Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren 10 Studien
- 1Warum und wie schrieb Lukas sein Evangelium?
- 2Ankündigung der Geburt Jesu, des Messias
- 3Die erste Volkszählung des Quirinius
- 4Die Geburt Jesu, des Messias.
- 5Die Beschneidung des Jesuskindes
Die Evangelien: Hintergrund und Besonderheiten der Berichte 1 Studie
Hintergrund der Geburt Jesu und seiner Kindheit 4 Studien
Das Wirken Johannes’ des Täufers 9 Studien
- 16Das Wirken Johannes’ des Täufers
- 17Die Taufe Jesu, des Messias
- 18Die Versuchung Jesu, des Messias
- 19Die ersten Jünger
- 20Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
Der Beginn des Wirkens in Galiläa 17 Studien
- 25Von Judäa nach Galiläa
- 26Die Samariterin und das Wasser des Lebens
- 27Die Rückkehr nach Galiläa
- 28Ankunft in Kafarnaum in Galiläa
- 29Die Schwierigkeiten in Nazareth
Vom zweiten zum dritten Passahfest 38 Studien
- 42Das zweite Passahfest in Jerusalem
- 43Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater
- 44Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
- 45Die Predigt in Galiläa geht weiter
- 46Die Frage der Jünger Johannes’ des Täufers zum Fasten
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche 55 Studien
- 80Die Reaktion der Menge
- 81Zahlreiche Heilungen in Genezareth
- 82Das Wirken des Messias Jesus in Galiläa
- 83Zurechtweisung der Schriftgelehrten und Pharisäer
- 84Urteil über das menschliche Herz
Das Wirken Jesu: Berufungen, Wunder und Lehren 8 Studien
- 135Die Gleichnisse
- 136Der Sämann
- 137Das auf Fels gebaute Haus
- 138Der neue Stoff und die neuen Weinschläuche
- 139Der Sauerteig
Die letzte Woche vor der Verhaftung 17 Studien
- 143Ankunft bei Lazarus, Marta und Maria
- 144Die Ankunft der Juden aus der Stadt Jerusalem
- 145Maria von Betanien salbt den Messias Jesus
- 146Der Verrat des Judas Iskariot
- 147Rückkehr nach Jerusalem und Halt in Betfage
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung 27 Studien
- 160Vorbereitung des Passafestes
- 161Judas Iskariot, der Verräter, wird bezeichnet
- 162Streit der Jünger um den Vorrang
- 163Der Messias Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße
- 164Die Einsetzung des heiligen Abendmahls
Verlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen 1 Studie
Chronologie 1 Studie
Exorzismen 2 Studien
Gesellschaftsfragen 1 Studie
Heilungen 21 Studien
- 192Die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten
- 193Heilung der Schwiegermutter des Petrus
- 194Die Heilung eines Aussätzigen
- 195Heilung des Gelähmten
- 196Heilung des Gelähmten von Betesda
Die Widersprüche 31 Studien
- 213Stammt Jesus von Salomo oder Nathan ab?
- 214Würde Jesus den Thron Davids erben?
- 215Wird Jesus von Johannes erkannt?
- 216Die Zweifel Johannes’ des Täufers?
- 217Das Zeugnis Jesu?
Das Wirken des Petrus 1 Studie
Wunder 9 Studien
- 245Die Verwandlung von Wasser in Wein zu Kana
- 246Erster wunderbarer Fischfang
- 247Vermehrung der Brote und Fische
- 248Gang über das Wasser
- 249Speisung der 4000
Historische Anmerkungen 1 Studie
Wort eines Freundes 11 Studien
- 255Den Stein werfen
- 256Die Suche des Nikodemus
- 257Die Versöhnung
- 258Die große Entscheidung unseres Lebens
- 259Willst du gesund werden?
Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren
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PER001
Warum und wie schrieb Lukas sein Evangelium?
Dieser Artikel erläutert die Gründe und die Methode, mit denen Lukas sein Evangelium schrieb, und hebt seine sorgfältige, historische Vorgehensweise hervor, verlässliche Berichte über das Leben Jesu zusammenzustellen.
Lukas 1.1-4 (Lutherbibel 1912) :Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER004
Ankündigung der Geburt Jesu, des Messias
Der Artikel behandelt die Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel an Maria im Lukasevangelium und betont seine Empfängnis durch den Heiligen Geist. Er untersucht auch den prophetischen und familiären Zusammenhang dieses bedeutenden Ereignisses des Christentums.
1. Mose 49.10 (Lutherbibel 1912) :Es wird das Zepter von Juda nicht entwendet werden noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis daß der Held komme; und demselben werden die Völker anhangen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER011
Die erste Volkszählung des Quirinius
Dieser Artikel untersucht die umstrittene, nur von Lukas erwähnte Volkszählung des Quirinius, die ohne verfügbare greifbare Belege im Jahr -2 v. Chr. stattgefunden haben soll. Lukas soll seine zeitgenössischen Quellen überprüft haben, was seinen Bericht glaubwürdiger macht, obwohl die Geschichtlichkeit des Ereignisses umstritten bleibt.
Lukas 2.1-2 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER013
Die Geburt Jesu, des Messias.
Dieser Artikel untersucht Jesu Geburt im Zusammenhang mit Bibeltexten und historischen Gegebenheiten wie dem Sukkotfest und der Herrschaft des Herodes. Er beleuchtet die Schwierigkeiten Marias und Josefs während ihres Aufenthalts in Bethlehem und die theologische Bedeutung des Ereignisses.
Matthäus 1.24 (Lutherbibel 1912) :Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des HERRN Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER016
Die Beschneidung des Jesuskindes
Lukas 2.21 berichtet von der Beschneidung des Jesuskindes acht Tage nach seiner Geburt in Bethlehem. Nach dem mosaischen Gesetz lassen Josef und Maria das Kind beschneiden und nennen es Jesus, wie der Engel Gabriel angekündigt hatte. Der hebräische Name Yehoshua bedeutet „der Ewige ist Rettung“. Nur Lukas erzählt diese Begebenheit und betont das Menschsein des Messias und seine Verwurzelung in der jüdischen Tradition.
3. Mose 12.3 (Lutherbibel 1912) :Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER017
Die Reinigung Marias
Der Artikel behandelt Marias Reinigung nach Jesu Geburt, einen jüdischen Ritus, den Josef und Maria im Jerusalemer Tempel vollziehen. Dieser in Lukas 2:22-24 berichtete Akt der Hingabe und Demut zeigt trotz ihrer bescheidenen finanziellen Lage ihre Treue zum Gesetz des Mose.
3. Mose 12.1-8 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose und sprach:Rede mit den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib empfängt und gebiert ein Knäblein, so soll sie sieben Tage unrein sein, wie wenn sie ihre Krankheit leidet.Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden.Und sie soll daheimbleiben dreiunddreißig Tage im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis daß die Tage ihrer Reinigung aus sind.Gebiert sie aber ein Mägdlein, so soll sie zwei Wochen unrein sein, wie wenn sie ihre Krankheit leidet, und soll sechsundsechzig Tage daheimbleiben in dem Blut ihrer Reinigung.Und wenn die Tage ihrer Reinigung aus sind für den Sohn oder für die Tochter, soll sie ein jähriges Lamm bringen zum Brandopfer und eine junge Taube oder Turteltaube zum Sündopfer dem Priester vor die Tür der Hütte des Stifts.Der soll es opfern vor dem HERRN und sie versöhnen, so wird sie rein von ihrem Blutgang. Das ist das Gesetz für die, so ein Knäblein oder Mägdlein gebiert.Vermag aber ihre Hand nicht ein Schaf, so nehme sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine zum Brandopfer, die andere zum Sündopfer; so soll sie der Priester versöhnen, daß sie rein werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER019
Die Begegnung mit Hanna
Der Artikel untersucht die Begegnung der Prophetin Hanna mit Jesus im Tempel. Er betont ihr Erkennen des Messias und die geistliche Wirkung ihres Zeugnisses auf die Tempelbesucher im Zusammenhang mit jüdischen messianischen Erwartungen.
Lukas 2.36-38 (Lutherbibel 1912) :Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaftund war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel, diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den HERRN und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER020
Die Weisen aus dem Osten begegnen Herodes
Dieser Artikel untersucht die im Matthäusevangelium berichtete Begegnung der Weisen mit Herodes und betont ihre Bedeutung für die Bekräftigung des Königtums Jesu. Der Besuch wird historisch eingeordnet; dabei werden die Beweggründe der Weisen und die Absichten des Herodes sowie die Geburt Jesu und ihre historischen und theologischen Auswirkungen betrachtet.
Matthäus 2.1-8 (Lutherbibel 1912) :Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen:Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem.Und ließ versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschte von ihnen, wo Christus sollte geboren werden.Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten:“Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda's; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein HERR sei.”Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre,und wies sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein; wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER027
Die Rückkehr nach Nazareth
Der Artikel untersucht Jesu Rückkehr nach Nazareth und stellt die Berichte von Matthäus und Lukas gegenüber, die ihre unterschiedlichen Absichten widerspiegeln. Matthäus richtet sich an Juden und erwähnt den Aufenthalt in Ägypten, um eine Prophezeiung hervorzuheben; Lukas dagegen erwähnt ihn nicht, da er eher ein nichtjüdisches Publikum anspricht.
Hosea 11.1 (Lutherbibel 1912) :Da Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER028
Der zwölfjährige Jesus im Tempel
Dieser Artikel behandelt die Begebenheit im Lukasevangelium, in der Jesus mit zwölf Jahren im Tempel lehrt. Er beleuchtet das gleichzeitige Bestehen seines göttlichen Wissens und seines menschlichen Lebens und erklärt sein geistliches und körperliches Wachstum. Lukas und die Evangelien lassen seine Jugendjahre aus, um seinen gewöhnlichen Lebensweg als göttliche Person hervorzuheben.
Lukas 2.41-52 (Lutherbibel 1912) :Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest.Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach der Gewohnheit des Festes.Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten's nicht.Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten.Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Seine Mutter aber sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?Und sie verstanden das Wort nicht, das er mit ihnen redete.Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Evangelien: Hintergrund und Besonderheiten der Berichte
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CHR006
Die von Johannes vermerkten „nächsten Tage“
Der Artikel analysiert die Zeitangaben im Johannesevangelium, um eine Chronologie des Beginns des Wirkens Jesu zu erstellen, und versucht zugleich, diese Berichte mit denen der Synoptiker in Einklang zu bringen.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Hintergrund der Geburt Jesu und seiner Kindheit
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CHR000
Die Chronologie des Lebens des Messias
Der Artikel untersucht die Chronologie des Lebens Jesu anhand einer Reihe von Studien, die sich auf die Prophetie Daniels konzentrieren. Jede Studie baut auf biblischen und historischen Angaben auf, um genaue Rekonstruktionen bedeutender Ereignisse vorzuschlagen. Mit einer eigenständigen Methodik stellt die Analyse die von der heutigen Forschung angenommenen Daten infrage und stützt sich dabei auf eine sorgfältige und strenge Exegese.
Lukas 3.1-3 (Lutherbibel 1912) :In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judäa war und Herodes ein Vierfürst in Galiläa und sein Bruder Philippus ein Vierfürst in Ituräa und in der Gegend Trachonitis und Lysanias ein Vierfürst zu Abilene,da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wüste.Und er kam in alle Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung Sünden,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CHR005
Berechnung der Daten zum Leben des Messias Jesus
Dieser Artikel analysiert die Chronologie des Lebens Jesu anhand der Prophezeiung der siebzig Wochen Daniels. Er datiert die Kreuzigung auf das Jahr 33, anders als andere Hypothesen, die sie auf das Jahr 30 legen. Die Studie stützt sich auf historische, biblische und kalendarische Daten, um die Ereignisse im Einzelnen zu verstehen.
Lukas 3.1-2 (Lutherbibel 1912) :In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judäa war und Herodes ein Vierfürst in Galiläa und sein Bruder Philippus ein Vierfürst in Ituräa und in der Gegend Trachonitis und Lysanias ein Vierfürst zu Abilene,da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wüste.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CHR007
Das Geburtsdatum von Jesus, dem Messias
Die Studie untersucht das Geburtsdatum Jesu und verbindet Prophezeiungen, Zeugnisse der Evangelien und historische Daten, um eine Geburt um den 12. Oktober des Jahres -2 v. Chr. während des Laubhüttenfestes vorzuschlagen.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CHR008
Der Tod von König Herodes dem Großen
Die Studie untersucht die Chronologie des Todes Herodes’ des Großen, die sich auf die Datierung der Geburt und des Wirkens Jesu auswirkt. Gestützt auf die Arbeiten von Schürer, der das Jahr 4 v. Chr. vorschlägt, unterstreicht sie, wie wichtig es ist, die historischen Deutungen angesichts der Texte des Flavius Josephus neu zu überdenken.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Johannes’ des Täufers
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PER029
Das Wirken Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Rolle Johannes’ des Täufers bei der Vorbereitung auf Jesu Kommen. In den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas tauft und predigt Johannes in der Wüste Judäas. Als Wegbereiter Christi hat er nie behauptet, der Messias zu sein. Seine Lehren bereiteten das Volk darauf vor, Jesus, den königlichen Messias, zu empfangen.
Maleachi 3.1 (Lutherbibel 1912) :Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der HERR, den ihr suchet; der Engel des Bundes, des ihr begehret, siehe, er kommt! spricht der HERR Zebaoth.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER030
Die Taufe Jesu, des Messias
Der Artikel beschreibt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn des messianischen Wirkens Jesu markiert. Diese Taufe in Betanien jenseits des Jordans bringt die Kontinuität zwischen dem Wirken des Johannes und Jesu zum Ausdruck und symbolisiert ihre geistliche Sendung. Dabei offenbart sich die Dreifaltigkeit, was die theologische Bedeutung dieses Geschehens und seinen Vorbildcharakter für künftige Generationen unterstreicht.
Markus 1.9-11 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich zu der Zeit, daß Jesus aus Galiläa von Nazareth kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan.Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleich wie eine Taube herabkommen auf ihn.Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER031
Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu in der Wüste anhand der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Jesus wird mit drei symbolischen Prüfungen konfrontiert, die seinen Kampf gegen Versuchungen verdeutlichen, die denen Evas ähneln. Nach dieser Fastenzeit kehrt er nach Galiläa zurück, ein entscheidender Schritt in seinem Wirken.
1. Johannes 2.16 (Lutherbibel 1912) :Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER033
Die ersten Jünger
Der Artikel untersucht die erste Begegnung Jesu mit seinen ersten Jüngern, von der allein Johannes berichtet. Andreas und Johannes erkennen Jesus als den Messias und beschließen, ihm zu folgen. Ein bedeutsamer Moment ist die Veränderung der Identität des Simon Petrus durch Jesus, die ihre Hingabe kennzeichnet. Dieser Bericht bietet einen einzigartigen Blickwinkel, der in den synoptischen Evangelien fehlt.
Johannes 1.35-42 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages stand abermals Johannes und zwei seiner Jünger.Und als er Jesum sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach.Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge?Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus.Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte),und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER039
Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
Perikope 39 untersucht die Tempelreinigung durch Jesus, wie Johannes sie berichtet (Johannes 2,14–22). Der Verfasser vertritt die These zweier verschiedener Ereignisse im Abstand von drei Jahren. Das erste findet beim ersten Passahfest während des Wirkens Jesu statt (7. April 30). Der Artikel untersucht den historischen Hintergrund des herodianischen Tempels, die Rolle des Kajaphas und des Hohen Rates sowie zwei zentrale Lehren: Jesu Eifer für das Haus Gottes und die prophetische Ankündigung seiner Auferstehung.
