesu öffentlich in Frage. Mit einer geschickten Gegenfrage zur Taufe des Johannes bringt er sie zum Schweigen und entlarvt ihre Unredlichkeit. Diese synoptische Episode (Mt 21.23-27; Mk 11.27-33; Lk 20.1-8) zeigt den wachsenden Widerstand der Obrigkeiten gegen den Messias in seiner letzten Woche vor der Verhaftung.
Lukas 20.1-8 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich an der Tage einem, da er das Volk lehrte im Tempel und predigte das Evangelium, da traten zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten mit den Ältestenund sagten zu ihm und sprachen: Sage uns, aus was für Macht tust du das? oder wer hat dir die Macht gegeben?Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; saget mir's:Die Taufe des Johannes, war sie vom Himmel oder von Menschen?Sie aber gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir: Vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?Sagen wir aber: Von Menschen, so wird uns das Volk steinigen; denn sie stehen darauf, daß Johannes ein Prophet sei.Und sie antworteten, sie wüßten's nicht, wo sie her wäre.Und Jesus sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER296
Die Fragen der Gesetzeslehrer
In der letzten Woche vor seiner Passion wird Jesus von Gesetzeslehrern nach dem höchsten Gebot gefragt. Er fasst das ganze Gesetz in zwei Grundsätzen zusammen: Gott lieben und seinen Nächsten lieben. Ein aufrichtiger Schriftgelehrter erkennt die Richtigkeit dieser Antwort an, und Jesus erklärt ihm, dass er nicht fern vom Reich Gottes ist. Der Artikel differenziert das Bild des Pharisäertums und lädt zu einem Glauben ein, der in der Liebe gelebt wird statt im Legalismus.
Matthäus 22.34-40 (Lutherbibel 1912) :Da aber die Pharisäer hörten, wie er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach:Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?Jesus aber sprach zu ihm: “Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.”Dies ist das vornehmste und größte Gebot.Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER297
Die Messianität Jesu
Im Vorhof des Tempels von Jerusalem befragt Jesus am Dienstag vor seiner Passion die Pharisäer nach der Identität des Messias. Mit dem Zitat aus Psalm 110 offenbart er, dass der Messias zugleich Sohn Davids dem Fleisch nach und ewiger Herr seiner Gottheit nach ist, und bringt so seine Gegner zum Verstummen, die ohne Antwort bleiben. Eine grundlegende christologische Aussage über die doppelte Natur Jesu.
Hebräer 1.3-4 (Lutherbibel 1912) :welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unsrer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höheund ist so viel besser geworden den die Engel, so viel höher der Name ist, den er von ihnen ererbt hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER299
Die Gabe der armen Witwe
Im Tempel von Jerusalem beobachtet Jesus, wie eine arme Witwe zwei kleine Münzen in den Opferkasten legt, alles, was sie besitzt. Im Gegensatz zu den Reichen, die prunkvoll von ihrem Überfluss geben, opfert sie ihren gesamten Lebensunterhalt. Jesus erklärt, sie habe mehr gegeben als alle anderen, und stellt damit die menschlichen Maßstäbe des Wertes auf den Kopf. Dieser Bericht, überliefert von Markus (12.41-44) und Lukas (21.1-4), lehrt, dass wahre Großzügigkeit nicht an der Menge des Gegebenen gemessen wird, sondern an der Haltung des Herzens und am gebrachten Opfer.
Markus 12.41-44 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schaute, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten; und viele Reiche legten viel ein.Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller.Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben.Denn sie haben alle von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER313
Der Messias Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße
Dieser Artikel untersucht die Fußwaschung durch Jesus, eine einzigartige Handlung, von der Johannes berichtet. Sie versinnbildlicht die Umkehrung der menschlichen Werte und veranschaulicht die zentrale Botschaft Jesu: aus Liebe zu dienen. Dieses Ereignis, das sich in Jerusalem beim letzten Passamahl zuträgt, offenbart seinen Jüngern die wahre Sendung Jesu, indem es seine Kreuzigung vorwegnimmt.
Matthäus 26.26-29 (Lutherbibel 1912) :Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus;das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesen Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich's neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER321
Persönliches Gespräch mit seinen Jüngern
Der Artikel analysiert die letzten Begegnungen Jesu mit seinen Jüngern und hebt ihre geistliche Verwandlung durch die göttliche Offenbarung hervor. Jesus nennt sie Freunde, nicht Knechte, und betont damit die Bedeutung der Liebe und der göttlichen Sendung. Der Bericht lädt dazu ein, Erwählung und Sendung in einer theologischen Kontinuität zu sehen.
Johannes 15.15-17 (Lutherbibel 1912) :Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN017
Die Taufen
L'article examine les différents baptêmes du Nouveau Testament, de Jean le Baptiste à Jésus et Paul. Il met en lumière comment chaque baptême marque…
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ANN029
Der Konflikt zwischen den Anhängern des Johannes und Jesu
L'article aborde les tensions entre les disciples de Jean le Baptiste et de Jésus, deux figures bibliques centrales, en mettant en avant leurs ministères…
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ANN063
Änon und Bethanien jenseits des Jordan
Cet article explore Béthanie et Enon, lieux de baptêmes importants dans les Évangiles selon Jean, tandis que des hypothèses modernes tentent de localiser ces…
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ANN075
Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
L'article examine l'incident où Jésus expulse les marchands du Temple, un événement rapporté différemment dans les Évangiles de Matthieu, Marc, Luc et Jean. Alors…
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ANN088
Die beiden Salbungen Jesu, des Messias
L'article analyse les onctions du Messie Jésus dans les Évangiles, illustrant le contraste des valeurs entre Jésus et Simon le pharisien. Il souligne le…
Wirken in Galiläa
Le ministère de Jésus en Galilée constitue l'une des périodes les plus riches et les plus documentées de sa vie publique. C'est dans cette région du nord d'Israël que Jésus commence à prêcher, à appeler ses premiers disciples et à accomplir ses premiers miracles et signes, posant ainsi les fondements de son message.
Cette période couvre des événements majeurs comme l'appel des apôtres, les premières guérisons et prodiges réalisés notamment à Capharnaüm, ainsi que le célèbre Sermon sur la montagne — discours fondateur dans lequel Jésus expose l'éthique du disciple et redéfinit les grandes orientations morales et spirituelles de la foi.
Les quatre Évangiles, et en particulier les synoptiques, offrent des récits complémentaires de cette étape décisive. On y voit aussi les premières tensions avec les Pharisiens et les autorités religieuses, qui annoncent les conflits à venir.
Étudier le ministère galiléen, c'est saisir le Jésus en action : enseignant, guérisseur, rassembleur d'une communauté. C'est le point de départ indispensable pour comprendre la suite de sa mission et l'émergence du mouvement qu'il inaugure.
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PER048
Die Rückkehr nach Galiläa
Der Artikel beschreibt Jesu Rückkehr nach Galiläa anhand der Evangelien und wichtiger Orte wie Kafarnaum und Nazareth. Er erklärt, wie diese Ortswechsel den Beginn eines strategischeren und wirksameren Wirkens markierten.
Matthäus 4.13 (Lutherbibel 1912) :Und verließ die Stadt Nazareth, kam und wohnte zu Kapernaum, das da liegt am Meer, im Lande Sebulon und Naphthali,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER049
Ankunft in Kafarnaum in Galiläa
Der Artikel untersucht Jesu Wirken in Kafarnaum, seinem häufig in den Evangelien erwähnten Stützpunkt in Galiläa. Die Stadt, in der mehrere Jünger wohnten, diente als Basis seiner Verkündigung.
Matthäus 4.13 (Lutherbibel 1912) :Und verließ die Stadt Nazareth, kam und wohnte zu Kapernaum, das da liegt am Meer, im Lande Sebulon und Naphthali,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER050
Die Schwierigkeiten in Nazareth
Der Artikel untersucht Jesu Rückkehr nach Nazareth und den Unglauben seiner Landsleute. Trotz seiner Wunder in Kafarnaum und seiner Wahrnehmung als Messias wird er abgelehnt, was den Spruch „Ein Prophet gilt nichts im eigenen Land“ veranschaulicht.
Matthäus 13.57 (Lutherbibel 1912) :Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterland und in seinem Hause.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER059
Zahlreiche Heilungen am Abend
Dieser Artikel erläutert eine Episode der Evangelien, in der Jesus in Kafarnaum mehrere Menschen heilt und damit seine göttliche Macht und Autorität veranschaulicht. Das Ereignis findet nach dem Sabbat statt und zieht eine bewundernde und von seinen Taten fasziniert-verwunderte Menschenmenge an.
Lukas 4.40-41 (Lutherbibel 1912) :Und da die Sonne untergegangen war, brachten alle, die Kranke hatten mit mancherlei Seuchen, sie zu ihm. Und er legte auf einen jeglichen die Hände und machte sie gesund.Es fuhren auch die Teufel aus von vielen, schrieen und sprachen: Du bist Christus, der Sohn Gottes! Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden; denn sie wußten, daß er Christus war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER062
Predigt in Galiläa
Der Artikel schildert Jesu Predigttätigkeit in Galiläa und hebt seine Lehre in den Synagogen sowie die Wirkung seiner Wunder auf die Menschenmengen hervor. Die Jünger begleiten ihn, während die religiösen Autoritäten weiterhin über seine Identität rätseln.
Lukas 4.43-44 (Lutherbibel 1912) :Er sprach aber zu ihnen: Ich muß auch andern Städten das Evangelium verkündigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ich gesandt.Und er predigte in den Schulen Galiläas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER064
Der Ruf Jesu, des Messias, verbreitet sich in Galiläa
Der Artikel behandelt Jesu wachsende Beliebtheit in Galiläa, verstärkt durch seine Erklärung, einem Gelähmten die Sünden zu vergeben. Damit bekräftigt er seine Göttlichkeit und ruft Spannungen mit den religiösen Autoritäten hervor.
Markus 1.45 (Lutherbibel 1912) :Er aber, da er hinauskam, hob er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte öffentlich in die Stadt gehen; sondern er war draußen in den wüsten Örtern, und sie kamen zu ihm von allen Enden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER068
Die Frage nach dem Umgang mit Sündern
Der Artikel untersucht die Kritik der Pharisäer an Jesu Toleranz gegenüber Sündern und zeigt ihre Bemühungen, ihn angesichts seiner wachsenden Beliebtheit herabzusetzen.
Matthäus 9.11-13 (Lutherbibel 1912) :Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.Gehet aber hin und lernet, was das sei: “Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.” Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER073
Die Predigt in Galiläa geht weiter
Der Artikel behandelt Jesu Predigt in Galiläa im Jahr 31 und seinen wachsenden Ruf trotz der Ablehnung durch religiöse Behörden. Nach den Evangelien wirkte er hauptsächlich in Kafarnaum, predigte in Synagogen und vollbrachte viele Wunder. Dies zog auch Menschen von außerhalb Galiläas an.
Matthäus 4.23-25 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging umher im ganzen galiläischen Lande, lehrte sie in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und Krankheit im Volk.Und sein Gerücht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen, die Mondsüchtigen und Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund.Und es folgte ihm nach viel Volks aus Galiläa, aus den Zehn-Städten, von Jerusalem, aus dem jüdischen Lande und von jenseits des Jordans.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER077
Die Heilung des Mannes mit der gelähmten Hand
Perikope 77 berichtet von der Heilung eines Mannes mit einer gelähmten Hand in der Synagoge von Kapernaum an einem Sabbat im Jahr 31. Diese von Matthäus, Markus und Lukas überlieferte Begebenheit zeigt die wachsende Spannung zwischen Jesus und den Pharisäern. Sie suchen einen Anklagegrund gegen ihn und weigern sich, die vollbrachten Wunder wahrzunehmen. Das Jahr 31 endet mit einem Bruch zwischen Jesus und den jüdischen religiösen Autoritäten.
Markus 3.1-5 (Lutherbibel 1912) :Und er ging abermals in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand.Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten.Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor!Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still.Und er sah sie umher an mit Zorn und ward betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER079
Zahlreiche Heilungen in Galiläa
Perikope 79 berichtet von den zahlreichen Heilungen Jesu in Galiläa um Kapernaum im Jahr 31. Vor Menschenmengen aus ganz Israel heilt Jesus Kranke und verkündet das Heil, wobei er um Zurückhaltung bittet. Matthäus verbindet diese Ereignisse mit der Prophezeiung in Jesaja 42.1-4 und erkennt darin eine Offenbarung der Dreieinigkeit. Sein wachsender Ruhm steht im Gegensatz zum zunehmenden Widerstand der Pharisäer, die auf seinen Einfluss beim Volk eifersüchtig sind.
Jesaja 42.1-4 (Lutherbibel 1912) :Siehe, das ist mein Knecht, ich erhalte ihn, und mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen.Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Er wird das Recht wahrhaftig halten lehren.Er wird nicht matt werden noch verzagen, bis daß er auf Erden das Recht anrichte; und die Inseln werden auf sein Gesetz warten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER080
Die Wahl der zwölf Apostel
Jesus wählt zwölf Jünger aus seinen Anhängern aus und verleiht ihnen den Titel Apostel, ein griechisches Wort für „mit einem Auftrag Gesandter“. Diese Wahl nach einer Gebetsnacht entspricht der Zahl der Stämme Israels. Die Zwölf erhalten Vollmacht zu heilen und das Heil zu verkünden; sie bilden das Fundament der zukünftigen Kirche. Der Artikel untersucht die Wortherkunft, Jesu Gebet, die Frage seiner Allwissenheit und den Fall Judas Iskariots.
Matthäus 10.1-4 (Lutherbibel 1912) :Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister, daß sie sie austrieben und heilten allerlei Seuche und allerlei Krankheit.Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: der erste Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, des Zebedäus Sohn, und Johannes, sein Bruder;Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, des Alphäus Sohn, Lebbäus, mit dem Zunamen Thaddäus;Simon von Kana und Judas Ischariot, welcher ihn verriet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER115
Jesus, der Messias, tadelt mehrere Städte
Jesus tadelt die Städte Chorazin, Bethsaida und Kafarnaum, weil sie trotz der zahlreichen dort vollbrachten Wunder nicht umgekehrt sind. Er vergleicht sie zu ihrem Nachteil mit den heidnischen Städten Tyrus, Sidon und sogar Sodom und erklärt, diese hätten Buße getan. Diese Stelle unterstreicht, dass die Verantwortung dem Maß der empfangenen Offenbarung entspricht und dass die Ablehnung des Evangeliums ewige Folgen hat.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER159
Der Messias Jesus setzt sein Werk fort
Die Perikope 159 zeigt, wie Jesus seinen Dienst in Galiläa von Kafarnaum aus fortsetzt, im Februar–März des Jahres 32, vor dem dritten Passahfest. Allein auf Matthäus 9.35 gestützt, hebt der Artikel den Vorrang der Verkündigung des Reiches vor den Wundern hervor, die Eigenständigkeit der örtlichen Synagogen gegenüber den Pharisäern sowie die thematische Methode des Matthäus, die hier durch die Chronologie des Markus korrigiert wird.
