Vorstellung der vier Evangelien 1 Studie
Vom zweiten zum dritten Passahfest 52 Studien
- 83Das Zeugnis der Familie des Messias Jesus
- 84Auferweckung der Tochter des Jaïrus
- 85Heilung der blutflüssigen Frau
- 86Vermehrung der Brote und Fische
- 87Gang über das Wasser
Matthäus-Studium 1 Studie
Einführung in Johannes 2 Studien
Einführung in Lukas 1 Studie
Articles du parcours
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PER133
Gleichnis und Warnung vor der Wiederkunft des Messias Jesus
Der Artikel untersucht ein Gleichnis über die Wiederkunft des Messias Jesus und betont die Bereitschaft und Wachsamkeit der Jünger. Anhand von Lukas, Matthäus und Markus beleuchtet er die Notwendigkeit eines geistlich ausgerichteten Lebens angesichts der Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkunft des Messias.
Markus 13.32-37 (Lutherbibel 1912) :Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wisset nicht, wann es Zeit ist.Gleich als ein Mensch, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinem Knecht Macht, einem jeglichen sein Werk, und gebot dem Türhüter, er sollte wachen.So wachet nun (denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob er kommt am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder des Morgens),auf daß er nicht schnell komme und finde euch schlafend.Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER308
Die Verschwörung gegen den Messias Jesus
Die Verschwörung gegen Jesus wird von den religiösen Autoritäten vor dem Passa mit Hilfe des Judas geschmiedet. Kaiphas ruft den Hohen Rat zusammen, um Jesus, der als Bedrohung gilt, mithilfe falscher Zeugen zu verurteilen. Pilatus wird unterrichtet, um die Festnahme auf dem Ölberg zu erleichtern.
Markus 14.1-2 (Lutherbibel 1912) :Und nach zwei Tagen war Ostern und die Tage der süßen Brote. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List griffen und töteten.Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, daß nicht ein Aufruhr im Volk werde!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD042
Was sagt der Hauptmann, als Jesus stirbt?
L'article explore l'apparente contradiction dans les Évangiles concernant les paroles du centurion à la mort de Jésus. Tandis que Luc insiste sur l'innocence, Marc souligne la reconnaissance de Jésus comme Fils de Dieu. Ces perspectives révèlent la pluralité théologique des Évangiles, rendant compte de l'innocence de Jésus et de sa mort salvatrice. Les évangélistes rapportent des paroles significatives selon leurs objectifs théologiques.
Johannes 21.25 (Lutherbibel 1912) :Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt würde die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER141
Das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen
Das nur bei Matthäus überlieferte Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen (Matthäus 13.24-30) lehrt, dass Gut und Böse bis zum letzten Gericht gemeinsam in der Welt bestehen. Jesus veranschaulicht darin Gottes Geduld: Er verschiebt die Trennung von Gerechten und Bösen bis zur endzeitlichen Ernte, mit der die Engel betraut sind. Dieses Gleichnis steht in einer tiefgehenden biblischen Auseinandersetzung mit dem scheinbaren Wohlergehen der Bösen, die auch Habakuk, Asaf, Jeremia und Hiob beschäftigt.
Jeremia 12.1-2 (Lutherbibel 1912) :HERR, wenn ich gleich mit dir rechten wollte, so behältst du doch recht; dennoch muß ich vom Recht mit dir reden. Warum geht's doch den Gottlosen so wohl und die Verächter haben alles die Fülle?Du pflanzt sie, daß sie wurzeln und wachsen und Frucht bringen. Nahe bist du in ihrem Munde, aber ferne von ihrem Herzen;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER030
Die Taufe Jesu, des Messias
Der Artikel beschreibt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn des messianischen Wirkens Jesu markiert. Diese Taufe in Betanien jenseits des Jordans bringt die Kontinuität zwischen dem Wirken des Johannes und Jesu zum Ausdruck und symbolisiert ihre geistliche Sendung. Dabei offenbart sich die Dreifaltigkeit, was die theologische Bedeutung dieses Geschehens und seinen Vorbildcharakter für künftige Generationen unterstreicht.
Matthäus 3.13-17 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe.Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf wohl, daß ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt also sein! also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's ihm zu.Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf Über ihm. Und er sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und über ihn kommen.Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER143
Das Gleichnis vom Senfkorn
Das Gleichnis vom Senfkorn (Mt 13.31-32; Mk 4.30-32; Lk 13.18-19) veranschaulicht das Reich Gottes durch einen winzigen Samen, der zu einem großen Baum wird. Es wurde im Jahr 31 n. Chr. nahe Kapernaum vorgetragen und lehrt, dass das Reich bescheiden beginnt, aber außergewöhnlich wächst und allen Zuflucht und Aufnahme bietet. Es lädt zu Glauben, Geduld und Vertrauen auf Gott hinsichtlich des geistlichen Wachstums ein.
Markus 4.30-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welch Gleichnis wollen wir es vorbilden?Gleichwie ein Senfkorn, wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samen auf Erden;und wenn es gesät ist, so nimmt es zu und wird größer denn alle Kohlkräuter und gewinnt große Zweige, also daß die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER034
Die Begegnung mit Philippus
PER034 erzählt von Jesu Begegnung mit Philippus, die allein Johannes berichtet (Joh 1,43–46) und die am 6. Oktober 29 in Betanien jenseits des Jordans stattfindet. Philippus, zuvor wie Andreas, Johannes und Simon Petrus ein Jünger Johannes’ des Täufers, wird Jesu vierter Jünger. Der Artikel untersucht den natürlichen Übergang dieser Jünger zum Messias, wobei Johannes der Täufer sich als Wegbereiter und nicht als konkurrierender Meister versteht.
Johannes 1.43-46 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Joseph's Sohn von Nazareth.Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER035
Die Begegnung Jesu, des Messias, mit Natanaël
Perikope 35 untersucht die nur im Johannesevangelium berichtete Begegnung zwischen Jesus und Natanaël (Johannes 1,47–51), die auf den 23. November 29 in Nazareth datiert wird. Jesus zeigt eine übernatürliche Kenntnis Natanaëls, der ihn als Erster öffentlich als Sohn Gottes und König Israels bekennt. Natanaël wird mit Bartholomäus gleichgesetzt, stammt aus Kana und steht mit der Hochzeit zu Kana in Verbindung, die in der Erzählung des Johannes folgt.
Johannes 21.2 (Lutherbibel 1912) :Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der da heißt Zwilling, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und andere zwei seiner Jünger.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER146
Abendliche Erklärung verschiedener Gleichnisse (das Unkraut)
PER146 berichtet von Jesu Erklärung des Gleichnisses vom Unkraut gegenüber seinen Jüngern (Mt 13.36-43), die ausschließlich Matthäus überliefert. Jesus zeigt darin eine Auslegungsmethode mit drei Schwerpunkten: symbolische Zuordnung der Elemente, endzeitliche Dimension und praktische Anwendung. Dieser Abschnitt gehört zur Rede mit den sieben Gleichnissen über das Reich Gottes, die Matthäus in Kapitel 13 zusammengestellt hat.
Matthäus 13.36-43 (Lutherbibel 1912) :Da ließ Jesus das Volk von sich und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Geheimnis vom Unkraut auf dem Acker.Er antwortete und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist's, der da Guten Samen sät.Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reiches. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit.Der Feind, der sie sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.Gleichwie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen:des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun,und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu hören, der höre!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER038
Das erste Passahfest
Perikope PER038 untersucht das erste Passahfest im Johannesevangelium (Johannes 2,13), das genau auf den 7. April 30 datiert wird. Der Artikel formuliert drei Beobachtungen: den chronologischen Wert dieses Festes für die Datierung des Wirkens Jesu auf 3,5 Jahre, die von Johannes vorgenommene Unterscheidung als „Passah der Juden“ und Jesu Befolgung jüdischer Riten. Nur Johannes dokumentiert diese Zeit vor der Verhaftung Johannes’ des Täufers.
1. Korinther 5.7 (Lutherbibel 1912) :Darum feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER040
Die Ergebnisse in Jerusalem
Perikope 40 untersucht die Ergebnisse der ersten Predigt Jesu in Jerusalem beim Passahfest des Jahres 30 nach Johannes 2,23–25. Obwohl viele aufgrund der Wunder glaubten, bleibt Jesus gegenüber diesem oberflächlichen Glauben zurückhaltend, der auf dem Außergewöhnlichen statt auf aufrichtiger Umkehr beruht. Johannes betont die göttliche Fähigkeit Jesu, das Herz der Menschen zu kennen. Der Artikel hebt zwei wesentliche Punkte hervor: die Verlängerung des Aufenthalts in Jerusalem und die göttliche Natur des Urteilsvermögens des Messias.
Johannes 2.23-25 (Lutherbibel 1912) :Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht; denn er kannte sie alleund bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gäbe von einem Menschen; denn er wußte wohl, was im Menschen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER051
Die Erfüllung der Prophezeiung Jesajas
Matthäus 4,13–16 berichtet Jesu Rückkehr nach Kafarnaum und deutet sie als Erfüllung von Jesajas Prophezeiung über das Licht in den Gebieten Sebulons und Naftalis. Nur Matthäus stellt diese Verbindung her und zeigt damit Jesus als den angekündigten Messias. Johannes greift das Lichtthema im Prolog auf. Die Begebenheit wird auf Februar bis März 31 datiert.
Matthäus 4.13-16 (Lutherbibel 1912) :Und verließ die Stadt Nazareth, kam und wohnte zu Kapernaum, das da liegt am Meer, im Lande Sebulon und Naphthali,auf das erfüllet würde, was da gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht:“Das Land Sebulon und das Land Naphthali, am Wege des Meeres, jenseit des Jordans, und das heidnische Galiläa,das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und die da saßen am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER052
Beginn der Predigt in Galiläa
Perikope PER052 markiert den offiziellen Beginn der Predigt Jesu in Galiläa nach der Verhaftung Johannes’ des Täufers. Matthäus betont die Kontinuität ihrer Botschaften, die beide zur Umkehr rufen. Dieser Wendepunkt in Kafarnaum etwa im Februar oder März 31 bestätigt die Erfüllung der messianischen Prophezeiungen und den vollständigen Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu.
Lukas 9.7 (Lutherbibel 1912) :Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER053
Der königliche Beamte in Kana in Galiläa
Perikope 53 berichtet das Wunder Jesu in Kana in Galiläa für den kranken Sohn eines aus Kafarnaum gekommenen königlichen Beamten (Johannes 4,46–54). Die auf Februar bis März 31 datierte Begebenheit ist das zweite von Johannes berichtete Zeichen in Kana. Die Identität des Beamten bleibt ungewiss; der Verfasser vermutet jedoch eine römische Herkunft, was die Universalität des Heils bei Johannes verdeutlicht. Er darf nicht mit dem Hauptmann aus Perikope 110 verwechselt werden.
Johannes 4.46-54 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam abermals gen Kana in Galiläa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht.Und es war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank.Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht.Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt! der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt.Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da er aus Judäa nach Galiläa kam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER054
Die Bestätigung der Berufung der Jünger
Am Ufer des Sees Genezareth bestätigt Jesus gegen März des Jahres 31 die Berufung von vier Fischern: Simon Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes. Anders als bei einem ersten Ruf in Betanien lädt er sie nun ein, alles zu verlassen, um sich ausschließlich der Evangelisation zu widmen. Ihre sofortige und vollständige Antwort zeugt von einem Vertrauen, das in den Monaten an seiner Seite gewachsen ist. Matthäus (4.18-22) und Markus (1.16-20) berichten von dieser grundlegenden Episode des galiläischen Wirkens.
Markus 1.16-20 (Lutherbibel 1912) :Da er aber am Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer.Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.Und da er von da ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie.Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER055
Der erste wunderbare Fischfang
Perikope 55 berichtet vom ersten wunderbaren Fischfang, den allein Lukas überliefert (Lk 5.1-11), zu Beginn des Wirkens Jesu in Galiläa. Nach einer erfolglosen Nacht des Fischens befiehlt Jesus Simon Petrus, die Netze auszuwerfen, was einen außergewöhnlichen Fang zur Folge hat. Dieses Wunder, das sich von dem in Johannes 21 unterscheidet, scheint es den Jüngern ermöglicht zu haben, für die Bedürfnisse ihrer Familien zu sorgen, bevor sie alles verließen, um Jesus nachzufolgen, und veranschaulicht die göttliche Vorsehung, die jeden Ruf begleitet.
Johannes 21.1-14 (Lutherbibel 1912) :Darnach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern an den Meer bei Tiberias. Er offenbarte sich aber also:Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der da heißt Zwilling, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und andere zwei seiner Jünger.Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und traten in das Schiff alsobald; und in derselben Nacht fingen sie nichts.Da aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer; aber die Jünger wußten nicht, daß es Jesus war.Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.Er aber sprach zu ihnen: Werfet das Netz zur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden. Da warfen sie, und konnten's nicht mehr ziehen vor der Menge der Fische.Da spricht der Jünger, welchen Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist der HERR! Da Simon Petrus hörte, daß es der HERR war, gürtete er das Hemd um sich (denn er war nackt) und warf sich ins Meer.Die andern Jünger aber kamen auf dem Schiff (denn sie waren nicht ferne vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen) und zogen das Netz mit den Fischen.Als sie nun austraten auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot.Spricht Jesus zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll großer Fische, hundert und dreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriß das Netz nicht.Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? denn sie wußten, daß es der HERR war.Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch die Fische.Das ist nun das drittemal, daß Jesus offenbart war seinen Jüngern, nachdem er von den Toten auferstanden war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER090
Die Bergpredigt (6), Mord, Opfergabe und Vergebung
Dieser sechste Teil der Bergpredigt (Mt 5.21-26) untersucht Jesu Lehre über Mord, Opfergabe und Vergebung. Jesus vertieft das fünfte Gebot: Zorn und Verachtung gegenüber einem Bruder sind geistlich ebenso schwerwiegend wie Mord selbst. Er stellt den Buchstaben des pharisäischen Gesetzes dem ursprünglichen Geist Gottes gegenüber und erklärt, dass nur aufrichtige Vergebung, nicht die Opfergabe, eine normale Beziehung wiederherstellt. Die Warnung ist endzeitlich: Ohne Versöhnung droht die Gehenna.
Matthäus 5.21-48 (Lutherbibel 1912) :Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: “Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.”Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig.Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst allda eingedenk, daß dein Bruder etwas wider dich habe,so laß allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe.Sei willfährig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleinst überantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und wirst in den Kerker geworfen.Ich sage dir wahrlich: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest.Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: “Du sollst nicht ehebrechen.”Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.Ärgert dich aber dein rechtes Auge, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.Es ist auch gesagt: “Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr geben einen Scheidebrief.”Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn um Ehebruch), der macht, daß sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freit, der bricht die Ehe.Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist: “Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst Gott deinen Eid halten.”Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl,noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel, noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt.Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht ein einziges Haar schwarz oder weiß zu machen.Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: “Auge um Auge, Zahn um Zahn.”Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel.Und so dich jemand nötigt eine Meile, so gehe mit ihm zwei.Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will.Ihr habt gehört, daß gesagt ist: “Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.”Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also?Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER093
Die Bergpredigt (9), die Vergeltung
PER093 untersucht Jesu Lehre über die Vergeltung in der Bergpredigt (Mt 5.38-42). Jesus deutet das Vergeltungsgesetz (2. Mose 21.24; 3. Mose 24.20; 5. Mose 19.21) neu, indem er seine Jünger zu Gewaltlosigkeit, Vergebung und Feindesliebe aufruft. Diese nur bei Matthäus überlieferte Lehre fordert keine völlige Passivität, sondern eine friedliche Antwort, die die Logik der Vergeltung überwindet und mit Röm 12.17 und 1 Petr 3.9 übereinstimmt.
