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Das Dorf Sychar in Samaria

Der Artikel behandelt Jesu Begegnung mit der Samariterin in Sychar und betont ihre Bedeutung für sein Wirken in Galiläa. Die Bekehrung des Dorfes veranschaulicht Jesu universelle Botschaft.

3 Min. Sychar Samaritern Das Wirken Jesu 2 Verse 1 Buch

Weiterführende Lektüre

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Markus
Markus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Lukas
Lukas ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Johannes
Johannes 4.27-42 ( 1912)

Und über dem kamen seine Jünger, und es nahm sie wunder, daß er mit dem Weib redete. Doch sprach niemand: Was fragst du? oder: Was redest du mit ihr?

Da ließ das Weib ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten:

Kommt, seht einen Menschen, der mir gesagt hat alles, was ich getan habe, ob er nicht Christus sei!

Da gingen sie aus der Stadt und kamen zu ihm.

Indes aber ermahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß!

Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisset.

Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht?

Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.

Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, so kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld; denn es ist schon weiß zur Ernte.

Und wer da schneidet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich miteinander freuen, der da sät und der da schneidet.

Denn hier ist der Spruch wahr: Dieser sät, der andere schneidet.

Ich habe euch gesandt, zu schneiden, was ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet und ihr seid in ihre Arbeit gekommen.

Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus der Stadt um des Weibes Rede willen, welches da zeugte: Er hat mir gesagt alles, was ich getan habe.

Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, daß er bei ihnen bliebe; und er blieb zwei Tage da.

Und viel mehr glaubten um seines Wortes willen

und sprachen zum Weibe: Wir glauben nun hinfort nicht um deiner Rede willen; wir haben selber gehört und erkannt, daß dieser ist wahrlich Christus, der Welt Heiland.

Technische Einzelheiten

Balkendiagramm zum Jahr 31

Ort: Das Dorf Sychar in Samaria

Datum: Februar des Jahres 31

Vorgehensweise: Wir fahren mit Johannes fort

Hinweis zum Vorgehen: Nur Johannes berichtet über den Weg Jesu, des Messias, nach Galiläa

Reise nach Sychar

Wenn Juden nach Galiläa reisten, vermieden sie gewöhnlich Sychar in Samaria und bevorzugten einen Weg am Jordan entlang. Dies lag an den angespannten, konfliktreichen Beziehungen zwischen Juden und

Die Bewohner des Dorfes Sychar in Samaria

Die Bewohner des Dorfes Sychar in Samaria

Kommentare

Vers 35 des Johannesevangeliums gibt mit den Worten „noch vier Monate bis zur Ernte“ einen Hinweis auf den Zeitpunkt. Das könnte etwa Februar bedeuten. Jesus verwendet hier eine der weiß werdenden Felder als Zeichen, dass die Zeit des Heils bei den angebrochen ist.

Johannes betont die herzliche Aufnahme bei den im Gegensatz zur Haltung der Jerusalemer Juden. Hier gibt es keine außergewöhnlichen Wunder, sondern das Zeugnis einer Samariterin, der Jesus persönliche Einzelheiten ihres Lebens offenbarte.

Diese gesellschaftlich ausgegrenzte Frau wird zum entscheidenden Werkzeug für die Bekehrung vieler Dorfbewohner. Die Begegnung am Brunnen von Sychar erweist sich als wesentlich für Jesu Wirken.

Der Gegensatz zwischen dem gebildeten Nikodemus, der die Wahrheiten des Heils nicht kennt, und der gesellschaftlich abgelehnten Samariterin, die Jesu Botschaft rasch versteht und annimmt, ist eindrucksvoll. Johannes zeigt, dass die Nähe zur geistlichen Bekehrung nicht von festgelegten gesellschaftlichen oder religiösen Erwartungen abhängt.

Nach Johannes 4.43 verbrachten Jesus, der Messias, und seine Jünger zwei Tage in Sychar und genossen die Gastfreundschaft der Bewohner.