Johannes 6.4 (Lutherbibel 1912) :Es war aber nahe Ostern, der Juden Fest.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER160
Das Mitgefühl des Messias Jesus mit der Menge
Die Perikope 160 untersucht Matthäus 9.36-38, wo Jesus in Kafarnaum von tiefem Mitgefühl für die Menge ergriffen wird, die „verschmachtet und zerstreut wie Schafe ohne Hirten“ war. Der griechische Begriff „splagchnizomai“ drückt ein tiefes, aus dem Innersten kommendes Mitgefühl aus, das Jesus zum Lehren, Heilen und Speisen bewegt – im Gegensatz zur Gleichgültigkeit der religiösen Führer. Dieses Mitgefühl wird zum Vorbild für die Jünger.
Matthäus 9.37 (Lutherbibel 1912) :Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER177
Das Wirken des Messias Jesus in Galiläa
Der Artikel untersucht die strategische Entscheidung Jesu, sein Wirken in Galiläa zu führen, um der Feindseligkeit in Judäa zu entgehen. Johannes betont die Absicht der religiösen Autoritäten, Jesus zu töten, während die synoptischen Evangelien diese Bedrohung nur implizit erwähnen.
Johannes 7.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER205
Jesus, der Messias, setzt seine Reise durch Galiläa fort
Die Perikope 205 schildert den längeren Aufenthalt Jesu, des Messias, in Galiläa, in der Gegend von Kafarnaum, während etwa sechs Monaten vor seinem endgültigen Aufbruch nach Jerusalem am 3. Oktober 32 n. Chr. Allein Johannes erwähnt diese Reisen und enthüllt die Absicht der religiösen Autoritäten, Jesus zu töten, während seine Jünger noch immer nicht begreifen, was ihn erwartet. Dieser Abschnitt bildet den Übergang zum Laubhüttenfest in Jerusalem.
Markus 9.30 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen von da hinweg und wandelten durch Galiläa; und er wollte nicht, daß es jemand wissen sollte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Wunder Jesu
Les miracles de Jésus occupent une place centrale dans les récits évangéliques. Guérisons, exorcismes, multiplication des pains, résurrection de morts : ces actes puissants ponctuent l'ensemble du ministère de Jésus, depuis ses débuts en Galilée jusqu'à la semaine de la Passion à Jérusalem. Ils constituent l'une des sources les plus riches pour comprendre qui est Jésus et ce qu'il est venu accomplir.
Ces signes ne sont pas de simples démonstrations de puissance. Ils révèlent la nature du Royaume de Dieu, répondent à la misère humaine et suscitent foi, questionnement ou opposition — notamment de la part des Pharisiens et des autorités religieuses. Lus à la lumière des prophéties bibliques, ils confirment l'identité messianique de Jésus.
Les quatre évangiles rapportent ces événements avec des perspectives complémentaires. L'étude des miracles invite donc à croiser les récits synoptiques et johanniques, à en explorer le contexte culturel juif, et à mesurer leur portée théologique pour la foi chrétienne.
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CTD061
Die Schwiegermutter des Petrus
L'article analyse les récits évangéliques de la guérison de la belle-mère de Pierre, mettant en lumière des divergences entre Matthieu, Marc et Luc. Il explore les implications théologiques des différences et souligne la richesse apportée par chaque récit.
Matthäus 8.14-15 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam in des Petrus Haus und sah, daß seine Schwiegermutter lag und hatte das Fieber.Da griff er ihre Hand an, und das Fieber verließ sie. Und sie stand auf und diente ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD062
Ein von vier Männern getragener Gelähmter
L'article explore les différences dans les récits de Matthieu et Marc concernant la guérison du paralytique par Jésus. Bien que les récits varient, l'article souligne qu'ils sont complémentaires, reflétant les perspectives individuelles des auteurs sous l'inspiration divine, offrant une vue riche des événements.
Matthäus 9.2-8 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben.Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott.Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen?Welches ist leichter: zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?Auf das ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die Sünden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Stehe auf, hebe dein Bett auf und gehe heim!Und er stand auf und ging heim.Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD064
Die Frau mit dem Blutfluss
L'article explore le récit de la femme souffrant d'hémorragie dans Matthieu, Marc et Luc. Chaque Évangile présente une version légèrement différente de l'événement, mettant en avant des détails variés mais soulignant la foi de la femme et le pouvoir guérisseur de Jésus. Les Évangiles sont complémentés pour offrir une vue complète de cet événement.
Markus 5.25-34 (Lutherbibel 1912) :Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD065
Die Tochter des Jaïrus
L'article discute les divergences apparentes dans les récits évangéliques de la résurrection de la fille de Jaïrus. Matthieu, Marc et Luc offrent des versions légèrement différentes, conduisant à une analyse sur la chronologie et la foi démontrée par Jaïrus. Malgré ces différences, l'accent est mis sur le miracle de Jésus et le message de foi qu'il transmet.
Matthäus 9.18 (Lutherbibel 1912) :Da er solches mit ihnen redete, siehe, da kam der Obersten einer und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, meine Tochter ist jetzt gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD066
Was sagt Jesus zur Tochter des Jaïrus?
L'article analyse le récit de la résurrection de la fille de Jaïrus par Jésus, discutée dans trois Évangiles. Les récits de Marc, Matthieu et Luc, souvent considérés comme contradictoires, sont présentés comme complémentaires. En comparant les détails de chaque évangile, l'article montre qu'il n'y a pas de contradiction mais une diversité de perspectives sur cet événement miraculeux.
Lukas 8.54-55 (Lutherbibel 1912) :Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD075
Die zwei Blinden
L'article explore les différences entre les récits évangéliques de la guérison d'un ou de deux aveugles à Jéricho par Jésus. Il examine Matthieu, Marc et Luc, clarifiant que la diversité narrative n'implique pas une contradiction. L'importance de la perspective individuelle des auteurs est soulignée.
Lukas 18.35-43 (Lutherbibel 1912) :Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihnund sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR001
Die Verwandlung von Wasser in Wein zu Kana
Cet article explore le premier miracle de Jésus relaté dans Jean 2.1-11. Lors des noces de Cana, Jésus transforme de l'eau en vin, révélant sa nature divine et inaugurant son ministère. Marie joue un rôle clé en sollicitant l'aide de Jésus. Ce miracle symbolise la transition d'une ancienne à une nouvelle alliance de grâce, illustrant la générosité divine et renforçant la foi des disciples.
Johannes 2.1-11 (Lutherbibel 1912) :Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da.Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen.Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein.Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Maß.Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet's dem Speisemeister! Und sie brachten's.Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigamund spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten.Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR002
Die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten
Jean 4,46-54 raconte la guérison du fils d'un fonctionnaire royal à Cana. Le miracle, accompli par Jésus avec une simple parole, illustre la foi et la puissance divine, renforçant la conviction du fonctionnaire et de sa famille. Cette histoire met en avant l'importance de la foi avant même de voir des miracles.
Johannes 2.1-11 (Lutherbibel 1912) :Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da.Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen.Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein.Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Maß.Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet's dem Speisemeister! Und sie brachten's.Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigamund spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten.Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR003
Erster wunderbarer Fischfang
Le passage de Luc 5.1-11 montre l'autorité de Jésus et l'appel de Simon Pierre. Après une pêche miraculeuse, Jésus invite Pierre à devenir pêcheur d'hommes, illustrant la mission évangélique.
Lukas 5.1-11 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, daß er stand am See Genezarethund sah zwei Schiffe am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze.Da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er's ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiff.Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut.Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß.Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken.Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: HERR, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch.Denn es war ihn ein Schrecken angekommen, ihn und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten;desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen.Und sie führten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR004
Heilung des Besessenen in der Synagoge von Kafarnaum
L'article discute de la guérison par Jésus d'un homme possédé à Capharnaüm, relatée dans Marc et Luc. L'esprit impur reconnaît Jésus comme le Saint de Dieu, et, sur ordre du Christ, sort de l'homme. Les témoins s'étonnent de l'autorité de Jésus, et sa renommée se répand. Ces récits soulignent l'autorité divine et le pouvoir de guérison de Jésus.
Markus 1.23-28 (Lutherbibel 1912) :Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen von einem unsauberen Geist, der schrieund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das für eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsauberen Geistern, und sie gehorchen ihm.Und sein Gerücht erscholl alsbald umher in das galiläische Land.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR005
Heilung der Schwiegermutter des Petrus
L'article traite du miracle de la guérison de la belle-mère de Pierre, relaté dans Matthieu, Marc et Luc. Il met en lumière la puissance de guérison de Jésus et sa compassion envers les malades, les récits soulignant différents aspects de cet événement. Jésus guérit immédiatement la belle-mère de Pierre, elle se met ensuite à les servir. Les perspectives uniques des Évangiles enrichissent notre compréhension de cet acte miraculeux.
Markus 1.29-31 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen alsbald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes.Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr.Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR007
Die Heilung eines Aussätzigen
L'article analyse la guérison d'un lépreux par Jésus en Marc 1.40-44 et Luc 5.12-14, soulignant la foi du lépreux, la compassion de Jésus et son pouvoir divin de guérison. Les récits insistent sur le respect des lois religieuses de l'époque.
Markus 1.40-44 (Lutherbibel 1912) :Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sichund sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR009
Heilung des Gelähmten von Betesda
Cet article discute la guérison du paralytique de Bethesda par Jésus, qui illustre la compassion et l'autorité divine de Jésus. Le miracle, survenant un jour de sabbat, incite au conflit avec les autorités juives rigides sur les lois du sabbat. Jésus, par cet acte, souligne l'importance de la foi, de la guérison spirituelle et de la rédemption au-delà des restrictions légales.
Johannes 5.1-15 (Lutherbibel 1912) :Darnach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR011
Heilung des Aussätzigen
L'article traite de la guérison d'un lépreux par Jésus, soulignant sa compassion et le respect des lois religieuses. Les variations entre les récits évangéliques enrichissent la compréhension de cet événement clé dans le ministère de Jésus.
Markus 1.40-45 (Lutherbibel 1912) :Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sichund sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis über sie.Er aber, da er hinauskam, hob er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte öffentlich in die Stadt gehen; sondern er war draußen in den wüsten Örtern, und sie kamen zu ihm von allen Enden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR012
Heilung des Dieners des Hauptmanns
L'article explore la guérison du serviteur du centurion, racontée dans les Évangiles de Matthieu et de Luc. Le centurion démontre une foi exceptionnelle, espérant une guérison par la parole de Jésus. Les récits diffèrent par les détails de l'interaction, mettant en lumière l'humilité et la respectabilité du centurion et la compassion de Jésus.
Matthäus 8.5-13 (Lutherbibel 1912) :Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihnund sprach: HERR, mein Knecht liegt zu Hause und ist gichtbrüchig und hat große Qual.Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.Der Hauptmann antwortete und sprach: HERR, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.Denn ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; und wenn ich sage zu einem: Gehe hin! so geht er; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.Da das Jesus hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!Aber ich sage euch viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen;aber die Kinder des Reiches werden ausgestoßen in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR013
Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
L'article traite de la résurrection du fils de la veuve de Naïn par Jésus, démontrant sa compassion et son pouvoir divin, comme rapporté dans Luc 7.11-17. Ce miracle suscite la reconnaissance de Jésus comme prophète et une reconnaissance de la présence divine active, montrant son autorité sur la mort.
Lukas 7.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR014
Heilung des blinden und stummen Besessenen
L'article explore un miracle de Jésus relaté dans Matthieu 12:22-23 et Luc 11:14-15, où il guérit un homme possédé par un démon. La foule s'émerveille et se demande si Jésus est le Fils de David, le Messie attendu. Comparé à Luc, Matthieu met en avant la reconnaissance messianique par la foule tandis que Luc rapporte des accusations de collusion avec Beelzéboul.
Matthäus 12.22-23 (Lutherbibel 1912) :Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also daß der Blinde und Stumme redete und sah.Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR015
Heilung des besessenen und stummen Mannes
L'article décrit la guérison d'un homme muet par Jésus dans Luc 11.14-15, montrant sa puissance sur les démons. La foule réagit par émerveillement et scepticisme. Comparé à Matthieu 12.22-23, l'article illustre les perceptions divergentes de Jésus. Les récits soulignent son autorité divine et les tensions de son ministère.
Lukas 11.14-15 (Lutherbibel 1912) :Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR016
Der Messias Jesus stillt den Sturm
Cet article examine comment, à travers Matthieu 8.23-27, Marc 4.35-41 et Luc 8.22-25, Jésus calme une tempête, montrant sa puissance divine. Les récits soulignent la réaction effrayée des disciples et l'importance de la foi, avec des variations reflétant les perspectives uniques de chaque évangéliste.
Markus 4.35-41 (Lutherbibel 1912) :Und an demselben Tage des Abends sprach er zu ihnen: Laßt uns hinüberfahren.Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn, wie er im Schiff war; und es waren mehr Schiffe bei ihm.Und es erhob sich ein großer Windwirbel und warf Wellen in das Schiff, also daß das Schiff voll ward.Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts darnach, daß wir verderben?Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille.Und er sprach zu ihnen: Wie seid ihr so furchtsam? Wie, daß ihr keinen Glauben habt?Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? denn Wind und Meer sind ihm gehorsam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR017
Exorzismus des Besessenen von Gadara
L'exorcisme de Gadara montre Jésus exorcisant des démons dans les Géraséniens, selon Matthieu, Marc, et Luc. Les démons reconnaissent Jésus comme le Fils de Dieu et demandent à entrer dans un troupeau de porcs qui se noiera ensuite. Cet acte démontre l'autorité et le pouvoir rédempteur de Jésus.