5. Mose 19.21 (Lutherbibel 1912) :Dein Auge soll sie nicht schonen; Seele um Seele, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER114
Die Würdigung Johannes des Täufers
Jesus würdigt Johannes den Täufer in Kafarnaum (Mai–Juni 31), gemäß Matthäus 11.7-19 und Lukas 7.24-35. Ohne dessen Jünger für sich gewinnen zu wollen, bekräftigt er die prophetische Größe des Johannes, bezeichnet ihn als den von Maleachi angekündigten Elia und weist auf das Ende des alten Bundes hin. Er stellt dem Reich, das die Pharisäer nach ihren eigenen Regeln errichtet haben, das Reich Gottes gegenüber.
Maleachi 3.1 (Lutherbibel 1912) :Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der HERR, den ihr suchet; der Engel des Bundes, des ihr begehret, siehe, er kommt! spricht der HERR Zebaoth.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER115
Jesus, der Messias, tadelt mehrere Städte
Jesus tadelt die Städte Chorazin, Bethsaida und Kafarnaum, weil sie trotz der zahlreichen dort vollbrachten Wunder nicht umgekehrt sind. Er vergleicht sie zu ihrem Nachteil mit den heidnischen Städten Tyrus, Sidon und sogar Sodom und erklärt, diese hätten Buße getan. Diese Stelle unterstreicht, dass die Verantwortung dem Maß der empfangenen Offenbarung entspricht und dass die Ablehnung des Evangeliums ewige Folgen hat.
Markus 7.24-31 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf und ging von dannen in die Gegend von Tyrus und Sidon; und ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.Denn ein Weib hatte von ihm gehört, deren Töchterlein einen unsauberen Geist hatte, und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen(und es war ein griechisches Weib aus Syrophönizien), und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe.Jesus aber sprach zu ihr: Laß zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.Und er sprach zu ihr: Um des Wortes willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren.Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend.Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER116
Die persönliche Beziehung des Jüngers zu seinem Herrn
Perikope 116 untersucht die persönliche Beziehung zwischen dem Jünger und seinem Herrn anhand von Matthäus 11.25-30 und Lukas 10.21-24. Nachdem Jesus die ungläubigen Städte verurteilt hat, freut er sich, dass die Demütigen sein Wort verstehen, während die Weisen daran scheitern. Er bekräftigt seine Gottessohnschaft und lädt alle Müden ein, zu ihm zu kommen. Unter seinem gemeinsam getragenen Joch verheißt er Ruhe und Sanftmut, im Gegensatz zu den Lasten, die die Pharisäer auferlegen.
Lukas 10.21-24 (Lutherbibel 1912) :Zu der Stunde freute sich Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR des Himmels und der Erde, daß du solches verborgen hast den Weisen und Klugen, und hast es offenbart den Unmündigen. Ja, Vater, also war es wohlgefällig vor dir.Es ist mir alles übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn sei, denn nur der Vater; noch wer der Vater sei, denn nur der Sohn und welchem es der Sohn will offenbaren.Und er wandte sich zu seinen Jüngern und sprach insonderheit: Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr sehet.Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER148
Das Gleichnis von der kostbaren Perle
Das Gleichnis von der kostbaren Perle (Mt 13,45-46), das nur Matthäus überliefert, schildert einen Kaufmann, der alles verkauft, um eine seltene Perle zu erwerben. Es lehrt, dass das Himmelreich an Wert jedes irdische Gut übertrifft, und ruft zu einem freiwillig gebrachten Opfer auf, das in der Freude der geistlichen Entdeckung gelebt wird.
Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER156
Die Heilung zweier Blinder
Die Heilung zweier Blinder in Kafarnaum, die nur von Matthäus berichtet wird (Mt 9.27-31), veranschaulicht den messianischen Glauben: Die beiden Männer erkennen Jesus als ‚Sohn Davids‘ an. Jesus heilt sie nach ihrem Glauben und bittet sie zu schweigen, denn er wollte die Volksmengen auf das ewige Heil statt auf körperliche Heilungen ausrichten. Dieser Bericht bereitet die Antwort Jesu an Johannes den Täufer in Matthäus 11.5 vor.
Markus 10.46-52 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen gen Jericho. Und da er aus Jericho ging, er und seine Jünger und ein großes Volk, da saß ein Blinder, Bartimäus, des Timäus Sohn, am Wege und bettelte.Und da er hörte, daß es Jesus von Nazareth war, fing er an, zu schreien und zu sagen: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Und viele bedrohten ihn, er sollte stillschweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Und Jesus stand still und ließ ihn rufen. Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost! stehe auf, er ruft dich!Und er warf sein Kleid von sich, stand auf und kam zu Jesu.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was willst du, daß ich dir tun soll? Der Blinde sprach zu ihm: Rabbuni, daß ich sehend werde.Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER157
Die Heilung eines Besessenen
Die Perikope 157 berichtet von der Heilung eines stummen Besessenen durch Jesus in Kafarnaum, die nur von Matthäus überliefert wird (Mt 9,32-33). Diese Episode beleuchtet die Autorität Jesu über die dämonischen Mächte, die Rolle des Glaubens der Fürbitte und den Gegensatz zwischen dem Staunen der Menge und dem Unglauben der Pharisäer. Matthäus entwickelt hier eine fortschreitende messianische Beweisführung, die Jesus als den darstellt, dessen Wunder in Israel ohne Vorbild sind.
Matthäus 9.32-33 (Lutherbibel 1912) :Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen.Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER158
Das Urteil über die Pharisäer
Die Perikope PER158 analysiert die Reaktion der Pharisäer auf die Wunder Jesu in Kafarnaum (Mt 9.33-34). Während die Menge ein göttliches Werk erkennt, schreiben die Pharisäer die Taten Jesu dem Teufel zu. Ihre Ablehnung ist bewusst: Jesus anzunehmen hieße, ihre Privilegien zu verlieren. Dennoch entscheiden sich einige wie Nikodemus, Josef von Arimathäa und Saulus von Tarsus, ihm nachzufolgen. Der geheilte Stumme hingegen geht voller Freude und Dankbarkeit seines Weges.
Johannes 3.1-21 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht?Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden.Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER170
Die Reaktion der Menge
Nach der Vermehrung der Brote erkennt die Menge Jesus als den von Mose angekündigten Propheten und will ihn zum König krönen. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit. Jesus zieht sich auf den Berg zurück und lehnt ein politisches Königtum ab. Diese Stelle offenbart die Spannung zwischen den volkstümlichen messianischen Erwartungen und der geistlichen Sendung des Messias, der sich weigert, den nationalistischen Hoffnungen seiner Zeit zu entsprechen.
5. Mose 18.15 (Lutherbibel 1912) :Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER173
Zahlreiche Heilungen in Genezareth
Die Perikope 173 berichtet von den zahlreichen Heilungen, die Jesus im April 32 n. Chr. in Genezareth (Galiläa) vollbrachte, nach Matthäus 14.34-36 und Markus 6.53-56. Bei seiner Ankunft wird Jesus sofort erkannt, und Scharen von Kranken eilen herbei, um den Saum seines Gewandes zu berühren und so ihre Heilung zu erlangen. Die synoptische Analyse zeigt wesentliche Übereinstimmungen zwischen den beiden Evangelisten sowie einander ergänzende Nuancen. Diese Episode veranschaulicht den Glauben des Volkes und die göttliche Macht Jesu und kündigt die wachsenden Spannungen mit den religiösen Autoritäten an.
Markus 6.54 (Lutherbibel 1912) :Und da sie aus dem Schiff traten alsbald kannten sie ihnLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER174
Die Lehre des Messias Jesus über das Brot des Lebens
Johannes 6.22-59 berichtet von der Rede Jesu über das Brot des Lebens, die er an einem Sabbat im Mai 32 n. Chr. in der Synagoge von Kafarnaum hielt. Nach der Vermehrung der Brote offenbart sich Jesus als das „Brot des Lebens“ und lädt die Menge ein, an ihn zu glauben, um das ewige Leben zu erlangen. Diese nur bei Johannes überlieferte Stelle weist einen großen christologischen und eucharistischen Reichtum auf, angesichts des Unverständnisses und Murrens seiner Zuhörer.
Johannes 6.30-31 (Lutherbibel 1912) :Da sprachen sie zu ihm: Was tust du denn für ein Zeichen, auf daß wir sehen und glauben dir? Was wirkst du?Unsere Väter haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: “Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER195
Frage der Jünger zum Propheten Elia
Nach der Verklärung fragen die Jünger Jesus nach der Prophezeiung über Elia. Jesus offenbart, dass Johannes der Täufer diese Prophezeiung erfüllt – ein Zusammenhang, den die Evangelien nach und nach entfalten.
Markus 9.11-13 (Lutherbibel 1912) :Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen doch die Schriftgelehrten, daß Elia muß zuvor kommen.Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen; dazu soll des Menschen Sohn viel leiden und verachtet werden, wie denn geschrieben steht.Aber ich sage euch: Elia ist gekommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, nach dem von ihm geschrieben steht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER202
Gleichnis vom verlorenen Schaf
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Mt 18.10-14; Lk 15.3-7) wird von Jesus im September 32 n. Chr. in Kafarnaum gelehrt, kurz vor seinem endgültigen Aufbruch aus Galiläa. Matthäus betont den Schutz der ‚Kleinen‘ und den göttlichen Willen, keinen von ihnen zu verlieren, während Lukas die himmlische Freude über den umkehrenden Sünder hervorhebt. Die Gestalt des Hirten verweist auf die messianische Sendung Jesu, des guten Hirten, der seine Jünger auf seine Abwesenheit vorbereitet, indem er ihnen einen geistlichen Führer verheißt.
Johannes 10.11 (Lutherbibel 1912) :Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER206
Das Laubhüttenfest
Die Perikope 206 behandelt das Laubhüttenfest (Sukkot), von dem nur Johannes berichtet (7,2-10). Jesus beschließt, im Oktober 32 n. Chr. heimlich nach Jerusalem hinaufzuziehen, sechs Monate vor seiner Verhaftung. Johannes enthüllt die Spannung mit den religiösen Autoritäten und den Unglauben der Brüder Jesu, Elemente, die in den Synoptikern fehlen.
Johannes 7.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER207
Die Meinungsverschiedenheit des Meisters mit seinen Brüdern
Johannes 7.3-9 schildert die Spannung zwischen Jesus und seinen Brüdern vor dem Fest Sukkot (Oktober 32 n. Chr.). Ohne die messianische Sendung zu verstehen, drängen sie ihn, sich in Jerusalem öffentlich zu zeigen. Jesus wählt die Vorsicht, da er sich der Gefahr einer Verhaftung bewusst ist. Maria hält sich zurück. Diese nur bei Johannes überlieferte Episode veranschaulicht das Unverständnis der Familie gegenüber der göttlichen Natur Jesu; eine Bekehrung seiner Brüder erfolgt erst nach der Auferstehung.
Johannes 7.3-9 (Lutherbibel 1912) :Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mache dich auf von dannen und gehe nach Judäa, auf daß auch deine Jünger sehen, die Werke die du tust.Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch frei offenbar sein. Tust du solches, so offenbare dich vor der Welt.Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht hier; eure Zeit aber ist allewege.Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber haßt sie, denn ich zeuge von ihr, daß ihre Werke böse sind.Gehet ihr hinauf auf dieses Fest; ich will noch nicht hinaufgehen auf dieses Fest, den meine Zeit ist noch nicht erfüllt.Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galiläa.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER208
Aufbruch nach Jerusalem und endgültiger Abschied von Galiläa
PER208 beschreibt den endgültigen Aufbruch Jesu und seiner Jünger aus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. auf dem Weg nach Jerusalem zum Laubhüttenfest (Sukkot). Nach dem Bericht des Lukas durchqueren sie Samaria, anstatt den üblichen Weg entlang des Jordan zu nehmen. Sie kommen am Freitagabend, dem 8. Oktober, an, lehren auf dem Tempelplatz, und Jesus hält seine Rede über das Wasser an Hoschana Rabba am 13. Oktober. Die Gruppe wird sechs Monate in der Gegend von Jerusalem bleiben, bis zum Passafest am 1. April 33 n. Chr.
Johannes 7.9-10 (Lutherbibel 1912) :Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galiläa.Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER221
Die Rückkehr der 70 Jünger
Die Rückkehr der siebzig Jünger (Lukas 10.17-24) zeigt ihr Staunen nach ihrer Sendung. Jesus lenkt sie auf das Wesentliche zurück: sich zu freuen, dass ihre Namen im Himmel geschrieben sind. Er verkündet die göttliche Souveränität in der Offenbarung, die den Demütigen statt den Weisen geschenkt wird. Die Erklärung in Vers 22 bekräftigt die einzigartige Vertrautheit von Vater und Sohn und macht Jesus zum einzigen Mittler der Erkenntnis Gottes. Lukas unterstreicht damit die Kontinuität des Evangeliumswerks.
Lukas 10.20 (Lutherbibel 1912) :Doch darin freuet euch nicht, daß euch die Geister untertan sind. Freuet euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER231
Heilung einer Frau am Sabbat
Perikope 231 berichtet von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gebrechlichen Frau durch Jesus an einem Sabbat in einer Synagoge in Jerusalem (Lukas 13.10-17). Diese Tat ruft die Empörung der religiösen Obrigkeit hervor, die Jesus beschämt, indem er auf ihre Widersprüche hinweist. Die Menge hingegen bewundert und preist Gott. Die Episode veranschaulicht die Spannung zwischen der pharisäischen Tradition und der echten Anwendung des göttlichen Gesetzes und rückt zugleich den ausdauernden Glauben dieser Frau ins Licht.
Markus 1.29-31 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen alsbald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes.Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr.Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER233
Lehren des Messias Jesus auf dem Weg nach Jerusalem
Die Perikope PER233 berichtet von den Lehren Jesu auf seiner Reise nach Jerusalem, die nur Lukas überliefert (Lk 13.22-33), im Dezember 32 n. Chr. Jesus zieht durch Städte und Dörfer und lehrt über die enge Pforte und das Reich Gottes. Der Artikel ordnet diese wiederholten Reisen zwischen Betanien und Jerusalem ein, in einem Klima wachsender Spannung mit den Pharisäern und Herodes Antipas.
Johannes 10.22-23 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER234
Klage über Jerusalem
Die Klage über Jerusalem (Mt 23.37-39; Lk 13.34-35) zeigt Jesus, der wenige Tage vor seiner Passion über die heilige Stadt weint. Durch das Bild der Henne, die ihre Küken beschützt, bringt er die verworfene göttliche Liebe zum Ausdruck, verurteilt den Mord an den Propheten und kündigt die Verwüstung des Tempels an, lässt aber zugleich die Hoffnung auf eine endgültige Versöhnung offen.