Matthäus 21.12-13 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämerund sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: “Mein Haus soll ein Bethaus heißen”; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER041
Das Gespräch Jesu, des Messias, mit Nikodemus
Das in Johannes 3 geschilderte Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus in Jerusalem stellt eine entscheidende Wende hin zu einer persönlichen christlichen Frömmigkeit dar, fern von jüdischen Ritualen und mit Betonung der inneren Beziehung zu Gott.
Johannes 3.1-21 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht?Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden.Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER042
Die Rückkehr nach Änon im Süden Galiläas
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Änon nach dem Passahfest und hebt das einander ergänzende Wirken Jesu und Johannes’ des Täufers hervor. Johannes ist der einzige Evangelist, der diese Phase dokumentiert, und betont die Beziehung zwischen ihrem Wirken. Anhand dieser Begebenheit zeigt der Artikel, dass ihre Rollen nicht in Konkurrenz standen, sondern harmonisch zusammenwirkten und beide einen wesentlichen Beitrag zum göttlichen Plan leisteten.
Johannes 3.22-24 (Lutherbibel 1912) :Darnach kam Jesus und seine Jünger in das jüdische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufte.Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim, denn es war viel Wasser daselbst; und sie kamen dahin und ließen sich taufen.Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER043
Die Konflikte zwischen den Jüngern
Der Artikel „PER043 – Die Konflikte zwischen den Jüngern“ untersucht die Rivalität zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu. In dieser entscheidenden Zeit zu Beginn des Wirkens Jesu in Judäa folgen einige Jünger des Johannes nun Jesus, was Spannungen verursacht. Johannes der Täufer betont die vorübergehende Natur seiner Rolle und die messianische Natur Jesu. Die Ereignisse werden wahrscheinlich in Änon in Judäa verortet.
Johannes 3.25-36 (Lutherbibel 1912) :Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung.Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm.Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt.Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alleund zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.Wer es aber annimmt, der besiegelt's, daß Gott wahrhaftig sei.Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER044
Die Verhaftung Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Verhaftung Johannes’ des Täufers durch Herodes Antipas und veranschaulicht einen bedeutenden Übergang vom Wirken des Johannes zu dem Jesu als einzigem anerkannten Messias. Das wahrscheinlich im Jahr 30 n. Chr. stattfindende Ereignis ist ein entscheidender Wendepunkt im damaligen religiösen Umfeld, der durch Verweise auf die Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes hervorgehoben wird.
Johannes 3.24 (Lutherbibel 1912) :Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der Beginn des Wirkens in Galiläa
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PER045
Von Judäa nach Galiläa
Nach der Verhaftung des Johannes verlässt Jesus Judäa und geht nach Galiläa, um sein Wirken voll aufzunehmen, nicht aus Angst. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in Galiläa, wo er freundlicher aufgenommen wird.
Matthäus 4.12 (Lutherbibel 1912) :Da nun Jesus hörte, daß Johannes überantwortet war, zog er in das galiläische Land.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER046
Die Samariterin und das Wasser des Lebens
Der Artikel untersucht Jesu Begegnung mit einer Samariterin am Brunnen von Sychar nach Johannes 4,4–26 und betont die geistliche Bedeutung des lebendigen Wassers, das Jesus anbietet.
Johannes 4.4-26 (Lutherbibel 1912) :Er mußte aber durch Samaria reisen.Da kam er in eine Stadt Samarias, die heißt Sichar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab.Es war aber daselbst Jakobs Brunnen. Da nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich also auf den Brunnen; und es war um die sechste Stunde.Da kommt ein Weib aus Samaria, Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken!(Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, daß sie Speise kauften.)Spricht nun das samaritische Weib zu ihm: Wie bittest du von mir zu trinken, so du ein Jude bist, und ich ein samaritisch Weib? (Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern.)Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: “Gib mir zu trinken!”, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser.Spricht zu ihm das Weib: HERR, hast du doch nichts, womit du schöpfest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser?Bist du mehr denn unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh.Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wir wieder dürsten;wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.Spricht das Weib zu ihm: HERR, gib mir dieses Wasser, auf daß mich nicht dürste und ich nicht herkommen müsse, zu schöpfen!Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her!Das Weib antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann.Fünf Männer hast du gehabt, und den du nun hast, der ist nicht dein Mann; da hast du recht gesagt.Das Weib spricht zu ihm: HERR, ich sehe, daß du ein Prophet bist.Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, zu Jerusalem sei die Stätte, da man anbeten solle.Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, daß ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten.Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden.Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.Spricht das Weib zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn derselbe kommen wird, so wird er's uns alles verkündigen.Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER048
Die Rückkehr nach Galiläa
Der Artikel beschreibt Jesu Rückkehr nach Galiläa anhand der Evangelien und wichtiger Orte wie Kafarnaum und Nazareth. Er erklärt, wie diese Ortswechsel den Beginn eines strategischeren und wirksameren Wirkens markierten.
Johannes 4.44 (Lutherbibel 1912) :Denn er selber, Jesus, zeugte, daß ein Prophet daheim nichts gilt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER049
Ankunft in Kafarnaum in Galiläa
Der Artikel untersucht Jesu Wirken in Kafarnaum, seinem häufig in den Evangelien erwähnten Stützpunkt in Galiläa. Die Stadt, in der mehrere Jünger wohnten, diente als Basis seiner Verkündigung.
Johannes 6.24-71 (Lutherbibel 1912) :Da nun das Volk sah, daß Jesus nicht da war noch seine Jünger, traten sie auch in Schiffe und kamen gen Kapernaum und suchten Jesum.Und da sie ihn fanden jenseit des Meeres, sprachen sie zu ihm: Rabbi, wann bist du hergekommen?Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ihr suchet mich nicht darum, daß ihr Zeichen gesehen habt, sondern daß ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt geworden.Wirket Speise, nicht, die vergänglich ist, sondern die da bleibt in das ewige Leben, welche euch des Menschen Sohn geben wird; denn den hat Gott der Vater versiegelt.Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken?Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat.Da sprachen sie zu ihm: Was tust du denn für ein Zeichen, auf daß wir sehen und glauben dir? Was wirkst du?Unsere Väter haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: “Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.”Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Mose hat euch nicht das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das rechte Brot vom Himmel.Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.Da sprachen sie zu ihm: HERR, gib uns allewege solch Brot.Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.Aber ich habe es euch gesagt, daß ihr mich gesehen habt, und glaubet doch nicht.Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht daß ich meinen Willen tue, sondern den Willen des, der mich gesandt hat.Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, daß ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern daß ich's auferwecke am Jüngsten Tage.Denn das ist der Wille des, der mich gesandt hat, daß, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.Da murrten die Juden darüber, daß er sagte: Ich bin das Brot, daß vom Himmel gekommen ist,und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josephs Sohn, des Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht er denn: Ich bin vom Himmel gekommen?Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander.Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.Es steht geschrieben in den Propheten: “Sie werden alle von Gott gelehrt sein.” Wer es nun hört vom Vater und lernt es, der kommt zu mir.Nicht daß jemand den Vater habe gesehen, außer dem, der vom Vater ist; der hat den Vater gesehen.Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.Ich bin das Brot des Lebens.Eure Väter haben Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben.Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, auf daß, wer davon isset, nicht sterbe.Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.Da zankten die Juden untereinander und sprachen: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch.Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte Trank.Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, also, wer mich isset, der wird auch leben um meinetwillen.Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist; nicht, wie eure Väter haben Manna gegessen und sind gestorben: wer dies Brot isset, der wird leben in Ewigkeit.Solches sagte er in der Schule, da er lehrte zu Kapernaum.Viele nun seine Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?Da Jesus aber bei sich selbst merkte, daß seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen: Ärgert euch das?Wie, wenn ihr denn sehen werdet des Menschen Sohn auffahren dahin, da er zuvor war?Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.Aber es sind etliche unter euch, die glauben nicht. (Denn Jesus wußte von Anfang wohl, welche nicht glaubend waren und welcher ihn verraten würde.)Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben.Von dem an gingen seiner Jünger viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm.Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen?Da antwortete ihm Simon Petrus: HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens;und wir haben geglaubt und erkannt, daß du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? und-euer einer ist ein Teufel!Er redete aber von dem Judas, Simons Sohn, Ischariot; der verriet ihn hernach, und war der Zwölfe einer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER050
Die Schwierigkeiten in Nazareth
Der Artikel untersucht Jesu Rückkehr nach Nazareth und den Unglauben seiner Landsleute. Trotz seiner Wunder in Kafarnaum und seiner Wahrnehmung als Messias wird er abgelehnt, was den Spruch „Ein Prophet gilt nichts im eigenen Land“ veranschaulicht.
Matthäus 13.57 (Lutherbibel 1912) :Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterland und in seinem Hause.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER056
Die Predigt in der Synagoge von Kafarnaum
Dieser Artikel berichtet von der Predigt Jesu in der Synagoge von Kafarnaum und beschreibt die Wirkung seiner Lehre sowie die Reaktion der Zuhörer. Er zeigt, wie Jesus seine Reden in den jüdischen Rahmen einfügt, ohne Ablehnung hervorzurufen.
Lukas 4.31-32 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Kapernaum, in die Stadt Galiläas, und lehrte sie am Sabbat.Und sie verwunderten sich seiner Lehre; denn seine Rede war gewaltig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER057
Der Mann mit dem unreinen Geist
Der Artikel untersucht die Episode, in der Jesus in der Synagoge von Kafarnaum einem Besessenen begegnet. Durch sein Wort befreit er den Mann, was die Zeugen erschüttert und die Anerkennung seiner göttlichen Autorität stärkt. Das Ereignis markiert einen Wendepunkt für seinen Bekanntheitsgrad in der Region und veranschaulicht seine Herrschaft über die unreinen Geister.
Lukas 4.33-36 (Lutherbibel 1912) :Und es war ein Mensch in der Schule, besessen mit einem unsauberen Teufel; der schrie lautund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der Teufel warf ihn mitten unter sie und fuhr von ihm aus und tat ihm keinen Schaden.Und es kam eine Furcht über sie alle, und redeten miteinander und sprachen: Was ist das für ein Ding? Er gebietet mit Macht und Gewalt den unsauberen Geistern, und sie fahren aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER058
Heilung der Schwiegermutter des Apostels Petrus
Dieser Artikel untersucht die Heilung der Schwiegermutter des Petrus durch Jesus in der Stadt Kafarnaum in Galiläa. Dieses Wunder, von drei Evangelien berichtet, beleuchtet das familiäre und soziale Umfeld des Simon Petrus und zeigt die Macht Jesu über Krankheiten sowie seine Übereinstimmung mit den jüdischen religiösen Gepflogenheiten.
Lukas 4.38-39 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf aus der Schule und kam in Simons Haus. Und Simons Schwiegermutter war mit einem harten Fieber behaftet; und sie baten ihn für sie.Und er trat zu ihr und gebot dem Fieber, und es verließ sie. Und alsbald stand sie auf und diente ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER059
Zahlreiche Heilungen am Abend
Dieser Artikel erläutert eine Episode der Evangelien, in der Jesus in Kafarnaum mehrere Menschen heilt und damit seine göttliche Macht und Autorität veranschaulicht. Das Ereignis findet nach dem Sabbat statt und zieht eine bewundernde und von seinen Taten fasziniert-verwunderte Menschenmenge an.
Lukas 4.40-41 (Lutherbibel 1912) :Und da die Sonne untergegangen war, brachten alle, die Kranke hatten mit mancherlei Seuchen, sie zu ihm. Und er legte auf einen jeglichen die Hände und machte sie gesund.Es fuhren auch die Teufel aus von vielen, schrieen und sprachen: Du bist Christus, der Sohn Gottes! Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden; denn sie wußten, daß er Christus war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER060
Der Messias Jesus zieht sich zum Gebet zurück
Der Artikel behandelt Jesu Rückzug zum Gebet und betont das Gleichgewicht zwischen seiner geistlichen Botschaft und den Heilungserwartungen der Menge. Der Bericht von Markus und Lukas zeigt, welche Bedeutung das Gebet angesichts des äußeren Drucks für Jesus hatte. Der geistliche Auftrag blieb zentral.
Lukas 4.42 (Lutherbibel 1912) :Da es aber Tag ward, ging er hinaus an eine wüste Stätte; und das Volk suchte ihn, und sie kamen zu ihm und hielten ihn auf, daß er nicht von ihnen ginge.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER061
Die Weihe des Jüngers
Der Artikel untersucht die Weihe der Jünger Jesu anhand der Evangelien nach Matthäus und Lukas. Er behandelt die Herausforderungen und Prüfungen, die mit der Entscheidung verbunden sind, Jesus nachzufolgen, die Fähigkeit des Messias zur geistlichen Unterscheidung und die familiären Verpflichtungen der Jünger. In Galiläa verankert, unterstreicht er die Wirkung des neuartigen Wirkens Jesu.
Matthäus 8.18-22 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus viel Volks um sich sah, hieß er hinüber jenseit des Meeres fahren.Und es trat zu ihm ein Schriftgelehrter, der sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wo du hin gehst.Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.Und ein anderer unter seinen Jüngern sprach zu ihm: HERR, erlaube mir, daß hingehe und zuvor meinen Vater begrabe.Aber Jesus sprach zu ihm: Folge du mir und laß die Toten ihre Toten begraben!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER062
Predigt in Galiläa
Der Artikel schildert Jesu Predigttätigkeit in Galiläa und hebt seine Lehre in den Synagogen sowie die Wirkung seiner Wunder auf die Menschenmengen hervor. Die Jünger begleiten ihn, während die religiösen Autoritäten weiterhin über seine Identität rätseln.
Lukas 4.43-44 (Lutherbibel 1912) :Er sprach aber zu ihnen: Ich muß auch andern Städten das Evangelium verkündigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ich gesandt.Und er predigte in den Schulen Galiläas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER063
Die Heilung eines Aussätzigen.
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus, veranschaulicht sein Mitgefühl und seine messianische Vollmacht und thematisiert die Spannungen mit den religiösen Autoritäten in Galiläa.
Markus 1.40-44 (Lutherbibel 1912) :Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sichund sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER064
Der Ruf Jesu, des Messias, verbreitet sich in Galiläa
Der Artikel behandelt Jesu wachsende Beliebtheit in Galiläa, verstärkt durch seine Erklärung, einem Gelähmten die Sünden zu vergeben. Damit bekräftigt er seine Göttlichkeit und ruft Spannungen mit den religiösen Autoritäten hervor.
Markus 1.45 (Lutherbibel 1912) :Er aber, da er hinauskam, hob er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte öffentlich in die Stadt gehen; sondern er war draußen in den wüsten Örtern, und sie kamen zu ihm von allen Enden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER065
Heilung eines Gelähmten
Der Artikel behandelt Jesu Heilung eines Gelähmten in Kapernaum. Er betont seine durch die Sündenvergebung bekundete Göttlichkeit, die die Gesetzesgelehrten empört und die Kluft zwischen Jesus und den religiösen Autoritäten vertieft.