Markus 5.1-20 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen jenseits des Meers in die Gegend der Gadarener.Und als er aus dem Schiff trat, lief ihm alsbald entgegen aus den Gräbern ein besessener Mensch mit einem unsaubern Geist,der seine Wohnung in den Gräbern hatte; und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten.Denn er war oft mit Fesseln und Ketten gebunden gewesen, und hatte die Ketten abgerissen und die Fesseln zerrieben; und niemand konnte ihn zähmen.Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Gräbern, schrie und schlug sich mit Steinen.Da er aber Jesum sah von ferne, lief er zu und fiel vor ihm nieder, schrie laut und sprach:Was habe ich mit dir zu tun, o Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, daß du mich nicht quälest!Denn er sprach zu ihm: Fahre aus, du unsauberer Geist, von dem Menschen!Und er fragte ihn: Wie heißt du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind unser viele.Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend triebe.Und es war daselbst an den Bergen eine große Herde Säue auf der Weide.Und die Teufel baten ihn alle und sprachen: Laß uns in die Säue fahren!Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Da fuhren die unsauberen Geister aus und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhang ins Meer (ihrer waren aber bei zweitausend) und ersoffen im Meer.Und die Sauhirten flohen und verkündigten das in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus, zu sehen, was da geschehen war,und kamen zu Jesu und sahen den, der von den Teufeln besessen war, daß er saß und war bekleidet und vernünftig, und fürchteten sich.Und die es gesehen hatten, sagten ihnen, was dem Besessenen widerfahren war, und von den Säuen.Und sie fingen an und baten ihn, daß er aus ihrer Gegend zöge.Und da er in das Schiff trat, bat ihn der Besessene, daß er möchte bei ihm sein.Aber Jesus ließ es nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe hin in dein Haus und zu den Deinen und verkündige ihnen, wie große Wohltat dir der HERR getan und sich deiner erbarmt hat.Und er ging hin und fing an, auszurufen in den zehn Städten, wie große Wohltat ihm Jesus getan hatte; und jedermann verwunderte sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR018
Auferweckung der Tochter des Jaïrus
L'article explore la résurrection de la fille de Jaïrus et la guérison d'une femme malade par Jésus, selon les évangiles de Matthieu, Marc et Luc. L'importance de la foi dans ces récits est soulignée, ainsi que les différences et similitudes dans les détails des événements. Ces miracles illustrent la compassion de Jésus et sa puissance de guérison.
Markus 5.21-43 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus wieder herüberfuhr im Schiff, versammelte sich viel Volks zu ihm, und er war an dem Meer.Und siehe, da kam der Obersten einer von der Schule, mit Namen Jairus; und da er ihn sah, fiel er ihm zu Füßenund bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter ist in den letzten Zügen; Du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, daß sie gesund werde und lebe.Und er ging hin mit ihm; und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drängten ihn.Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister?Jesus aber hörte alsbald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Fürchte dich nicht, glaube nur!Und ließ niemand ihm nachfolgen denn Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.Und er kam in das Haus des Obersten der Schule und sah das Getümmel und die da weinten und heulten.Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was tummelt und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn.Und er trieb sie alle aus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter die bei ihm waren, und ging hinein, da das Kind lag,und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihr: Talitha kumi! das ist verdolmetscht: Mägdlein, ich sage dir stehe auf!Und alsbald stand das Mägdlein auf und wandelte; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich über die Maßen.Und er verbot ihnen hart, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR019
Heilung der blutflüssigen Frau
L'article explore l'histoire d'une femme souffrant de saignements, guérie par sa foi en touchant le vêtement de Jésus. Cet acte manifeste la puissance de guérison et la compassion de Jésus envers ceux qui croient en lui, comme rapporté dans les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc.
Matthäus 9.20-22 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm und rührte seines Kleides Saum an.Denn sie sprach bei sich selbst: Möchte ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund.Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR020
Heilung zweier Blinder
L'article explore la guérison de deux aveugles par Jésus (Matthieu 9.27-31), mettant en avant l'importance de la foi, la reconnaissance messianique et la diffusion du miracle malgré une interdiction. Ce récit unique en Matthieu souligne la compassion et le pouvoir de Jésus.
Matthäus 9.27-31 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: HERR, ja.Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, daß es niemand erfahre!Aber sie gingen aus und machten ihn ruchbar im selben ganzen Lande.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR021
Heilung eines stummen, von einem Dämon besessenen Mannes
Le miracle de Matthieu 9.32-33 décrit la guérison d'un homme muet par Jésus, suscitant l'émerveillement de la foule. Ce texte met en lumière la puissance de Jésus sur les forces démoniaques.
Matthäus 9.32-33 (Lutherbibel 1912) :Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen.Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR022
Vermehrung der Brote und Fische
Die Vermehrung der Brote und Fische ist ein in den Evangelien überliefertes Wunder, bei dem Jesus eine Menschenmenge von Tausenden mit nur fünf Broten und zwei Fischen speiste. Diese Geschichte symbolisiert das Mitgefühl und die göttliche Kraft Jesu und unterstreicht zugleich die Bedeutung des Glaubens und der Anerkennung seiner wahren spirituellen Rolle.
Lukas 9.10-17 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Laß das Volk von dir, daß sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, daß sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste.Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen, wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen für so großes Volk.(Denn es waren bei fünftausend Mann.) Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich setzen in Schichten, je fünfzig und fünfzig.Und sie taten also, und es setzten sich alle.Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankte darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, daß sie dem Volk vorlegten.Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR023
Gang über das Wasser
L'article analyse comment les évangiles décrivent Jésus marchant sur l'eau, soulignant sa divinité et la foi des disciples. Matthieu inclut l'épisode de Pierre marchant aussi sur l'eau, tandis que Marc et Jean décrivent l'émerveillement des disciples. L'événement illustre le pouvoir de Jésus sur la nature et la nécessité de croire en lui.
Johannes 6.16-21 (Lutherbibel 1912) :Am Abend aber gingen die Jünger hinab an das Meerund traten in das Schiff und kamen über das Meer gen Kapernaum. Und es war schon finster geworden, und Jesus war nicht zu ihnen gekommen.Und das Meer erhob sich von einem großen Winde.Da sie nun gerudert hatten bei fünfundzwanzig oder dreißig Feld Wegs, sahen sie Jesum auf dem Meere dahergehen und nahe zum Schiff kommen; und sie fürchteten sich.Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!Da wollten sie ihn in das Schiff nehmen; und alsbald war das Schiff am Lande, da sie hin fuhren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR024
Heilung in Genezareth
L'article explore les récits de Matthieu 14.34-36 et Marc 6.53-56, décrivant les guérisons opérées par Jésus à Génésareth. Les habitants reconnaissent Jésus et s'empressent de rassembler les malades pour qu'ils puissent toucher son vêtement, démontrant leur foi en sa capacité de guérir. Ces récits soulignent la puissance miraculeuse de Jésus et l'importance de la foi des guéris.
Matthäus 14.34-36 (Lutherbibel 1912) :Und sie schifften hinüber und kamen in das Land Genezareth.Und da die Leute am selbigen Ort sein gewahr wurden, schickten sie aus in das ganze Land umher und brachten allerlei Ungesunde zu ihmund baten ihn, daß sie nur seines Kleides Saum anrührten. Und alle, die ihn anrührten, wurden gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR025
Heilung der Tochter der kanaanäischen Frau
Cet article analyse la guérison de la fille de la femme cananéenne par Jésus, en mettant en lumière sa foi et l'expansion du message de Jésus aux Gentils.
Matthäus 15.21-28 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon.Und siehe, ein kanaanäisches Weib kam aus derselben Gegend und schrie ihm nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt.Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir, denn sie schreit uns nach.Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir!Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie sprach: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein von den Brosamlein, die von ihrer Herren Tisch fallen.Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß! Dir geschehe, wie du willst. Und ihre Tochter ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR026
Guérison du sourd-muet
Cet article examine la guérison du sourd-muet par Jésus, montrée dans Marc 7.31-37, soulignant sa compassion, son pouvoir divin et sa mission universelle. Par des gestes symboliques et la parole 'Ephphatha', il guérit un homme, illustrant l'ouverture à la révélation divine. La réaction fervente de la foule, bien que contraire à sa demande de silence, témoigne de l'impact de ses miracles.
Markus 7.31-37 (Lutherbibel 1912) :Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zungeund sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf!Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht.Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten.Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR027
Speisung der 4000
L'article relate la multiplication des pains où Jésus nourrit miraculeusement quatre mille personnes. Les récits de Matthieu et Marc décrivent la compassion de Jésus pour la foule affamée, la multiplication de sept pains et quelques poissons, et le ramassage de sept paniers de restes. Les différences incluent les destinations post-événement : Magadan pour Matthieu et Dalmanutha pour Marc.
Markus 8.1-10 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen;und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne gekommen.Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, daß wir sie sättigen?Und er fragte sie: Wieviel habt ihr Brote? Sie sprachen: Sieben.Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf der Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, daß sie dieselben vorlegten; und sie legten dem Volk vor.Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß die auch vortragen.Sie aßen aber und wurden satt; und hoben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe.Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.Und alsbald trat er in ein Schiff mit seinen Jüngern und kam in die Gegend von Dalmanutha.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR028
Heilung des Blinden von Betsaida
Jésus guérit un aveugle à Bethsaïda dans un processus en deux étapes, symbolisant la progression de la foi. L'utilisation de la salive et du toucher physique souligne l'implication directe de Jésus. Le récit met en lumière la compassion de Jésus et offre un symbole profond de la croissance spirituelle.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR029
Die Verklärung
La Transfiguration, relatée dans Matthieu, Marc et Luc, révèle la divinité de Jésus. Il est transfiguré devant Pierre, Jacques et Jean sur une montagne. Moïse et Élie apparaissent, et une voix céleste déclare Jésus comme le Fils bien-aimé. Ces récits soulignent l'importance de Jésus et son enseignement.
Lukas 9.28-36 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten.Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glänzte.Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia;die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer bei ihm stehen.Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.Da er aber solches redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, da sie die Wolke überzog.Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR030
Exorzismus am epileptischen Jungen
Cet article explique comment les trois évangiles synoptiques racontent l'exorcisme d'un garçon épileptique par Jésus après que ses disciples ont échoué. Chaque évangile met en lumière des aspects uniques tout en soulignant la puissance de Jésus sur les démons et l'importance de la foi et de la prière.
Matthäus 17.14-18 (Lutherbibel 1912) :Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Füßenund sprach: HERR, erbarme dich über meinen Sohn! denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden: er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser;und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen.Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch dulden? Bringt ihn hierher!Und Jesus bedrohte ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR031
Münze im Maul eines Fisches
L'article aborde le miracle de la pièce de monnaie dans la bouche d'un poisson, montrant la sagesse de Jésus face aux exigences religieuses. À Capharnaüm, pour éviter d'offenser les collecteurs de taxes du temple, Jésus demande à Pierre de pêcher une pièce pour payer la taxe. Ce récit souligne la double nature de Jésus comme Fils de Dieu et enseigne l'équilibre entre la liberté spirituelle et le respect des traditions.
Matthäus 17.24-27 (Lutherbibel 1912) :Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben?Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dünkt dich, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden den Zoll oder Zins? Von Ihren Kindern oder von den Fremden?Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei.Auf daß aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR032
Heilung einer Frau am Sabbat
L'article examine Luc 13.10-21, où Jésus guérit une femme le jour du sabbat, provoquant la critique du chef de la synagogue. Jésus souligne l'hypocrisie des critiques, soutenant que faire le bien est toujours approprié. Les paraboles du grain de moutarde et du levain illustrent la croissance du royaume de Dieu. Cette analyse met en avant la puissance et l'enseignement de Jésus.
Matthäus 13.31-33 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker;welches ist das kleinste unter allem Samen; wenn er erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl vermengte, bis es ganz durchsäuert ward.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR033
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
L'article traite de la guérison par Jésus d'un homme atteint d'hydropisie un jour de sabbat, conformément à Luc 14:2-6. Le texte souligne le conflits sur les guérisons sabbatiques et met l'accent sur la priorité de la compassion et de la miséricorde par rapport à une stricte interprétation de la loi.
Lukas 14.2-6 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ist's auch recht, am Sabbat zu heilen?Sie aber schwiegen still. Und er griff ihn an und heilte ihn und ließ ihn gehen.Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR034
Heilung der zehn Aussätzigen
Luc 17.11-19 raconte la guérison de dix lépreux par Jésus. Seul un Samaritain revient le remercier, illustrant des thèmes de foi, d'obéissance, de gratitude et d'inclusivité du salut.
Lukas 17.11-19 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galiläa.Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferneund erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimmeund fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR035
Heilung des Blindgeborenen
Jean 9.1-12 relate la guérison par Jésus d'un homme aveugle de naissance, démontrant les œuvres divines. Jésus utilise de la boue pour guérir, rappelant la création dans Genèse. L'obéissance et la foi de l'homme sont essentielles à sa guérison. La surprise communautaire aux miracles souligne l'impact et la mission de Jésus apportant la lumière spirituelle au monde.
Johannes 9.1-12 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt.Da er solches gesagt, spützte er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierte den Kot auf des Blinden Augenund sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetscht: gesandt) und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend.Die Nachbarn und die ihn zuvor gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen: Ist dieser nicht, der dasaß und bettelte?Etliche sprachen: Er ist's, etliche aber: er ist ihm ähnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin's.Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen aufgetan worden?Er antwortete und sprach: Der Mensch, der Jesus heißt, machte einen Kot und schmierte meine Augen und sprach: “Gehe hin zu dem Teich Siloah und wasche dich!” Ich ging hin und wusch mich und ward sehend.Da sprachen sie zu ihm: Wo ist er? Er sprach: Ich weiß nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR036
Auferweckung des Lazarus
Jean 11:1-44 décrit la résurrection de Lazare, illustrant la puissance de Jésus sur la mort et sa compassion humaine. Ce miracle, en Béthanie, révèle le divin et l'humanité de Jésus, renforçant la foi de ses disciples. En ressuscitant Lazare après quatre jours dans le tombeau, Jésus montre qu'il est la résurrection et la vie, invitant à la foi pour la vie éternelle.
Johannes 10.40 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR037
Heilung des blinden Bartimäus
Cet article explore les récits de la guérison de Bartimée dans les Évangiles. Bien que les détails varient (nombre d'aveugles, identification de Barthimée, emplacement précis), l'essentiel reste : la foi des aveugles, la compassion de Jésus en les guérissant.