Klagelieder 2.15 (Lutherbibel 1912) :Alle, die vorübergehen, klatschen mit den Händen, pfeifen dich an und schütteln den Kopf über die Tochter Jerusalem; Ist das die Stadt, von der man sagt, sie sei die allerschönste, der sich das ganze Land freut?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER235
Mahl bei einem Pharisäer
Die Perikope PER235 berichtet von der Mahlzeit Jesu im Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Samstag (Lukas 14.1), in einem Umfeld wachsender Konfrontation. Die Pharisäer versuchen, Beweise gegen ihn für den Hohen Rat zu sammeln. Trotz der Spannungen nimmt Jesus die Einladung an, hält an seinen Positionen fest und korrigiert ihre Lehren. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet, die wahrscheinlich bei der Mahlzeit am Samstagmittag stattfand.
Johannes 8.17 (Lutherbibel 1912) :Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, daß zweier Menschen Zeugnis wahr sei.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER236
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
Ein Mann mit Wassersucht wird vom Messias Jesus bei einem Sabbatmahl im Haus eines Pharisäers in Jerusalem geheilt. Vor den Gesetzeskundigen stellt Jesus eine Frage zur Rechtmäßigkeit der Heilung am Sabbat und handelt dann, ohne ihre Antwort abzuwarten. Seine Gesprächspartner, unfähig zu entgegnen, schweigen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet (Lukas 14.2-6); sie wird auf den 4. Dezember 32 n. Chr. datiert.
Johannes 7.46 (Lutherbibel 1912) :Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER282
Verfluchung des unfruchtbaren Feigenbaums
Am Montag, dem 28. März 33, verflucht der Messias Jesus auf dem Weg von Betanien nach Jerusalem einen Feigenbaum, der voller Blätter, aber ohne Frucht ist, und er verdorrt sogleich. Diese von Matthäus und Markus berichtete Tat ist ein Gleichniswunder, das Israel versinnbildlicht: viel religiöser Schein, aber keine echte Fruchtbarkeit. Da sie bei Markus die Tempelreinigung umrahmt, kündigt diese Episode das göttliche Gericht über eine unfruchtbare Frömmigkeit an.
Markus 11.12-14 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER283
Ankündigung der Zerstörung Jerusalems
In Lukas 19.41-44 nähert sich Jesus Jerusalem, weint über die Stadt und kündigt ihre künftige Zerstörung durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. genau an. Nur Lukas berichtet diese Episode in dieser Form. Jesus beklagt, dass Jerusalem die göttliche Heimsuchung nicht erkannt hat. Dieser Abschnitt offenbart sowohl das Mitgefühl des Messias als auch den Ernst der Ablehnung der göttlichen Offenbarung und gehört in die letzte Woche vor seiner Verhaftung.
Johannes 6.70-71 (Lutherbibel 1912) :Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? und-euer einer ist ein Teufel!Er redete aber von dem Judas, Simons Sohn, Ischariot; der verriet ihn hernach, und war der Zwölfe einer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER284
Tempelreinigung zum zweiten Mal
Die zweite Tempelreinigung durch Jesus am Montag, dem 28. März des Jahres 33, ist eine prophetische und symbolische Handlung. Indem er die Händler aus dem Vorhof der Heiden vertreibt und Jesaja und Jeremia zitiert, prangert Jesus die Verderbtheit des Gottesdienstes an, bekräftigt seine messianische Vollmacht und kündigt das kommende Gericht über den Tempel an. Dieses Ereignis beschleunigt den Entschluss der religiösen Führer, ihn zu töten.
Jeremia 7.11 (Lutherbibel 1912) :Haltet ihr denn dies Haus, das nach meinem Namen genannt ist, für eine Mördergrube? Siehe, ich sehe es wohl, spricht der HERR.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER286
Tägliche Lehre im Tempel
Die Perikope 286 beschreibt die tägliche Lehre Jesu im Tempel von Jerusalem während der Passahwoche (Montag, 28. März 33 n. Chr.). Sie stützt sich hauptsächlich auf Lukas 19,47-48 und zeigt den wachsenden Gegensatz zwischen den bewundernden Volksmengen und den feindlich gesinnten religiösen Autoritäten — Schriftgelehrte, Hohenpriester, Sadduzäer und Pharisäer —, die Jesus zum Schweigen bringen wollen, weil seine Botschaft vom Reich Gottes ihre etablierte Macht bedroht.
Lukas 19.47-48 (Lutherbibel 1912) :Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, wie sie ihn umbrächten;und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten, denn das Volk hing ihm an und hörte ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER288
Der Feigenbaum ist verdorrt
Am Tag nach der Verfluchung des Feigenbaums entdecken die Jünger den Baum völlig verdorrt. Jesus nutzt die Gelegenheit, um die Kraft des Glaubens und die Bedeutung der Vergebung zu lehren. Über diese Lehre hinaus steht der Feigenbaum in der Schrift für Israel, und sein Verdorren kündigt das Gericht an, das vierzig Jahre später mit der Zerstörung des Tempels über die Nation hereinbrechen sollte. Glaube und Vergebung bleiben die unerschütterlichen Werte, die Jesus in den Vordergrund stellt.
Matthäus 21.18-22 (Lutherbibel 1912) :Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn;und er sah einen Feigenbaum am Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr eine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte alsbald.Und da das die Jünger sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so bald verdorrt?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein solches mit dem Feigenbaum tun, sondern, so ihr werdet sagen zu diesem Berge: Hebe dich auf und wirf dich ins Meer! so wird's geschehen.Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, werdet ihr's empfangen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER289
Die Vollmacht des Messias Jesus wird bestritten
Im Tempel von Jerusalem stellen die religiösen Führer die Vollmacht Jesu öffentlich in Frage. Mit einer geschickten Gegenfrage zur Taufe des Johannes bringt er sie zum Schweigen und entlarvt ihre Unredlichkeit. Diese synoptische Episode (Mt 21.23-27; Mk 11.27-33; Lk 20.1-8) zeigt den wachsenden Widerstand der Obrigkeiten gegen den Messias in seiner letzten Woche vor der Verhaftung.
Matthäus 21.23-27 (Lutherbibel 1912) :Und als er in den Tempel kam, traten zu ihm, als er lehrte, die Hohenpriester und die Ältesten im Volk und sprachen: Aus was für Macht tust du das? und wer hat dir die Macht gegeben?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; so ihr mir das sagt, will ich euch auch sagen aus was für Macht ich das tue:Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn nicht?Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten; denn sie halten alle Johannes für einen Propheten.Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen's nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER292
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14 ; Lk 14,15-24) lehrt, dass Gott alle Menschen in sein Reich einlädt, dass aber die Ablehnung dieser Einladung ein schweres Gericht nach sich zieht. Es wurde am Dienstag der Karwoche im Tempel von Jerusalem gesprochen und kündigt prophetisch die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. an. Der Mann ohne Hochzeitsgewand erinnert daran, dass der Eintritt in das Reich eine echte geistliche Verwandlung verlangt, die durch den Glauben an Christus empfangen wird.
Matthäus 21.33-46 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen”?Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete.Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER293
Die Fragen der Fremden an den Messias Jesus
Eine Episode, die nur bei Johannes steht (Johannes 12.20-50), am Dienstag der Karwoche im Vorhof der Heiden angesiedelt. Griechen möchten Jesus sehen, was die Ankündigung der Stunde seiner Verherrlichung auslöst. Im Bild des Weizenkorns offenbart Jesus, dass sein Tod die Quelle universalen Lebens ist. Das Kreuz wird als herrliche Erhöhung dargestellt, die alle Menschen zu ihm zieht und das Heil allen Völkern öffnet.
Johannes 8.20 (Lutherbibel 1912) :Diese Worte redete Jesus an dem Gotteskasten, da er lehrte im Tempel; und niemand griff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER294
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Pharisäer und Herodianer versuchen, Jesus eine Falle zu stellen, indem sie ihn fragen, ob man dem Kaiser Steuer zahlen soll. Seine Antwort — „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ — vereitelt die Falle und legt die grundlegende Unterscheidung zwischen weltlicher Autorität und göttlicher Souveränität dar; sie erinnert daran, dass der Mensch, der das Ebenbild Gottes trägt, ihm ganz gehört.
Markus 12.13-17 (Lutherbibel 1912) :Und sie sandten zu ihm etliche von den Pharisäern und des Herodes Dienern, daß sie ihn fingen in Worten.Und sie kamen und sprachen zu ihm: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen, sondern du lehrst den Weg Gottes recht. Ist's recht, daß man dem Kaiser Zins gebe, oder nicht? Sollen wir ihn geben oder nicht geben?Er aber merkte ihre Heuchelei und sprach zu ihnen: Was versucht ihr mich? Bringet mir einen Groschen, daß ich ihn sehe.Und sie brachten ihm. Da sprach er: Wes ist das Bild und die Überschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers!Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie verwunderten sich über ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER295
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Im Tempel von Jerusalem versuchen die Sadduzäer, Jesus mit einer Frage zur Auferstehung in eine Falle zu locken, in der es um eine Frau geht, die sieben Männer hatte. Jesus antwortet, indem er ihre Unkenntnis der Schriften und der Kraft Gottes aufdeckt: Im künftigen Leben heiratet man nicht mehr. Er beweist die Auferstehung aus der Tora, indem er 2. Mose 3,6 zitiert: Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Seine Gegner werden zum Schweigen gebracht.
Matthäus 22.32 (Lutherbibel 1912) :“Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs”? Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER296
Die Fragen der Gesetzeslehrer
In der letzten Woche vor seiner Passion wird Jesus von Gesetzeslehrern nach dem höchsten Gebot gefragt. Er fasst das ganze Gesetz in zwei Grundsätzen zusammen: Gott lieben und seinen Nächsten lieben. Ein aufrichtiger Schriftgelehrter erkennt die Richtigkeit dieser Antwort an, und Jesus erklärt ihm, dass er nicht fern vom Reich Gottes ist. Der Artikel differenziert das Bild des Pharisäertums und lädt zu einem Glauben ein, der in der Liebe gelebt wird statt im Legalismus.
Markus 12.34 (Lutherbibel 1912) :Da Jesus aber sah, daß er vernünftig antwortete, sprach er zu ihm: “Du bist nicht ferne von dem Reich Gottes.” Und es wagte ihn niemand weiter zu fragen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER298
Anklagerede gegen die religiösen Führer
Im Vorhof des Tempels in Jerusalem hält Jesus am Mittwoch vor seiner Passion eine scharfe Anklagerede gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. In acht Weherufen – ‚Wehe euch!‘ – prangert er ihre Heuchelei, ihren Stolz und ihre bloße Fassadenreligion an und bringt zugleich tiefen Schmerz über Jerusalem zum Ausdruck. Er ruft seine Jünger zu einem echten, demütigen Glauben auf, der anderen dient.
Matthäus 23.39 (Lutherbibel 1912) :Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER300
Der Unglaube der Juden
Die Perikope 300 behandelt den Unglauben der Juden angesichts der Zeichen, die Jesus vollbracht hat. Diese Episode wird nur von Johannes berichtet (Joh 12,37-50) und spielt im Tempel von Jerusalem am Mittwoch, dem 30. März 33 n. Chr. Im Gegensatz dazu veranschaulicht die Gabe der armen Witwe echten Glauben. Jesus stellt die menschlichen Maßstäbe auf den Kopf: Wahre Großzügigkeit bemisst sich nicht an der Menge des Gegebenen, sondern an der Haltung des Herzens, die Gott alles darbringt, was man ist.
Lukas 21.1-4 (Lutherbibel 1912) :Er sah aber auf und schaute die Reichen, wie sie ihre Opfer einlegten in den Gotteskasten.Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein.Und er sprach: Wahrlich ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr denn sie alle eingelegt.Denn diese alle haben aus ihrem Überfluß eingelegt zu dem Opfer Gottes; sie aber hat von ihrer Armut alle ihre Nahrung, die sie hatte, eingelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER302
Das Gleichnis vom Feigenbaum
Der Artikel analysiert das Gleichnis vom Feigenbaum, in dem Jesus geistliche Wachsamkeit gegenüber den Zeichen der Zeit lehrt. Die Ereignisse, die das Nahen des Reiches anzeigen, werden nicht als Bedrohung gesehen, sondern als Aufruf zu Vorbereitung und Glauben. Die Beständigkeit der Worte Jesu im Gegensatz zur Vergänglichkeit der Welt wird hervorgehoben.
Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER318
Der Weg, der zum Himmel führt
Der Artikel entschlüsselt Johannes 14,1-15, wo Jesus seine Jünger tröstet und ihnen verspricht, ihnen beim Vater eine Stätte zu bereiten. Er betont seine einzigartige Mittlerschaft und die Einheit mit Gott und verheißt zugleich den Heiligen Geist, der die Apostel leiten soll.
Matthäus 26.20 (Lutherbibel 1912) :Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwölfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER341
Die Vorführung vor Pontius Pilatus
Die Perikope PER341 rekonstruiert die Vorführung Jesu vor Pontius Pilatus am Freitagmorgen gegen 6.45 Uhr, nach seiner nächtlichen Verurteilung durch den Hohen Rat. Durch den Vergleich von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes analysiert der Artikel die genaue Chronologie, die Rolle des Kajaphas, die Weigerung der religiösen Führer, das Prätorium zu betreten, und das Gespräch zwischen Jesus und Pilatus, der als Einziger befugt war, ein Todesurteil auszusprechen.
Markus 14.72 (Lutherbibel 1912) :Und der Hahn krähte zum andernmal. Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm sagte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er hob an, zu weinen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER342
Das tragische Ende des Judas Iskariot
Nur Matthäus berichtet vom tragischen Ende des Judas Iskariot. Nach der Verurteilung Jesu wirft Judas, von Reue überwältigt, die dreißig Silberstücke in das Heiligtum des Tempels und nimmt sich das Leben. Die Priester kaufen mit diesem Geld den Töpferacker, der Hakeldama genannt wird. Diese Episode zeigt die Unwiderruflichkeit des Verrats und die Verzweiflung eines Menschen, der unfähig ist, Vergebung anzunehmen.
Lukas 22.66-71 (Lutherbibel 1912) :Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Ratund sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER343
Vorführung vor dem „König“ Antipas
Jesus wird von Pilatus zu Herodes Antipas, dem Tetrarchen von Galiläa, geschickt, der sich in Jerusalem aufhält. Herodes, vom Spektakulären fasziniert, hofft auf ein Wunder, stößt aber auf das völlige Schweigen Jesu. Gekränkt verspottet er ihn, legt ihm ein glänzendes Gewand um und schickt ihn zu Pilatus zurück. Ironischerweise versöhnt diese Episode Pilatus und Herodes. Nur Lukas berichtet von dieser Vorführung (Lukas 23.6-12), die am Freitagmorgen der Passion gegen 7:30 Uhr stattfand.