Lukas 5.17-26 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich auf einen Tag, daß er lehrte; und es saßen da die Pharisäer und Schriftgelehrten, die da gekommen waren aus allen Märkten in Galiläa und Judäa und von Jerusalem. Und die Kraft des HERRN ging von ihm, und er half jedermann.Und, siehe, etliche Männer brachten einen Menschen auf seinem Bette, der war gichtbrüchig; und sie suchten, wie sie ihn hineinbrächten und vor ihn legten.Und da sie vor dem Volk nicht fanden, an welchen Ort sie ihn hineinbrächten, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn durch die Ziegel hernieder mit dem Bettlein mitten unter sie, vor Jesum.Und da er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an, zu denken und sprachen: Wer ist der, daß er Gotteslästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben denn allein Gott?Da aber Jesus ihre Gedanken merkte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denket ihr in euren Herzen?Welches ist leichter: zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?Auf das ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat, auf Erden Sünden zu vergeben, (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Ich sage dir stehe auf und hebe dein Bettlein auf und gehe heim!Und alsbald stand er auf vor ihren Augen und hob das Bettlein auf, darauf er gelegen hatte, und ging heim und pries Gott.Und sie entsetzten sich alle und priesen Gott und wurden voll Furcht und sprachen: Wir haben heute seltsame Dinge gesehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER066
Die Berufung eines weiteren Jüngers, Matthäus
Der Artikel untersucht Jesu Berufung des Matthäus und betont dessen besondere Rolle unter den Jüngern als künftiger Evangelist. Matthäus verlässt seinen Beruf als Steuereinnehmer und folgt Christus, nachdem er ihn wahrscheinlich durch Johannes den Täufer bereits kannte. Diese Berufung macht ihn zu einem wichtigen Sprecher der Apostel.
Markus 2.13-14 (Lutherbibel 1912) :Und er ging wiederum hinaus an das Meer; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie.Und da Jesus vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER068
Die Frage nach dem Umgang mit Sündern
Der Artikel untersucht die Kritik der Pharisäer an Jesu Toleranz gegenüber Sündern und zeigt ihre Bemühungen, ihn angesichts seiner wachsenden Beliebtheit herabzusetzen.
Markus 2.16-17 (Lutherbibel 1912) :Und die Schriftgelehrten und Pharisäer, da sie sahen, daß er mit den Zöllnern und Sündern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum ißt und trinkt er mit den Zöllnern und Sündern?Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER069
Das zweite Passahfest in Jerusalem
Dieser Artikel untersucht Jesu zweite Passahpilgerreise nach Jerusalem in Johannes 5,1. Johannes nennt Passah nicht ausdrücklich, doch der zeitliche Zusammenhang legt es nahe. Jesus nutzt die Gelegenheit zur Predigt und Auseinandersetzung mit religiösen Behörden. Auf dem Tempelvorplatz trifft er in dieser pilgerreichen Zeit ein vielfältiges Publikum.
Lukas 6.1 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich an einem Sabbat, daß er durchs Getreide ging; und seine Jünger rauften Ähren aus und aßen und rieben sie mit den Händen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER071
Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater
Der Artikel untersucht Jesu Erklärung seiner Gleichheit mit Gott anhand der Heilung eines Kranken und betont die Wirkung seiner theologischen Aussagen in Jerusalem während des Passahfestes.
Johannes 5.14 (Lutherbibel 1912) :Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER072
Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
Der Artikel behandelt die Zeugnisse Johannes’ des Täufers und göttlicher Wunder für Jesu Messianität bei Johannes. Schauplatz ist Jerusalem nach Passah im März 31. Jesus kritisiert die religiösen Behörden, die ihn nicht anerkennen, und nennt Mose als Wegbereiter. Einige, darunter Nikodemus, werden sich bekehren.
5. Mose 18.15 (Lutherbibel 1912) :Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER073
Die Predigt in Galiläa geht weiter
Der Artikel behandelt Jesu Predigt in Galiläa im Jahr 31 und seinen wachsenden Ruf trotz der Ablehnung durch religiöse Behörden. Nach den Evangelien wirkte er hauptsächlich in Kafarnaum, predigte in Synagogen und vollbrachte viele Wunder. Dies zog auch Menschen von außerhalb Galiläas an.
Markus 1.38-39 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Laßt uns in die nächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich gekommen.Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galiläa und trieb die Teufel aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER074
Die Frage der Jünger Johannes’ des Täufers zum Fasten
Dieser Artikel untersucht die Fastenfrage der Jünger Johannes’ des Täufers und Jesu Antwort. Sie verdeutlicht den Übergang vom traditionellen Judentum zu einer persönlichen Gottesbeziehung, die das Christentum kennzeichnet.
Lukas 5.33-35 (Lutherbibel 1912) :Und sie sprachen zu ihm: Warum fasten des Johannes Jünger so oft und beten so viel, desgleichen der Pharisäer Jünger; aber deine Jünger essen und trinken?Er sprach aber zu ihnen: Ihr könnt die Hochzeitleute nicht zu fasten treiben, solange der Bräutigam bei ihnen ist.Es wird aber die Zeit kommen, daß der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER075
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein veranschaulichen den grundlegenden Bruch zwischen Judentum und Christentum. Jesus erzählt sie als Antwort auf die Frage der Jünger Johannes des Täufers zum Fasten und erklärt, dass Altes und Neues nicht vermischt werden können. Die geforderte Veränderung ist keine Reform, sondern eine vollständige Verwandlung. Jeder Mensch wird eingeladen, den Meister zu wählen, dem er folgen will.
Matthäus 9.16-17 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER081
Der Auftrag der zwölf Apostel
Der Artikel untersucht den Auftrag der zwölf Apostel nach Matthäus, Markus und Lukas. Er betont den Vorrang der Juden im Heilsplan und die Anweisungen Jesu zur Verkündigung des Reiches Gottes.
1. Mose 12.3 (Lutherbibel 1912) :Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER082
Verkündigung des Evangeliums
Der Artikel „PER082 - Verkündigung des Evangeliums“ untersucht Jesu prophetische Anweisungen an seine Jünger und die Ankündigung künftiger Verfolgungen. Anhand von Matthäus 10.16-23 beleuchtet er die Rolle des Heiligen Geistes. Diese Ausbildung in Galiläa bereitet die Apostel auf kommende Herausforderungen vor.
Matthäus 10.16-23 (Lutherbibel 1912) :Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden.Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider die Eltern und ihnen zum Tode helfen.Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER084
Die Versammlung der Jünger und der Menschenmenge
Der Artikel behandelt die Versammlung der Jünger und der Menschenmenge in Galiläa, wo Jesus nach der Wahl der zwölf Apostel seine Bergpredigt hält. Die Menge wird vor allem von den wunderbaren Heilungen angezogen, doch dieser Augenblick ist auch für die Vermittlung seiner Botschaft entscheidend. Lukas und Matthäus bieten zwei einander ergänzende Sichtweisen des Ereignisses.
Lukas 6.17-19 (Lutherbibel 1912) :Und er ging hernieder mit ihnen und trat auf einen Platz im Felde und der Haufe seiner Jünger und eine große Menge des Volks von allem jüdischen Lande und Jerusalem und Tyrus und Sidon, am Meer gelegen,die da gekommen waren, ihn zu hören und daß sie geheilt würden von ihren Seuchen; und die von unsauberen Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund.Und alles Volk begehrte ihn anzurühren; denn es ging Kraft von ihm und er heilte sie alle.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER087
Die Bergpredigt (3), das Salz der Erde
Der Artikel untersucht das „Salz der Erde“ in Jesu Bergpredigt anhand von Matthäus 5:13 mit Bezügen zu Markus und Lukas. Jesus verwendet dieses Bild für die Rolle der Jünger als Träger von Weisheit und Schutz vor Verderbnis und warnt vor dem Verlust ihres geistlichen Einflusses.
Markus 9.50 (Lutherbibel 1912) :Das Salz ist gut; so aber das Salz dumm wird, womit wird man's würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER088
Die Bergpredigt (4), das Licht der Welt
Der Artikel untersucht, wie das Bild vom „Licht der Welt“ in der Bergpredigt die Jünger lehrt, ihren Glauben sichtbar zu leben, anhand von Matthäus 5.14-16, Markus 4.21-22 und Lukas 8.16/11.33-35. Diese Bilder ermutigen zu einem Beispiel der Aufrichtigkeit, das Gottes Licht widerspiegelt und andere zu seinem Lob anregt.
Johannes 8.12 (Lutherbibel 1912) :Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER092
Die Bergpredigt (8), der Meineid
In der Bergpredigt lehrt Jesus über den Meineid (Mt 5.33-37). Gegen die damalige Praxis bedingter Eide fordert er ein einfaches und aufrichtiges Wort: Das Ja soll ein Ja sein und das Nein ein Nein. Matthäus ist der einzige Evangelist, der diese Lehre überliefert, während Lukas sich an Nichtjuden wendet, die von dieser Praxis weniger betroffen sind. Jakobus 5.12 greift dieses Gebot in der apostolischen Überlieferung auf.
Matthäus 5.33-37 (Lutherbibel 1912) :Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist: “Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst Gott deinen Eid halten.”Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl,noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel, noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt.Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht ein einziges Haar schwarz oder weiß zu machen.Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER096
Die Bergpredigt (12), eine Unterweisung über das Gebet
Dieser Artikel untersucht Jesu Lehre über das Gebet in der Bergpredigt und betont den Aufruf zu echter Frömmigkeit fern von bloßem Formalismus. Er stützt sich auf die Evangelien nach Matthäus und Lukas und erklärt Bedeutung und Zusammenhang des Gebets.
Lukas 11.1-4 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.Gib uns unser täglich Brot immerdar.Und vergib uns unsre Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER097
Die Bergpredigt (13), die Vergebung
Dieser Artikel untersucht die Vergebung in Jesu Bergpredigt und betont, dass unsere Fähigkeit zu vergeben mit der göttlichen Vergebung verbunden ist, einem zentralen Thema im Matthäusevangelium.
Markus 11.25 (Lutherbibel 1912) :Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER100
Die Bergpredigt (16), Sorgen und Ängste
Der Artikel untersucht Jesu Bergpredigt, in der der Glaube Vorrang vor materiellen Sorgen erhält. Anhand von Lehren vor allem aus Matthäus und Lukas zeigt er, wie Jesus seine Jünger dazu ermahnte, auf Gott zu vertrauen.
Matthäus 14.31 (Lutherbibel 1912) :Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER103
Die Bergpredigt (19), die goldene Regel
Der Artikel behandelt die goldene Regel in der Bergpredigt. Er erklärt, dass zu ihrer Umsetzung eine geistliche Veränderung nötig ist, und betont die Notwendigkeit göttlicher Hilfe.
Galater 5.14 (Lutherbibel 1912) :Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER104
Die Bergpredigt (20), die zwei Wege
Der Artikel behandelt die Bergpredigt, in der Jesus die Bedeutung geistlicher Entscheidungen anhand zweier Wege erklärt. Dieses wiederkehrende Thema unterstreicht Jesu Ruf an seine Jünger, den schwierigen Weg zu wählen, der zum ewigen Leben führt.
Lukas 18.27 (Lutherbibel 1912) :Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER106
Die Bergpredigt (22), diejenigen, die mich Herr nennen
Der Artikel untersucht die Bergpredigt, in der Jesus über vermeintliche Jünger spricht, die er nicht anerkennt. Im Vergleich zwischen Matthäus und Lukas behandelt er die Echtheit des Glaubens, die für den Eintritt in das Reich Gottes nötig ist und über ethnische Zugehörigkeit und Wundertaten hinausgeht.
1. Johannes 4.7 (Lutherbibel 1912) :Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER109
Die Heilung eines Aussätzigen nach der Bergpredigt
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus nach der Bergpredigt und erörtert die unterschiedlichen Berichte in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas. Die Heilung wird als Herausforderung für die strengen Reinigungsvorschriften beschrieben; zugleich wird die Bedeutung der Einhaltung des mosaischen Gesetzes hervorgehoben. Der Artikel fragt nach dem Zusammenhang zwischen den verschiedenen Evangelienberichten.
Matthäus 8.1-4 (Lutherbibel 1912) :Da er aber vom Berg herabging, folgte ihm viel Volks nach.Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: HERR, so du willst, kannst du mich wohl reinigen.Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt! Und alsbald ward er vom Aussatz rein.Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sage es niemand; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER110
Die Heilung des Dieners des römischen Offiziers
Der Artikel untersucht Jesu Heilung des Dieners eines römischen Offiziers in Kapernaum. Sie zeigt einen außergewöhnlichen Glauben und Jesu Vollmacht gegenüber allen Völkern.
Johannes 4.46-54 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam abermals gen Kana in Galiläa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht.Und es war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank.Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht.Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt! der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt.Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da er aus Judäa nach Galiläa kam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER111
Die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
Jesus erweckt in Nain den Sohn einer Witwe zum Leben und zeigt damit seine göttliche Macht und seine Rolle als Prophet. Das in Lukas 7:11-17 geschilderte Ereignis findet nach der Bergpredigt statt und zieht eine große Menschenmenge an. Die Dorfbewohner sehen in Jesus einen großen Propheten, und die Nachricht verbreitet sich in Galiläa und Judäa.
Lukas 7.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER118
Jesus, der Messias, verkündet mit seinen Jüngern das Reich Gottes
Der Artikel untersucht, wie Jesus mit seinen Jüngern das Reich Gottes verkündete. Er betont die Bedeutung der Frauen, die diese Einsätze unterstützten, und den Unterschied zwischen Predigen und Verkünden bei Lukas.
Markus 15.40-41 (Lutherbibel 1912) :Und es waren auch Weiber da, die von ferne solches sahen; unter welchen war Maria Magdalena und Maria, Jakobus des Kleinen und des Joses Mutter, und Salome,die ihm auch nachgefolgt waren, da er in Galiläa war, und gedient hatten, und viele andere, die mit ihm hinauf gen Jerusalem gegangen waren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER120
Das Zeugnis der Familie des Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht die angespannten Beziehungen zwischen Jesus, seiner Familie und den religiösen Autoritäten, vor allem auf der Grundlage des Markusevangeliums. Er beschreibt die anfänglich skeptische Haltung seiner Familie und beleuchtet zugleich das Verhältnis zu den Pharisäern sowie die spätere Bekehrung einiger Familienmitglieder nach der Auferstehung.
Markus 3.20-21 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen nach Hause, und da kam abermals das Volk zusammen, also daß sie nicht Raum hatten, zu essen.Und da es die Seinen hörten, gingen sie aus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER121
Lehre über die Dämonen
Der Artikel untersucht, wie Jesus die Anschuldigung der Pharisäer widerlegt, er treibe die Dämonen durch Satan aus, und dabei seine überlegene göttliche Vollmacht hervorhebt.
Matthäus 12.29 (Lutherbibel 1912) :Oder wie kann jemand in eines Starken Haus gehen und ihm seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann ihm sein Haus beraube?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER124
Das Zeichen des Jona
Jesus verweist auf das Zeichen des Jona, um den Pharisäern zu antworten, die ein Wunder verlangen. Er betont die Umkehr und den Glauben und kritisiert den Unglauben in Kapernaum trotz seiner zahlreichen Wunder. Dieser Text veranschaulicht Jesu Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums und sein Verhältnis zu den religiösen Autoritäten.
Jona 3.5 (Lutherbibel 1912) :Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER127
Eine Frau unterbricht den Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht eine von Lukas berichtete Begebenheit, bei der eine Frau ihre Bewunderung für Jesus zum Ausdruck bringt und dadurch den damaligen gesellschaftlichen Wandel sichtbar macht. Jesus antwortet, indem er die Bedeutung derer betont, die seine Lehren hören und umsetzen, und geht damit über die traditionellen Familienbande hinaus.
Lukas 11.27-28 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er solches redete, erhob ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast.Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER129
Die große Menschenmenge
Der Artikel analysiert die Menschenmengen, die Jesus folgen, und ihre sozialen und religiösen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Autoritäten. Er untersucht den wachsenden Einfluss Jesu und den Widerstand, den er hervorruft.