Matthäus 20.29-34 (Lutherbibel 1912) :Und da sie von Jericho auszogen, folgte ihm viel Volks nach.Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und da sie hörten, daß Jesus vorüberging, schrieen sie und sprachen: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Aber das Volk bedrohte sie, daß sie schweigen sollten. Aber sie schrieen viel mehr und sprachen: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Jesus aber stand still und rief sie und sprach: Was wollt ihr, daß ich euch tun soll?Sie sprachen zu ihm: HERR, daß unsere Augen aufgetan werden.Und es jammerte Jesum, und er rührte ihre Augen an; und alsbald wurden ihre Augen wieder sehend, und sie folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR038
Das Verdorren des Feigenbaums
Dans Matthieu et Marc, Jésus maudit un figuier pour enseigner la foi et la prière. Sa parole dessèche l'arbre, illustrant la puissance de la foi. Marc insiste aussi sur l'importance du pardon. Les deux récits, bien que divergents dans l'ordre des événements, partagent le même enseignement central : la foi et la prière peuvent accomplir des merveilles si elles sont vécues sans douter.
Markus 11.12-25 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkäufer und Käufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um,und ließ nicht zu, das jemand etwas durch den Tempel trüge.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: “Mein Haus soll heißen ein Bethaus allen Völkern”? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Und es kam vor die Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrächten. Sie fürchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich über seine Lehre.Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt.Und am Morgen gingen sie vorüber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorrt war bis auf die Wurzel.Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott.Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt.Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden.Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER053
Der königliche Beamte in Kana in Galiläa
Perikope 53 berichtet das Wunder Jesu in Kana in Galiläa für den kranken Sohn eines aus Kafarnaum gekommenen königlichen Beamten (Johannes 4,46–54). Die auf Februar bis März 31 datierte Begebenheit ist das zweite von Johannes berichtete Zeichen in Kana. Die Identität des Beamten bleibt ungewiss; der Verfasser vermutet jedoch eine römische Herkunft, was die Universalität des Heils bei Johannes verdeutlicht. Er darf nicht mit dem Hauptmann aus Perikope 110 verwechselt werden.
Johannes 4.46-54 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam abermals gen Kana in Galiläa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht.Und es war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank.Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht.Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt! der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt.Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da er aus Judäa nach Galiläa kam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER055
Der erste wunderbare Fischfang
Perikope 55 berichtet vom ersten wunderbaren Fischfang, den allein Lukas überliefert (Lk 5.1-11), zu Beginn des Wirkens Jesu in Galiläa. Nach einer erfolglosen Nacht des Fischens befiehlt Jesus Simon Petrus, die Netze auszuwerfen, was einen außergewöhnlichen Fang zur Folge hat. Dieses Wunder, das sich von dem in Johannes 21 unterscheidet, scheint es den Jüngern ermöglicht zu haben, für die Bedürfnisse ihrer Familien zu sorgen, bevor sie alles verließen, um Jesus nachzufolgen, und veranschaulicht die göttliche Vorsehung, die jeden Ruf begleitet.
Lukas 5.1-11 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, daß er stand am See Genezarethund sah zwei Schiffe am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze.Da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er's ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiff.Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut.Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß.Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken.Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: HERR, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch.Denn es war ihn ein Schrecken angekommen, ihn und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten;desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen.Und sie führten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER063
Die Heilung eines Aussätzigen.
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus, veranschaulicht sein Mitgefühl und seine messianische Vollmacht und thematisiert die Spannungen mit den religiösen Autoritäten in Galiläa.
Markus 1.40-44 (Lutherbibel 1912) :Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sichund sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER065
Heilung eines Gelähmten
Der Artikel behandelt Jesu Heilung eines Gelähmten in Kapernaum. Er betont seine durch die Sündenvergebung bekundete Göttlichkeit, die die Gesetzesgelehrten empört und die Kluft zwischen Jesus und den religiösen Autoritäten vertieft.
Matthäus 9.1-8 (Lutherbibel 1912) :Da trat er in das Schiff und fuhr wieder herüber und kam in seine Stadt.Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben.Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott.Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen?Welches ist leichter: zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?Auf das ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die Sünden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Stehe auf, hebe dein Bett auf und gehe heim!Und er stand auf und ging heim.Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER070
Die Heilung des Kranken am Teich Betesda
Der Artikel untersucht Jesu Heilung des Kranken am Teich Betesda am Sabbat. Sie zeigt seinen Anspruch als Herr des Sabbats und die Spannungen mit den Pharisäern. Johannes schildert das Wunder als bewussten Anstoß zum Nachdenken über jüdische Gesetze und deckt Fehlentwicklungen ihrer Auslegung durch die damaligen Behörden auf.
Johannes 5.2-16 (Lutherbibel 1912) :Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu töten, daß er solches getan hatte am Sabbat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER109
Die Heilung eines Aussätzigen nach der Bergpredigt
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus nach der Bergpredigt und erörtert die unterschiedlichen Berichte in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas. Die Heilung wird als Herausforderung für die strengen Reinigungsvorschriften beschrieben; zugleich wird die Bedeutung der Einhaltung des mosaischen Gesetzes hervorgehoben. Der Artikel fragt nach dem Zusammenhang zwischen den verschiedenen Evangelienberichten.
3. Mose 13 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:Wenn einem Menschen an der Haut seines Fleisches etwas auffährt oder ausschlägt oder eiterweiß wird, als wollte ein Aussatz werden an der Haut seines Fleisches, soll man ihn zum Priester Aaron führen oder zu einem unter seinen Söhnen, den Priestern.Und wenn der Priester das Mal an der Haut des Fleisches sieht, daß die Haare in Weiß verwandelt sind und das Ansehen an dem Ort tiefer ist denn die andere Haut seines Fleisches, so ist's gewiß der Aussatz. Darum soll ihn der Priester besehen und für unrein urteilen.Wenn aber etwas eiterweiß ist an der Haut des Fleisches, und doch das Ansehen der Haut nicht tiefer denn die andere Haut des Fleisches und die Haare nicht in Weiß verwandelt sind, so soll der Priester ihn verschließen sieben Tageund am siebenten Tage besehen. Ist's, daß das Mal bleibt, wie er's zuvor gesehen hat, und hat nicht weitergefressen an der Haut,so soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschließen. Und wenn er ihn zum andermal am siebenten Tage besieht und findet, daß das Mal verschwunden ist und nicht weitergefressen hat an der Haut, so soll er ihn rein urteilen; denn es ist ein Grind. Und er soll seine Kleider waschen, so ist er rein.Wenn aber der Grind weiterfrißt in der Haut, nachdem er vom Priester besehen worden ist, ob er rein sei, und wird nun zum andernmal vom Priester besehen,wenn dann da der Priester sieht, daß der Grind weitergefressen hat in der Haut, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewiß Aussatz.Wenn ein Mal des Aussatzes an einem Menschen sein wird, den soll man zum Priester bringen.Wenn derselbe sieht und findet, daß Weißes aufgefahren ist an der Haut und die Haare in Weiß verwandelt und rohes Fleisch im Geschwür ist,so ist's gewiß ein alter Aussatz in der Haut des Fleisches. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen und nicht verschließen; denn er ist schon unrein.Wenn aber der Aussatz blüht in der Haut und bedeckt die ganze Haut, von dem Haupt bis auf die Füße, alles, was dem Priester vor Augen sein mag,wenn dann der Priester besieht und findet, daß der Aussatz das ganze Fleisch bedeckt hat, so soll er denselben rein urteilen, dieweil es alles an ihm in Weiß verwandelt ist; denn er ist rein.Ist aber rohes Fleisch da des Tages, wenn er besehen wird, so ist er unrein.Und wenn der Priester das rohe Fleisch sieht, soll er ihn unrein urteilen; denn das rohe Fleisch ist unrein, und es ist gewiß Aussatz.Verkehrt sich aber das rohe Fleisch wieder und verwandelt sich in Weiß, so soll er zum Priester kommen.Und wenn der Priester besieht und findet, daß das Mal ist in Weiß verwandelt, soll er ihn rein urteilen; denn er ist rein.Wenn jemandes Fleisch an der Haut eine Drüse wird und wieder heilt,darnach an demselben Ort etwas Weißes auffährt oder rötliches Eiterweiß wird, soll er vom Priester besehen werden.Wenn dann der Priester sieht, daß das Ansehen tiefer ist denn die andere Haut und das Haar in Weiß verwandelt, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewiß ein Aussatzmal aus der Drüse geworden.Sieht aber der Priester und findet, daß die Haare nicht weiß sind und es ist nicht tiefer denn die andere Haut und ist verschwunden, so soll er ihn sieben Tage verschließen.Frißt es weiter in der Haut, so soll er unrein urteilen; denn es ist gewiß ein Aussatzmal.Bleibt aber das Eiterweiß also stehen und frißt nicht weiter, so ist's die Narbe von der Drüse, und der Priester soll ihn rein urteilen.Wenn sich jemand an der Haut am Feuer brennt und das Brandmal weißrötlich oder weiß istund der Priester ihn besieht und findet das Haar in Weiß verwandelt an dem Brandmal und das Ansehen tiefer denn die andere Haut, so ist's gewiß Aussatz, aus dem Brandmal geworden. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen; denn es ist ein Aussatzmal.Sieht aber der Priester und findet, daß die Haare am Brandmal nicht in Weiß verwandelt und es nicht tiefer ist denn die andere Haut und ist dazu verschwunden, soll er ihn sieben Tage verschließen;und am siebenten Tage soll er ihn besehen. Hat's weitergefressen an der Haut, so soll er unrein urteilen; denn es ist Aussatz.Ist's aber gestanden an dem Brandmal und hat nicht weitergefressen an der Haut und ist dazu verschwunden, so ist's ein Geschwür des Brandmals. Und der Priester soll ihn rein urteilen; denn es ist die Narbe des Brandmals.Wenn ein Mann oder Weib auf dem Haupt oder am Bart ein Mal hatund der Priester das Mal besieht und findet, daß das Ansehen der Haut tiefer ist denn die andere Haut und das Haar daselbst golden und dünn, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist ein aussätziger Grind des Hauptes oder des Bartes.Sieht aber der Priester, daß der Grind nicht tiefer anzusehen ist denn die andere Haut und das Haar nicht dunkel ist, soll er denselben sieben Tage verschließen.Und wenn er am siebenten Tage besieht und findet, daß der Grind nicht weitergefressen hat und kein goldenes Haar da ist und das Ansehen des Grindes nicht tiefer ist denn die andere Haut,soll er sich scheren, doch daß er den Grind nicht beschere; und soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschließen.Und wenn er ihn am siebenten Tage besieht und findet, daß der Grind nicht weitergefressen hat in der Haut und das Ansehen ist nicht tiefer als die andere Haut, so soll er ihn rein sprechen, und er soll seine Kleider waschen; denn er ist rein.Frißt aber der Grind weiter an der Haut, nachdem er rein gesprochen ist,und der Priester besieht und findet, daß der Grind also weitergefressen hat an der Haut, so soll er nicht mehr darnach fragen, ob die Haare golden sind; denn er ist unrein.Ist aber vor Augen der Grind stillgestanden und dunkles Haar daselbst aufgegangen, so ist der Grind heil und er rein. Darum soll ihn der Priester rein sprechen.Wenn einem Mann oder Weib an der Haut ihres Fleisches etwas eiterweiß istund der Priester sieht daselbst, daß das Eiterweiß schwindet, das ist ein weißer Grind, in der Haut aufgegangen, und er ist rein.Wenn einem Manne die Haupthaare ausfallen, daß er kahl wird, der ist rein.Fallen sie ihm vorn am Haupt aus und wird eine Glatze, so ist er rein.Wird aber an der Glatze, oder wo er kahl ist, ein weißes oder rötliches Mal, so ist ihm Aussatz an der Glatze oder am Kahlkopf aufgegangen.Darum soll ihn der Priester besehen. Und wenn er findet, daß ein weißes oder rötliches Mal aufgelaufen an seiner Glatze oder am Kahlkopf, daß es sieht, wie sonst der Aussatz an der Haut,so ist er aussätzig und unrein; und der Priester soll ihn unrein sprechen solches Mals halben auf seinem Haupt.Wer nun aussätzig ist, des Kleider sollen zerrissen sein und das Haupt bloß und die Lippen verhüllt und er soll rufen: Unrein, unrein!Und solange das Mal an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen und seine Wohnung soll außerhalb des Lagers sein.Wenn an einem Kleid ein Aussatzmal sein wird, es sei wollen oder leinen,am Aufzug oder am Eintrag, es sei wollen oder leinen, oder an einem Fell oder an allem, was aus Fellen gemacht wird,und wenn das Mal grünlich oder rötlich ist am Kleid oder am Fell oder am Aufzug oder am Eintrag oder an irgend einem Ding, das von Fellen gemacht ist, das ist gewiß ein Mal des Aussatzes; darum soll's der Priester besehen.Und wenn er das Mal sieht, soll er's einschließen sieben Tage.Und wenn er am siebenten Tage sieht, daß das Mal hat weitergefressen am Kleid, am Aufzug oder am Eintrag, am Fell oder an allem, was man aus Fellen macht, so ist das Mal ein fressender Aussatz, und es ist unrein.Und man soll das Kleid verbrennen oder den Aufzug oder den Eintrag, es sei wollen oder leinen oder allerlei Fellwerk, darin solch ein Mal ist; denn es ist fressender Aussatz, und man soll es mit Feuer verbrennen.Wird aber der Priester sehen, daß das Mal nicht weitergefressen hat am Kleid oder am Aufzug oder am Eintrag oder an allerlei Fellwerk,so soll er gebieten, daß man solches wasche, worin solches Mal ist, und soll's einschließen andere sieben Tage.Und wenn der Priester sehen wird, nachdem das Mal gewaschen ist, daß das Mal nicht verwandelt ist vor seinen Augen und auch nicht weitergefressen hat, so ist's unrein, und sollst es mit Feuer verbrennen; denn es ist tief eingefressen und hat's vorn oder hinten schäbig gemacht.Wenn aber der Priester sieht, daß das Mal verschwunden ist nach seinem Waschen, so soll er's abreißen vom Kleid, vom Fell, von Aufzug oder vom Eintrag.Wird's aber noch gesehen am Kleid, am Aufzug, am Eintrag oder allerlei Fellwerk, so ist's ein Aussatzmal, und sollst das mit Feuer verbrennen, worin solch Mal ist.Das Kleid aber oder der Aufzug oder Eintrag oder allerlei Fellwerk, das gewaschen und von dem das Mal entfernt ist, soll man zum andernmal waschen, so ist's rein.Das ist das Gesetz über die Male des Aussatzes an Kleidern, sie seien wollen oder leinen, am Aufzug und am Eintrag und allerlei Fellwerk, rein oder unrein zu sprechen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER110
Die Heilung des Dieners des römischen Offiziers
Der Artikel untersucht Jesu Heilung des Dieners eines römischen Offiziers in Kapernaum. Sie zeigt einen außergewöhnlichen Glauben und Jesu Vollmacht gegenüber allen Völkern.