Johannes 18.28-38 (Lutherbibel 1912) :Da führten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh; und sie gingen nicht in das Richthaus, auf das sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen möchten.Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr für Klage wider diesen Menschen?Sie antworteten und sprachen zu ihm: Wäre dieser nicht ein Übeltäter, wir hätten dir ihn nicht überantwortet.Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand töten.(Auf das erfüllet würde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben würde.)Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der Juden König?Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, oder haben's dir andere von mir gesagt?Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan?Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER344
Die Rückkehr vor Pontius Pilatus
Die Perikope PER344 analysiert die Rückkehr Jesu vor Pontius Pilatus nach seinem Erscheinen vor Herodes Antipas, eine Episode, die nur Lukas berichtet. Da Pilatus nach römischem Recht keine todeswürdige Schuld findet, versucht er, dem Druck der jüdischen religiösen Führer zu widerstehen. Der Artikel bietet eine genaue chronologische Rekonstruktion des Freitagmorgens der Passion und wirft die sprachliche Frage nach dem Austausch zwischen Jesus und Pilatus auf, der wahrscheinlich auf Griechisch geführt wurde.
Markus 15.6-19 (Lutherbibel 1912) :Er pflegte aber ihnen auf das Osterfest einen Gefangenen loszugeben, welchen sie begehrten.Es war aber einer, genannt Barabbas, gefangen mit den Aufrührern, die im Aufruhr einen Mord begangen hatten.Und das Volk ging hinauf und bat, daß er täte, wie er pflegte.Pilatus aber antwortete ihnen: Wollt ihr, daß ich euch den König der Juden losgebe?Denn er wußte, daß ihn die Hohenpriester aus Neid überantwortet hatten.Aber die Hohenpriester reizten das Volk, das er ihnen viel lieber den Barabbas losgäbe.Pilatus aber antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Was wollt ihr denn, daß ich tue dem, den ihr beschuldigt, er sei der König der Juden?Sie schrieen abermals: Kreuzige ihn!Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er Übles getan? Aber sie schrieen noch viel mehr: Kreuzige ihn!Pilatus aber gedachte, dem Volk genugzutun, und gab ihnen Barabbas los, und geißelte Jesum und überantwortete ihn, daß er gekreuzigt würde.Die Kriegsknechte aber führten ihn hinein in das Richthaus und riefen zusammen die ganze Scharund zogen ihm einen Purpur an und flochten eine dornene Krone und setzten sie ihm auf,und fingen an, ihn zu grüßen: Gegrüßet seist du, der Juden König!Und schlugen ihm das Haupt mit dem Rohr und verspeiten ihn und fielen auf die Kniee und beteten ihn an.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER347
Die verschiedenen Misshandlungen und die Geißelung
PER347 analysiert die Geißelung und die Misshandlungen, die Jesus im Prätorium des Pontius Pilatus am Freitagmorgen der Passion zugefügt wurden. Diese standardisierte römische Praxis vor der Kreuzigung wird von soldatischem Spott begleitet (Dornenkrone, Purpurmantel). Der Artikel vergleicht die Berichte von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in einem synoptischen Ansatz und hebt die institutionelle Gewalt Roms sowie die bewahrte Würde Jesu trotz der Schmähungen hervor.
Johannes 19.2-3 (Lutherbibel 1912) :Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid anund sprachen: Sei gegrüßt, lieber Judenkönig! und gaben ihm Backenstreiche.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER348
Die Bemühungen des Pilatus, Jesus zu retten
Die Perikope PER348 untersucht die wiederholten Versuche des Pontius Pilatus, Jesus beim Prozess vor dem Prätorium in Jerusalem an einem Freitagmorgen zu retten. Sie stützt sich hauptsächlich auf Johannes 19.4-15 und zeichnet die politischen und religiösen Zwänge nach, die Pilatus dazu bringen, Jesus trotz seiner Überzeugung von dessen Unschuld zu verurteilen. Diese Stelle offenbart die Spannung zwischen Gerechtigkeit, politischer Macht und religiöser Autorität während der Passion Christi.
Johannes 19.14 (Lutherbibel 1912) :Es war aber der Rüsttag auf Ostern, um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer König!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER349
Der Titulus des Pilatus
Der Titulus des Pilatus ist die Tafel am Kreuz Jesu mit der Aufschrift 'Jesus von Nazareth, der König der Juden', verfasst auf Hebräisch, Lateinisch und Griechisch. Pilatus beharrt auf dieser Formulierung trotz des Protests der Hohenpriester und behauptet so eine symbolische Autorität, nachdem er bei der Verurteilung nachgegeben hat. Diese Handlung offenbart eine tragische Ironie: Die Inschrift verkündet öffentlich das Königtum Jesu genau im Augenblick seines Todes.
Matthäus 27.22 (Lutherbibel 1912) :Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß ihn kreuzigen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER350
Der Weg zum Berg Golgatha, Hilfe durch Simon von Kyrene
PER350 untersucht den Weg Jesu zum Berg Golgatha, ausgehend vom Prätorium des Pilatus. Von der Geißelung geschwächt, kann Jesus sein Kreuz nicht mehr allein tragen. Simon von Kyrene wird von den Soldaten dazu gezwungen. Lukas erwähnt weinende Frauen in der Menge, Matthäus berichtet, dass Jesus ein betäubendes Getränk ablehnt. Markus nennt Simon als Vater von Alexander und Rufus, die in den ersten christlichen Gemeinden bekannt waren. Eine Synopse von Matthäus, Markus und Lukas beleuchtet diese Episode unmittelbar vor der Kreuzigung, die auf den Freitagmorgen gegen 9 Uhr datiert wird.
Matthäus 27.22 (Lutherbibel 1912) :Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß ihn kreuzigen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER353
Die Verteilung der Kleider und der Spott
Die Perikope PER353 untersucht die Verteilung der Kleider Jesu und die Verspottung bei seiner Kreuzigung auf Golgota. Die vier Evangelien stimmen in dieser Episode überein: Die Soldaten werfen das Los um das nahtlose Untergewand und erfüllen damit Psalm 22.19. Lukas berichtet vom Vergebungsgebet Jesu für seine Peiniger, Markus von seinem Schrei der Gottverlassenheit und Matthäus vom Spott der Vorübergehenden und der religiösen Führer. Dieser synoptische Artikel arbeitet den theologischen Reichtum jedes Evangelienberichts heraus.
Psalmen 22.18 (Lutherbibel 1912) :Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER354
Das Gespräch mit den beiden Übeltätern an seiner Seite
Perikope 354 analysiert das einzigartige Gespräch, das Lukas zwischen Jesus und den beiden neben ihm gekreuzigten Übeltätern überliefert (Lk 23,39-43). Der eine verspottet Jesus, der andere erkennt seine Schuld an, bekennt die Unschuld Jesu und bittet darum, in sein Reich aufgenommen zu werden. Jesus verheißt ihm das Paradies „heute“. Diese Stelle offenbart ein zentrales theologisches Paradox: Jesus rettet vom Kreuz aus und zeigt eine geistliche Autorität gerade dort, wo alles ihr zu widersprechen scheint.
Lukas 23.40 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER356
Die Nacht am Mittag
Die Perikope 356 untersucht das Auftreten von Finsternis bei der Kreuzigung Jesu, von Mittag bis 15 Uhr, wie es die drei Synoptiker berichten. Dieses kosmische Ereignis wird in seinen chronologischen und theologischen Dimensionen betrachtet: als Zeichen göttlichen Gerichts, als Erfüllung von Prophezeiungen (Amos 8,9; Jesaja 53) und als schamvoller Schleier über der Schmach des Kreuzes. Es geht den letzten Worten Jesu und seinem Tod voraus.
Lukas 23.44-45 (Lutherbibel 1912) :Und es war um die sechste Stunde, und es ward eine Finsternis über das ganze Land bis an die neunte Stunde,und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerriß mitten entzwei.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER357
Der Tod des Messias Jesus
Die Perikope PER357 analysiert den Tod Jesu am Kreuz auf Golgatha am Freitag, dem 1. April des Jahres 33, gegen 15 Uhr, anhand der vier Evangelienberichte. Matthäus und Markus stehen einander sehr nahe; Lukas berichtet die letzten Worte Jesu und die Reaktion des Hauptmanns; Johannes, als unmittelbarer Zeuge, erläutert die Ereignisse nach dem Tod und ihre prophetische Erfüllung. Der Artikel enthält eine genaue Chronologie der drei Tage und drei Nächte nach dem jüdischen Kalender.
Markus 15.23 (Lutherbibel 1912) :Und sie gaben ihm Myrrhe im Wein zu trinken; und er nahm's nicht zu sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER359
Die außergewöhnlichen Zeichen beim Tod Jesu
Beim Tod Jesu auf Golgatha geschehen mehrere außergewöhnliche Zeichen: Der Vorhang des Tempels reißt von oben bis unten entzwei und symbolisiert den unmittelbaren Zugang zu Gott; ein Erdbeben erschüttert die Gegend; Felsen spalten sich und Gräber öffnen sich. Diese vor allem von Matthäus berichteten Erscheinungen bedeuten das Ende des alten Bundes, den Anbruch eines neuen und den Sieg Christi über den Tod, bestätigt durch das Bekenntnis des römischen Hauptmanns.
Hebräer 10.19-22 (Lutherbibel 1912) :So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu,welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch,und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes:so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER360
Die bei der Kreuzigung anwesenden Jünger
PER360 untersucht die Jünger, die bei der Kreuzigung Jesu auf Golgota anwesend waren, im Abgleich der vier Evangelien. Es waren mehrheitlich Frauen — Maria, die Mutter Jesu, Maria Magdalena, Salome, Maria, die Frau des Klopas — sowie der Apostel Johannes, der einzige erwähnte Mann. Ihr Mut steht im Gegensatz zur Flucht der männlichen Jünger. Jesus vertraut seine Mutter Johannes an, eine Geste tiefer Menschlichkeit. Eine übernatürliche Finsternis bedeckt die Szene von zwölf bis 15 Uhr, am Freitag, dem 1. April 33.
Lukas 8.2 (Lutherbibel 1912) :dazu etliche Weiber, die er gesund hatte gemacht von den bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, die da Magdalena heißt, von welcher waren sieben Teufel ausgefahren,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER361
Josef von Arimathäa bittet um den Leichnam Jesu
Josef von Arimathäa, ein angesehenes Mitglied des Hohen Rates und heimlicher Jünger Jesu, bittet Pilatus mutig um die Herausgabe des Leichnams des Gekreuzigten. In Begleitung des Nikodemus sorgt er vor Beginn des Sabbats für ein würdiges Begräbnis in seinem eigenen neuen Grab. Diese Episode, von allen vier Evangelien bezeugt, veranschaulicht den Übergang von der Zurückhaltung zu einem öffentlichen Glaubensakt in dem Augenblick, in dem die engsten Jünger im Verborgenen bleiben.
Matthäus 27.45 (Lutherbibel 1912) :Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER362
Josef von Arimathäa und Nikodemus legen den Leichnam Jesu ins Grab
Josef von Arimathäa und Nikodemus, zwei Jesus wohlgesinnte Mitglieder des Hohen Rates, bestatten seinen Leichnam am Freitag, dem 1. April 33, vor dem Sabbat. Nikodemus bringt eine große Menge Gewürze, Josef stellt sein neues Grab zur Verfügung. Ihre mutige und öffentliche Tat, nach jüdischem Brauch vollzogen, verleiht dem Begräbnis des Messias eine königliche und ehrenvolle Würde und markiert ihr Heraustreten aus der Verborgenheit nach der Kreuzigung.
Johannes 7.50-52 (Lutherbibel 1912) :Spricht zu ihnen Nikodemus, der bei der Nacht zu ihm kam, welcher einer unter ihnen war:Richtet unser Gesetz auch einen Menschen, ehe man ihn verhört und erkennt, was er tut?Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch ein Galiläer? Forsche und siehe, aus Galiläa steht kein Prophet auf.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER363
Der Besuch der Abgesandten des Hohen Rates bei Pilatus
Diese Perikope, die nur bei Matthäus vorkommt, berichtet vom Besuch der Abgesandten des Hohen Rates bei Pilatus am Samstagmorgen, um eine Wache für das Grab Jesu zu erhalten. Aus Furcht vor dem Gerücht einer Auferstehung lassen sie das Grab versiegeln. Pilatus, pragmatisch, gibt ihrer Bitte nach. Diese Episode offenbart die Spannungen zwischen der jüdischen religiösen Führung und der römischen Obrigkeit und bereitet unmittelbar den Auferstehungsbericht vor.
Johannes 19.31-42 (Lutherbibel 1912) :Die Juden aber, dieweil es der Rüsttag war, daß nicht die Leichname am Kreuze blieben den Sabbat über (denn desselben Sabbats Tag war groß), baten sie Pilatus, daß ihre Beine gebrochen und sie abgenommen würden.Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuzigt war.Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht;sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus.Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und dieser weiß, daß er die Wahrheit sagt, auf daß auch ihr glaubet.Denn solches ist geschehen, daß die Schrift erfüllet würde: “Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.”Und abermals spricht eine andere Schrift: “Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben.”Darnach bat den Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich aus Furcht vor den Juden, daß er möchte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab.Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe und Aloe untereinander bei hundert Pfunden.Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinene Tücher mit den Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben.Es war aber an der Stätte, da er gekreuzigt ward, ein Garten, und im Garten ein neues Grab, in welches niemand je gelegt war.Dahin legten sie Jesum um des Rüsttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER364
Die Frauen gehen zum Grab
Die Perikope 364 berichtet vom Aufbruch der Frauen zum Grab Jesu am frühen Sonntagmorgen, was von allen vier Evangelien bezeugt wird. Aus Treue und Verbundenheit mit Jesus bringen sie Gewürze mit, ohne eine Auferstehung zu erwarten. Der Artikel hebt ihre Beständigkeit angesichts des Versagens der Apostel hervor, ihr Unverständnis gegenüber den Ankündigungen der Auferstehung und ihre Unkenntnis der am Grab aufgestellten Wachen. Eine gründliche synoptische Analyse im Rahmen von Passion und Auferstehung.
Lukas 24.1-3 (Lutherbibel 1912) :Aber am ersten Tage der Woche sehr früh kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen.Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabeund gingen hinein und fanden den Leib des HERRN Jesu nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER365
Der Stein wird weggewälzt, das Erdbeben
Am Ostermorgen gehen treue Frauen zum Grab Jesu, um die Bestattungsriten zu vollenden. Sie finden den weggerollten Stein und das leere Grab vor. Der Artikel untersucht ihre Treue im Gegensatz zur Flucht der Apostel, ihre Verbundenheit mit Jesus und das allgemeine Unverständnis angesichts der Ankündigungen der Auferstehung. Ein synoptischer Ansatz vergleicht Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu diesem grundlegenden Ereignis.
Lukas 18.31-34 (Lutherbibel 1912) :Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn.Denn er wird überantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschmähet und verspeiet werden,und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das Gesagte war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER366
Die Botschaft der Engel
Die Perikope PER366 analysiert die Botschaft der Engel an die Frauen am Grab, am Sonntagmorgen der Auferstehung. Im Vergleich von Matthäus, Markus und Lukas untersucht sie die Unterschiede bei der Zahl der Engel, beim verwendeten Wortschatz und bei der Rolle der Frauen als erste Zeuginnen. Diese Abweichungen spiegeln die redaktionelle Freiheit der Evangelisten wider und sind Hinweise auf die historische Echtheit des Auferstehungsberichts.