Matthäus 9.4 (Lutherbibel 1912) :Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER130
Verschiedene Anweisungen des Messias Jesus
Der Artikel untersucht Lukas 12.1-12, wo Jesus über Heuchelei, Gottesfurcht und die Bedeutung des öffentlichen Bekenntnisses lehrt. Er warnt vor der Lästerung des Geistes und verheißt die Hilfe des Heiligen Geistes in Zeiten der Verfolgung. Die zentrale Botschaft ist Treue und Aufrichtigkeit im Glauben.
Matthäus 7.29 (Lutherbibel 1912) :Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER132
Die Lehre des Messias Jesus über die Sorge
Jesus lehrt, sich um materielle Bedürfnisse keine Sorgen zu machen. Er veranschaulicht Gottes Fürsorge anhand von Beispielen aus der Natur und betont den Vorrang des Reiches Gottes.
3. Mose 11.13-19 (Lutherbibel 1912) :Und dies sollt ihr scheuen unter den Vögeln, daß ihr's nicht eßt: den Adler, den Habicht, den Fischaar,den Geier, den Weih, und was seine Art ist,und alle Raben mit ihrer Art,den Strauß, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art,das Käuzlein, den Schwan, den Uhu,die Fledermaus, die Rohrdommel,den Storch, den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER133
Gleichnis und Warnung vor der Wiederkunft des Messias Jesus
Der Artikel untersucht ein Gleichnis über die Wiederkunft des Messias Jesus und betont die Bereitschaft und Wachsamkeit der Jünger. Anhand von Lukas, Matthäus und Markus beleuchtet er die Notwendigkeit eines geistlich ausgerichteten Lebens angesichts der Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkunft des Messias.
Lukas 12.35-40 (Lutherbibel 1912) :Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennenund seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun.Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich aufschürzen und wird sie zu Tische setzen und vor ihnen gehen und ihnen dienen.Und so er kommt in der anderen Wache und in der dritten Wache und wird's also finden: selig sind diese Knechte.Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so wachte er und ließe nicht in sein Haus brechen.Darum seid auch ihr bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr's nicht meinet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER134
Die Frage des Petrus
Dieser Artikel untersucht die Frage des Petrus nach den Adressaten der Gleichnisse Jesu. Das Geschehen spielt sich in der Nähe von Kapernaum ab. Der Artikel hebt die Schwierigkeiten der Jünger hervor, die Lehren zu erfassen, und verdeutlicht, wie wichtig es ist, die universale Botschaft des Reiches Gottes zu verstehen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diesen besonderen Einwurf des Petrus festhält.
Lukas 12.41 (Lutherbibel 1912) :Petrus aber sprach zu ihm: HERR, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER135
Gleichnis von den zwei Knechten
Dieser Artikel behandelt das von Jesus erzählte Gleichnis von den zwei Knechten. Es veranschaulicht die Erwartungen an die Treuen und das strenge Gericht über die Untreuen. Er behandelt die Verantwortung, die dem Maß der Kenntnis Gottes entspricht, und verweist auch auf die Gleichnisse von den Talenten und den Pfunden.
Matthäus 25.14-30 (Lutherbibel 1912) :Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus;und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg.Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner.Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere.Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen.Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen.Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen.Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat.Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER136
Der Messias Jesus als Anlass für Spaltungen
Der Artikel untersucht anhand der Evangelien, wie die Lehren Jesu Spaltungen hervorrufen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Nachfolge Jesu zu persönlichen und geistlichen Konflikten führen kann, zugleich aber eine einzigartige Gelegenheit zur Rettung bietet.
Lukas 12.49-59 (Lutherbibel 1912) :Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!Aber ich muß mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe; wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde!Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei wider zwei, und zwei wider drei.Es wird sein der Vater wider den Sohn, und der Sohn wider den Vater; die Mutter wider die Tochter, und die Tochter wider die Mutter; die Schwiegermutter wider die Schwiegertochter, und die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter.Er sprach aber zu dem Volk: Wenn ihr eine Wolke sehet aufgehen am Abend, so sprecht ihr alsbald: Es kommt ein Regen, und es geschieht also.Und wenn ihr sehet den Südwind wehen, so sprecht ihr: Es wird heiß werden, und es geschieht also.Ihr Heuchler! die Gestalt der Erde und des Himmels könnt ihr prüfen; wie prüft ihr aber diese Zeit nicht?Warum richtet ihr aber nicht von euch selber, was recht ist?So du aber mit deinem Widersacher vor den Fürsten gehst, so tu Fleiß auf dem Wege, das du ihn los werdest, auf daß er nicht etwa dich vor den Richter ziehe, und der Richter überantworte dich dem Stockmeister, und der Stockmeister werfe dich ins Gefängnis.Ich sage dir: Du wirst von dannen nicht herauskommen, bis du den allerletzten Heller bezahlest.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER137
Die wahre Familie des Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht, wie Jesus den Begriff der Familie neu bestimmt. Im Mittelpunkt seiner Rede steht die Bedeutung der geistlichen Verbindung gegenüber den Blutsbanden, wie seine Worte bei Matthäus, Markus und Lukas zeigen.
Johannes 7.5 (Lutherbibel 1912) :Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER145
Das Gleichnis vom Sauerteig
Das Gleichnis vom Sauerteig (Mt 13.33-35; Lk 13.20-21) veranschaulicht das unscheinbare, aber kraftvolle Wachstum des Reiches Gottes. Wie der Sauerteig den ganzen Teig verändert, wirkt das Reich nach und nach in den Herzen. Matthäus verbindet diese Lehre mit der Erfüllung von Psalm 78.2. Jeder Gläubige ist aufgerufen, bei dieser Ausbreitung eine aktive Rolle zu spielen. Dieses Gleichnis wurde nahe Kapernaum etwa im November oder Dezember 31 vorgetragen und ist das vierte der großen Rede in Matthäus 13.
Matthäus 13.33-35 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl vermengte, bis es ganz durchsäuert ward.Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,auf das erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER148
Das Gleichnis von der kostbaren Perle
Das Gleichnis von der kostbaren Perle (Mt 13,45-46), das nur Matthäus überliefert, schildert einen Kaufmann, der alles verkauft, um eine seltene Perle zu erwerben. Es lehrt, dass das Himmelreich an Wert jedes irdische Gut übertrifft, und ruft zu einem freiwillig gebrachten Opfer auf, das in der Freude der geistlichen Entdeckung gelebt wird.
Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER154
Die Heilung der Frau mit Blutungen
Die Perikope 154 berichtet von der Heilung einer Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt, wie es Matthäus, Markus und Lukas überliefern. In Kafarnaum berührt sie unauffällig das Gewand Jesu, der auf dem Weg zum Haus des Jaïrus ist. Sie wird augenblicklich geheilt und von Jesus öffentlich erkannt, der erklärt: „Dein Glaube hat dich gerettet.“ Der Artikel vergleicht die drei synoptischen Berichte und untersucht die theologische, christologische und soziale Tragweite dieses Glaubenswunders.
Markus 5.24-34 (Lutherbibel 1912) :Und er ging hin mit ihm; und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drängten ihn.Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER160
Das Mitgefühl des Messias Jesus mit der Menge
Die Perikope 160 untersucht Matthäus 9.36-38, wo Jesus in Kafarnaum von tiefem Mitgefühl für die Menge ergriffen wird, die „verschmachtet und zerstreut wie Schafe ohne Hirten“ war. Der griechische Begriff „splagchnizomai“ drückt ein tiefes, aus dem Innersten kommendes Mitgefühl aus, das Jesus zum Lehren, Heilen und Speisen bewegt – im Gegensatz zur Gleichgültigkeit der religiösen Führer. Dieses Mitgefühl wird zum Vorbild für die Jünger.
Matthäus 9.38 (Lutherbibel 1912) :Darum bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
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PER170
Die Reaktion der Menge
Nach der Vermehrung der Brote erkennt die Menge Jesus als den von Mose angekündigten Propheten und will ihn zum König krönen. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit. Jesus zieht sich auf den Berg zurück und lehnt ein politisches Königtum ab. Diese Stelle offenbart die Spannung zwischen den volkstümlichen messianischen Erwartungen und der geistlichen Sendung des Messias, der sich weigert, den nationalistischen Hoffnungen seiner Zeit zu entsprechen.
5. Mose 18.15 (Lutherbibel 1912) :Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER173
Zahlreiche Heilungen in Genezareth
Die Perikope 173 berichtet von den zahlreichen Heilungen, die Jesus im April 32 n. Chr. in Genezareth (Galiläa) vollbrachte, nach Matthäus 14.34-36 und Markus 6.53-56. Bei seiner Ankunft wird Jesus sofort erkannt, und Scharen von Kranken eilen herbei, um den Saum seines Gewandes zu berühren und so ihre Heilung zu erlangen. Die synoptische Analyse zeigt wesentliche Übereinstimmungen zwischen den beiden Evangelisten sowie einander ergänzende Nuancen. Diese Episode veranschaulicht den Glauben des Volkes und die göttliche Macht Jesu und kündigt die wachsenden Spannungen mit den religiösen Autoritäten an.
Markus 6.54 (Lutherbibel 1912) :Und da sie aus dem Schiff traten alsbald kannten sie ihnLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER177
Das Wirken des Messias Jesus in Galiläa
Der Artikel untersucht die strategische Entscheidung Jesu, sein Wirken in Galiläa zu führen, um der Feindseligkeit in Judäa zu entgehen. Johannes betont die Absicht der religiösen Autoritäten, Jesus zu töten, während die synoptischen Evangelien diese Bedrohung nur implizit erwähnen.
Johannes 7.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER178
Zurechtweisung der Schriftgelehrten und Pharisäer
Der Artikel untersucht die Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Pharisäern, in der Jesus kritisiert, dass die Überlieferungen Vorrang vor den göttlichen Geboten erhalten. In Matthäus 15.1-9 und Markus 7.1-13 entlarvt Jesus die Heuchelei der Pharisäer, indem er die Verpflichtung zu Aufrichtigkeit und geistlicher Echtheit hervorhebt.
Markus 7.1-13 (Lutherbibel 1912) :Und es kamen zu ihm die Pharisäer und etliche von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren.Und da sie sahen etliche seiner Jünger mit gemeinen (das ist ungewaschenen) Händen das Brot essen, tadelten sie es.(Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, sie waschen denn die Hände manchmal, und halten also die Aufsätze der Ältesten;und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.)Da fragten ihn nun die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach den Aufsätzen der Ältesten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen?Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wohl fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: “Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist ferne von mir.Vergeblich aber ist's, daß sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre die nichts ist denn Menschengebot.Ihr verlasset Gottes Gebot, und haltet der Menschen Aufsätze von Krügen und Trinkgefäßen zu waschen; und desgleichen tut ihr viel.Und er sprach zu ihnen: Wohl fein habt ihr Gottes Gebote aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsätze haltet.Denn Mose hat gesagt: “Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,” und “Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.”Ihr aber lehret: Wenn einer spricht zu Vater oder Mutter “Korban,” das ist, “es ist Gott gegeben,” was dir sollte von mir zu Nutz kommen, der tut wohl.Und so laßt ihr hinfort ihn nichts tun seinem Vater oder seiner Mutterund hebt auf Gottes Wort durch eure Aufsätze, die ihr aufgesetzt habt; und desgleichen tut ihr viel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER179
Urteil über das menschliche Herz
Der Artikel behandelt die Lehre Jesu über die wahre Reinheit, gestützt auf Matthäus und Markus. Er zeigt, dass die Unreinheit aus dem menschlichen Herzen kommt und nicht aus Speisevorschriften, und hebt damit eine wichtige Wende in der christlichen Lehre hervor.
Matthäus 15.10-20 (Lutherbibel 1912) :Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihm: Höret zu und fasset es!Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen.Da traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Weißt du auch, daß sich die Pharisäer ärgerten, da sie das Wort hörten?Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, die werden ausgereutet.Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube.Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dieses Gleichnis.Und Jesus sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch noch unverständig?Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingeht, das geht in den Bauch und wird durch den natürlichen Gang ausgeworfen?Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung.Das sind Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER180
Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau
Dieser Artikel untersucht die Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau und hebt die Öffnung der Botschaft Jesu für die Heiden hervor. Ausgehend von den Evangelien nach Matthäus und Markus stellt er den menschlichen Glauben jenseits ethnischer und kultureller Grenzen heraus. Die Erzählung beleuchtet den vorrangigen Auftrag Jesu an Israel und erkennt zugleich den Glaubensbeweis der Nichtjuden an.
Matthäus 15.21-28 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon.Und siehe, ein kanaanäisches Weib kam aus derselben Gegend und schrie ihm nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt.Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir, denn sie schreit uns nach.Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir!Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie sprach: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein von den Brosamlein, die von ihrer Herren Tisch fallen.Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß! Dir geschehe, wie du willst. Und ihre Tochter ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER181
Zahlreiche Heilungen am Abend
Der Artikel untersucht die Heilungen Jesu, insbesondere in Galiläa nach seiner Rückkehr aus Phönizien. Matthäus beschreibt die vielen vollbrachten Wunder, während sich Markus auf einen einzelnen Fall konzentriert, in dem es um einen Taubstummen geht, und so die einzigartige Vorgehensweise Jesu zeigt, die schon an anderen Stellen der Evangelien zu beobachten ist.
Matthäus 15.29-31 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging von da weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich allda.Und es kam zu ihm viel Volks, die hatten mit sich Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere und warfen sie Jesu vor die Füße, und er heilte sie,daß sich das Volk verwunderte, da sie sahen, daß die Stummen redeten, die Krüppel gesund waren, die Lahmen gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER182
Zweite Vermehrung der Brote für 4000 Personen
Der Artikel analysiert die zweite Brotvermehrung Jesu für viertausend Menschen anhand der Evangelien nach Matthäus und Markus. Er untersucht die Nuancen zwischen den beiden Berichten und hebt dabei das Mitgefühl Jesu und seine Fähigkeit hervor, für die Bedürfnisse der Menge zu sorgen.
Markus 8.1-9 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen;und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne gekommen.Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, daß wir sie sättigen?Und er fragte sie: Wieviel habt ihr Brote? Sie sprachen: Sieben.Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf der Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, daß sie dieselben vorlegten; und sie legten dem Volk vor.Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß die auch vortragen.Sie aßen aber und wurden satt; und hoben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe.Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER183
Abfahrt im Boot zur Stadt Magdala
Der Artikel behandelt die Abfahrt Jesu im Boot nach Magdala nach der Brotvermehrung, untersucht die Unterschiede zwischen den Berichten des Matthäus und des Markus und hebt die Bedeutung der historischen Forschung für das Verständnis dieser Unterschiede hervor.
Markus 8.10 (Lutherbibel 1912) :Und alsbald trat er in ein Schiff mit seinen Jüngern und kam in die Gegend von Dalmanutha.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER184
Die Pharisäer fordern ein Zeichen
Der Artikel beschreibt, wie die Pharisäer Jesus auffordern, seine Autorität durch ein Zeichen zu beweisen, und wie er dies ablehnt, indem er ihre Heuchelei anprangert und nur das Zeichen des Jona erwähnt. Der Bericht beleuchtet die Spannungen zwischen Jesus und den religiösen Führern seiner Zeit.
Markus 8.11-12 (Lutherbibel 1912) :Und die Pharisäer gingen heraus und fingen an, sich mit ihm zu befragen, versuchten ihn und begehrten von ihm ein Zeichen vom Himmel.Und er seufzte in seinem Geist und sprach: Was sucht doch dies Geschlecht Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER185
Rückkehr nach Betsaida
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Betsaida nach den Auseinandersetzungen mit den Pharisäern und hebt seine Absicht hervor, dem Glauben den Vorrang vor fruchtlosen Diskussionen zu geben.