Johannes 4.46-54 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam abermals gen Kana in Galiläa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht.Und es war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank.Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht.Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt! der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt.Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da er aus Judäa nach Galiläa kam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER111
Die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
Jesus erweckt in Nain den Sohn einer Witwe zum Leben und zeigt damit seine göttliche Macht und seine Rolle als Prophet. Das in Lukas 7:11-17 geschilderte Ereignis findet nach der Bergpredigt statt und zieht eine große Menschenmenge an. Die Dorfbewohner sehen in Jesus einen großen Propheten, und die Nachricht verbreitet sich in Galiläa und Judäa.
Lukas 7.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER119
Die Heilung des Besessenen
Der Artikel untersucht eine Begebenheit aus Jesu Wirken in Kapernaum, bei der er einen Besessenen heilt und sich mit den Pharisäern auseinandersetzt, die seine Macht Satan zuschreiben. Jesus bezeichnet dies als Lästerung gegen den Heiligen Geist. Dabei wird deutlich, wie er Gleichnisse verwendet, um seine Jünger zu unterweisen.
Lukas 11.14-15 (Lutherbibel 1912) :Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER151
Der Messias Jesus beruhigt den Sturm
Nach einem intensiven Tag der Lehre überquert Jesus mit seinen Jüngern den See von Tiberias. Ein heftiger Sturm bricht los und droht das Boot zu versenken. Von den panischen Jüngern geweckt, gebietet Jesus den Elementen zu schweigen, und sogleich tritt große Stille ein. Diese Begebenheit, von Matthäus, Markus und Lukas berichtet, offenbart die göttliche Vollmacht Jesu über die Natur und lehrt, wie wichtig ein unerschütterlicher Glaube selbst mitten in Prüfungen ist.
Markus 4.35-41 (Lutherbibel 1912) :Und an demselben Tage des Abends sprach er zu ihnen: Laßt uns hinüberfahren.Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn, wie er im Schiff war; und es waren mehr Schiffe bei ihm.Und es erhob sich ein großer Windwirbel und warf Wellen in das Schiff, also daß das Schiff voll ward.Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts darnach, daß wir verderben?Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille.Und er sprach zu ihnen: Wie seid ihr so furchtsam? Wie, daß ihr keinen Glauben habt?Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? denn Wind und Meer sind ihm gehorsam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER152
Die Heilung des Besessenen von Gadara
Die Perikope 152 berichtet von der Heilung des Besessenen von Gadara, überliefert von Matthäus (8,28-34), Markus (5,1-20) und Lukas (8,26-40). Jesus gelangt in das Gebiet von Gadara, begegnet besessenen Männern, die zwischen den Gräbern leben, und befreit sie von den Dämonen, indem er diese in eine Schweineherde fahren lässt, die im See ertrinkt. Diese Begebenheit zeigt die souveräne Macht des Messias über die dämonischen Mächte und sein Wirken über die Grenzen Israels hinaus.
Matthäus 8.28-34 (Lutherbibel 1912) :Und er kam jenseit des Meeres in die Gegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegen zwei Besessene, die kamen aus den Totengräbern und waren sehr grimmig, also daß niemand diese Straße wandeln konnte.Und siehe, sie schrieen und sprachen: Ach Jesu, du Sohn Gottes, was haben wir mit dir zu tun? Bist du hergekommen, uns zu quälen, ehe denn es Zeit ist?Es war aber ferne von ihnen ein große Herde Säue auf der Weide.Da baten ihn die Teufel und sprachen: Willst du uns austreiben, so erlaube uns, in die Herde Säue zu fahren.Und er sprach: Fahret hin! Da fuhren sie aus und in die Herde Säue. Und siehe, die ganze Herde Säue stürzte sich von dem Abhang ins Meer und ersoffen im Wasser.Und die Hirten flohen und gingen hin in die Stadt und sagten das alles und wie es mit den Besessenen ergangen war.Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus Jesu entgegen. Und da sie ihn sahen, baten sie ihn, daß er aus ihrer Gegend weichen wollte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER153
Die unterbrochene Heilung der Tochter des Jaïrus
Die Perikope 153 berichtet vom Beginn der Episode der Tochter des Jaïrus in Kafarnaum (Februar–März 32 n. Chr.). Jaïrus, ein Synagogenvorsteher, fleht Jesus an, seine einzige, zwölfjährige Tochter zu heilen. Doch Jesus wird von der Menge aufgehalten und kommt nicht rechtzeitig an: Das Mädchen stirbt. Dieser synoptische Bericht (Mt 9.18-19; Mk 5.21-24; Lk 8.40-42) wirft die Frage nach dem Glauben des Jaïrus angesichts der Prüfung des Todes auf.
Lukas 8.40-42 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn.Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füßen und bat ihn, daß er wollte in sein Haus kommen;denn er hatte eine einzige Tochter bei zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und da er hinging, drängte ihn das Volk.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER154
Die Heilung der Frau mit Blutungen
Die Perikope 154 berichtet von der Heilung einer Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt, wie es Matthäus, Markus und Lukas überliefern. In Kafarnaum berührt sie unauffällig das Gewand Jesu, der auf dem Weg zum Haus des Jaïrus ist. Sie wird augenblicklich geheilt und von Jesus öffentlich erkannt, der erklärt: „Dein Glaube hat dich gerettet.“ Der Artikel vergleicht die drei synoptischen Berichte und untersucht die theologische, christologische und soziale Tragweite dieses Glaubenswunders.
3. Mose 15.25-27 (Lutherbibel 1912) :Wenn aber ein Weib den Blutfluß eine lange Zeit hat, zu ungewöhnlicher Zeit oder über die gewöhnliche Zeit, so wird sie unrein sein, solange sie ihn hat; wie zu ihrer gewöhnlichen Zeit, so soll sie auch da unrein sein.Alles Lager, darauf sie liegt die ganze Zeit ihres Flußes, soll sein wie ihr Lager zu ihrer gewöhnlichen Zeit. Und alles, worauf sie sitzt, wird unrein sein gleich der Unreinigkeit ihrer gewöhnlichen Zeit.Wer deren etwas anrührt, der wird unrein sein und soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER155
Die Heilung der Tochter des Jaïrus
Die Perikope 155 berichtet von der Auferweckung der Tochter des Jaïrus durch den Messias Jesus in Kafarnaum (Febr.–März 32). Jaïrus, ein Synagogenvorsteher, wirft sich vor Jesus nieder und fleht um die Heilung seiner sterbenden Tochter. Trotz der Verzögerung durch die Heilung einer blutflüssigen Frau geht Jesus zum Haus, spricht „Talitha kum“ und erweckt das junge Mädchen. Dieses Wunder bezeugt seine Vollmacht über den Tod und ruft zum Glauben auch in aussichtslosen Situationen auf.
Johannes 11.21 (Lutherbibel 1912) :Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER156
Die Heilung zweier Blinder
Die Heilung zweier Blinder in Kafarnaum, die nur von Matthäus berichtet wird (Mt 9.27-31), veranschaulicht den messianischen Glauben: Die beiden Männer erkennen Jesus als ‚Sohn Davids‘ an. Jesus heilt sie nach ihrem Glauben und bittet sie zu schweigen, denn er wollte die Volksmengen auf das ewige Heil statt auf körperliche Heilungen ausrichten. Dieser Bericht bereitet die Antwort Jesu an Johannes den Täufer in Matthäus 11.5 vor.
Markus 10.46-52 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen gen Jericho. Und da er aus Jericho ging, er und seine Jünger und ein großes Volk, da saß ein Blinder, Bartimäus, des Timäus Sohn, am Wege und bettelte.Und da er hörte, daß es Jesus von Nazareth war, fing er an, zu schreien und zu sagen: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Und viele bedrohten ihn, er sollte stillschweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Und Jesus stand still und ließ ihn rufen. Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost! stehe auf, er ruft dich!Und er warf sein Kleid von sich, stand auf und kam zu Jesu.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was willst du, daß ich dir tun soll? Der Blinde sprach zu ihm: Rabbuni, daß ich sehend werde.Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER157
Die Heilung eines Besessenen
Die Perikope 157 berichtet von der Heilung eines stummen Besessenen durch Jesus in Kafarnaum, die nur von Matthäus überliefert wird (Mt 9,32-33). Diese Episode beleuchtet die Autorität Jesu über die dämonischen Mächte, die Rolle des Glaubens der Fürbitte und den Gegensatz zwischen dem Staunen der Menge und dem Unglauben der Pharisäer. Matthäus entwickelt hier eine fortschreitende messianische Beweisführung, die Jesus als den darstellt, dessen Wunder in Israel ohne Vorbild sind.
Matthäus 9.32-33 (Lutherbibel 1912) :Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen.Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER169
Die Vermehrung der Brote für die 5000 Personen
Die Vermehrung der Brote für 5000 Männer ist ein Wunder, das von den vier Evangelisten bezeugt wird und sich im April 32 n. Chr. in der Nähe von Betsaida ereignet. Mit nur fünf Broten und zwei Fischen speist Jesus eine riesige Menschenmenge; dies zeigt seine göttliche Macht und sein Hirtenmitgefühl und weist auf das Abendmahl voraus. Die zwölf übrig gebliebenen Körbe symbolisieren die Fülle des Reiches Gottes.
Markus 6.30-44 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen zu Jesu zusammen und verkündigten ihm das alles und was sie getan und gelehrt hatten.Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders.Und das Volk sah sie wegfahren; und viele kannten ihn und liefen dahin miteinander zu Fuß aus allen Städten und kamen ihnen zuvor und kamen zu ihm.Und Jesus ging heraus und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben; denn sie waren wie die Schafe, die keinen Hirten haben; und er fing an eine lange Predigt.Da nun der Tag fast dahin war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Es ist wüst hier, und der Tag ist nun dahin;laß sie von dir, daß sie hingehen umher in die Dörfer und Märkte und kaufen sich Brot, denn sie haben nichts zu essen.Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Groschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?Er aber sprach zu ihnen: Wieviel Brot habt ihr? Gehet hin und sehet! Und da sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische.Und er gebot ihnen, daß sie sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras.Und sie setzten sich nach Schichten, je hundert und hundert, fünfzig und fünfzig.Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische, sah zum Himmel auf und dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, daß sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilte er unter sie alle.Und sie aßen alle und wurden satt.Und sie hoben auf die Brocken, zwölf Körbe voll, und von den Fischen.Und die da gegessen hatten, waren fünftausend Mann.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER171
Der Messias Jesus und Petrus gehen auf dem Wasser
Die Perikope 171 analysiert das Wunder, wie Jesus auf den Wassern des Sees Gennesaret geht (April 32 n. Chr.), einschließlich der Episode mit Petrus. Ein genauer Vergleich der Berichte in Matthäus 14.22-32, Markus 6.45-52 und Johannes 6.16-21 macht Übereinstimmungen und Unterschiede deutlich und offenbart die göttliche Macht des Messias sowie die Spannung zwischen Glauben und Zweifel bei den Jüngern.
Psalmen 77.20 (Lutherbibel 1912) :Du führtest dein Volk wie eine Herde Schafe durch Mose und Aaron.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER180
Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau
Dieser Artikel untersucht die Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau und hebt die Öffnung der Botschaft Jesu für die Heiden hervor. Ausgehend von den Evangelien nach Matthäus und Markus stellt er den menschlichen Glauben jenseits ethnischer und kultureller Grenzen heraus. Die Erzählung beleuchtet den vorrangigen Auftrag Jesu an Israel und erkennt zugleich den Glaubensbeweis der Nichtjuden an.
Markus 7.24-30 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf und ging von dannen in die Gegend von Tyrus und Sidon; und ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.Denn ein Weib hatte von ihm gehört, deren Töchterlein einen unsauberen Geist hatte, und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen(und es war ein griechisches Weib aus Syrophönizien), und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe.Jesus aber sprach zu ihr: Laß zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.Und er sprach zu ihr: Um des Wortes willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren.Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER182
Zweite Vermehrung der Brote für 4000 Personen
Der Artikel analysiert die zweite Brotvermehrung Jesu für viertausend Menschen anhand der Evangelien nach Matthäus und Markus. Er untersucht die Nuancen zwischen den beiden Berichten und hebt dabei das Mitgefühl Jesu und seine Fähigkeit hervor, für die Bedürfnisse der Menge zu sorgen.
Markus 8.1-9 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen;und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne gekommen.Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, daß wir sie sättigen?Und er fragte sie: Wieviel habt ihr Brote? Sie sprachen: Sieben.Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf der Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, daß sie dieselben vorlegten; und sie legten dem Volk vor.Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß die auch vortragen.Sie aßen aber und wurden satt; und hoben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe.Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER187
Der Blinde von Betsaida
Der Artikel untersucht das einzigartige Wunder der Heilung des Blinden von Betsaida durch Jesus, das nur im Markusevangelium berichtet wird. Diese schrittweise Heilung in zwei Etappen symbolisiert das geistliche Wachstum und das allmähliche Verständnis der Jünger.
Markus 7.31-37 (Lutherbibel 1912) :Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zungeund sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf!Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht.Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten.Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER199
Die Tempelsteuer im Maul des Fisches
Der Artikel behandelt die Frage der Tempelsteuer, die Jesus in Kafarnaum aufgreift. Obwohl er seine göttliche Sohnschaft bekräftigt, zahlt Jesus die Steuer dennoch, um kein Ärgernis zu geben, und beweist damit seine Weisheit. Das Wunder mit dem Fisch unterstreicht die göttliche Vorsehung und Jesu Verbundenheit mit den sozialen und religiösen Gesetzen.
2. Mose 30.11-16 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose und sprach:Wenn du die Häupter der Kinder Israel zählst, so soll ein jeglicher dem HERRN geben die Versöhnung seiner Seele, auf daß ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden.Es soll aber ein jeglicher, der in der Zahl ist, einen halben Silberling geben nach dem Lot des Heiligtums (ein Lot hat zwanzig Gera). Solcher halber Silberling soll das Hebopfer des HERRN sein.Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und darüber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben.Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Silberling, den man dem HERRN zur Hebe gibt für die Versöhnung ihre Seelen.Und du sollst solch Geld der Versöhnung nehmen von den Kindern Israel und zum Gottesdienst der Hütte des Stifts geben, daß es sei den Kindern Israel ein Gedächtnis vor dem HERRN, daß er sich Über ihre Seelen versöhnen lasse.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER231
Heilung einer Frau am Sabbat
Perikope 231 berichtet von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gebrechlichen Frau durch Jesus an einem Sabbat in einer Synagoge in Jerusalem (Lukas 13.10-17). Diese Tat ruft die Empörung der religiösen Obrigkeit hervor, die Jesus beschämt, indem er auf ihre Widersprüche hinweist. Die Menge hingegen bewundert und preist Gott. Die Episode veranschaulicht die Spannung zwischen der pharisäischen Tradition und der echten Anwendung des göttlichen Gesetzes und rückt zugleich den ausdauernden Glauben dieser Frau ins Licht.
