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Gleichnis von den Knechten und den Belohnungen, von den Talenten

Der Artikel behandelt das Gleichnis Jesu von den Talenten. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Gaben treu im Dienst Gottes zu verwalten, während man auf seine Wiederkunft wartet.

3 Min. Gleichnis Talente Diener 2 Verse 1 Buch

Weiterführende Lektüre

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus 25.14-30 ( 1912)

Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus;

und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg.

Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner.

Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere.

Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.

Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen.

Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen.

Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!

Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen.

Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!

Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;

und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.

Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?

So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.

Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat.

Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.

Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.

Markus
Markus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Lukas
Lukas ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Johannes
Johannes ( 1912) im Buch nicht erwähnt

Technische Einzelheiten

Jahr 33 n. Chr.

Ort: Der gegenüber von Jerusalem

Datum: Mittwoch, 30. März 33, am Abend

Vorgehen: Wir fahren mit Matthäus fort

Anmerkung zum Vorgehen: Matthäus ist der Einzige, der dieses berichtet

Karte von Jerusalem und Umgebung
Balkendiagramm Mittwoch

Der Messias Jesus hält auf dem eine Rede über die Endzeit und fügt ein weiteres über die Silbersäcke hinzu.

Kommentare

Cette autre est plutôt étonnante, le Maître, absent confie des responsabilités à ses serviteurs. Chacun d’eux va agir selon sa propre conception du service. Elle est connue comme celle des talents qui sont transcrit dans notre traduction () par « sacs d’argent ».

Das von den Talenten in Matthäus 25.14-30 lehrt, welche Verantwortung Gott jedem nach seinen Fähigkeiten anvertraut, und wie notwendig es ist, das Anvertraute fruchtbar zu machen. Der Herr, der den Messias Jesus darstellt, vertraut seinen Dienern vor seiner Abreise sein Vermögen an – ein Bild für die gegenwärtige Zeit, in der er leiblich abwesend ist, seine Jünger aber treu handeln sollen.

Die Talente stehen für alles, was Gott uns anvertraut: geistliche Gaben, Fähigkeiten, Zeit, Mittel und Gelegenheiten. Die ersten beiden Diener setzen sie gewinnbringend ein und zeigen damit ihren Eifer und ihr Pflichtbewusstsein. Ihre Treue, mehr noch als das Ergebnis selbst, belohnt der Herr. Der dritte Diener dagegen vergräbt sein Talent aus Angst oder Faulheit und bringt nichts hervor.

Seine Haltung spiegelt Misstrauen gegenüber dem Herrn und die Weigerung wider, im Glauben etwas zu wagen. Das darauf folgende Urteil zeigt, wie ernst geistliche Untätigkeit ist. Nicht zu nutzen, was Gott uns anvertraut, heißt, es zu verachten, und führt zum Verlust. Der Herr nimmt dem nutzlosen Diener das Talent daher weg und gibt es dem, der es zu nutzen wusste – und unterstreicht damit, dass die Gaben wachsen, wenn wir sie einsetzen.

Dieses betont also das aktive Warten auf die Wiederkunft des Herrn: Es geht nicht darum, passiv zu bewahren, sondern treu und mutig zu dienen. Schließlich erinnert es uns daran, dass der wahre Lohn nicht nur materiell oder sichtbar ist, sondern in der Freude besteht, an der Gemeinschaft des Herrn teilzuhaben, an der Freude Gottes selbst.