Lukas 9.5 (Lutherbibel 1912) :Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schüttelt auch den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER186
Die Belehrung der Jünger über den Einfluss der Pharisäer
Jesus warnt seine Apostel vor dem verderblichen Einfluss der Pharisäer, der durch den „Sauerteig“ versinnbildlicht wird. Matthäus und Markus berichten von dieser Belehrung während einer Überfahrt nach Betsaida, bei der es den Jüngern an Brot fehlt. Jesus hält ihnen ihren mangelnden Glauben vor und fordert sie auf, die geistliche Tragweite seiner Worte jenseits materieller Sorgen zu erfassen.
Matthäus 16.5-12 (Lutherbibel 1912) :Und da seine Jünger waren hinübergefahren, hatten sie vergessen, Brot mit sich zu nehmen.Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird's sein, daß wir nicht haben Brot mit uns genommen.Da das Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euch doch, daß ihr nicht habt Brot mit euch genommen?Vernehmet ihr noch nichts? Gedenket ihr nicht an die fünf Brote unter die fünftausend und wie viel Körbe ihr da aufhobt?auch nicht an die sieben Brote unter die viertausend und wie viel Körbe ihr da aufhobt?Wie, versteht ihr denn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteig des Brots, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER187
Der Blinde von Betsaida
Der Artikel untersucht das einzigartige Wunder der Heilung des Blinden von Betsaida durch Jesus, das nur im Markusevangelium berichtet wird. Diese schrittweise Heilung in zwei Etappen symbolisiert das geistliche Wachstum und das allmähliche Verständnis der Jünger.
Markus 7.31-37 (Lutherbibel 1912) :Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zungeund sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf!Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht.Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten.Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER188
Zweite Erklärung des Petrus
Der Artikel behandelt die zweite Erklärung des Petrus, der Jesus als den Messias anerkennt. Er untersucht die biblischen Berichte, die dieses Ereignis nach Cäsarea Philippi verlegen, und hebt die Schwierigkeit für das jüdische Publikum hervor, die göttliche Sohnschaft anzunehmen. Jesus bittet seine Jünger, seine Messianität nicht offen zu verkünden.
Matthäus 16.13-16 (Lutherbibel 1912) :Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei?Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer.Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, daß ich sei?Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER189
Das Lob des Petrus durch den Messias Jesus
Der Artikel hebt die Bedeutung der Erkenntnis des Petrus hervor, dass Jesus der Messias ist – eine Erkenntnis, die in Cäsarea Philippi geschah –, sowie den Ausdruck dieser von Gott eingegebenen Wahrheit anstelle einer menschlichen Offenbarung, auf der Grundlage des Textes von Matthäus 16:17-20.
Matthäus 16.17-20 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.Da verbot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er, Jesus, der Christus wäre.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER190
Jesus, der Messias, kündigt sein künftiges Leiden an, Reaktion des Petrus
Jesus kündigt in Cäsarea Philippi sein bevorstehendes Leiden an. Petrus, der diesen Gedanken ablehnt, veranschaulicht das Unverständnis der Jünger gegenüber der geistlichen Sendung des Messias. Die Ankündigung Jesu richtet das Ziel wieder auf das Reich Gottes aus und nimmt die Kreuzigung vorweg.
Lukas 24.21 (Lutherbibel 1912) :Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen. Und über das alles ist heute der dritte Tag, daß solches geschehen ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER192
Ein recht seltsames Wort des Messias Jesus
Der Artikel analysiert die Aussage Jesu über das Kommen des Reiches Gottes, die von manchen als die Verklärung, die Auferstehung oder das Wachstum der Gemeinde gedeutet wird. Er kommt zu dem Schluss, dass Jesus sich auf die Verklärung bezog, ein Ereignis, das seine göttliche Herrlichkeit offenbart.
Matthäus 16.28 (Lutherbibel 1912) :Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER193
Die Verklärung
Der Artikel behandelt die Verklärung Jesu, bei der er auf dem Berg Hermon an der Seite von Mose und Elia in göttlichem Licht erstrahlt. Petrus, Jakobus und Johannes sind Zeugen davon. Dieses Ereignis offenbart die Gottheit Jesu.
Lukas 9.28-36 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten.Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glänzte.Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia;die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer bei ihm stehen.Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.Da er aber solches redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, da sie die Wolke überzog.Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER198
Der Messias Jesus kündigt erneut seinen Tod an
Jesus kündigt seinen Jüngern seinen bevorstehenden Tod und seine Auferstehung an. Dieser Augenblick markiert das Ende seines Wirkens in Galiläa, wo er die Menschenmengen meidet, um seine Jünger vorzubereiten. Verweise auf Matthäus 17.22-23, Markus 9.30-32 und Lukas 9.43-45.
Markus 9.30-32 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen von da hinweg und wandelten durch Galiläa; und er wollte nicht, daß es jemand wissen sollte.Er lehrte aber seine Jünger und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn wird überantwortet werden in der Menschen Hände, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er am dritten Tage auferstehen.Sie aber verstanden das Wort nicht, und fürchteten sich, ihn zu fragen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER199
Die Tempelsteuer im Maul des Fisches
Der Artikel behandelt die Frage der Tempelsteuer, die Jesus in Kafarnaum aufgreift. Obwohl er seine göttliche Sohnschaft bekräftigt, zahlt Jesus die Steuer dennoch, um kein Ärgernis zu geben, und beweist damit seine Weisheit. Das Wunder mit dem Fisch unterstreicht die göttliche Vorsehung und Jesu Verbundenheit mit den sozialen und religiösen Gesetzen.
2. Mose 30.11-16 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose und sprach:Wenn du die Häupter der Kinder Israel zählst, so soll ein jeglicher dem HERRN geben die Versöhnung seiner Seele, auf daß ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden.Es soll aber ein jeglicher, der in der Zahl ist, einen halben Silberling geben nach dem Lot des Heiligtums (ein Lot hat zwanzig Gera). Solcher halber Silberling soll das Hebopfer des HERRN sein.Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und darüber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben.Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Silberling, den man dem HERRN zur Hebe gibt für die Versöhnung ihre Seelen.Und du sollst solch Geld der Versöhnung nehmen von den Kindern Israel und zum Gottesdienst der Hütte des Stifts geben, daß es sei den Kindern Israel ein Gedächtnis vor dem HERRN, daß er sich Über ihre Seelen versöhnen lasse.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER200
Rede über die Demut
Der Artikel analysiert die Rede Jesu über die Demut vor seinen Aposteln und unterstreicht die Bedeutung von Demut und Dienst im Reich Gottes, wie sie in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas beschrieben wird.
Markus 9.33-50 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Kapernaum. Und da er daheim war, fragten er sie: Was handeltet ihr miteinander auf dem Wege?Sie aber schwiegen; denn sie hatten miteinander auf dem Wege gehandelt, welcher der Größte wäre.Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: So jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein vor allen und aller Knecht.Und er nahm ein Kindlein und stellte es mitten unter sie und herzte es und sprach zu ihnen:Wer ein solches Kindlein in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.Johannes aber antwortete ihn und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb Teufel in deinem Namen aus, welcher uns nicht nachfolgt; und wir verboten's ihm, darum daß er uns nicht nachfolgt.Jesus aber sprach: Ihr sollt's ihm nicht verbieten. Denn es ist niemand, der eine Tat tue in meinem Namen, und möge bald übel von mir reden.Wer nicht wider uns ist, der ist für uns.Wer aber euch tränkt mit einem Becher Wassers in meinem Namen, darum daß ihr Christo angehöret, wahrlich, ich sage euch, es wird ihm nicht unvergolten bleiben.Und wer der Kleinen einen ärgert, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, daß du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn daß du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer,da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht.Ärgert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daß du zwei Füße habest und werdest in die Hölle geworfen, in das ewige Feuer,da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht.Ärgert dich dein Auge, so wirf's von dir! Es ist dir besser, daß du einäugig in das Reich Gottes gehest, denn daß du zwei Augen habest und werdest in das höllische Feuer geworfen,da ihr Wurm nicht stirbt ihr Feuer nicht verlöscht.Es muß ein jeglicher mit Feuer gesalzen werden, und alles Opfer wird mit Salz gesalzen.Das Salz ist gut; so aber das Salz dumm wird, womit wird man's würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER202
Gleichnis vom verlorenen Schaf
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Mt 18.10-14; Lk 15.3-7) wird von Jesus im September 32 n. Chr. in Kafarnaum gelehrt, kurz vor seinem endgültigen Aufbruch aus Galiläa. Matthäus betont den Schutz der ‚Kleinen‘ und den göttlichen Willen, keinen von ihnen zu verlieren, während Lukas die himmlische Freude über den umkehrenden Sünder hervorhebt. Die Gestalt des Hirten verweist auf die messianische Sendung Jesu, des guten Hirten, der seine Jünger auf seine Abwesenheit vorbereitet, indem er ihnen einen geistlichen Führer verheißt.
Johannes 10.14 (Lutherbibel 1912) :Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER208
Aufbruch nach Jerusalem und endgültiger Abschied von Galiläa
PER208 beschreibt den endgültigen Aufbruch Jesu und seiner Jünger aus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. auf dem Weg nach Jerusalem zum Laubhüttenfest (Sukkot). Nach dem Bericht des Lukas durchqueren sie Samaria, anstatt den üblichen Weg entlang des Jordan zu nehmen. Sie kommen am Freitagabend, dem 8. Oktober, an, lehren auf dem Tempelplatz, und Jesus hält seine Rede über das Wasser an Hoschana Rabba am 13. Oktober. Die Gruppe wird sechs Monate in der Gegend von Jerusalem bleiben, bis zum Passafest am 1. April 33 n. Chr.
Johannes 7.10 (Lutherbibel 1912) :Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER209
Die Reise durch Samaria
Die Perikope 209 berichtet von der Reise Jesu und seiner Jünger durch Samarien, die nur von Lukas überliefert wird. Als Jesus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. verlässt, wählt er den kürzeren samaritischen Weg nach Jerusalem. Einige Dörfer weigern sich, ihn aufzunehmen, was die Spannungen zwischen Juden und Samaritern verdeutlicht, andere hingegen nehmen ihn auf. Diese Passage deutet die weltweite Mission und die spätere Evangelisierung der Region durch die 70 Jünger voraus.
Johannes 7.9-10 (Lutherbibel 1912) :Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galiläa.Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER212
Die Juden suchen Jesus, den Messias
Die Perikope 212 berichtet, allein nach Johannes 7.11-13, von der Suche der Juden nach Jesus während des Festes in Jerusalem im Oktober 32 n. Chr. Sie veranschaulicht die Spaltung des Volkes angesichts des Messias: Die einen erkennen ihn an, andere trachten danach, ihn zu beseitigen. Die Furcht vor den religiösen Autoritäten bremst öffentliche Bekehrungen und offenbart die politische und geistliche Spannung jener Zeit.
Johannes 7.11 (Lutherbibel 1912) :Da suchten ihn die Juden am Fest und sprachen: Wo ist der?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER215
Die Rede über das lebendige Wasser
Am letzten Tag des Sukkot-Festes (Hoschana Rabba) verkündet der Messias Jesus im Tempel von Jerusalem, dass er die wahre Quelle lebendigen Wassers ist. Indem er die Symbolik des Ritus der Wasserspende aufgreift, lädt er jeden Durstigen ein, zu ihm zu kommen. Johannes erklärt, dass dieses lebendige Wasser den Heiligen Geist bezeichnet, der nach der Verherrlichung Jesu gegeben werden sollte. Nur Johannes berichtet diese Episode, die auf Mittwoch, den 13. Oktober des Jahres 32 n. Chr. datiert ist.
4. Mose 29.35-39 (Lutherbibel 1912) :Am achten soll der Tag der Versammlung sein; keine Dienstarbeit sollt ihr da tunund sollt Brandopfer opfern zum Opfer des süßen Geruchs dem HERRN: einen Farren, einen Widder, sieben jährige Lämmer ohne Fehl;samt ihren Speisopfern und Trankopfern zu den Farren, zu den Widdern und zu den Lämmern in ihrer Zahl, wie es recht ist;dazu einen Bock zum Sündopfer, außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und mit ihrem Trankopfer.Solches sollt ihr dem HERRN tun auf eure Feste, außerdem, was ihr gelobt und freiwillig gebt zu Brandopfern, Speisopfern, Trankopfern und Dankopfern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER217
Die Ehebrecherin
Die Perikope 217 schildert die Episode der Ehebrecherin (Johannes 8.1-11), in der Pharisäer Jesus eine Falle stellen, indem sie ihm eine auf frischer Tat ertappte Frau vorführen. Jesus durchkreuzt die Falle mit seinem berühmten Wort, wer ohne Sünde sei, solle den ersten Stein werfen, und vergibt der Frau dann. Dieser Bericht, dessen textliche Echtheit umstritten ist, veranschaulicht die Einheit von göttlicher Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und offenbart die einzigartige Vollmacht Jesu, zu rechtfertigen.
Johannes 8.11 (Lutherbibel 1912) :Sie aber sprach: HERR, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER222
Der barmherzige Samariter
Die Perikope PER222 stellt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10.25-37) dar, das Jesus als Antwort auf einen Gesetzeslehrer erzählte, der ihm eine Falle stellen wollte. Dieses Gleichnis, das im November des Jahres 32 n. Chr. in Betanien jenseits des Jordan spielt, lehrt, dass der wahre „Nächste“ nicht durch Religion oder Kultur bestimmt wird, sondern durch die Tat der Barmherzigkeit. Der verachtete Samariter wird zum Vorbild des Mitgefühls, zum sinnbildlichen Bild des Messias selbst, der der verwundeten Menschheit zu Hilfe kommt.
Lukas 10.29 (Lutherbibel 1912) :Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: “Wer ist denn mein Nächster?”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER224
Unterweisung über das Gebet
Die Perikope PER224 stellt die Unterweisung Jesu über das Gebet dar, die er im Dezember des Jahres 32 n. Chr. auf dem Ölberg gab. Gestützt auf Matthäus 6.9-13 und Lukas 11.1-4 untersucht sie das Vaterunser in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen. Lukas verortet die Episode in der Nähe von Jerusalem, nach dem Besuch in Betanien und vor der Heilung eines Besessenen. Die Jünger, von denen einige Johannes dem Täufer gefolgt waren, bitten Jesus, sie beten zu lehren.
Matthäus 6.9-13 (Lutherbibel 1912) :Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt.Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.Unser täglich Brot gib uns heute.Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben.Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER234
Klage über Jerusalem
Die Klage über Jerusalem (Mt 23.37-39; Lk 13.34-35) zeigt Jesus, der wenige Tage vor seiner Passion über die heilige Stadt weint. Durch das Bild der Henne, die ihre Küken beschützt, bringt er die verworfene göttliche Liebe zum Ausdruck, verurteilt den Mord an den Propheten und kündigt die Verwüstung des Tempels an, lässt aber zugleich die Hoffnung auf eine endgültige Versöhnung offen.
Matthäus 23.37-39 (Lutherbibel 1912) :Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden.Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER235
Mahl bei einem Pharisäer
Die Perikope PER235 berichtet von der Mahlzeit Jesu im Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Samstag (Lukas 14.1), in einem Umfeld wachsender Konfrontation. Die Pharisäer versuchen, Beweise gegen ihn für den Hohen Rat zu sammeln. Trotz der Spannungen nimmt Jesus die Einladung an, hält an seinen Positionen fest und korrigiert ihre Lehren. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet, die wahrscheinlich bei der Mahlzeit am Samstagmittag stattfand.