Lukas 13.10-17 (Lutherbibel 1912) :Und er lehrte in einer Schule am Sabbat.Und siehe, ein Weib war da, das hatte einen Geist der Krankheit achtzehn Jahre; und sie war krumm und konnte nicht wohl aufsehen.Da sie aber Jesus sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, sei los von deiner Krankheit!Und legte die Hände auf sie; und alsobald richtete sie sich auf und pries Gott.Da antwortete der Oberste der Schule und war unwillig, daß Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an ihnen kommt und laßt euch heilen, und nicht am Sabbattage.Da antwortete ihm der HERR und sprach: Du Heuchler! löst nicht ein jeglicher unter euch seinen Ochsen oder Esel von der Krippe am Sabbat und führt ihn zur Tränke?Sollte aber nicht gelöst werden am Sabbat diese, die doch Abrahams Tochter ist, von diesem Bande, welche Satanas gebunden hatte nun wohl achtzehn Jahre?Und als er solches sagte, mußten sich schämen alle, die ihm zuwider gewesen waren; und alles Volk freute sich über alle herrlichen Taten, die von ihm geschahen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER236
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
Ein Mann mit Wassersucht wird vom Messias Jesus bei einem Sabbatmahl im Haus eines Pharisäers in Jerusalem geheilt. Vor den Gesetzeskundigen stellt Jesus eine Frage zur Rechtmäßigkeit der Heilung am Sabbat und handelt dann, ohne ihre Antwort abzuwarten. Seine Gesprächspartner, unfähig zu entgegnen, schweigen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet (Lukas 14.2-6); sie wird auf den 4. Dezember 32 n. Chr. datiert.
Lukas 14.3 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ist's auch recht, am Sabbat zu heilen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER250
Die Heilung der zehn Aussätzigen
Dieser Artikel behandelt die Heilung von zehn Aussätzigen durch Jesus, mit Schwerpunkt auf Dankbarkeit und Einbeziehung, insbesondere durch einen Samariter. Das Ereignis unterstreicht die Gnade Gottes und die Bedeutung des Glaubens über ethnische Grenzen hinweg.
Lukas 9.51 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da die Zeit erfüllet war, daß er sollte von hinnen genommen werden, wendete er sein Angesicht, stracks gen Jerusalem zu wandeln.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER255
Heilung eines Blindgeborenen
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Blindgeborenen durch Jesus in Jerusalem (Johannes 9.1-34). Die Erzählung hebt die theologische Tiefe des Ereignisses hervor und verbindet die jüdischen Feste sinnbildlich mit der Sendung Jesu als Licht der Welt. Die Heilung betont die geistliche und prophetische Botschaft des Evangeliums nach Johannes.
Johannes 7.2 (Lutherbibel 1912) :Es war aber nahe der Juden Fest, die Laubhütten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER270
Heilungen von Blinden bei Jericho
Der Artikel behandelt die Heilungen von Blinden durch Jesus bei Jericho. Im Zusammenhang der synoptischen Evangelien eingeordnet, untersucht er die chronologische und theologische Deutung dieser Ereignisse und hebt die Anerkennung Jesu als Messias sowie seinen Weg nach Jerusalem im Jahr 33 n. Chr. hervor.
Johannes 10.40-42 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Und glaubten allda viele an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER273
Die Auferweckung des Lazarus
Jesus erweckt Lazarus in Betanien und offenbart damit seine göttliche Macht über den Tod, als Auftakt zum Pessach. Zwischen Chanukka und Pessach, nach zwei Tagen des Nachdenkens, unternimmt Jesus die bedeutsame Reise mit eindrücklichen Begegnungen in Jericho, die das nahende Leiden ankündigt. Die Reaktion der religiösen Autoritäten auf dieses Wunder beschleunigt die Kreuzigung Jesu.
Johannes 11.53 (Lutherbibel 1912) :Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn töteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER285
Die Heilung von Blinden und Lahmen
Nach der Tempelreinigung heilt Jesus am Montag, dem 28. März 33, im Vorhof Blinde und Lahme. Nur Matthäus berichtet von dieser Begebenheit. Die Menge und die Kinder jubeln ihm als Sohn Davids zu, während die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, immer feindseliger, über diese messianischen Kundgebungen empört sind. Diese Begebenheit zeigt den Gegensatz zwischen dem Glauben des einfachen Volkes und der Ablehnung durch die religiösen Autoritäten.
Lukas 19.45-46 (Lutherbibel 1912) :Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften,und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: “Mein Haus ist ein Bethaus”; ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN072
Die von Jesus, dem Messias, vollbrachten Wunder
L'article examine les miracles de Jésus dans les Évangiles, leur signification, leur réception et la question de leur authenticité. Il confronte la perspective historique…
Gleichnisse Jesu
Les paraboles constituent l'une des formes d'enseignement les plus caractéristiques de Jésus. À travers des récits courts tirés de la vie quotidienne — semailles, pêche, fêtes de noces, voyages — il rendait accessibles des vérités profondes sur le royaume de Dieu, la miséricorde, le pardon et la condition humaine. Les Évangiles synoptiques en conservent un grand nombre, tandis que l'Évangile de Jean privilégie d'autres formes d'images et de discours.
Chaque parabole invite le lecteur à dépasser le sens littéral pour découvrir un enseignement spirituel plus profond. Jésus s'adressait ainsi à des foules très diverses — pêcheurs de Galilée, pharisiens, disciples — en adaptant son message à leur réalité concrète, tout en les poussant à réfléchir et à se positionner personnellement face à ce qu'il annonçait.
Étudier les paraboles, c'est entrer au cœur du ministère et de la pédagogie de Jésus. C'est aussi mieux comprendre le contexte culturel et religieux du judaïsme du premier siècle, dans lequel s'inscrit toute sa prédication. Ces récits, devenus universels, continuent d'interpeller lecteurs et chercheurs à travers les siècles.
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CTD026
Die Gleichnisse?
L'article discute des paraboles de Jésus, en éclaircissant l'absence de contradiction entre leurs interprétations publiques et privées. Les paraboles sont un outil pédagogique, et non des enseignements secrets.
Matthäus 13.10-11 (Lutherbibel 1912) :Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR000
Die Gleichnisse
L'article analyse l'usage des paraboles par Jésus pour transmettre des vérités spirituelles à travers des récits symboliques. Il examine les défis de compréhension posés par ces histoires pour les disciples et la question d'un accès équitable à la vérité de Dieu.
Matthäus 13.13 (Lutherbibel 1912) :Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR001
Der Sämann
La parabole du semeur, racontée par Jésus au bord du lac de Galilée, illustre comment la Parole de Dieu est reçue différemment selon la disposition du cœur. Elle montre quatre types de réceptivité à travers les sols variés où tombent les graines. Les disciples apprennent que les paraboles révèlent le Royaume à ceux qui écoutent avec des cœurs ouverts, mais restent cachées à ceux qui sont endurcis. Cette méthode pédagogique unique de Jésus souligne l'importance de la foi et de l'écoute spirituelle.
Matthäus 13.1-23 (Lutherbibel 1912) :An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer.Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saß, und alles Volk stand am Ufer.Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Säemann aus, zu säen.Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf.Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte.Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre.Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's.Etliches fiel auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig.Wer Ohren hat zu hören, der höre!Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: “Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen.Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe.”Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.Wahrlich ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört.So hört nun ihr dieses Gleichnis von dem Säemann:Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist.Das aber auf das Steinige gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden;aber er hat nicht Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so ärgert er sich alsbald.Das aber unter die Dornen gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums erstickt das Wort, und er bringt nicht Frucht.Das aber in das gute Land gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und versteht es und dann auch Frucht bringt; und etlicher trägt hundertfältig, etlicher aber sechzigfältig, etlicher dreißigfältig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR002
Das auf Fels gebaute Haus
L'article analyse la parabole biblique des deux maisons, présente dans Matthieu et Luc, pour illustrer l'importance de pratiquer les enseignements de Jésus. Ceux qui suivent ses paroles sont comparés à des bâtisseurs sages qui construisent sur un fondement solide, tandis que ceux qui n'obéissent pas sont comme des individus construisant sur le sable. La parabole souligne l'importance d'une obéissance active plutôt que d'une simple écoute.
Matthäus 7.24-27 (Lutherbibel 1912) :Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute.Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet.Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR003
Der neue Stoff und die neuen Weinschläuche
L'article décrit la parabole du drap neuf et des outres neuves dans les Évangiles, illustrant l'incompatibilité de l'enseignement de Jésus avec les anciennes pratiques religieuses. Il met en évidence la symbolique du vin nouveau et des vieilles outres pour expliquer la nouveauté du Royaume de Dieu que Christ apporte.
Matthäus 9.16-17 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR004
Der gute Same und das Unkraut
L'article analyse la parabole du bon grain et de l'ivraie où Jésus explique la coexistence du bien et du mal dans le monde. Cette histoire souligne la patience divine et l'idée d'un jugement final. Les leçons tirées offrent des perspectives spirituelles importantes pour les croyants.
Matthäus 13.24-30 (Lutherbibel 1912) :Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten?Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet.Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR005
Das Senfkorn
L'article 'Le grain de sénevé' explique comment cette parabole de Jésus illustre la croissance du Royaume de Dieu, même à partir d'infimes commencements. Il analyse les trois récits dans les Évangiles synoptiques.
Matthäus 13.31-32 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker;welches ist das kleinste unter allem Samen; wenn er erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR006
Der Sauerteig
La parabole du levain démontre l'influence discrète mais transformative du Royaume de Dieu. À travers cette image, Jésus explique comment ce qui commence petit, comme le levain dans la pâte, finit par imprégner et renouveler tout ce qu'il touche, illustrant la nature subtile mais puissante du Royaume parmi les individus et les communautés.
Lukas 13.20-21 (Lutherbibel 1912) :Und abermals sprach er: Wem soll ich das Reich Gottes vergleichen?Es ist einem Sauerteige gleich, welchen ein Weib nahm und verbarg ihn unter drei Scheffel Mehl, bis daß es ganz sauer ward.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR007
Der verborgene Schatz
L'article explore la parabole du trésor caché de Matthieu 13:44, soulignant la valeur inestimable du Royaume et l'impact transformateur de sa découverte. Jésus utilise cette parabole pour montrer comment le Royaume des cieux peut réorienter nos vies et choix.
Matthäus 13.44 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR008
Die kostbare Perle
La parabole de la perle de grand prix enseigne que le Royaume des Cieux est d'une valeur inestimable. Elle raconte l'histoire d'un marchand qui vend tout pour acheter une perle précieuse, illustrant la nécessaire radicalité et la joie de l'engagement envers le Royaume.
Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR009
Das Netz
L'article explore la parabole du filet de Matthieu 13:47-50, qui met en avant le jugement final et la responsabilité personnelle. En utilisant l'image d'un filet de pêche, Jésus illustre le discernement entre justes et méchants à la fin des temps, soulignant la nécessité de vivre en accord avec les principes du Royaume de Dieu.
Matthäus 13.47-50 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, womit man allerlei Gattung fängt.Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäß zusammen; aber die faulen werfen sie weg.Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheidenund werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappen sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR010
Der unbarmherzige Knecht
La parabole du serviteur impitoyable dans Matthieu 18:23-35 enseigne que le pardon divin reçu doit devenir pardon offert. Elle révèle l'écart entre la générosité divine et la dureté humaine. Le pardon est essentiel pour manifester la miséricorde divine dans le Royaume de Dieu.
Matthäus 18.23-35 (Lutherbibel 1912) :Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte.Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig.Da er's nun nicht hatte, zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen.Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir's alles bezahlen.Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch.Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an und würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist!Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir; ich will dir's alles bezahlen.Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis daß er bezahlte, was er schuldig war.Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte.Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest;solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?Und sein Herr ward sehr zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war.Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebt von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR011
Die zu verschiedenen Stunden angeworbenen Arbeiter
La parabole des ouvriers loués à différentes heures enseigne que la grâce de Dieu prime sur le mérite humain. Dans le Royaume, la générosité divine surpasse les logiques humaines, invitant à accueillir la bonté sans jalousie. Matthieu 20:1-16 illustre la souveraineté généreuse de Dieu.
Matthäus 20.1-16 (Lutherbibel 1912) :Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg.Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehenund sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso.Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden.Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten.Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen.Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen.Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvaterund sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen?Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir.Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin?Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR012
Die zwei Söhne
L'article analyse la parabole des deux fils de Matthieu 21.28-32. Cette parabole illustre que l'obéissance réelle à Dieu importe plus que de simples paroles. Le repentir sincère, même tardif, ouvre l'accès au Royaume de Dieu, contrairement aux promesses non tenues. Jésus utilise ce récit pour confronter les autorités religieuses de son temps et souligne l'importance de l'action sincère.
Matthäus 21.28-32 (Lutherbibel 1912) :Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberg.Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Darnach reute es ihn und er ging hin.Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! -und ging nicht hin.Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr.Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR013
Die bösen Weingärtner
Cet article analyse la parabole des méchants vignerons où Jésus dénonce le rejet des prophètes et annonce le transfert du Royaume à ceux qui produisent des fruits dignes. Les autorités religieuses sont confrontées à leur rejet du divin, marquant un tournant prophétique et spirituel dans l'histoire du salut.
Matthäus 21.33-41 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR014
Die Hochzeit des Königssohns
L'article discute de la parabole du banquet, comparant les récits de Matthieu et Luc. Matthieu souligne la responsabilité des invités et les conséquences du refus, tandis que Luc met en avant l'inclusion des exclus. Ces perspectives illustrent l'appel universel de Dieu et la nécessitée d'une réponse authentique pour participer au Royaume.
Lukas 14.15-24 (Lutherbibel 1912) :Da aber solches hörte einer, der mit zu Tische saß, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes.Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu.Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit!Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein.Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR015
Der knospende Feigenbaum
Cet article explore la parabole du figuier bourgeonnant, une leçon de vigilance spirituelle donnée par Jésus dans les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc. Ce récit encourage les croyants à discerner les signes du Royaume de Dieu comme on observe les saisons, soulignant la certitude des paroles de Jésus.