Matthäus 28.2-4 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des HERRN kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf.Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee.Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER367
Die Frauen warnen die Jünger
Die Perikope 367 untersucht den Moment, in dem die Frauen die Jünger von der Auferstehung benachrichtigen, und vergleicht dazu Matthäus 28.8, Markus 16.9-11, Lukas 24.9-11 und Johannes 20.2. Dabei zeigt sich ein bemerkenswerter Unterschied: Maria von Magdala scheint die Botschaft der Engel nicht zu kennen, anders als die übrigen Frauen. Die Annahme, dass Maria schon vor der Erscheinung der Engel aufgebrochen war, erlaubt es, die Berichte zu harmonisieren und ihr anhaltendes Unverständnis vor dem leeren Grab zu erklären.
Johannes 20.24-34 (Lutherbibel 1912) :Thomas aber, der Zwölf einer, der da heißt Zwilling, war nicht bei ihnen, da Jesus kam.Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den HERRN gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich's nicht glauben.Und über acht Tage waren abermals seine Jünger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Türen verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch!Darnach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche dein Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein HERR und mein Gott!Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!Auch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER368
Die Reaktion von Petrus und Johannes
Die Perikope 368 untersucht die Reaktion von Petrus und Johannes nach dem Zeugnis der Maria von Magdala über das leere Grab. Die beiden Apostel laufen zur Grabstätte, finden dort die Leinentücher und das zusammengewickelte Schweißtuch, begreifen aber die Wirklichkeit der Auferstehung noch nicht. Der Artikel harmonisiert die Berichte von Lukas 24.12 und Johannes 20.3-12, unterscheidet zwei aufeinanderfolgende Meldungen an die Jünger und hebt das anfängliche Unverständnis gegenüber den Weissagungen Jesu über seine Auferstehung hervor.
Matthäus 28.2-4 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des HERRN kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf.Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee.Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER369
Maria von Magdala bleibt am Grab
Diese Perikope, eine Episode, die nur bei Johannes vorkommt (Johannes 20.11), beschreibt, wie Maria von Magdala nach dem Weggang von Petrus und Johannes allein am Grab bleibt. Als treue Zeugin seit dem Wirken Jesu deutet sie das Verschwinden des Leichnams zunächst als Wegnahme, bevor sie die erste Person wird, der der Auferstandene persönlich erscheint. Der Artikel bietet eine chronologische Analyse und eine Harmonisierung der Evangelienberichte von der Auferstehung.
Lukas 24.2 (Lutherbibel 1912) :Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem GrabeLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER370
Erste Erscheinung des Messias Jesus vor Maria von Magdala
Die Perikope PER370 analysiert die erste Erscheinung des auferstandenen Christus vor Maria von Magdala am Morgen des Sonntags, 3. April 33 n. Chr., beim Grab in Jerusalem. Der Bericht findet sich vor allem bei Johannes (Joh 20,11-18) und wird von Markus bestätigt (Mk 16,9). Diese Begegnung offenbart Marias anfängliche Unkenntnis von der Auferstehung, ihre Verwechslung Jesu mit einem Gärtner und die besondere Natur der Erscheinungen an Ostern. Der Artikel verfolgt eine strenge synoptische Methode, indem er die Evangelien einander gegenüberstellt.
Lukas 24.6 (Lutherbibel 1912) :Er ist nicht hier; er ist auferstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galiläa warLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER371
Zweite Erscheinung des Messias Jesus vor den anderen Frauen
Die Perikope PER371 analysiert die zweite Erscheinung des auferstandenen Jesus vor den Frauen (Mt 28.9-10), am Sonntagmorgen in der Nähe des Grabes in Jerusalem. Der Artikel harmonisiert die scheinbare Spannung zwischen Markus (Schweigen und Furcht der Frauen) und Matthäus (Begegnung mit Jesus) und zeigt, dass sich diese Berichte ergänzen: Markus beschreibt die unmittelbare Reaktion des Entsetzens, Matthäus fügt die Freude hinzu. Nur Matthäus berichtet von dieser besonderen Erscheinung.
Lukas 1.12 (Lutherbibel 1912) :Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER372
Die Erscheinung des Messias Jesus vor Petrus
Die Erscheinung des auferstandenen Jesus vor Simon Petrus ist durch Lukas 24.34 und 1 Korinther 15.3-5 bezeugt, doch kein Evangelist beschreibt ihren Inhalt. Diese vertraute Begegnung, die auf Sonntag, den 3. April des Jahres 33 n. Chr., nach den Erscheinungen vor den Frauen und vor der Erscheinung bei den Emmausjüngern angesetzt wird, scheint eine persönliche Versöhnung zwischen Jesus und Petrus nach dessen Verleugnung gewesen zu sein. Petrus wäre damit der erste Apostel gewesen, der den auferstandenen Herrn sah.
Lukas 24.1-3 (Lutherbibel 1912) :Aber am ersten Tage der Woche sehr früh kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen.Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabeund gingen hinein und fanden den Leib des HERRN Jesu nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER373
Die Wachen warnen die jüdischen Behörden
Matthäus 28.11-15 berichtet, dass die Grabwächter, unfreiwillige Zeugen der Auferstehung, sich zu den jüdischen Behörden begaben. Diese bestachen sie, damit sie die Behauptung verbreiteten, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen. Der Artikel untersucht den apologetischen Wert dieses Zeugnisses von außerhalb des christlichen Kreises sowie die Widersprüche der offiziellen Version und hebt hervor, dass diese nur bei Matthäus überlieferte Episode sich in die Osterchronologie des Sonntags, 3. April 33 n. Chr., einfügt.
Lukas 24.13-35 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, zwei aus ihnen gingen an demselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem sechzig Feld Wegs weit; des Name heißt Emmaus.Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.Und es geschah, da sie so redeten und befragten sich miteinander, nahte sich Jesus zu ihnen und wandelte mit ihnen.Aber ihre Augen wurden gehalten, daß sie ihn nicht kannten.Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr zwischen euch handelt unterwegs, und seid traurig?Da antwortete einer mit Namen Kleophas und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremdlingen zu Jerusalem, der nicht wisse, was in diesen Tagen darin geschehen ist?Und er sprach zu ihnen: Welches? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk;wie ihn unsre Hohenpriester und Obersten überantwortet haben zur Verdammnis des Todes und gekreuzigt.Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen. Und über das alles ist heute der dritte Tag, daß solches geschehen ist.Auch haben uns erschreckt etliche Weiber der Unsern; die sind früh bei dem Grabe gewesen,haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben ein Gesicht der Engel gesehen, welche sagen, er lebe.Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden's also, wie die Weiber sagten; aber ihn sahen sie nicht.Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben!Mußte nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen?Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.Und sie kamen nahe zum Flecken, da sie hineingingen; und er stellte sich, als wollte er weiter gehen.Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen.Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete?Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN056
Die Evangelien in Zahlen
L'article analyse les Évangiles à travers la lente exploration des péricopes, discutant de l'antériorité et de la dépendance des récits. Basé sur un découpage…
Vorstellung der vier Evangelien
Ce parcours constitue une porte d'entrée essentielle pour quiconque souhaite s'initier à la lecture des textes évangéliques. Il pose les fondements nécessaires à la compréhension des quatre récits de la vie de Jésus, en examinant leur origine, leur structure et les intentions propres à chacun de leurs auteurs.
Matthieu, Marc, Luc et Jean ont chacun écrit pour un public différent, avec un style et une théologie qui leur sont propres. Cette présentation permet de saisir ces particularités avant d'entrer dans le détail des récits, en montrant ce qui distingue ces textes tout autant que ce qui les unit autour d'un même personnage central.
Ce parcours prépare également à la lecture synoptique, c'est-à-dire à la mise en parallèle des Évangiles, une approche au cœur de nombreuses études proposées sur ce site. Comprendre les quatre Évangiles dans leur singularité, c'est mieux apprécier la richesse et la profondeur du témoignage qu'ils portent ensemble sur la vie et l'enseignement de Jésus.
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PER001
Warum und wie schrieb Lukas sein Evangelium?
Dieser Artikel erläutert die Gründe und die Methode, mit denen Lukas sein Evangelium schrieb, und hebt seine sorgfältige, historische Vorgehensweise hervor, verlässliche Berichte über das Leben Jesu zusammenzustellen.
Lukas 1.1-4 (Lutherbibel 1912) :Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
En complément
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ANN001
Das Lukasevangelium
L’Évangile selon Luc forme avec les Actes des Apôtres une œuvre en deux volumes consacrée aux origines du christianisme. Luc n’a pas été témoin…
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ANN001
Das Lukasevangelium
Vom zweiten zum dritten Passahfest
Ce parcours couvre une période charnière du ministère public de Jésus, comprise entre deux célébrations annuelles de la Pâque juive. Il s'inscrit dans la démarche synoptique qui consiste à lire et comparer les récits des quatre Évangiles en parallèle, afin de reconstituer la chronologie de la vie et de l'enseignement du Messie.
Durant cet intervalle, Jésus intensifie sa mission en Galilée et au-delà : il enseigne les foules, forme ses disciples, accomplit des signes et pose les bases de ce qui deviendra le Sermon sur la montagne. Ces événements représentent le cœur de son action publique, là où sa parole et ses actes se déploient avec le plus d'ampleur.
Lire les articles de ce parcours permet de saisir la progression dramatique du ministère de Jésus, entre acceptation populaire croissante et premières oppositions religieuses. La structure calée sur les fêtes de Pâque offre un repère temporel concret, ancré dans le calendrier liturgique juif que les Évangiles eux-mêmes utilisent pour rythmer leur récit.
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PER120
Das Zeugnis der Familie des Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht die angespannten Beziehungen zwischen Jesus, seiner Familie und den religiösen Autoritäten, vor allem auf der Grundlage des Markusevangeliums. Er beschreibt die anfänglich skeptische Haltung seiner Familie und beleuchtet zugleich das Verhältnis zu den Pharisäern sowie die spätere Bekehrung einiger Familienmitglieder nach der Auferstehung.
Markus 3.20-21 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen nach Hause, und da kam abermals das Volk zusammen, also daß sie nicht Raum hatten, zu essen.Und da es die Seinen hörten, gingen sie aus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR018
Auferweckung der Tochter des Jaïrus
L'article explore la résurrection de la fille de Jaïrus et la guérison d'une femme malade par Jésus, selon les évangiles de Matthieu, Marc et Luc. L'importance de la foi dans ces récits est soulignée, ainsi que les différences et similitudes dans les détails des événements. Ces miracles illustrent la compassion de Jésus et sa puissance de guérison.
Markus 5.21-43 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus wieder herüberfuhr im Schiff, versammelte sich viel Volks zu ihm, und er war an dem Meer.Und siehe, da kam der Obersten einer von der Schule, mit Namen Jairus; und da er ihn sah, fiel er ihm zu Füßenund bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter ist in den letzten Zügen; Du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, daß sie gesund werde und lebe.Und er ging hin mit ihm; und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drängten ihn.Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister?Jesus aber hörte alsbald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Fürchte dich nicht, glaube nur!Und ließ niemand ihm nachfolgen denn Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.Und er kam in das Haus des Obersten der Schule und sah das Getümmel und die da weinten und heulten.Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was tummelt und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn.Und er trieb sie alle aus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter die bei ihm waren, und ging hinein, da das Kind lag,und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihr: Talitha kumi! das ist verdolmetscht: Mägdlein, ich sage dir stehe auf!Und alsbald stand das Mägdlein auf und wandelte; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich über die Maßen.Und er verbot ihnen hart, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR019
Heilung der blutflüssigen Frau
L'article explore l'histoire d'une femme souffrant de saignements, guérie par sa foi en touchant le vêtement de Jésus. Cet acte manifeste la puissance de guérison et la compassion de Jésus envers ceux qui croient en lui, comme rapporté dans les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc.
Matthäus 9.20-22 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm und rührte seines Kleides Saum an.Denn sie sprach bei sich selbst: Möchte ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund.Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR022
Vermehrung der Brote und Fische
Die Vermehrung der Brote und Fische ist ein in den Evangelien überliefertes Wunder, bei dem Jesus eine Menschenmenge von Tausenden mit nur fünf Broten und zwei Fischen speiste. Diese Geschichte symbolisiert das Mitgefühl und die göttliche Kraft Jesu und unterstreicht zugleich die Bedeutung des Glaubens und der Anerkennung seiner wahren spirituellen Rolle.
Markus 6.30-44 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen zu Jesu zusammen und verkündigten ihm das alles und was sie getan und gelehrt hatten.Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders.Und das Volk sah sie wegfahren; und viele kannten ihn und liefen dahin miteinander zu Fuß aus allen Städten und kamen ihnen zuvor und kamen zu ihm.Und Jesus ging heraus und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben; denn sie waren wie die Schafe, die keinen Hirten haben; und er fing an eine lange Predigt.Da nun der Tag fast dahin war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Es ist wüst hier, und der Tag ist nun dahin;laß sie von dir, daß sie hingehen umher in die Dörfer und Märkte und kaufen sich Brot, denn sie haben nichts zu essen.Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Groschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?Er aber sprach zu ihnen: Wieviel Brot habt ihr? Gehet hin und sehet! Und da sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische.Und er gebot ihnen, daß sie sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras.Und sie setzten sich nach Schichten, je hundert und hundert, fünfzig und fünfzig.Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische, sah zum Himmel auf und dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, daß sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilte er unter sie alle.Und sie aßen alle und wurden satt.Und sie hoben auf die Brocken, zwölf Körbe voll, und von den Fischen.Und die da gegessen hatten, waren fünftausend Mann.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR023
Gang über das Wasser
L'article analyse comment les évangiles décrivent Jésus marchant sur l'eau, soulignant sa divinité et la foi des disciples. Matthieu inclut l'épisode de Pierre marchant aussi sur l'eau, tandis que Marc et Jean décrivent l'émerveillement des disciples. L'événement illustre le pouvoir de Jésus sur la nature et la nécessité de croire en lui.
Johannes 6.16-21 (Lutherbibel 1912) :Am Abend aber gingen die Jünger hinab an das Meerund traten in das Schiff und kamen über das Meer gen Kapernaum. Und es war schon finster geworden, und Jesus war nicht zu ihnen gekommen.Und das Meer erhob sich von einem großen Winde.Da sie nun gerudert hatten bei fünfundzwanzig oder dreißig Feld Wegs, sahen sie Jesum auf dem Meere dahergehen und nahe zum Schiff kommen; und sie fürchteten sich.Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!Da wollten sie ihn in das Schiff nehmen; und alsbald war das Schiff am Lande, da sie hin fuhren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR027
Speisung der 4000
L'article relate la multiplication des pains où Jésus nourrit miraculeusement quatre mille personnes. Les récits de Matthieu et Marc décrivent la compassion de Jésus pour la foule affamée, la multiplication de sept pains et quelques poissons, et le ramassage de sept paniers de restes. Les différences incluent les destinations post-événement : Magadan pour Matthieu et Dalmanutha pour Marc.