Johannes 7.51 (Lutherbibel 1912) :Richtet unser Gesetz auch einen Menschen, ehe man ihn verhört und erkennt, was er tut?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER236
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
Ein Mann mit Wassersucht wird vom Messias Jesus bei einem Sabbatmahl im Haus eines Pharisäers in Jerusalem geheilt. Vor den Gesetzeskundigen stellt Jesus eine Frage zur Rechtmäßigkeit der Heilung am Sabbat und handelt dann, ohne ihre Antwort abzuwarten. Seine Gesprächspartner, unfähig zu entgegnen, schweigen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet (Lukas 14.2-6); sie wird auf den 4. Dezember 32 n. Chr. datiert.
Lukas 14.2 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER242
Die Neugier des Volkes und die Eifersucht der Religiösen
Der Artikel untersucht, wie das Volk, das die Botschaft Jesu aufnimmt, im Gegensatz zur Eifersucht und zum Widerstand der religiösen Autoritäten steht. Die Pharisäer, die um ihren Einfluss fürchteten, waren oft feindselig eingestellt, trotz der Offenheit und des Mitgefühls Jesu gegenüber Randgruppen und Sündern.
Johannes 7.46 (Lutherbibel 1912) :Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER244
Das Gleichnis von der verlorenen Drachme
Dieses Gleichnis, das nur bei Lukas steht, zeigt Gott, dargestellt unter dem Bild einer Frau, die eine verlorene Drachme sucht und wiederfindet. Es versinnbildlicht die verirrte, doch in Gottes Augen kostbare Seele und unterstreicht Seine Barmherzigkeit und Seine Freude über die Rückkehr des Verirrten.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER248
Unterweisung über Ärgernisse, Vergebung und Glauben
Der Artikel untersucht die Lehre Jesu über Ärgernisse, Vergebung und Glauben in Lukas 17.1-6. Jesus ermahnt die Jünger, niemanden zu geistlichem Fall zu bringen und ohne Grenzen zu vergeben. Diese Unterweisung macht die Verantwortung der Gemeinschaft und die Hingabe der Jünger an das Himmelreich deutlich.
Matthäus 18.21-22 (Lutherbibel 1912) :Da trat Petrus zu ihm und sprach: HERR, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal?Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER250
Die Heilung der zehn Aussätzigen
Dieser Artikel behandelt die Heilung von zehn Aussätzigen durch Jesus, mit Schwerpunkt auf Dankbarkeit und Einbeziehung, insbesondere durch einen Samariter. Das Ereignis unterstreicht die Gnade Gottes und die Bedeutung des Glaubens über ethnische Grenzen hinweg.
Lukas 9.51 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da die Zeit erfüllet war, daß er sollte von hinnen genommen werden, wendete er sein Angesicht, stracks gen Jerusalem zu wandeln.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER255
Heilung eines Blindgeborenen
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Blindgeborenen durch Jesus in Jerusalem (Johannes 9.1-34). Die Erzählung hebt die theologische Tiefe des Ereignisses hervor und verbindet die jüdischen Feste sinnbildlich mit der Sendung Jesu als Licht der Welt. Die Heilung betont die geistliche und prophetische Botschaft des Evangeliums nach Johannes.
Johannes 8.12 (Lutherbibel 1912) :Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER256
Der Messias Jesus bekräftigt seine Göttlichkeit
Der Artikel behandelt die Heilung eines Blindgeborenen durch Jesus, die nur im Johannesevangelium erwähnt wird. Der Mann wird geistlich verwandelt, indem er Jesus als den Messias erkennt. Die Pharisäer hingegen bleiben in ihrer geistlichen Blindheit, weil sie das Licht Jesu zurückweisen. Dieser Gegensatz unterstreicht, dass wahres Sehen aus Demut und Offenheit für die göttliche Wahrheit entsteht.
Johannes 9.35-41 (Lutherbibel 1912) :Es kam vor Jesus, daß sie ihn ausgestoßen hatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes?Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist's? auf daß ich an ihn glaube.Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's.Er aber sprach: HERR, ich glaube, und betete ihn an.Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht auf diese Welt gekommen, auf daß, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden.Und solches hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind wir denn auch blind?Jesus sprach zu ihnen: Wärt ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; nun ihr aber sprecht: “Wir sind sehend”, bleibt eure Sünde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER257
Der Messias Jesus ist der gute Hirte
Der Artikel untersucht, wie sich Jesus in Johannes 10 als der gute Hirte vorstellt. Er ist der echte geistliche Wegweiser, im Gegensatz zu den falschen Führern. Jesus kündigt ein universales Heil an und lädt jeden ein, auf seine Stimme zu hören, um das geistliche Leben zu finden.
Johannes 10.1-21 (Lutherbibel 1912) :Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder.Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe.Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus.Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe.Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen.Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe.Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen,wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme.Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte.Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu?Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER259
Fragen der Religionsführer zur Messianität Jesu
Der Artikel behandelt die Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Religionsführern über seine Messianität. Trotz ihrer anklagenden Absichten bekräftigt Jesus, der Messias zu sein, und seine Werke bezeugen es. Er verheißt seinen Jüngern Geborgenheit und ewiges Leben und betont seine Einheit mit dem Vater.
Johannes 10.24-25 (Lutherbibel 1912) :Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsere Seele auf? Bist du Christus, so sage es uns frei heraus.Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER260
Verhaftungsversuch
Der Artikel untersucht den Versuch der jüdischen religiösen Autoritäten, Jesus festzunehmen, nach Johannes 10.31-39. Wegen seiner göttlichen Aussagen der Gotteslästerung beschuldigt, verteidigt Jesus seine Werke als Beweis für seine göttliche Sendung. Er beruft sich auf die Schrift, um die Rechtmäßigkeit seiner Rolle zu belegen, und entgeht schließlich der Festnahme, weil seine Stunde noch nicht gekommen war.
Johannes 10.31-39 (Lutherbibel 1912) :Da hoben die Juden abermals Steine auf, daß sie ihn steinigten.Jesus antwortete ihnen: Viel gute Werke habe ich euch erzeigt von meinem Vater; um welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich?Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um des guten Werks willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und daß du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: “Ich habe gesagt: Ihr seid Götter”?So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden,sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: “Du lästerst Gott”, darum daß ich sage: Ich bin Gottes Sohn?Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubet mir nicht;tue ich sie aber, glaubet doch den Werken, wollt ihr mir nicht glauben, auf daß ihr erkennet und glaubet, daß der Vater in mir ist und ich in ihm.Sie suchten abermals ihn zu greifen; aber er entging ihnen aus ihren HändenLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER261
Aufbruch nach Betanien jenseits des Jordan
Die Studie schildert die Reise Jesu von Jerusalem nach Betanien, mit Stationen in Betanien jenseits des Jordan und in Jericho, wo er Wunder wirkt. Absichtlich verzögert, trifft Jesus ein und erweckt Lazarus, was eine Reaktion der religiösen Autoritäten auslöst.
Lukas 19.1-10 (Lutherbibel 1912) :Und er zog hinein und ging durch Jericho.Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachäus, der war ein Oberster der Zöllner und war reich.Und er begehrte Jesum zu sehen, wer er wäre, und konnte nicht vor dem Volk; denn er war klein von Person.Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, auf daß er ihn sähe: denn allda sollte er durchkommen.Und als Jesus kam an die Stätte, sah er auf und ward sein gewahr und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend hernieder; denn ich muß heute in deinem Hause einkehren!Und er stieg eilend hernieder und nahm ihn auf mit Freuden.Da sie das sahen, murrten sie alle, daß er bei einem Sünder einkehrte.Zachäus aber trat dar und sprach zu dem HERRN: Siehe, HERR, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vierfältig wieder.Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, sintemal er auch Abrahams Sohn ist.Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER262
Lehre über die Scheidung
Der Artikel behandelt die Lehre Jesu über die Scheidung auf der Grundlage der Evangelien nach Matthäus und Markus. Er stellt diese Lehre in den zeitlichen Zusammenhang des Wirkens Jesu zwischen Chanukka und Pessach und bietet eine vertiefte Analyse der geistlichen Bedeutung seiner Lehre über bloße juristische Auseinandersetzungen hinaus.
Johannes 11.1-44 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER263
Der Messias Jesus segnet kleine Kinder
Der Artikel untersucht, wie Jesus in Betanien nach dem Fest der Tempelweihe die Kinder segnet. Dieses Ereignis wird in den synoptischen Evangelien beschrieben und veranschaulicht die Bedeutung der Kinder im Reich Gottes trotz der Zurückhaltung der Jünger.
Johannes 10.22-23 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER264
Der reiche junge Mann
Dieser Artikel untersucht die Begegnung des reichen jungen Mannes mit Jesus, eine Perikope aus den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas. Er beleuchtet die Lehre Jesu über die Loslösung vom Materiellen und über den Glauben und ordnet das Ereignis zugleich in den historischen Zusammenhang zwischen Chanukka und Pessach ein.
Lukas 18.18-23 (Lutherbibel 1912) :Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.Du weißt die Gebote wohl: “Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.”Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.Da Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!Da er aber das hörte, ward er traurig; denn er war sehr reich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER265
Das Heil und der Reichtum
Dieser Artikel untersucht die Lehren Jesu über Reichtum und Heil anhand biblischer Ereignisse zwischen Chanukka und Pessach. Berichte von Heilungen und Berufungen, wie die Geschichte von Bartimäus und Zachäus, werfen ein Licht auf die Sendung Jesu in Jericho, die von der Auferweckung des Lazarus und ihren tiefgreifenden Folgen geprägt ist.
Johannes 10.22-23 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER266
Der Lohn der Apostel
Der Artikel untersucht den Lohn der Apostel nach den Evangelien zwischen Chanukka und Pessach. Jesus zieht nach Jericho und in die Nähe des Jordan, heilt und lehrt und erweckt insbesondere Lazarus. Diese Taten rufen eine feindselige Reaktion der religiösen Autoritäten hervor.
Johannes 10.40-42 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Und glaubten allda viele an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER267
Das Gleichnis von den Arbeitern der elften Stunde
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis aus Matthäus 20:1-16, das die gleiche Entlohnung beschreibt, die ein Hausherr Arbeitern gewährt, die zu verschiedenen Stunden angeworben wurden, und das die göttliche Gnade versinnbildlicht.
Matthäus 20.1-16 (Lutherbibel 1912) :Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg.Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehenund sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso.Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden.Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten.Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen.Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen.Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvaterund sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen?Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir.Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin?Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER268
Der Messias Jesus kündigt erneut seinen Tod und seine Auferstehung an
Dieser Artikel untersucht die Zeit zwischen Chanukka und Pessach und hebt die Lehren Jesu, seine Vorhersage seines Todes und seiner Auferstehung sowie Wunder wie die Auferweckung des Lazarus hervor, die Hoffnung und Konflikt hervorriefen.
Lukas 18.31-43 (Lutherbibel 1912) :Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn.Denn er wird überantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschmähet und verspeiet werden,und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das Gesagte war.Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihnund sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER269
Die Bitte der Salome, der Frau des Zebedäus, für ihre Söhne
Der Artikel behandelt die Bitte der Salome für ihre Söhne und den geografischen Weg Jesu. Dieser Bericht spielt im Februar des Jahres 33, auf der Reise Jesu von Jericho nach Betanien. Das Ereignis zeigt die Spannung zwischen menschlichem Verständnis und den Prophezeiungen. Jesus kündigt in seiner Antwort an Salome seinen bevorstehenden Tod an und macht damit die geistlichen Werte des Reiches Gottes sichtbar.
Johannes 11.1-3 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER270
Heilungen von Blinden bei Jericho
Der Artikel behandelt die Heilungen von Blinden durch Jesus bei Jericho. Im Zusammenhang der synoptischen Evangelien eingeordnet, untersucht er die chronologische und theologische Deutung dieser Ereignisse und hebt die Anerkennung Jesu als Messias sowie seinen Weg nach Jerusalem im Jahr 33 n. Chr. hervor.
Markus 10.46-53 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen gen Jericho. Und da er aus Jericho ging, er und seine Jünger und ein großes Volk, da saß ein Blinder, Bartimäus, des Timäus Sohn, am Wege und bettelte.Und da er hörte, daß es Jesus von Nazareth war, fing er an, zu schreien und zu sagen: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Und viele bedrohten ihn, er sollte stillschweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Und Jesus stand still und ließ ihn rufen. Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost! stehe auf, er ruft dich!Und er warf sein Kleid von sich, stand auf und kam zu Jesu.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was willst du, daß ich dir tun soll? Der Blinde sprach zu ihm: Rabbuni, daß ich sehend werde.Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER271
Zachäus will den Messias Jesus sehen
Der Artikel erzählt die Geschichte des Zachäus in Jericho, der, um Jesus zu sehen, auf einen Maulbeerfeigenbaum steigt. Jesus bemerkt Zachäus und kehrt bei ihm ein, wodurch er seine Sendung der Erlösung verkörpert. Dieser Bericht fügt sich in die Zeit zwischen Chanukka und Pessach ein und umfasst Schlüsselereignisse wie das Wunder an Lazarus. Der Artikel bietet eine exegetische und theologische Analyse und hebt die universale Dimension der Botschaft Jesu hervor.
Johannes 11.38-44 (Lutherbibel 1912) :Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER272
Das Gleichnis von den Minen
Diese Studie behandelt das Gleichnis von den Minen in Lukas 19.11-27, eine Geschichte, die Jesus in Jericho erzählte und die den Zeitraum zwischen Chanukka und Pessach hervorhebt. Sie untersucht die Chronologie der Ereignisse im Wirken Jesu, einschließlich seiner Begegnungen mit Lazarus, Bartimäus und Zachäus.
Johannes 11.7-10 (Lutherbibel 1912) :Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER273
Die Auferweckung des Lazarus
Jesus erweckt Lazarus in Betanien und offenbart damit seine göttliche Macht über den Tod, als Auftakt zum Pessach. Zwischen Chanukka und Pessach, nach zwei Tagen des Nachdenkens, unternimmt Jesus die bedeutsame Reise mit eindrücklichen Begegnungen in Jericho, die das nahende Leiden ankündigt. Die Reaktion der religiösen Autoritäten auf dieses Wunder beschleunigt die Kreuzigung Jesu.
Johannes 11.1-46 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Viele nun der Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER274
Verschwörung gegen den Messias Jesus, der sich nach Ephraim zurückzieht
Dieser Artikel beschreibt die Verschwörung der jüdischen Autoritäten gegen Jesus nach der Auferweckung des Lazarus. Angesichts der Bedrohung, die sie in den Wundern Jesu sehen, beschließen sie, ihn zu töten. Jesus zieht sich in Erwartung der Kreuzigung nach Ephraim zurück, während sich die Verschwörung paradoxerweise in den göttlichen Plan einfügt.
Matthäus 26.1-5 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus alle diese Reden vollendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern:Ihr wisset, daß nach zwei Tagen Ostern wird; und des Menschen Sohn wird überantwortet werden, daß er gekreuzigt werde.Da versammelten sich die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Ältesten im Volk in den Palast des Hohenpriesters, der da hieß Kaiphas,und hielten Rat, wie sie Jesus mit List griffen und töteten.Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, auf daß nicht ein Aufruhr werde im Volk!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Jesu: Berufungen, Wunder und Lehren
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PAR000
Die Gleichnisse
Der Artikel analysiert Jesu Gebrauch von Gleichnissen, um geistliche Wahrheiten durch bildhafte Erzählungen zu vermitteln. Er untersucht die Verständnisschwierigkeiten, die diese Geschichten den Jüngern bereiten, und die Frage eines gerechten Zugangs zur Wahrheit Gottes.