Markus 13.28-31 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blätter gewinnen, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschieht, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich, ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA018
Die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn
Der Artikel behandelt die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn im Licht eines ähnlichen biblischen Berichts und betont die Notwendigkeit der Umkehr sowie die Bedeutung des Seelenheils nach der Lehre Jesu.
1. Samuel 16.7 (Lutherbibel 1912) :Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER075
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein veranschaulichen den grundlegenden Bruch zwischen Judentum und Christentum. Jesus erzählt sie als Antwort auf die Frage der Jünger Johannes des Täufers zum Fasten und erklärt, dass Altes und Neues nicht vermischt werden können. Die geforderte Veränderung ist keine Reform, sondern eine vollständige Verwandlung. Jeder Mensch wird eingeladen, den Meister zu wählen, dem er folgen will.
Markus 2.21-22 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt einen Lappen von neuem Tuch an ein altes Kleid; denn der neue Lappen reißt doch vom alten, und der Riß wird ärger.Und niemand faßt Most in alte Schläuche; sonst zerreißt der Most die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man soll Most in neue Schläuche fassen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER128
Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel
Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel lehrt die Jünger Jesu, ihr geistliches Licht durch ein vorbildliches Leben leuchten zu lassen. Das bedeutet, so zu leben, dass das göttliche Licht stärker leuchtet, und andere zu ermutigen, es ihnen gleichzutun und sich dabei von den Evangelien leiten zu lassen.
Lukas 11.33-36 (Lutherbibel 1912) :Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster.So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei.Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stück von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn ein Licht mit hellem Blitz dich erleuchtet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER131
Das Gleichnis vom reichen Narren
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom reichen Narren in Lukas 12.13-21. Jesus lehrt über die Nutzlosigkeit materiellen Reichtums und fordert dazu auf, geistlichem Reichtum Vorrang einzuräumen. Das Gleichnis warnt vor Habgier und ermutigt zu einem Leben im Blick auf die Ewigkeit. Unter den Zuhörern sind Pharisäer und Menschen aus einfachen Verhältnissen.
Lukas 12.13-21 (Lutherbibel 1912) :Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, daß er mit mir das Erbe teile.Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbschichter über euch gesetzt?Und er sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat.Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, das Feld hatte wohl getragen.Und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, da ich meine Früchte hin sammle.Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter;und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut!Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird's sein, das du bereitet hast?Also geht es, wer sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER138
Das Gleichnis vom Sämann
Der Artikel untersucht das von Jesus verkündete Gleichnis vom Sämann. Er vergleicht die Berichte von Matthäus, Markus und Lukas, die sich jeweils an ihre Zuhörer anpassen. Außerdem behandelt er Jesu Gebrauch von Gleichnissen und seine Vorgehensweise bei der Vermittlung seiner Botschaft an große Menschenmengen und verweist zur Vertiefung auf Anhänge.
Lukas 8.4-15 (Lutherbibel 1912) :Da nun viel Volks beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis:Es ging ein Säemann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward zertreten und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf.Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrte es, darum daß es nicht Saft hatte.Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Es fragten ihn aber seine Jünger und sprachen, was dies Gleichnis wäre?Er aber sprach: Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören.Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht.Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER139
Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel
Dieser Artikel untersucht das in den Evangelien behandelte Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel. Er betont die Bedeutung des göttlichen Lichts für den Jünger und zeigt, wie der Messias Jesus diese Metapher verwendet, um die göttliche Wahrheit zu erhellen und die Jünger zu sichtbaren Zeugen ihres Glaubens zu ermahnen, während sie selbst vom Licht Christi erleuchtet bleiben.
Lukas 8.16-18 (Lutherbibel 1912) :Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt's mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.So sehet nun darauf wie ihr zuhöret. Denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, von dem wird genommen, auch was er meint zu haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER142
Der Vergleich mit dem Wachstum der Saat
Die Perikope 142 untersucht den Vergleich mit dem Wachstum der Saat (Markus 4.26-29), das einzige ausschließlich bei Markus überlieferte Gleichnis. Es wurde nahe Kapernaum in Galiläa etwa im November oder Dezember 31 vorgetragen und lehrt das Geheimnis des Reiches Gottes: das unbegreifliche göttliche Wachstum, die Rolle des menschlichen Sämanns, das allmähliche Fortschreiten des geistlichen Lebens und die endzeitliche Perspektive der letzten Ernte.
Markus 4.26-29 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Das Reich Gottes hat sich also, als wenn ein Mensch Samen aufs Land wirftund schläft und steht auf Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst, daß er's nicht weiß.Denn die Erde bringt von selbst zum ersten das Gras, darnach die Ähren, darnach den vollen Weizen in den Ähren.Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er bald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER143
Das Gleichnis vom Senfkorn
Das Gleichnis vom Senfkorn (Mt 13.31-32; Mk 4.30-32; Lk 13.18-19) veranschaulicht das Reich Gottes durch einen winzigen Samen, der zu einem großen Baum wird. Es wurde im Jahr 31 n. Chr. nahe Kapernaum vorgetragen und lehrt, dass das Reich bescheiden beginnt, aber außergewöhnlich wächst und allen Zuflucht und Aufnahme bietet. Es lädt zu Glauben, Geduld und Vertrauen auf Gott hinsichtlich des geistlichen Wachstums ein.
Matthäus 13.31-35 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker;welches ist das kleinste unter allem Samen; wenn er erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl vermengte, bis es ganz durchsäuert ward.Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,auf das erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER144
Weitere, nicht überlieferte Gleichnisse
Die Perikope PER144 untersucht Markus 4.33-34. Dort wird festgehalten, dass Jesus viele Gleichnisse vortrug, die von den Evangelisten nicht überliefert wurden. Dieser Abschnitt spielt nahe Kapernaum im November oder Dezember 31 und zeigt Jesu schrittweises Lehrverfahren: eine den Zuhörern angepasste Offenbarung, eine vertiefte Unterweisung der Jünger und die Bedeutung geistlichen Verständnisses. Johannes selbst hält fest (Joh 20.30; 21.25), dass die Evangelien nur einen Bruchteil der Lehren Jesu enthalten.
Johannes 21.25 (Lutherbibel 1912) :Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt würde die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER145
Das Gleichnis vom Sauerteig
Das Gleichnis vom Sauerteig (Mt 13.33-35; Lk 13.20-21) veranschaulicht das unscheinbare, aber kraftvolle Wachstum des Reiches Gottes. Wie der Sauerteig den ganzen Teig verändert, wirkt das Reich nach und nach in den Herzen. Matthäus verbindet diese Lehre mit der Erfüllung von Psalm 78.2. Jeder Gläubige ist aufgerufen, bei dieser Ausbreitung eine aktive Rolle zu spielen. Dieses Gleichnis wurde nahe Kapernaum etwa im November oder Dezember 31 vorgetragen und ist das vierte der großen Rede in Matthäus 13.
Apostelgeschichte 17.6 (Lutherbibel 1912) :Da sie aber sie nicht fanden, schleiften sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind auch hergekommen;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER146
Abendliche Erklärung verschiedener Gleichnisse (das Unkraut)
PER146 berichtet von Jesu Erklärung des Gleichnisses vom Unkraut gegenüber seinen Jüngern (Mt 13.36-43), die ausschließlich Matthäus überliefert. Jesus zeigt darin eine Auslegungsmethode mit drei Schwerpunkten: symbolische Zuordnung der Elemente, endzeitliche Dimension und praktische Anwendung. Dieser Abschnitt gehört zur Rede mit den sieben Gleichnissen über das Reich Gottes, die Matthäus in Kapitel 13 zusammengestellt hat.
Matthäus 13.31-32 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker;welches ist das kleinste unter allem Samen; wenn er erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER147
Das Gleichnis vom verborgenen Schatz
Das Gleichnis vom verborgenen Schatz (Mt 13,44), nur von Matthäus überliefert, lehrt, dass das Himmelreich von unvergleichlichem Wert ist. Ein Mann entdeckt einen vergrabenen Schatz, deckt ihn wieder zu und verkauft dann alles, um den Acker zu kaufen. Dieses Gleichnis veranschaulicht die Freude und die Entschlossenheit dessen, der den höchsten Wert des Reiches erkennt und bereit ist, alles zu opfern, um es zu erlangen. Es klingt besonders mit dem persönlichen Weg des Matthäus zusammen, der selbst alles verlassen hatte, um Jesus nachzufolgen.
Matthäus 13.44 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER149
Das Gleichnis vom ins Meer geworfenen Netz
Das Gleichnis vom Netz (Mt 13,47-50), das nur bei Matthäus steht, vergleicht das Himmelreich mit einem Netz, das Fische aller Art zusammenbringt. Bei der abschließenden Auslese werden die guten behalten und die schlechten weggeworfen, was das endzeitliche Gericht veranschaulicht. Es lehrt die Universalität des Evangeliums, die Wirklichkeit des von den Engeln vollzogenen letzten Gerichts und die Dringlichkeit für die Gläubigen, im Einklang mit den Lehren Jesu zu leben.
Matthäus 13.47-50 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, womit man allerlei Gattung fängt.Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäß zusammen; aber die faulen werfen sie weg.Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheidenund werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappen sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER150
Schlussfolgerung des Messias Jesus
Die Perikope 150 beschließt die Gleichnisrede aus Matthäus 13. Jesus fragt seine Jünger, ob sie verstanden haben, und beschreibt dann den idealen Jünger als einen für das Himmelreich unterwiesenen Schriftgelehrten, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholen kann. Dieser Abschnitt betont, wie sich das Alte und das Neue Testament ergänzen, und die Verantwortung der Lehrer, die Lehre des Messias treu weiterzugeben.
Matthäus 13.51-53 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, HERR.Da sprach er: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt.Und es begab sich, da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannenLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER202
Gleichnis vom verlorenen Schaf
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Mt 18.10-14; Lk 15.3-7) wird von Jesus im September 32 n. Chr. in Kafarnaum gelehrt, kurz vor seinem endgültigen Aufbruch aus Galiläa. Matthäus betont den Schutz der ‚Kleinen‘ und den göttlichen Willen, keinen von ihnen zu verlieren, während Lukas die himmlische Freude über den umkehrenden Sünder hervorhebt. Die Gestalt des Hirten verweist auf die messianische Sendung Jesu, des guten Hirten, der seine Jünger auf seine Abwesenheit vorbereitet, indem er ihnen einen geistlichen Führer verheißt.
Johannes 10.11 (Lutherbibel 1912) :Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER204
Gleichnis vom König und vom Knecht
Das Gleichnis vom König und vom Knecht (Mt 18.23-35), im September 32 in Kafarnaum erzählt, findet sich nur bei Matthäus. Es veranschaulicht die überragende Bedeutung der Vergebung, indem es eine gewaltige Schuld von 10.000 Talenten, die ein barmherziger König erlässt, einer kleinen Schuld von 100 Silberstücken gegenüberstellt, die der begnadigte Knecht nicht erlassen will. Die zentrale Lehre: Wem Gott vergibt, der muss seinerseits vergeben, sonst verliert er die empfangene Gnade.
Lukas 17.3-4 (Lutherbibel 1912) :Hütet euch! So dein Bruder an dir sündigt, so strafe ihn; und so es ihn reut, vergib ihm.Und wenn er siebenmal des Tages an dir sündigen würde und siebenmal des Tages wiederkäme zu dir und spräche: Es reut mich! so sollst du ihm vergeben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER222
Der barmherzige Samariter
Die Perikope PER222 stellt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10.25-37) dar, das Jesus als Antwort auf einen Gesetzeslehrer erzählte, der ihm eine Falle stellen wollte. Dieses Gleichnis, das im November des Jahres 32 n. Chr. in Betanien jenseits des Jordan spielt, lehrt, dass der wahre „Nächste“ nicht durch Religion oder Kultur bestimmt wird, sondern durch die Tat der Barmherzigkeit. Der verachtete Samariter wird zum Vorbild des Mitgefühls, zum sinnbildlichen Bild des Messias selbst, der der verwundeten Menschheit zu Hilfe kommt.
Lukas 10.29 (Lutherbibel 1912) :Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: “Wer ist denn mein Nächster?”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER232
Das Senfkorn und der Sauerteig
Die Perikope PER232 enthält die beiden Zwillingsgleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig (Lukas 13.18-21). Sie wurden an einem Samstag bei einer Synagoge in Jerusalem gesprochen und veranschaulichen das Wesen des Reiches Gottes: Es beginnt unscheinbar, wächst mächtig und wirkt verborgen, aber verwandelnd. Diese beiden einander ergänzenden Bilder laden dazu ein, das stille und unaufhaltsame Wachstum der Herrschaft Gottes in der Welt wahrzunehmen.
Markus 4.30-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welch Gleichnis wollen wir es vorbilden?Gleichwie ein Senfkorn, wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samen auf Erden;und wenn es gesät ist, so nimmt es zu und wird größer denn alle Kohlkräuter und gewinnt große Zweige, also daß die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER237
Gleichnis vom anmaßenden Gast
Das Gleichnis vom anmaßenden Gast (Lukas 14.7-14), das nur Lukas überliefert, spielt im Haus eines Obersten der Pharisäer in Jerusalem. Jesus lehrt dort Demut, indem er dazu auffordert, den letzten statt des ersten Platzes zu wählen, und selbstlose Großzügigkeit, indem er dazu ermutigt, Arme und Ausgestoßene einzuladen statt jene, die es vergelten können. Diese beiden Lehren veranschaulichen die grundlegenden Werte des Reiches Gottes: Die Ehre kommt von Gott, nicht von uns selbst, und das wahre Geben wird bei der Auferstehung der Gerechten belohnt werden.
Lukas 14.7-14 (Lutherbibel 1912) :Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gästen, da er merkte, wie sie erwählten obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen:Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Vornehmerer denn du von ihm geladen sei,und dann komme, der dich und ihn geladen hat, und spreche zu dir: Weiche diesem! und du müssest dann mit Scham untenan sitzen.Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, er spreche zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir am Tische sitzen.Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags-oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Gefreunden noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade die Armen, die Krüppel, die Lahmen, die Blinden,so bist du selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten, es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER240
Das Gleichnis vom König, der sich auf den Krieg vorbereitet
Das Gleichnis vom König, der sich auf den Krieg vorbereitet (Lukas 14.31-33), das nur von Lukas überliefert wird, veranschaulicht die Anforderungen der Jüngerschaft. Angesichts eines doppelt so mächtigen Gegners entscheidet sich ein König für die Verhandlung statt für den Kampf. Ebenso erfordert die Nachfolge Jesu, des Messias, Nüchternheit, Demut und den völligen Verzicht auf sich selbst. Lukas stellt diese Lehre in eine thematische Reihe über den Preis des christlichen Lebens, vor dem Fest der Tempelweihe im Dezember 32 n. Chr.