Matthäus 15.32-39 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Es jammert mich des Volks; denn sie beharren nun wohl drei Tage bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht ungegessen von mir lassen, auf daß sie nicht verschmachten auf dem Wege.Da sprachen seine Jünger zu ihm: Woher mögen wir so viel Brot nehmen in der Wüste, daß wir so viel Volks sättigen?Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viel Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben und ein wenig Fischlein.Und er hieß das Volk sich lagern auf die Erdeund nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern; und die Jünger gaben sie dem Volk.Und sie aßen alle und wurden satt; und hoben auf, was übrig blieb von Brocken, sieben Körbe voll.Und die da gegessen hatten, derer waren viertausend Mann, ausgenommen Weiber und Kinder.Und da er das Volk hatte von sich gelassen, trat er in ein Schiff und kam in das Gebiet Magdalas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR028
Heilung des Blinden von Betsaida
Jésus guérit un aveugle à Bethsaïda dans un processus en deux étapes, symbolisant la progression de la foi. L'utilisation de la salive et du toucher physique souligne l'implication directe de Jésus. Le récit met en lumière la compassion de Jésus et offre un symbole profond de la croissance spirituelle.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR029
Die Verklärung
La Transfiguration, relatée dans Matthieu, Marc et Luc, révèle la divinité de Jésus. Il est transfiguré devant Pierre, Jacques et Jean sur une montagne. Moïse et Élie apparaissent, et une voix céleste déclare Jésus comme le Fils bien-aimé. Ces récits soulignent l'importance de Jésus et son enseignement.
Lukas 9.28-36 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten.Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glänzte.Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia;die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer bei ihm stehen.Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.Da er aber solches redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, da sie die Wolke überzog.Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR004
Der gute Same und das Unkraut
L'article analyse la parabole du bon grain et de l'ivraie où Jésus explique la coexistence du bien et du mal dans le monde. Cette histoire souligne la patience divine et l'idée d'un jugement final. Les leçons tirées offrent des perspectives spirituelles importantes pour les croyants.
Matthäus 13.24-30 (Lutherbibel 1912) :Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten?Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet.Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER036
Die Hochzeit zu Kana
Die Hochzeit zu Kana (Johannes 2,1–11) ist das erste Zeichen Jesu: Er verwandelt bei einer Hochzeit in Kana in Galiläa im November 29 Wasser in Wein. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit. Der Artikel untersucht Vermutungen zur Anwesenheit der Familie Jesu, zieht Natanaël als möglichen Bräutigam in Betracht und betont, dass dieses Wunder den Glauben der Jünger stärkt, indem es die Herrlichkeit des Messias offenbart.
Matthäus 25.1 (Lutherbibel 1912) :Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER037
Ein Aufenthalt in Kafarnaum
Nach der Hochzeit zu Kana besucht Jesus, der Messias, um den 1. Dezember 29 mit seiner Familie Kafarnaum. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit (Johannes 2,12). Dort trifft er seine Jünger Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes und freundet sich mit Zebedäus und Salome an. Diese Stadt wird später zum Mittelpunkt seines Wirkens in Galiläa. Nach diesem Aufenthalt kehrt er nach Nazareth zurück, bevor er sich Johannes dem Täufer in Änon anschließt.
Lukas 23.49 (Lutherbibel 1912) :Es standen aber alle seine Bekannten von ferne und die Weiber, die ihm aus Galiläa waren nachgefolgt, und sahen das alles.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER039
Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
Perikope 39 untersucht die Tempelreinigung durch Jesus, wie Johannes sie berichtet (Johannes 2,14–22). Der Verfasser vertritt die These zweier verschiedener Ereignisse im Abstand von drei Jahren. Das erste findet beim ersten Passahfest während des Wirkens Jesu statt (7. April 30). Der Artikel untersucht den historischen Hintergrund des herodianischen Tempels, die Rolle des Kajaphas und des Hohen Rates sowie zwei zentrale Lehren: Jesu Eifer für das Haus Gottes und die prophetische Ankündigung seiner Auferstehung.
Matthäus 21.12-13 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämerund sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: “Mein Haus soll ein Bethaus heißen”; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER069
Das zweite Passahfest in Jerusalem
Dieser Artikel untersucht Jesu zweite Passahpilgerreise nach Jerusalem in Johannes 5,1. Johannes nennt Passah nicht ausdrücklich, doch der zeitliche Zusammenhang legt es nahe. Jesus nutzt die Gelegenheit zur Predigt und Auseinandersetzung mit religiösen Behörden. Auf dem Tempelvorplatz trifft er in dieser pilgerreichen Zeit ein vielfältiges Publikum.
Johannes 5.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER070
Die Heilung des Kranken am Teich Betesda
Der Artikel untersucht Jesu Heilung des Kranken am Teich Betesda am Sabbat. Sie zeigt seinen Anspruch als Herr des Sabbats und die Spannungen mit den Pharisäern. Johannes schildert das Wunder als bewussten Anstoß zum Nachdenken über jüdische Gesetze und deckt Fehlentwicklungen ihrer Auslegung durch die damaligen Behörden auf.
Johannes 5.2-16 (Lutherbibel 1912) :Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu töten, daß er solches getan hatte am Sabbat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER073
Die Predigt in Galiläa geht weiter
Der Artikel behandelt Jesu Predigt in Galiläa im Jahr 31 und seinen wachsenden Ruf trotz der Ablehnung durch religiöse Behörden. Nach den Evangelien wirkte er hauptsächlich in Kafarnaum, predigte in Synagogen und vollbrachte viele Wunder. Dies zog auch Menschen von außerhalb Galiläas an.
Markus 1.38-39 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Laßt uns in die nächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich gekommen.Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galiläa und trieb die Teufel aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER075
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein veranschaulichen den grundlegenden Bruch zwischen Judentum und Christentum. Jesus erzählt sie als Antwort auf die Frage der Jünger Johannes des Täufers zum Fasten und erklärt, dass Altes und Neues nicht vermischt werden können. Die geforderte Veränderung ist keine Reform, sondern eine vollständige Verwandlung. Jeder Mensch wird eingeladen, den Meister zu wählen, dem er folgen will.
Lukas 5.36-39 (Lutherbibel 1912) :Und er sagte zu ihnen ein Gleichnis: Niemand flickt einen Lappen von einem neuen Kleid auf ein altes Kleid; sonst zerreißt er das neue, und der Lappen vom neuen reimt sich nicht auf das alte.Und niemand faßt Most in alte Schläuche; sonst zerreißt der Most die Schläuche und wird verschüttet, und die Schläuche kommen um.Sondern den Most soll man in neue Schläuche fassen, so werden sie beide erhalten.Und niemand ist, der vom alten trinkt und wolle bald den neuen; denn er spricht: Der alte ist milder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER076
Jesus ist der Herr des Sabbats
Jesus und seine Jünger gehen an einem Sabbat durch ein Kornfeld (5. April 31 in Galiläa). Die Pharisäer werfen ihnen vor, das Sabbatgesetz zu übertreten. Jesus antwortet mit dem Beispiel Davids und bekräftigt seine uneingeschränkte Vollmacht: Der Menschensohn ist Herr des Sabbats. Er verurteilt die Fehlentwicklungen der pharisäischen Auslegung, die dem ursprünglichen Geist des mosaischen Gesetzes widerspricht, und beansprucht das Recht, den wahren Sabbat wiederherzustellen.
Matthäus 12.1-8 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit ging Jesus durch die Saat am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig, fingen an, Ähren auszuraufen, und aßen.Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was sich nicht ziemt am Sabbat zu tun.Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, da ihn und die mit ihm waren, hungerte?wie er in das Gotteshaus ging und aß die Schaubrote, die ihm doch nicht ziemte zu essen noch denen, die mit ihm waren, sondern allein den Priestern?Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wie die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brechen und sind doch ohne Schuld?Ich sage aber euch, daß hier der ist, der auch größer ist denn der Tempel.Wenn ihr aber wüßtet, was das sei: “Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer”, hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.Des Menschen Sohn ist ein HERR auch über den Sabbat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER077
Die Heilung des Mannes mit der gelähmten Hand
Perikope 77 berichtet von der Heilung eines Mannes mit einer gelähmten Hand in der Synagoge von Kapernaum an einem Sabbat im Jahr 31. Diese von Matthäus, Markus und Lukas überlieferte Begebenheit zeigt die wachsende Spannung zwischen Jesus und den Pharisäern. Sie suchen einen Anklagegrund gegen ihn und weigern sich, die vollbrachten Wunder wahrzunehmen. Das Jahr 31 endet mit einem Bruch zwischen Jesus und den jüdischen religiösen Autoritäten.
Lukas 6.6-10 (Lutherbibel 1912) :Es geschah aber an einem andern Sabbat, daß er ging in die Schule und lehrte. Und da war ein Mensch, des rechte Hand war verdorrt.Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer lauerten darauf, ob er auch heilen würde am Sabbat, auf daß sie eine Sache wider ihn fänden.Er aber merkte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der dürren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stand auf und trat dahin.Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ziemt sich zu tun an den Sabbaten, Gutes oder Böses? das Leben erhalten oder verderben?Und er sah sie alle umher an und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! und er tat's; da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, gesund wie die andere.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR009
Heilung des Gelähmten von Betesda
Cet article discute la guérison du paralytique de Bethesda par Jésus, qui illustre la compassion et l'autorité divine de Jésus. Le miracle, survenant un jour de sabbat, incite au conflit avec les autorités juives rigides sur les lois du sabbat. Jésus, par cet acte, souligne l'importance de la foi, de la guérison spirituelle et de la rédemption au-delà des restrictions légales.
Johannes 5.1-15 (Lutherbibel 1912) :Darnach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER078
Die Pharisäer erwägen, den Messias Jesus zu ermorden
Perikope 78 berichtet vom Beschluss der Pharisäer, den Messias Jesus nach der Heilung des Mannes mit der gelähmten Hand am Sabbat zu ermorden. Im Jahr 31 stehen sich in Kapernaum die feindseligen religiösen Autoritäten und das bewundernde Volk deutlich gegenüber. Abweichende Stimmen wie Nikodemus und Gamaliel bezeugen Widerstand innerhalb des Hohen Rates. Trotz dieser Verschwörung setzt Jesus seinen Dienst entschlossen fort.
Johannes 18.14 (Lutherbibel 1912) :Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es wäre gut, daß EIN Mensch würde umgebracht für das Volk.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR010
Guérison de l’homme à la main desséchée
L'article explore le miracle de Jésus guérissant un homme à la main desséchée, illustrant sa confrontation avec les Pharisiens sur le sens du sabbat. Les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc relatent chacun cet événement avec des nuances, soulignant la compassion de Jésus et la rigidité des autorités religieuses.
Matthäus 12.9-13 (Lutherbibel 1912) :Und er ging von da weiter und kam in ihre Schule.Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist's auch recht, am Sabbat heilen? auf daß sie eine Sache gegen ihn hätten.Aber er sprach zu ihnen: Wer ist unter euch, so er ein Schaf hat, das ihm am Sabbat in eine Grube fällt, der es nicht ergreife und aufhebe?Wie viel besser ist nun ein Mensch denn ein Schaf! Darum mag man wohl am Sabbat Gutes tun.Da sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und sie ward ihm wieder gesund gleichwie die andere.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER079
Zahlreiche Heilungen in Galiläa
Perikope 79 berichtet von den zahlreichen Heilungen Jesu in Galiläa um Kapernaum im Jahr 31. Vor Menschenmengen aus ganz Israel heilt Jesus Kranke und verkündet das Heil, wobei er um Zurückhaltung bittet. Matthäus verbindet diese Ereignisse mit der Prophezeiung in Jesaja 42.1-4 und erkennt darin eine Offenbarung der Dreieinigkeit. Sein wachsender Ruhm steht im Gegensatz zum zunehmenden Widerstand der Pharisäer, die auf seinen Einfluss beim Volk eifersüchtig sind.
Jesaja 42.1-4 (Lutherbibel 1912) :Siehe, das ist mein Knecht, ich erhalte ihn, und mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen.Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Er wird das Recht wahrhaftig halten lehren.Er wird nicht matt werden noch verzagen, bis daß er auf Erden das Recht anrichte; und die Inseln werden auf sein Gesetz warten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER080
Die Wahl der zwölf Apostel
Jesus wählt zwölf Jünger aus seinen Anhängern aus und verleiht ihnen den Titel Apostel, ein griechisches Wort für „mit einem Auftrag Gesandter“. Diese Wahl nach einer Gebetsnacht entspricht der Zahl der Stämme Israels. Die Zwölf erhalten Vollmacht zu heilen und das Heil zu verkünden; sie bilden das Fundament der zukünftigen Kirche. Der Artikel untersucht die Wortherkunft, Jesu Gebet, die Frage seiner Allwissenheit und den Fall Judas Iskariots.
Lukas 6.12-16 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber zu der Zeit, daß er ging auf einen Berg zu beten; und er blieb über Nacht in dem Gebet zu Gott.Und da es Tag ward, rief er seine Jünger und erwählte ihrer zwölf, welche er auch Apostel nannte:Simon, welchen er Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus,Matthäus und Thomas, Jakobus, des Alphäus Sohn, Simon genannt Zelotes,Judas, des Jakobus Sohn und Judas Ischariot, den Verräter.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER082
Verkündigung des Evangeliums
Der Artikel „PER082 - Verkündigung des Evangeliums“ untersucht Jesu prophetische Anweisungen an seine Jünger und die Ankündigung künftiger Verfolgungen. Anhand von Matthäus 10.16-23 beleuchtet er die Rolle des Heiligen Geistes. Diese Ausbildung in Galiläa bereitet die Apostel auf kommende Herausforderungen vor.
Matthäus 10.16-23 (Lutherbibel 1912) :Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden.Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider die Eltern und ihnen zum Tode helfen.Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER100
Die Bergpredigt (16), Sorgen und Ängste
Der Artikel untersucht Jesu Bergpredigt, in der der Glaube Vorrang vor materiellen Sorgen erhält. Anhand von Lehren vor allem aus Matthäus und Lukas zeigt er, wie Jesus seine Jünger dazu ermahnte, auf Gott zu vertrauen.
Psalmen 37.25 (Lutherbibel 1912) :Ich bin jung gewesen und alt geworden und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen oder seinen Samen nach Brot gehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR015
Heilung des besessenen und stummen Mannes
L'article décrit la guérison d'un homme muet par Jésus dans Luc 11.14-15, montrant sa puissance sur les démons. La foule réagit par émerveillement et scepticisme. Comparé à Matthieu 12.22-23, l'article illustre les perceptions divergentes de Jésus. Les récits soulignent son autorité divine et les tensions de son ministère.
Johannes 21.25 (Lutherbibel 1912) :Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt würde die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR016
Der Messias Jesus stillt den Sturm
Cet article examine comment, à travers Matthieu 8.23-27, Marc 4.35-41 et Luc 8.22-25, Jésus calme une tempête, montrant sa puissance divine. Les récits soulignent la réaction effrayée des disciples et l'importance de la foi, avec des variations reflétant les perspectives uniques de chaque évangéliste.