Matthäus 13.13 (Lutherbibel 1912) :Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR001
Der Sämann
Das Gleichnis vom Sämann, das Jesus am See Genezareth erzählt, veranschaulicht, wie das Wort Gottes je nach Haltung des Herzens unterschiedlich aufgenommen wird. Es zeigt vier Arten von Empfänglichkeit anhand der verschiedenen Böden, auf die die Samenkörner fallen. Die Jünger lernen, dass die Gleichnisse das Reich denen offenbaren, die mit offenem Herzen zuhören, aber denen verborgen bleiben, die verhärtet sind. Diese einzigartige pädagogische Methode Jesu unterstreicht die Bedeutung des Glaubens und des geistlichen Hörens.
Lukas 8.4-15 (Lutherbibel 1912) :Da nun viel Volks beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis:Es ging ein Säemann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward zertreten und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf.Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrte es, darum daß es nicht Saft hatte.Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Es fragten ihn aber seine Jünger und sprachen, was dies Gleichnis wäre?Er aber sprach: Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören.Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht.Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR002
Das auf Fels gebaute Haus
Der Artikel analysiert das biblische Gleichnis von den zwei Häusern, das bei Matthäus und Lukas vorkommt, um die Bedeutung des Befolgens der Lehren Jesu zu veranschaulichen. Wer seinen Worten folgt, wird mit klugen Bauleuten verglichen, die auf festem Grund bauen, während diejenigen, die nicht gehorchen, wie Menschen sind, die auf Sand bauen. Das Gleichnis betont die Bedeutung eines tätigen Gehorsams statt bloßen Zuhörens.
Matthäus 7.24-27 (Lutherbibel 1912) :Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute.Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet.Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR003
Der neue Stoff und die neuen Weinschläuche
Der Artikel beschreibt das Gleichnis vom neuen Flicken und von den neuen Weinschläuchen in den Evangelien und veranschaulicht die Unvereinbarkeit der Lehre Jesu mit den alten religiösen Gepflogenheiten. Er hebt die Symbolik des neuen Weins und der alten Schläuche hervor, um die Neuheit des Reiches Gottes zu erklären, das Christus bringt.
Markus 2.21-22 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt einen Lappen von neuem Tuch an ein altes Kleid; denn der neue Lappen reißt doch vom alten, und der Riß wird ärger.Und niemand faßt Most in alte Schläuche; sonst zerreißt der Most die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man soll Most in neue Schläuche fassen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR006
Der Sauerteig
Das Gleichnis vom Sauerteig zeigt den unauffälligen, aber verwandelnden Einfluss des Reiches Gottes. Mit diesem Bild erklärt Jesus, wie das, was klein beginnt, wie der Sauerteig im Teig, schließlich alles durchdringt und erneuert, was er berührt, und veranschaulicht so die unscheinbare, aber mächtige Natur des Reiches unter einzelnen Menschen und Gemeinschaften.
Matthäus 13.33-35 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl vermengte, bis es ganz durchsäuert ward.Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,auf das erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR011
Die zu verschiedenen Stunden angeworbenen Arbeiter
Das Gleichnis von den zu verschiedenen Stunden angeworbenen Arbeitern lehrt, dass die Gnade Gottes Vorrang vor menschlichem Verdienst hat. Im Reich übertrifft die göttliche Großzügigkeit die menschlichen Maßstäbe und lädt dazu ein, die Güte ohne Neid anzunehmen. Matthäus 20:1-16 veranschaulicht die großzügige Souveränität Gottes.
Matthäus 19.27 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR013
Die bösen Weingärtner
Dieser Artikel analysiert das Gleichnis von den bösen Weingärtnern, in dem Jesus die Verwerfung der Propheten anprangert und die Übertragung des Reiches auf diejenigen ankündigt, die würdige Früchte bringen. Die religiösen Autoritäten werden mit ihrer Ablehnung des Göttlichen konfrontiert, was einen prophetischen und geistlichen Wendepunkt in der Heilsgeschichte markiert.
Matthäus 21.33-41 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR015
Der knospende Feigenbaum
Dieser Artikel untersucht das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, eine Lektion geistlicher Wachsamkeit, die Jesus in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas gibt. Diese Erzählung ermutigt die Gläubigen, die Zeichen des Reiches Gottes zu erkennen, wie man die Jahreszeiten beobachtet, und unterstreicht die Gewissheit der Worte Jesu.
Markus 13.28-31 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blätter gewinnen, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschieht, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich, ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die letzte Woche vor der Verhaftung
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PER275
Ankunft bei Lazarus, Marta und Maria
Dieser Artikel untersucht die Ankunft Jesu in Betanien und beleuchtet die Bedeutung dieses Moments vor der Passion. Betanien, ein Ort der Ruhe und der Freundschaft, steht im Gegensatz zu den turbulenten Ereignissen in Jerusalem. Der Artikel befasst sich mit der Symbolik dieser letzten Etappe in der Mission Jesu, wie sie im Evangelium nach Johannes berichtet wird.
Johannes 12.1 (Lutherbibel 1912) :Sechs Tage vor Ostern kam Jesus gen Bethanien, da Lazarus war, der Verstorbene, welchen Jesus auferweckt hatte von den Toten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER276
Die Ankunft der Juden aus der Stadt Jerusalem
Der Artikel behandelt die Ankunft von Juden in Betanien, um Jesus zu sehen, als die Passion näher rückt. Angesichts seiner wachsenden Beliebtheit erwägen die religiösen Autoritäten seine Verhaftung, während sich der Verrat des Judas anbahnt.
Johannes 12.9-11 (Lutherbibel 1912) :Da erfuhr viel Volks der Juden, daß er daselbst war; und sie kamen nicht um Jesu willen allein, sondern daß sie auch Lazarus sähen, welchen er von den Toten auferweckt hatte.Aber die Hohenpriester trachteten darnach, daß sie auch Lazarus töteten;denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER277
Maria von Betanien salbt den Messias Jesus
Maria von Betanien salbt Jesus in Betanien mit kostbarem Parfüm, ein Sinnbild für sein nahes Begräbnis. Diese Tat, die von Judas Iskariot und anderen Jüngern kritisiert wird, verteidigt Jesus und wird in der Analyse der Evangelien nach Matthäus, Markus und Johannes hervorgehoben. Der Text erörtert auch die zeitlichen und gemeinschaftlichen Auswirkungen dieses biblischen Ereignisses.
Matthäus 26.6-13 (Lutherbibel 1912) :Da nun Jesus war zu Bethanien im Hause Simons, des Aussätzigen,da trat zu ihm ein Weib, das hatte ein Glas mit köstlichem Wasser und goß es auf sein Haupt, da er zu Tische saß.Da das seine Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung?Dieses Wasser hätte mögen teuer verkauft und den Armen gegeben werden.Da das Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was bekümmert ihr das Weib? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.Ihr habt allezeit Arme bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.Daß sie dies Wasser hat auf meinen Leib gegossen, hat sie getan, daß sie mich zum Grabe bereite.Wahrlich ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER278
Der Verrat des Judas Iskariot
Der Artikel untersucht den Verrat des Judas Iskariot an Jesus, eine Tat, die aus einem Gefühl der Unvereinbarkeit und der Frustration entstand. Judas, der weiß, dass die Behörden Jesus verhaften wollen, arbeitet mit ihnen zusammen, um Jesus für 30 Silberstücke zu verraten. Der Artikel analysiert die Evangelienberichte von Matthäus, Markus und Lukas, die die Handlungen des Judas und ihre Auswirkungen auf die Ereignisse beschreiben, die zur Verhaftung Jesu führten.
Matthäus 26.14-16 (Lutherbibel 1912) :Da ging hin der Zwölf einer, mit Namen Judas Ischariot, zu den Hohenpriesternund sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge.Und von dem an suchte er Gelegenheit, daß er ihn verriete.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER279
Rückkehr nach Jerusalem und Halt in Betfage
Der Artikel untersucht die Ankunft Jesu in Betfage, einem strategischen Halt vor Jerusalem. Jesus schickt zwei Jünger, um ein Eselsfüllen zu holen und so eine messianische Weissagung zu erfüllen. Betfage, das „Haus der Feigen“, ist in der Erzählung der Evangelien von zentraler Bedeutung.
Lukas 19.28-34 (Lutherbibel 1912) :Und als er solches sagte, zog er fort und reiste hinauf gen Jerusalem.Uns es begab sich, als er nahte gen Bethphage und Bethanien und kam an den Ölberg, sandte er seiner Jünger zweiund sprach: Gehet hin in den Markt, der gegenüberliegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf welchem noch nie ein Mensch gesessen hat; löset es ab und bringet es!Und so euch jemand fragt, warum ihr's ablöset, so sagt also zu ihm: Der HERR bedarf sein.Und die Gesandten gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte.Da sie aber das Füllen ablösten, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum löst ihr das Füllen ab?Sie aber sprachen: Der HERR bedarf sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER280
Der triumphale Einzug in Jerusalem
Der triumphale Einzug Jesu in Jerusalem am 27. März 33 n. Chr., der sich nach der Prophezeiung des Sacharja vollzieht, ist eine messianische Friedenserklärung. Dieses Ereignis, das in allen vier Evangelien beschrieben wird, zeigt Jesus nicht als Eroberer, sondern als Friedefürsten. Als Antwort jubelt ihm die Menge zu und bekräftigt damit seine Messianität.
Johannes 12.12-19 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages, da viel Volks, das aufs Fest gekommen war, hörte, daß Jesus käme gen Jerusalem,nahmen sie Palmenzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrieen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des HERRN, der König von Israel!Jesus aber fand ein Eselein und ritt darauf; wie denn geschrieben steht:“Fürchte dich nicht du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, reitend auf einem Eselsfüllen.”Solches verstanden seine Jünger zuvor nicht; sondern da Jesus verklärt ward, da dachten sie daran, daß solches von ihm geschrieben war und sie solches ihm getan hatten.Das Volk aber, das mit ihm war, da er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat.Darum ging ihm auch das Volk entgegen, da sie hörten, er hätte solches Zeichen getan.Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr sehet, daß ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER281
Die Rückkehr nach Betanien
Nach seinem triumphalen Einzug in Jerusalem verlässt Jesus am Abend die Stadt, um mit seinen zwölf Jüngern, darunter Judas, nach Betanien zurückzukehren. Dieser Abschnitt, den vor allem Markus (11.11) und Matthäus (21.17) berichten und der auf Sonntag, den 27. März des Jahres 33 fällt, veranschaulicht den Rhythmus der letzten Woche: die Tage im Tempel, die Nächte in der Nähe von Betanien. Die Jünger nutzen diese Wege, um ihren Meister nach der Bedeutung seiner messianischen Taten zu fragen.
Matthäus 21.17 (Lutherbibel 1912) :Und er ließ sie da und ging zur Stadt hinaus gen Bethanien und blieb daselbst.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER282
Verfluchung des unfruchtbaren Feigenbaums
Am Montag, dem 28. März 33, verflucht der Messias Jesus auf dem Weg von Betanien nach Jerusalem einen Feigenbaum, der voller Blätter, aber ohne Frucht ist, und er verdorrt sogleich. Diese von Matthäus und Markus berichtete Tat ist ein Gleichniswunder, das Israel versinnbildlicht: viel religiöser Schein, aber keine echte Fruchtbarkeit. Da sie bei Markus die Tempelreinigung umrahmt, kündigt diese Episode das göttliche Gericht über eine unfruchtbare Frömmigkeit an.
Matthäus 21.18-19 (Lutherbibel 1912) :Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn;und er sah einen Feigenbaum am Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr eine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte alsbald.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER284
Tempelreinigung zum zweiten Mal
Die zweite Tempelreinigung durch Jesus am Montag, dem 28. März des Jahres 33, ist eine prophetische und symbolische Handlung. Indem er die Händler aus dem Vorhof der Heiden vertreibt und Jesaja und Jeremia zitiert, prangert Jesus die Verderbtheit des Gottesdienstes an, bekräftigt seine messianische Vollmacht und kündigt das kommende Gericht über den Tempel an. Dieses Ereignis beschleunigt den Entschluss der religiösen Führer, ihn zu töten.
Jesaja 56.7 (Lutherbibel 1912) :die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause, und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird heißen ein Bethaus allen Völkern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER287
Die erneute Rückkehr nach Betanien
PER287 beschreibt die Rückkehr Jesu und seiner Jünger nach Betanien nach einem Tag im Tempel von Jerusalem, am Montag, dem 28. März 33 n. Chr. Diese vor allem durch Markus 11.19 bezeugte Episode beleuchtet die nächtliche Routine der Gruppe im Umfeld von Marta, Maria und Lazarus. Der Artikel behandelt die verteilte Gastfreundschaft, die Rolle der Frauen, die täglichen Hin- und Rückwege zwischen Betanien und Jerusalem und das Unverständnis der Jünger angesichts der Ankündigungen der Passion.
Lukas 19.28-44 (Lutherbibel 1912) :Und als er solches sagte, zog er fort und reiste hinauf gen Jerusalem.Uns es begab sich, als er nahte gen Bethphage und Bethanien und kam an den Ölberg, sandte er seiner Jünger zweiund sprach: Gehet hin in den Markt, der gegenüberliegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf welchem noch nie ein Mensch gesessen hat; löset es ab und bringet es!Und so euch jemand fragt, warum ihr's ablöset, so sagt also zu ihm: Der HERR bedarf sein.Und die Gesandten gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte.Da sie aber das Füllen ablösten, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum löst ihr das Füllen ab?Sie aber sprachen: Der HERR bedarf sein.Und sie brachten's zu Jesu und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesum darauf.Da er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg.Und da er nahe hinzukam und zog den Ölberg herab, fing an der ganze Haufe seiner Jünger, fröhlich Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten,und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des HERRN! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!Und etliche der Pharisäer im Volk sprachen zu ihm: Meister, strafe doch deine Jünger!Er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien.Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sieund sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen.Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten;und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER291
Das Gleichnis von den Weingärtnern
Das Gleichnis von den Weingärtnern (Mt 21.33-46; Mk 12.1-12; Lk 20.9-19), am Kardienstag im Vorhof des Tempels gesprochen, veranschaulicht allegorisch die Heilsgeschichte: Gott sendet Propheten und dann seinen Sohn, den die religiösen Führer verwerfen und töten. Der Weinberg wird der Kirche übertragen, ohne dass dem jüdischen Volk damit die Tür verschlossen wird, denn es kann zum Glauben finden.
Matthäus 21.33-46 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen”?Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete.Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER295
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Im Tempel von Jerusalem versuchen die Sadduzäer, Jesus mit einer Frage zur Auferstehung in eine Falle zu locken, in der es um eine Frau geht, die sieben Männer hatte. Jesus antwortet, indem er ihre Unkenntnis der Schriften und der Kraft Gottes aufdeckt: Im künftigen Leben heiratet man nicht mehr. Er beweist die Auferstehung aus der Tora, indem er 2. Mose 3,6 zitiert: Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Seine Gegner werden zum Schweigen gebracht.
Markus 1.22 (Lutherbibel 1912) :Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER298
Anklagerede gegen die religiösen Führer
Im Vorhof des Tempels in Jerusalem hält Jesus am Mittwoch vor seiner Passion eine scharfe Anklagerede gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. In acht Weherufen – ‚Wehe euch!‘ – prangert er ihre Heuchelei, ihren Stolz und ihre bloße Fassadenreligion an und bringt zugleich tiefen Schmerz über Jerusalem zum Ausdruck. Er ruft seine Jünger zu einem echten, demütigen Glauben auf, der anderen dient.