Lukas 14.28-30 (Lutherbibel 1912) :Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er's habe, hinauszuführen?auf daß nicht, wo er Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten,und sagen: Dieser Mensch hob an zu bauen, und kann's nicht hinausführen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER241
Das Bild vom Salz ohne Geschmack
Der Artikel 'PER241 - Das Bild vom Salz ohne Geschmack' analysiert eine Passage aus Lukas 14:34-35, in der Jesus lehrt, dass die Jünger wie das Salz sein sollen, unentbehrlich und verwandelnd. Verliert ein Jünger seinen geistlichen 'Geschmack', wird er nutzlos, gleich einem kraftlosen Salz. Diese Lehre ruft zu einem aktiven und dauerhaften Einsatz im geistlichen Leben auf.
Lukas 14.34-35 (Lutherbibel 1912) :Das Salz ist ein gutes Ding; wo aber das Salz dumm wird, womit wird man's würzen?Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird's wegwerfen. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER243
Das Gleichnis vom verlorenen und wiedergefundenen Schaf
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis vom verlorenen Schaf im Lukasevangelium und hebt die Freude Gottes über die Rettung eines Sünders hervor. Es gehört zu drei Gleichniserzählungen, die verschiedene Nuancen von Suchen und Rettung veranschaulichen.
Lukas 15.11-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut.Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen.Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben.Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm.Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger!Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dirund bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn.Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße,und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein!denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen;und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre.Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet.Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER244
Das Gleichnis von der verlorenen Drachme
Dieses Gleichnis, das nur bei Lukas steht, zeigt Gott, dargestellt unter dem Bild einer Frau, die eine verlorene Drachme sucht und wiederfindet. Es versinnbildlicht die verirrte, doch in Gottes Augen kostbare Seele und unterstreicht Seine Barmherzigkeit und Seine Freude über die Rückkehr des Verirrten.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER245
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium und hebt Vergebung und göttliche Liebe hervor. Der Vater nimmt den reuigen Sohn auf, im Gegensatz zum älteren Sohn, der diese Milde kritisiert. Dieses Gleichnis, der Angelpunkt von Kapitel 15, veranschaulicht Gottes Suche nach den Verirrten. Lukas ordnet diese Erzählung neu, um seine theologische Botschaft über das Himmelreich zu untermauern.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER246
Das Gleichnis vom untreuen Verwalter
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis vom ungetreuen Verwalter bei Lukas und stellt fest, dass die List des Verwalters wegen ihrer Klugheit gelobt wird, nicht wegen seiner Unredlichkeit. Das Gleichnis regt zum Nachdenken darüber an, wie praktische Weisheit in geistlichen Angelegenheiten eingesetzt werden kann.
Lukas 16.1-13 (Lutherbibel 1912) :Er aber sprach zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht.Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln.Ich weiß wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen.Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?Er sprach: Hundert Tonnen Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs fünfzig.Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig.Und der HERR lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott samt dem Mammon dienen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER247
Das Gleichnis vom reichen Mann und von Lazarus
Der Artikel analysiert das Gleichnis vom reichen Mann und von Lazarus im Lukasevangelium. Es zeichnet sich dadurch aus, dass ein Name genannt wird, Lazarus, und behandelt die Frage der göttlichen Gerechtigkeit sowie die Auswirkungen irdischer Entscheidungen auf das Jenseits. Lukas ordnet den Bericht um theologische Lehren über das Himmelreich und regt so zu einem vertieften Nachdenken über Heil und Mitgefühl an.
Lukas 16.19-31 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.Es war aber ein armer Mann mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Schwärenund begehrte sich zu sättigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen; doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schwären.Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben.Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun aber wird er getröstet, und du wirst gepeinigt.Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüberfahren.Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;denn ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laß sie dieselben hören.Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER249
Gleichnis von den unnützen Knechten
Der Artikel behandelt das Gleichnis von den unnützen Knechten in Lukas 17.7-10 und betont die Bedeutung von Demut und Dankbarkeit im Leben des Jüngers. Jesus lehrt, dass treuer Dienst keine Anerkennung vom Herrn erwartet und dass jede Fähigkeit ein Geschenk Gottes ist. Gehorsam verleiht keinen Anspruch und fördert so eine Haltung der Dankbarkeit, nicht des Forderns.
Lukas 17.7-10 (Lutherbibel 1912) :Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflügt oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm alsbald sage: Gehe alsbald hin und setze dich zu Tische?Ist's nicht also, daß er zu ihm sagt: Richte zu, was ich zum Abend esse, schürze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; darnach sollst du auch essen und trinken?Dankt er auch dem Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht.Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER253
Das Gleichnis vom ungerechten Richter
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom ungerechten Richter (Lukas 18,1-8), das um die Beharrlichkeit im Gebet und das Warten auf das Reich kreist. Er hebt die einzigartige Erzählstruktur des Lukas hervor, der Gleichnisse zusammenführt, um seine Theologie des Glaubens und der göttlichen Gerechtigkeit zu vertiefen.
Lukas 18.1-8 (Lutherbibel 1912) :Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle,und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher!Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue,dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich.Da sprach der HERR: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt!Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen?Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER254
Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner
Der Artikel analysiert das Gleichnis in Lukas 18.9-14, in dem Jesus anhand der Gestalten des Pharisäers und des Zöllners lehrt, dass wahre Gerechtigkeit vor Gott auf Demut beruht und nicht auf dem äußeren Schein oder geistlichem Stolz.
Lukas 18.9-14 (Lutherbibel 1912) :Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis:Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER267
Das Gleichnis von den Arbeitern der elften Stunde
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis aus Matthäus 20:1-16, das die gleiche Entlohnung beschreibt, die ein Hausherr Arbeitern gewährt, die zu verschiedenen Stunden angeworben wurden, und das die göttliche Gnade versinnbildlicht.
Matthäus 20.1-16 (Lutherbibel 1912) :Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg.Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehenund sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso.Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden.Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten.Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen.Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen.Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvaterund sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen?Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir.Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin?Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER272
Das Gleichnis von den Minen
Diese Studie behandelt das Gleichnis von den Minen in Lukas 19.11-27, eine Geschichte, die Jesus in Jericho erzählte und die den Zeitraum zwischen Chanukka und Pessach hervorhebt. Sie untersucht die Chronologie der Ereignisse im Wirken Jesu, einschließlich seiner Begegnungen mit Lazarus, Bartimäus und Zachäus.
Johannes 11.1-3 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER290
Das Gleichnis von den zwei Söhnen
Das Gleichnis von den zwei Söhnen (Mt 21,28-32), nur bei Matthäus überliefert, spielt im Tempel von Jerusalem in der letzten Woche Jesu. Es stellt zwei Haltungen gegenüber: versprechen, ohne zu handeln, versus sich weigern und dann gehorchen. Jesus entlarvt darin die Heuchelei der religiösen Führer und kündigt an, dass die umkehrenden Sünder vor ihnen in das Reich eingehen. Ein universaler Ruf zu Demut und aufrichtiger Umkehr.
Matthäus 13.44-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER292
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14 ; Lk 14,15-24) lehrt, dass Gott alle Menschen in sein Reich einlädt, dass aber die Ablehnung dieser Einladung ein schweres Gericht nach sich zieht. Es wurde am Dienstag der Karwoche im Tempel von Jerusalem gesprochen und kündigt prophetisch die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. an. Der Mann ohne Hochzeitsgewand erinnert daran, dass der Eintritt in das Reich eine echte geistliche Verwandlung verlangt, die durch den Glauben an Christus empfangen wird.
Lukas 14.15-24 (Lutherbibel 1912) :Da aber solches hörte einer, der mit zu Tische saß, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes.Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu.Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit!Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein.Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER302
Das Gleichnis vom Feigenbaum
Der Artikel analysiert das Gleichnis vom Feigenbaum, in dem Jesus geistliche Wachsamkeit gegenüber den Zeichen der Zeit lehrt. Die Ereignisse, die das Nahen des Reiches anzeigen, werden nicht als Bedrohung gesehen, sondern als Aufruf zu Vorbereitung und Glauben. Die Beständigkeit der Worte Jesu im Gegensatz zur Vergänglichkeit der Welt wird hervorgehoben.
Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER304
Das Gleichnis vom treuen Knecht
Dieser Artikel untersucht das Gleichnis vom treuen Knecht und unterstreicht die Bedeutung von Treue und Wachsamkeit in der Erwartung der gewissen, aber unvorhersehbaren Wiederkunft des Herrn.
Johannes 14.21 (Lutherbibel 1912) :Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER305
Gleichnis von den zehn Jungfrauen
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen lehrt, wie wichtig die geistliche Vorbereitung auf die Wiederkunft des Herrn ist, und zeigt zwei mögliche Ausgänge: bereit zu sein und mit dem Bräutigam einzugehen oder zu spät zu kommen und die Tür verschlossen zu finden.
Matthäus 7.21-23 (Lutherbibel 1912) :Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER306
Gleichnis von den Knechten und den Belohnungen, von den Talenten
Der Artikel behandelt das Gleichnis Jesu von den Talenten. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Gaben treu im Dienst Gottes zu verwalten, während man auf seine Wiederkunft wartet.
Matthäus 25.14-30 (Lutherbibel 1912) :Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus;und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg.Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner.Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere.Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen.Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen.Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen.Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat.Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN078
Die Gleichnisse
L'article analyse l'usage des paraboles par Jésus, définies comme des récits symboliques spirituels. Utilisées pour enseigner des vérités profondes, les paraboles servaient aussi à…
Tentation de Jésus
La tentation de Jésus au désert est l'un des épisodes fondateurs du début de son ministère public. Rapporté par les trois évangiles synoptiques, cet événement se situe immédiatement après le baptême de Jésus par Jean le Baptiste, au moment où l'Esprit le conduit dans le désert pour y être éprouvé pendant quarante jours et quarante nuits.
Face aux trois défis lancés par le diable — transformer des pierres en pain, se jeter du haut du Temple, recevoir tous les royaumes du monde — Jésus répond à chaque fois par une citation des Écritures. Cet épisode révèle à la fois l'humanité de Jésus, soumis à l'épreuve, et sa parfaite obéissance à Dieu, là où Israël avait failli dans son propre passage au désert.
Cet épisode s'inscrit dans une réflexion plus large sur la consécration et les défis du ministère, sur la nature messianique de Jésus et sur le sens de la fidélité dans l'épreuve. Il constitue une porte d'entrée essentielle pour comprendre la vocation et le caractère de celui que les Évangiles présentent comme le Messie.
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CTD060
Die Versuchung Jesu
L'article analyse les divergences des récits bibliques sur la tentation de Jésus, mettant en lumière les différences entre les évangiles de Marc, Matthieu et Luc. L'auteur invite à explorer les perspectives uniques de chaque texte pour une meilleure compréhension de cet événement central.
Lukas 4.1-13 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber, voll des heiligen Geistes, kam wieder von dem Jordan und ward vom Geist in die Wüste geführtund ward vierzig Tage lang vom Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen; und da sie ein Ende hatten, hungerte ihn darnach.Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu dem Stein, daß er Brot werde.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: “Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeglichen Wort Gottes.”Und der Teufel führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblickund sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, welchem ich will.So du nun mich willst anbeten, so soll es alles dein sein.Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: “Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen.”Und er führte ihn gen Jerusalem und stellte ihn auf des Tempels Zinne und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich von hinnen hinunterdenn es steht geschrieben: “Er wird befehlen seinen Engeln von dir, daß sie dich bewahrenund auf den Händen tragen, auf daß du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.”Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: “Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.”Und da der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeitlang.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER031
Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu in der Wüste anhand der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Jesus wird mit drei symbolischen Prüfungen konfrontiert, die seinen Kampf gegen Versuchungen verdeutlichen, die denen Evas ähneln. Nach dieser Fastenzeit kehrt er nach Galiläa zurück, ein entscheidender Schritt in seinem Wirken.
1. Mose 3.1-5 (Lutherbibel 1912) :Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten?Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Eßt nicht davon, rührt's auch nicht an, daß ihr nicht sterbt.Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben;sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN070
Die Versuchung Jesu, des Messias
Cet article explore la tentation de Jésus, son jeûne de 40 jours et les récits évangéliques de cette période en Judée. Les Évangiles synoptiques…
Relation disciple-Seigneur et invitation au repos
Ce thème explore la nature profonde du lien qui unit Jésus à ses disciples, une relation qui dépasse le simple rapport maître-élève pour s'inscrire dans une dynamique d'attachement personnel et de confiance mutuelle. Il s'agit de comprendre comment Jésus appelle ceux qui le suivent non seulement à apprendre de lui, mais à entrer dans une communion intime avec sa personne.
L'invitation au repos occupe une place centrale dans cet enseignement. Jésus propose à ses disciples un repos qui n'est pas simple inactivité, mais libération d'un fardeau : celui de la loi vécue comme contrainte, de l'épuisement spirituel ou de la quête anxieuse du salut. Cette promesse s'adresse à tous ceux qui peinent et ploient sous le poids de leurs responsabilités ou de leurs fautes.
Lire ces passages, c'est redécouvrir une image de Jésus à la fois exigeant et doux, soucieux de la fragilité humaine. Ce thème invite le lecteur à réfléchir à sa propre posture face au Seigneur : s'agit-il d'un maître redouté ou d'un compagnon de route bienveillant ?
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PER116
Die persönliche Beziehung des Jüngers zu seinem Herrn
Perikope 116 untersucht die persönliche Beziehung zwischen dem Jünger und seinem Herrn anhand von Matthäus 11.25-30 und Lukas 10.21-24. Nachdem Jesus die ungläubigen Städte verurteilt hat, freut er sich, dass die Demütigen sein Wort verstehen, während die Weisen daran scheitern. Er bekräftigt seine Gottessohnschaft und lädt alle Müden ein, zu ihm zu kommen. Unter seinem gemeinsam getragenen Joch verheißt er Ruhe und Sanftmut, im Gegensatz zu den Lasten, die die Pharisäer auferlegen.
Markus 1.41 (Lutherbibel 1912) :Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org