Lukas 8.22-25 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich an der Tage einem, daß er in ein Schiff trat samt seinen Jüngern; und er sprach zu ihnen: Laßt uns über den See fahren. Und sie stießen vom Lande.Und da sie schifften, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel auf den See, und die Wellen überfielen sie, und sie standen in großer Gefahr.Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir verderben! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Woge des Wassers; und es ließ ab, und ward eine Stille.Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie fürchteten sich aber und verwunderten sich und sprachen untereinander: Wer ist dieser? denn er gebietet dem Winde und dem Wasser, und sie sind ihm gehorsam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR017
Exorzismus des Besessenen von Gadara
L'exorcisme de Gadara montre Jésus exorcisant des démons dans les Géraséniens, selon Matthieu, Marc, et Luc. Les démons reconnaissent Jésus comme le Fils de Dieu et demandent à entrer dans un troupeau de porcs qui se noiera ensuite. Cet acte démontre l'autorité et le pouvoir rédempteur de Jésus.
Matthäus 8.28-34 (Lutherbibel 1912) :Und er kam jenseit des Meeres in die Gegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegen zwei Besessene, die kamen aus den Totengräbern und waren sehr grimmig, also daß niemand diese Straße wandeln konnte.Und siehe, sie schrieen und sprachen: Ach Jesu, du Sohn Gottes, was haben wir mit dir zu tun? Bist du hergekommen, uns zu quälen, ehe denn es Zeit ist?Es war aber ferne von ihnen ein große Herde Säue auf der Weide.Da baten ihn die Teufel und sprachen: Willst du uns austreiben, so erlaube uns, in die Herde Säue zu fahren.Und er sprach: Fahret hin! Da fuhren sie aus und in die Herde Säue. Und siehe, die ganze Herde Säue stürzte sich von dem Abhang ins Meer und ersoffen im Wasser.Und die Hirten flohen und gingen hin in die Stadt und sagten das alles und wie es mit den Besessenen ergangen war.Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus Jesu entgegen. Und da sie ihn sahen, baten sie ihn, daß er aus ihrer Gegend weichen wollte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR024
Heilung in Genezareth
L'article explore les récits de Matthieu 14.34-36 et Marc 6.53-56, décrivant les guérisons opérées par Jésus à Génésareth. Les habitants reconnaissent Jésus et s'empressent de rassembler les malades pour qu'ils puissent toucher son vêtement, démontrant leur foi en sa capacité de guérir. Ces récits soulignent la puissance miraculeuse de Jésus et l'importance de la foi des guéris.
Matthäus 14.34-36 (Lutherbibel 1912) :Und sie schifften hinüber und kamen in das Land Genezareth.Und da die Leute am selbigen Ort sein gewahr wurden, schickten sie aus in das ganze Land umher und brachten allerlei Ungesunde zu ihmund baten ihn, daß sie nur seines Kleides Saum anrührten. Und alle, die ihn anrührten, wurden gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR025
Heilung der Tochter der kanaanäischen Frau
Cet article analyse la guérison de la fille de la femme cananéenne par Jésus, en mettant en lumière sa foi et l'expansion du message de Jésus aux Gentils.
Markus 7.24-30 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf und ging von dannen in die Gegend von Tyrus und Sidon; und ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.Denn ein Weib hatte von ihm gehört, deren Töchterlein einen unsauberen Geist hatte, und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen(und es war ein griechisches Weib aus Syrophönizien), und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe.Jesus aber sprach zu ihr: Laß zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.Und er sprach zu ihr: Um des Wortes willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren.Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER112
Der Aufbruch Jesu, des Messias, in andere Städte
Perikope 112 untersucht den Aufbruch Jesu zu den Städten und Dörfern Galiläas (Mt 11.1), der im Mai oder Juni 31 angesetzt wird. Im Gegensatz zu Johannes dem Täufer, der an einem Ort blieb, zog Jesus, vom Heiligen Geist geleitet, durch die Gegend, um das Himmelreich zu verkünden und selbst die Ärmsten zu erreichen, die nicht zu ihm kommen konnten.
Matthäus 11.1 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus solch Gebot an seine zwölf Jünger vollendet hatte, ging er von da weiter, zu lehren und zu predigen in ihren Städten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER113
Die Frage Johannes des Täufers
Im Gefängnis schickt Johannes der Täufer seine Jünger zu Jesus, um ihn zu fragen, ob er wirklich der erwartete Messias sei. Jesus antwortet mit seinen Taten – Heilungen, Auferweckungen und der Verkündigung an die Armen – und stützt sich dabei auf Jesaja 35.5. Der Artikel untersucht die Unterschiede zwischen den beiden Wirkungsweisen, die redaktionelle Logik des Matthäus und die starke christologische Aussage, die in dem prophetischen Verweis mitschwingt: Jesus ist Gott, der kommt, um sein Volk zu retten (Jes 35.4).
Johannes 1.29 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER117
Jesus, der Messias, im Haus des Pharisäers
In Kafarnaum nimmt Jesus die Einladung eines Pharisäers namens Simon an. Während des Mahls salbt eine Sünderin seine Füße mit Tränen und wohlriechendem Öl. Angesichts der Verachtung Simons erzählt Jesus ein Gleichnis über die Vergebung und erklärt, dass die Frau durch ihren Glauben gerettet ist. Diese Begebenheit, die nur Lukas berichtet (7,36-50), veranschaulicht den Gegensatz zwischen dem religiösen Hochmut der Pharisäer und der reuigen Demut, die den Weg zum Heil öffnet.
Lukas 7.44-46 (Lutherbibel 1912) :Und er wandte sich zu dem Weibe und sprach zu Simon: Siehest du dies Weib? Ich bin gekommen in dein Haus; du hast mir nicht Wasser gegeben zu meinen Füßen; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber, nachdem sie hereingekommen ist, hat sie nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER126
Die unreinen Geister
Dieser Artikel untersucht Jesu Lehre über die unreinen Geister und betont die Bedeutung einer echten Bekehrung und der Gegenwart des Heiligen Geistes, um nach der Befreiung einen geistlichen Rückfall zu vermeiden.
Matthäus 8.24-34 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da erhob sich ein großes Ungestüm im Meer, also daß auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief.Und die Jünger traten zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: HERR, hilf uns, wir verderben!Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; da ward es ganz stille.Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, daß ihm Wind und Meer gehorsam ist?Und er kam jenseit des Meeres in die Gegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegen zwei Besessene, die kamen aus den Totengräbern und waren sehr grimmig, also daß niemand diese Straße wandeln konnte.Und siehe, sie schrieen und sprachen: Ach Jesu, du Sohn Gottes, was haben wir mit dir zu tun? Bist du hergekommen, uns zu quälen, ehe denn es Zeit ist?Es war aber ferne von ihnen ein große Herde Säue auf der Weide.Da baten ihn die Teufel und sprachen: Willst du uns austreiben, so erlaube uns, in die Herde Säue zu fahren.Und er sprach: Fahret hin! Da fuhren sie aus und in die Herde Säue. Und siehe, die ganze Herde Säue stürzte sich von dem Abhang ins Meer und ersoffen im Wasser.Und die Hirten flohen und gingen hin in die Stadt und sagten das alles und wie es mit den Besessenen ergangen war.Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus Jesu entgegen. Und da sie ihn sahen, baten sie ihn, daß er aus ihrer Gegend weichen wollte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER127
Eine Frau unterbricht den Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht eine von Lukas berichtete Begebenheit, bei der eine Frau ihre Bewunderung für Jesus zum Ausdruck bringt und dadurch den damaligen gesellschaftlichen Wandel sichtbar macht. Jesus antwortet, indem er die Bedeutung derer betont, die seine Lehren hören und umsetzen, und geht damit über die traditionellen Familienbande hinaus.
Lukas 8.19-21 (Lutherbibel 1912) :Es gingen aber hinzu seine Mutter und Brüder und konnten vor dem Volk nicht zu ihm kommen.Und es ward ihm angesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen.Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER134
Die Frage des Petrus
Dieser Artikel untersucht die Frage des Petrus nach den Adressaten der Gleichnisse Jesu. Das Geschehen spielt sich in der Nähe von Kapernaum ab. Der Artikel hebt die Schwierigkeiten der Jünger hervor, die Lehren zu erfassen, und verdeutlicht, wie wichtig es ist, die universale Botschaft des Reiches Gottes zu verstehen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diesen besonderen Einwurf des Petrus festhält.
Lukas 12.41 (Lutherbibel 1912) :Petrus aber sprach zu ihm: HERR, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER136
Der Messias Jesus als Anlass für Spaltungen
Der Artikel untersucht anhand der Evangelien, wie die Lehren Jesu Spaltungen hervorrufen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Nachfolge Jesu zu persönlichen und geistlichen Konflikten führen kann, zugleich aber eine einzigartige Gelegenheit zur Rettung bietet.
Matthäus 10.34-39 (Lutherbibel 1912) :Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter.Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER142
Der Vergleich mit dem Wachstum der Saat
Die Perikope 142 untersucht den Vergleich mit dem Wachstum der Saat (Markus 4.26-29), das einzige ausschließlich bei Markus überlieferte Gleichnis. Es wurde nahe Kapernaum in Galiläa etwa im November oder Dezember 31 vorgetragen und lehrt das Geheimnis des Reiches Gottes: das unbegreifliche göttliche Wachstum, die Rolle des menschlichen Sämanns, das allmähliche Fortschreiten des geistlichen Lebens und die endzeitliche Perspektive der letzten Ernte.
Markus 4.26-29 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Das Reich Gottes hat sich also, als wenn ein Mensch Samen aufs Land wirftund schläft und steht auf Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst, daß er's nicht weiß.Denn die Erde bringt von selbst zum ersten das Gras, darnach die Ähren, darnach den vollen Weizen in den Ähren.Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er bald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER144
Weitere, nicht überlieferte Gleichnisse
Die Perikope PER144 untersucht Markus 4.33-34. Dort wird festgehalten, dass Jesus viele Gleichnisse vortrug, die von den Evangelisten nicht überliefert wurden. Dieser Abschnitt spielt nahe Kapernaum im November oder Dezember 31 und zeigt Jesu schrittweises Lehrverfahren: eine den Zuhörern angepasste Offenbarung, eine vertiefte Unterweisung der Jünger und die Bedeutung geistlichen Verständnisses. Johannes selbst hält fest (Joh 20.30; 21.25), dass die Evangelien nur einen Bruchteil der Lehren Jesu enthalten.
Markus 4.34 (Lutherbibel 1912) :Und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen; aber insonderheit legte er's seinen Jüngern alles aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER147
Das Gleichnis vom verborgenen Schatz
Das Gleichnis vom verborgenen Schatz (Mt 13,44), nur von Matthäus überliefert, lehrt, dass das Himmelreich von unvergleichlichem Wert ist. Ein Mann entdeckt einen vergrabenen Schatz, deckt ihn wieder zu und verkauft dann alles, um den Acker zu kaufen. Dieses Gleichnis veranschaulicht die Freude und die Entschlossenheit dessen, der den höchsten Wert des Reiches erkennt und bereit ist, alles zu opfern, um es zu erlangen. Es klingt besonders mit dem persönlichen Weg des Matthäus zusammen, der selbst alles verlassen hatte, um Jesus nachzufolgen.
Matthäus 13.44 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER150
Schlussfolgerung des Messias Jesus
Die Perikope 150 beschließt die Gleichnisrede aus Matthäus 13. Jesus fragt seine Jünger, ob sie verstanden haben, und beschreibt dann den idealen Jünger als einen für das Himmelreich unterwiesenen Schriftgelehrten, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholen kann. Dieser Abschnitt betont, wie sich das Alte und das Neue Testament ergänzen, und die Verantwortung der Lehrer, die Lehre des Messias treu weiterzugeben.
Matthäus 13.51-53 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, HERR.Da sprach er: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt.Und es begab sich, da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannenLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER151
Der Messias Jesus beruhigt den Sturm
Nach einem intensiven Tag der Lehre überquert Jesus mit seinen Jüngern den See von Tiberias. Ein heftiger Sturm bricht los und droht das Boot zu versenken. Von den panischen Jüngern geweckt, gebietet Jesus den Elementen zu schweigen, und sogleich tritt große Stille ein. Diese Begebenheit, von Matthäus, Markus und Lukas berichtet, offenbart die göttliche Vollmacht Jesu über die Natur und lehrt, wie wichtig ein unerschütterlicher Glaube selbst mitten in Prüfungen ist.
Markus 4.35-41 (Lutherbibel 1912) :Und an demselben Tage des Abends sprach er zu ihnen: Laßt uns hinüberfahren.Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn, wie er im Schiff war; und es waren mehr Schiffe bei ihm.Und es erhob sich ein großer Windwirbel und warf Wellen in das Schiff, also daß das Schiff voll ward.Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts darnach, daß wir verderben?Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille.Und er sprach zu ihnen: Wie seid ihr so furchtsam? Wie, daß ihr keinen Glauben habt?Und sie fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? denn Wind und Meer sind ihm gehorsam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER152
Die Heilung des Besessenen von Gadara
Die Perikope 152 berichtet von der Heilung des Besessenen von Gadara, überliefert von Matthäus (8,28-34), Markus (5,1-20) und Lukas (8,26-40). Jesus gelangt in das Gebiet von Gadara, begegnet besessenen Männern, die zwischen den Gräbern leben, und befreit sie von den Dämonen, indem er diese in eine Schweineherde fahren lässt, die im See ertrinkt. Diese Begebenheit zeigt die souveräne Macht des Messias über die dämonischen Mächte und sein Wirken über die Grenzen Israels hinaus.
Matthäus 8.28-34 (Lutherbibel 1912) :Und er kam jenseit des Meeres in die Gegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegen zwei Besessene, die kamen aus den Totengräbern und waren sehr grimmig, also daß niemand diese Straße wandeln konnte.Und siehe, sie schrieen und sprachen: Ach Jesu, du Sohn Gottes, was haben wir mit dir zu tun? Bist du hergekommen, uns zu quälen, ehe denn es Zeit ist?Es war aber ferne von ihnen ein große Herde Säue auf der Weide.Da baten ihn die Teufel und sprachen: Willst du uns austreiben, so erlaube uns, in die Herde Säue zu fahren.Und er sprach: Fahret hin! Da fuhren sie aus und in die Herde Säue. Und siehe, die ganze Herde Säue stürzte sich von dem Abhang ins Meer und ersoffen im Wasser.Und die Hirten flohen und gingen hin in die Stadt und sagten das alles und wie es mit den Besessenen ergangen war.Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus Jesu entgegen. Und da sie ihn sahen, baten sie ihn, daß er aus ihrer Gegend weichen wollte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER153
Die unterbrochene Heilung der Tochter des Jaïrus
Die Perikope 153 berichtet vom Beginn der Episode der Tochter des Jaïrus in Kafarnaum (Februar–März 32 n. Chr.). Jaïrus, ein Synagogenvorsteher, fleht Jesus an, seine einzige, zwölfjährige Tochter zu heilen. Doch Jesus wird von der Menge aufgehalten und kommt nicht rechtzeitig an: Das Mädchen stirbt. Dieser synoptische Bericht (Mt 9.18-19; Mk 5.21-24; Lk 8.40-42) wirft die Frage nach dem Glauben des Jaïrus angesichts der Prüfung des Todes auf.
Matthäus 9.18-19 (Lutherbibel 1912) :Da er solches mit ihnen redete, siehe, da kam der Obersten einer und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, meine Tochter ist jetzt gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig.Und Jesus stand auf und folgte ihm nach und seine Jünger.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER155
Die Heilung der Tochter des Jaïrus
Die Perikope 155 berichtet von der Auferweckung der Tochter des Jaïrus durch den Messias Jesus in Kafarnaum (Febr.–März 32). Jaïrus, ein Synagogenvorsteher, wirft sich vor Jesus nieder und fleht um die Heilung seiner sterbenden Tochter. Trotz der Verzögerung durch die Heilung einer blutflüssigen Frau geht Jesus zum Haus, spricht „Talitha kum“ und erweckt das junge Mädchen. Dieses Wunder bezeugt seine Vollmacht über den Tod und ruft zum Glauben auch in aussichtslosen Situationen auf.
Lukas 8.40-56 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn.Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füßen und bat ihn, daß er wollte in sein Haus kommen;denn er hatte eine einzige Tochter bei zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und da er hinging, drängte ihn das Volk.Und ein Weib hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabt; die hatte alle ihre Nahrung an die Ärzte gewandt, und konnte von niemand geheilt werden;die trat hinzu von hinten und rührte seines Kleides Saum an; und alsobald stand ihr der Blutgang.Und Jesus sprach: Wer hat mich angerührt? Da sie aber alle leugneten, sprach Petrus und die mit ihm waren: Meister, das Volk drängt und drückt dich, und du sprichst: Wer hat mich angerührt?Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, daß eine Kraft von mir gegangen ist.Da aber das Weib sah, daß es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündigte vor allem Volk, aus welcher Ursache sie ihn hätte angerührt und wie sie wäre alsbald gesund geworden.Er aber sprach zu ihr: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin mit Frieden!Da er noch redete, kam einer vom Gesinde des Obersten der Schule und sprach zu ihm: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht.Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur, so wird sie gesund!Da er aber in das Haus kam, ließ er niemand hineingehen denn Petrus und Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter.Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weinet nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.Und sie verlachten ihn, wußten wohl, daß sie gestorben war.Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, daß sie niemand sagten, was geschehen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER162
Aussendung der zwölf Apostel
Die Perikope 162 berichtet von der Aussendung der zwölf Apostel durch Jesus in Galiläa, einige Wochen vor dem Passafest (März 32 n. Chr.). Diese Episode, von Matthäus (10,1-15), Markus (6,6-13) und Lukas (9,1-6) überliefert, zeigt die Jünger, die zu zweit ausgesandt werden, um das Reich zu predigen, zu heilen und Dämonen auszutreiben. Jeder Evangelist bringt seine eigene Sichtweise auf die Reiseanweisungen und das Wesen der Sendung ein.
Markus 6.6-13 (Lutherbibel 1912) :Und er verwunderte sich ihres Unglaubens. Und er ging umher in die Flecken im Kreis und lehrte sie.Und er berief die Zwölf und hob an und sandte sie je zwei und zwei und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister,und gebot ihnen, daß sie nichts bei sich trügen auf dem Wege denn allein einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel,aber wären geschuht, und daß sie nicht zwei Röcke anzögen.Und sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus gehen werdet, da bleibet bis ihr von dannen zieht.Und welche euch nicht aufnehmen noch hören, da gehet von dannen heraus und schüttelt den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie. Ich sage euch wahrlich: Es wird Sodom und Gomorrha am Jüngsten Gericht erträglicher gehen denn solcher Stadt.Und sie gingen aus und predigten, man sollte Buße tun,und trieben viele Teufel aus und salbten viele Sieche mit Öl und machten sie gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER163
Tod Johannes des Täufers
Die Perikope 163 analysiert die Reaktion des Herodes Antipas auf den Ruf Jesu, den er mit dem auferstandenen Johannes dem Täufer gleichsetzt. Anhand eines synoptischen Vergleichs von Matthäus 14.1-2, Markus 6.14-16 und Lukas 9.7-9 untersucht der Artikel die Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den drei Berichten, den politischen Kontext in Galiläa im März 32 n. Chr. und das Gewicht der Schuld des Herodes nach der Ermordung Johannes des Täufers.
Matthäus 14.1-2 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit kam das Gerücht von Jesu vor den Vierfürsten Herodes.Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER164
Rückblick auf die Verhaftung Johannes des Täufers
Die Perikope PER164 erinnert an die Umstände der Verhaftung Johannes des Täufers, wie sie von Matthäus (14.3-5) und Markus (6.17-20) berichtet werden. Johannes wurde eingekerkert, weil er die unerlaubte Ehe des Herodes Antipas mit Herodias, der früheren Frau seines Bruders, öffentlich angeprangert hatte. Markus zeichnet ein differenziertes Bild des Herodes, der zwiespältig und von Johannes fasziniert war, während Matthäus seine Furcht vor der Menge betont. Es ist Herodias, die auf den Tod des Propheten drängt; er wurde im März 32 n. Chr. in Machaerus gefangen gehalten.
5. Mose 24.1-4 (Lutherbibel 1912) :Wenn jemand ein Weib nimmt und ehelicht sie, und sie nicht Gnade findet vor seinen Augen, weil er etwas schändliches an ihr gefunden hat, so soll er einen Scheidebrief schreiben und ihr in die Hand geben und sie aus seinem Haus entlassen.Wenn sie dann aus seinem Hause gegangen ist und hingeht und wird eines andern Weib,und der andere ihr auch gram wird und einen Scheidebrief schreibt und ihr in die Hand gibt und sie aus seinem Hause läßt, oder so der andere Mann stirbt, der sie zum Weibe genommen hatte:so kann sie ihr erster Mann, der sie entließ, nicht wiederum nehmen, daß sie sein Weib sei, nachdem sie unrein ist, den solches ist ein Greuel vor dem HERRN, auf daß du nicht eine Sünde über das Land bringst, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gegeben hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER165
Erinnerung an die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers
Die Perikope 165 untersucht die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers nach Matthäus (14,6-12) und Markus (6,21-29). In Galiläa gibt Herodes Antipas im März 32 n. Chr. der Manipulation der Herodias durch den Tanz der Salome nach und lässt den Propheten enthaupten. Der Artikel hebt die Parallele zwischen dem Martyrium des Johannes und dem Jesu hervor, zwei messianischen Gestalten, die zu Unrecht verurteilt und in einem Grab beigesetzt wurden.
Matthäus 14.6 (Lutherbibel 1912) :Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER166
Die Rückkehr der Apostel
Nach ihrer Evangelisationsmission in Galiläa kehren die Apostel zu Jesus zurück und berichten ihm von ihrem Wirken. Markus betont ihre Erschöpfung und ihr Bedürfnis nach Ruhe an einem einsamen Ort, während Lukas präzisiert, dass der Rückzug nach Betsaida führt. Dieser Abschnitt hebt das Mitgefühl Jesu für seine Jünger, die Bedeutung der Ruhe im Dienst und die Praxis der apostolischen Rechenschaftsablage hervor. Das Ereignis findet im März 32 n. Chr. in Galiläa statt.
Markus 6.30-31 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen zu Jesu zusammen und verkündigten ihm das alles und was sie getan und gelehrt hatten.Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER167
Der Messias Jesus zieht sich mit seinen Jüngern zurück
PER167 beschreibt den Rückzug von Jesus und seinen Jüngern nach Betsaida, um sich nach einer intensiven Evangelisationsmission in Galiläa auszuruhen, kurz vor dem Passah im April 32 n. Chr. Die synoptische Analyse von Matthäus 14,13-14, Markus 6,31-32, Lukas 9,10-11 und Johannes 6,1-4 zeigt Übereinstimmungen und Nuancen: den Wunsch nach Abgeschiedenheit, die Menge, die ihm folgt, Heilungen und Lehre. Diese Episode geht unmittelbar der Vermehrung der Brote voraus.
Lukas 9.10-11 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER261
Aufbruch nach Betanien jenseits des Jordan
Die Studie schildert die Reise Jesu von Jerusalem nach Betanien, mit Stationen in Betanien jenseits des Jordan und in Jericho, wo er Wunder wirkt. Absichtlich verzögert, trifft Jesus ein und erweckt Lazarus, was eine Reaktion der religiösen Autoritäten auslöst.
Johannes 11.1-44 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN029
Der Konflikt zwischen den Anhängern des Johannes und Jesu
L'article aborde les tensions entre les disciples de Jean le Baptiste et de Jésus, deux figures bibliques centrales, en mettant en avant leurs ministères…
Matthäus-Studium
L'Évangile de Matthieu est l'un des quatre récits canoniques de la vie de Jésus et constitue le premier livre du Nouveau Testament. Rédigé à l'intention d'un lectorat d'origine juive, il présente Jésus comme le Messie annoncé par les prophètes, en tissant de nombreux liens avec l'Ancien Testament. Ce parcours propose une lecture approfondie de ce texte fondateur, en éclairant ses particularités narratives et théologiques.
Les articles regroupés ici abordent des passages essentiels de l'Évangile, depuis le contexte de la naissance de Jésus et les récits de la Nativité jusqu'aux grands discours comme le Sermon sur la montagne. Ils s'inscrivent dans une démarche de synopse évangélique, permettant de comparer Matthieu avec les autres Évangiles pour mieux saisir les choix rédactionnels propres à cet auteur.
Ce parcours intéressera aussi bien le lecteur débutant que celui qui souhaite approfondir sa connaissance des Évangiles. Chaque étude offre des clés de lecture historiques, culturelles et théologiques pour entrer plus pleinement dans le message de ce texte.
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CTD037
Der wirkliche Name des Matthäus?
L'article discute de l'identité du disciple Matthieu, également appelé Lévi dans certains Évangiles. Il explique que cette variation de nom est due aux pratiques onomastiques du 1er siècle, où les gens avaient souvent plusieurs noms selon les contextes sociaux et religieux.
Apostelgeschichte 13.9 (Lutherbibel 1912) :Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll heiligen Geistes, sah ihn anLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN008
Das Matthäusevangelium
L’Évangile selon Matthieu est l’œuvre de l’apôtre, ancien collecteur d’impôts de Capernaüm, désigné par les Douze pour consigner leur témoignage collectif. Il veut montrer…
Einführung in Johannes
L'Évangile de Jean occupe une place singulière parmi les quatre Évangiles. Contrairement aux évangiles synoptiques de Matthieu, Marc et Luc, qui partagent une structure narrative commune et font l'objet d'une étude comparée approfondie, Jean propose une approche théologique distinctive, centrée sur la révélation de l'identité divine de Jésus. Ce parcours d'introduction invite le lecteur à entrer dans l'univers propre à cet écrit avant d'en explorer le contenu verset par verset.
Cette entrée en matière couvre les questions essentielles de contexte : qui est l'auteur, à qui s'adresse cet évangile, dans quel cadre historique et géographique a-t-il été composé, et quelles sont ses particularités littéraires et théologiques par rapport aux trois autres récits évangéliques. Ces éléments de cadrage sont indispensables pour lire Jean avec discernement.
S'initier à Jean, c'est aussi découvrir un vocabulaire spirituel riche — lumière, vie, vérité, témoignage — qui structure l'ensemble du récit. Ce parcours constitue ainsi une porte d'entrée idéale pour quiconque souhaite aborder cet évangile avec une compréhension solide de ses intentions et de sa profondeur.
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PER002
Jesus, der Messias, das fleischgewordene Wort, und Johannes der Täufer, der Wegbereiter
Der Artikel untersucht, wie das Johannesevangelium bekräftigt, dass Jesus das fleischgewordene Wort und Gott ist, mit Johannes dem Täufer als Wegbereiter. Der Apostel Johannes will zeigen, dass Jesus sowohl als königlicher Messias als auch als göttliche Gestalt die jüdischen messianischen Erwartungen erfüllt.
Johannes 1.1-18 (Lutherbibel 1912) :Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.Dasselbe war im Anfang bei Gott.Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.Dieser kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugte, auf daß sie alle durch ihn glaubten.Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugte von dem Licht.Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht.Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.Johannes zeugt von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER047
Das Dorf Sychar in Samaria
Der Artikel behandelt Jesu Begegnung mit der Samariterin in Sychar und betont ihre Bedeutung für sein Wirken in Galiläa. Die Bekehrung des Dorfes veranschaulicht Jesu universelle Botschaft.
Johannes 4.27-42 (Lutherbibel 1912) :Und über dem kamen seine Jünger, und es nahm sie wunder, daß er mit dem Weib redete. Doch sprach niemand: Was fragst du? oder: Was redest du mit ihr?Da ließ das Weib ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten:Kommt, seht einen Menschen, der mir gesagt hat alles, was ich getan habe, ob er nicht Christus sei!Da gingen sie aus der Stadt und kamen zu ihm.Indes aber ermahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß!Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisset.Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht?Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, so kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld; denn es ist schon weiß zur Ernte.Und wer da schneidet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich miteinander freuen, der da sät und der da schneidet.Denn hier ist der Spruch wahr: Dieser sät, der andere schneidet.Ich habe euch gesandt, zu schneiden, was ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet und ihr seid in ihre Arbeit gekommen.Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus der Stadt um des Weibes Rede willen, welches da zeugte: Er hat mir gesagt alles, was ich getan habe.Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, daß er bei ihnen bliebe; und er blieb zwei Tage da.Und viel mehr glaubten um seines Wortes willenund sprachen zum Weibe: Wir glauben nun hinfort nicht um deiner Rede willen; wir haben selber gehört und erkannt, daß dieser ist wahrlich Christus, der Welt Heiland.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Einführung in Lukas
L'Évangile de Luc occupe une place singulière parmi les quatre récits évangéliques. Rédigé par un médecin et compagnon de l'apôtre Paul, il se distingue par sa rigueur historique, son souci du détail et sa sensibilité particulière aux personnes marginalisées, aux femmes et aux pauvres. Cette introduction propose d'entrer dans l'univers littéraire et théologique de Luc avant d'en parcourir le contenu.
Dans le cadre d'une étude synoptique, comprendre les particularités de Luc est indispensable. Là où Matthieu s'adresse en priorité à un public juif et Marc privilégie l'action, Luc construit un récit ordonné et universel, destiné à un lectorat grec cultivé. Son prologue solennel annonce d'emblée une enquête menée avec soin à partir de témoins oculaires.
Cette introduction aborde également le contexte historique et géopolitique dans lequel Luc situe son récit, notamment autour de la naissance et de l'enfance de Jésus. Les récits de la Nativité, propres à Luc, révèlent une théologie de l'incarnation riche et nuancée.
Lire Luc, c'est donc découvrir un Évangile à la fois ancré dans l'histoire et profondément humain, qui invite à saisir qui est Jésus à travers les yeux d'un observateur attentif et passionné par la condition humaine.
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PER001
Warum und wie schrieb Lukas sein Evangelium?
Dieser Artikel erläutert die Gründe und die Methode, mit denen Lukas sein Evangelium schrieb, und hebt seine sorgfältige, historische Vorgehensweise hervor, verlässliche Berichte über das Leben Jesu zusammenzustellen.
Lukas 1.1-4 (Lutherbibel 1912) :Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org