Matthäus 23.3 (Lutherbibel 1912) :Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER301
Die endzeitliche Rede auf dem Ölberg
Analyse der endzeitlichen Rede Jesu auf dem Ölberg auf der Grundlage der Evangelien. Jesus spricht von der Zerstörung des Tempels und vom Anbruch der Endzeit und offenbart dabei seine prophetischen Fähigkeiten und die Fortdauer seiner Sendung nach der Kreuzigung. Für Leser, die ihr theologisches Verständnis vertiefen möchten.
Lukas 21.5-24 (Lutherbibel 1912) :Und da etliche sagten von dem Tempel, daß er geschmückt wäre mit feinen Steinen und Kleinoden, sprach er:Es wird die Zeit kommen, in welcher von dem allem, was ihr sehet, nicht ein Stein auf dem andern gelassen wird, der nicht zerbrochen werde.Sie fragten ihn aber und sprachen: Meister, wann soll das werden? und welches ist das Zeichen, wann das geschehen wird?Er aber sprach: Sehet zu, lasset euch nicht verführen. Denn viele werden kommen in meinem Namen und sagen, ich sei es, und: “Die Zeit ist herbeigekommen.” Folget ihnen nicht nach!Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Empörungen, so entsetzet euch nicht. Denn solches muß zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da.Da sprach er zu ihnen: Ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere,und es werden geschehen große Erdbeben hin und wieder, teure Zeit und Pestilenz; auch werden Schrecknisse und große Zeichen am Himmel geschehen.Aber vor diesem allem werden sie die Hände an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten in ihre Schulen und Gefängnisse und vor Könige und Fürsten ziehen um meines Namens willen.Das wird euch aber widerfahren zu einem Zeugnis.So nehmet nun zu Herzen, daß ihr nicht sorget, wie ihr euch verantworten sollt.Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, welcher nicht sollen widersprechen können noch widerstehen alle eure Widersacher.Ihr werdet aber überantwortet werden von den Eltern, Brüdern, Gefreunden und Freunden; und sie werden euer etliche töten.Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen.Und ein Haar von eurem Haupte soll nicht umkommen.Fasset eure Seelen mit Geduld.Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket daß herbeigekommen ist seine Verwüstung.Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf das Gebirge, und wer drinnen ist, der weiche heraus, und wer auf dem Lande ist, der komme nicht hinein.Denn das sind die Tage der Rache, daß erfüllet werde alles, was geschrieben ist.Weh aber den Schwangern und Säugerinnen in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und ein Zorn über dies Volk,und sie werden fallen durch des Schwertes Schärfe und gefangen geführt werden unter alle Völker; und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis daß der Heiden Zeit erfüllt wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER302
Das Gleichnis vom Feigenbaum
Der Artikel analysiert das Gleichnis vom Feigenbaum, in dem Jesus geistliche Wachsamkeit gegenüber den Zeichen der Zeit lehrt. Die Ereignisse, die das Nahen des Reiches anzeigen, werden nicht als Bedrohung gesehen, sondern als Aufruf zu Vorbereitung und Glauben. Die Beständigkeit der Worte Jesu im Gegensatz zur Vergänglichkeit der Welt wird hervorgehoben.
Psalmen 119.89 (Lutherbibel 1912) :HERR, dein Wort bleibt ewiglich, soweit der Himmel ist;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER304
Das Gleichnis vom treuen Knecht
Dieser Artikel untersucht das Gleichnis vom treuen Knecht und unterstreicht die Bedeutung von Treue und Wachsamkeit in der Erwartung der gewissen, aber unvorhersehbaren Wiederkunft des Herrn.
Matthäus 24.45-51 (Lutherbibel 1912) :Welcher ist aber nun ein treuer und kluger Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe?Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn also tun.Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.So aber jener, der böse Knecht, wird in seinem Herzen sagen: Mein Herr kommt noch lange nicht,und fängt an zu schlagen seine Mitknechte, ißt und trinkt mit den Trunkenen:so wird der Herr des Knechtes kommen an dem Tage, des er sich nicht versieht, und zu einer Stunde, die er nicht meint,und wird ihn zerscheitern und wird ihm den Lohn geben mit den Heuchlern: da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER308
Die Verschwörung gegen den Messias Jesus
Die Verschwörung gegen Jesus wird von den religiösen Autoritäten vor dem Passa mit Hilfe des Judas geschmiedet. Kaiphas ruft den Hohen Rat zusammen, um Jesus, der als Bedrohung gilt, mithilfe falscher Zeugen zu verurteilen. Pilatus wird unterrichtet, um die Festnahme auf dem Ölberg zu erleichtern.
Lukas 19.47-48 (Lutherbibel 1912) :Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, wie sie ihn umbrächten;und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten, denn das Volk hing ihm an und hörte ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung
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PER309
Vorbereitung des Passafestes
Dieser Artikel behandelt die Vorbereitung des Passahs durch Jesus und seine Jünger. Er untersucht die biblischen Berichte über diesen Moment, die Verschmelzung der Feierlichkeiten des Passahs und der Ungesäuerten Brote sowie die praktischen Anpassungen der überlieferten Bräuche angesichts des Zustroms von Gläubigen nach Jerusalem.
Markus 14.12-16 (Lutherbibel 1912) :Und am ersten Tage der süßen Brote, da man das Osterlamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und bereiten, daß du das Osterlamm essest?Und er sandte seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folget ihm nach,und wo er eingeht, da sprechet zu dem Hauswirt: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist das Gasthaus, darin ich das Osterlamm esse mit meinen Jüngern?Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und bereit ist; daselbst richtet für uns zu.Und die Jünger gingen aus und kamen in die Stadt und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Osterlamm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER311
Judas Iskariot, der Verräter, wird bezeichnet
Dieser Artikel untersucht den Verrat des Judas Iskariot beim letzten Passamahl mit Jesus. Anhand der Evangelienberichte beleuchtet er die Reaktionen der Jünger und die theologischen Auswirkungen dieses entscheidenden Ereignisses in Jerusalem.
Matthäus 26.21-25 (Lutherbibel 1912) :Und da sie aßen, sprach er: Wahrlich ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.Und sie wurden sehr betrübt und hoben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten zu ihm: HERR, bin ich's?Er antwortete und sprach: Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchte, der wird mich verraten.Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre ihm besser, daß er nie geboren wäre.Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER312
Streit der Jünger um den Vorrang
Der Artikel analysiert eine Szene der Evangelien, in der die Jünger Jesu darüber streiten, wer der Größte ist, und dabei ihre Verhaftung in einem irdischen Verständnis des Reiches Gottes offenbaren. Jesus lehrt, dass wahre Größe im selbstlosen Dienst liegt. Dieser Bericht veranschaulicht die umgekehrten geistlichen Werte des Christentums.
Lukas 22.24-30 (Lutherbibel 1912) :Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen sollte für den Größten gehalten werden.Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man gnädige Herren.Ihr aber nicht also! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener.Denn welcher ist größer: Der zu Tische sitzt oder der da dient? Ist's nicht also, daß der zu Tische sitzt! Ich aber bin unter euch wie ein Diener.Ihr aber seid's, die ihr beharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen.Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mir's mein Vater beschieden hat,daß ihr essen und trinken sollt an meinem Tische in meinem Reich und sitzen auf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER313
Der Messias Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße
Dieser Artikel untersucht die Fußwaschung durch Jesus, eine einzigartige Handlung, von der Johannes berichtet. Sie versinnbildlicht die Umkehrung der menschlichen Werte und veranschaulicht die zentrale Botschaft Jesu: aus Liebe zu dienen. Dieses Ereignis, das sich in Jerusalem beim letzten Passamahl zuträgt, offenbart seinen Jüngern die wahre Sendung Jesu, indem es seine Kreuzigung vorwegnimmt.
Johannes 13.4-11 (Lutherbibel 1912) :stand er von Abendmahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich.Darnach goß er Wasser in ein Becken, hob an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgürtet war.Da kam er zu Simon Petrus; und der sprach zu ihm: HERR, sollst du mir meine Füße waschen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das weißt du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du meine Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.So spricht zu ihm Simon Petrus: HERR, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts denn die Füße waschen, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.(Denn er wußte seinen Verräter wohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.)Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER314
Die Einsetzung des heiligen Abendmahls
Dieser Artikel stellt das Heilige Abendmahl als einen Schlüsselmoment dar, in dem Jesus die Passahmahlzeit in ein Zeichen seines letzten Opfers verwandelt und einen neuen geistlichen Bund zur Vergebung der Sünden ankündigt.
Römer 6.22-23 (Lutherbibel 1912) :Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben.Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER316
Die Verleugnung des Petrus wird angekündigt
Der Artikel untersucht die Vorhersage Jesu über die Verleugnung des Petrus und hebt die Unterschiede in den Berichten der Evangelien sowie das Mitgefühl Jesu für die menschliche Schwäche des Petrus hervor.
Matthäus 26.31-35 (Lutherbibel 1912) :Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr euch alle ärgern an mir. Denn es steht geschrieben: “Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.”Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen nach Galiläa.Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sich auch alle an dir ärgerten, so will ich doch mich nimmermehr ärgern.Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.Petrus sprach zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müßte, so will ich dich nicht verleugnen. Desgleichen sagten auch alle Jünger.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER317
Petrus und ein weiterer Jünger bieten an, ihren Meister zu verteidigen
Der Artikel behandelt die Reaktion des Petrus und der Jünger auf die Ankündigung des Todes Jesu. Weil sie die Botschaft missverstehen, ziehen sie eine irdische Lösung für eine geistliche Frage in Betracht. Der Text erklärt, wie die Sendung des Messias durch die Kreuzigung offenbart wird und die Jünger schließlich zum Verständnis ihrer wahren Bedeutung führt. Der hier festgehaltene Augenblick zeigt den Weg vom Unverständnis zum wahren Glauben.
Johannes 3.16 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER318
Der Weg, der zum Himmel führt
Der Artikel entschlüsselt Johannes 14,1-15, wo Jesus seine Jünger tröstet und ihnen verspricht, ihnen beim Vater eine Stätte zu bereiten. Er betont seine einzigartige Mittlerschaft und die Einheit mit Gott und verheißt zugleich den Heiligen Geist, der die Apostel leiten soll.
Johannes 13.30 (Lutherbibel 1912) :Da er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER319
Die Verheißung des Heiligen Geistes
Der Artikel untersucht die Verheißung des Heiligen Geistes durch Jesus in Johannes 14,16-31. Jesus bereitet seine Jünger auf seinen Abschied vor und verheißt den Geist der Wahrheit als lebendige Verbindung zwischen Christus und der Gemeinde. Dieser Text zeigt den vollkommenen Gehorsam Jesu gegenüber dem göttlichen Plan und seine Liebe, die sich in der Sendung des Trösters zeigt.
Matthäus 26.20 (Lutherbibel 1912) :Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwölfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER320
Der Weinstock und die Reben
Der Artikel „PER320 - Der Weinstock und die Reben“ behandelt die Lehre Jesu in Johannes 15:1-17 und verwendet das Bild vom Weinstock und den Reben, um die Beziehung zu seinen Jüngern zu veranschaulichen. Jesus stellt sich als die Quelle echter geistlicher Fruchtbarkeit dar und ruft zu einer gegenseitigen Verbundenheit auf, die auf Liebe und Gehorsam beruht.
Jesaja 5.1-7 (Lutherbibel 1912) :Wohlan, ich will meinem Lieben singen, ein Lied meines Geliebten von seinem Weinberge: Mein Lieber hat einen Weinberg an einem fetten Ort.Und er hat ihn verzäunt und mit Steinhaufen verwahrt und edle Reben darin gesenkt. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter darein und wartete, daß er Trauben brächte; aber er brachte Herlinge.Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Juda's, zwischen mir und meinem Weinberge.Was sollte man doch noch mehr tun an meinem Weinberge, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn Herlinge gebracht, da ich erwartete, daß er Trauben brächte?Wohlan, ich will euch zeigen, was ich meinem Weinberge tun will. Seine Wand soll weggenommen werden, daß er verwüstet werde; sein Zaun soll zerrissen werden, daß er zertreten werde.Ich will ihn wüst liegen lassen, daß er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, daß sie nicht darauf regnen.Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel, und die Männer Juda's seine Pflanzung, daran er Lust hatte. Er wartete auf Recht, siehe, so ist's Schinderei, auf Gerechtigkeit, siehe, so ist's Klage.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER321
Persönliches Gespräch mit seinen Jüngern
Der Artikel analysiert die letzten Begegnungen Jesu mit seinen Jüngern und hebt ihre geistliche Verwandlung durch die göttliche Offenbarung hervor. Jesus nennt sie Freunde, nicht Knechte, und betont damit die Bedeutung der Liebe und der göttlichen Sendung. Der Bericht lädt dazu ein, Erwählung und Sendung in einer theologischen Kontinuität zu sehen.
Jesaja 49.6 (Lutherbibel 1912) :und spricht: Es ist ein Geringes, daß du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an der Welt Ende.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER322
Warnung vor Verfolgung
Der Artikel erklärt die Warnung Jesu an seine Jünger vor der unausweichlichen Verfolgung, die sie erleiden werden. Anhand der Evangelien zeigt er, dass dieser Hass mit ihrer Zugehörigkeit zu Christus zusammenhängt. Jesus verspricht ihnen jedoch den Beistand des Heiligen Geistes, damit sie diese Prüfungen durchstehen.
Johannes 3.16-17 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER323
Jesus, der Messias, tröstet seine Jünger
In Johannes 16.5-15 tröstet Jesus seine Jünger und verheißt ihnen den Heiligen Geist, der sie nach seinem Weggang in die Wahrheit leiten soll. Dieser wichtige Abschnitt hebt die Sendung des Geistes hervor: die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen und zugleich die Kontinuität der Lehre Jesu zu sichern.
Johannes 18.28 (Lutherbibel 1912) :Da führten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh; und sie gingen nicht in das Richthaus, auf das sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen möchten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER324
Jesus, der Messias, spricht von seinem bevorstehenden Tod
Der Artikel behandelt die Stelle, in der Jesus seinen bevorstehenden Tod ankündigt und seinen Jüngern Worte des Trostes und der Zusicherung des Sieges über das Böse durch die Auferstehung gibt.
Markus 14.50 (Lutherbibel 1912) :Und die Jünger verließen ihn alle und flohen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER325
Das Abschiedsgebet: Jesus, der Messias, betet für sich selbst
Dieser Artikel behandelt das Abschiedsgebet Jesu im Johannesevangelium. Vor seiner Kreuzigung betet er nach dem göttlichen Plan laut für seine Jünger. Die in Jerusalem spielende Szene offenbart die Einheit zwischen Jesus und Gott und ist ein starkes Zeugnis, das den Glauben der Jünger festigt. Dieses Gebet unterstreicht, dass Jesus sich der kommenden Ereignisse bewusst ist, und seine Hingabe an seine erlösende Sendung.
Markus 1.35 (Lutherbibel 1912) :Und des Morgens vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Stätte und betete daselbst.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER326
Der Messias Jesus und seine Jünger singen die Psalmen
Der Artikel untersucht das Singen der Psalmen durch Jesus und seine Jünger nach dem Passah. Eingebettet in die jüdische Tradition, gewinnt dieser Augenblick für Jesus eine besondere geistliche Bedeutung als Auftakt zu seiner Kreuzigung.
Johannes 13.30 (Lutherbibel 1912) :Da er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER327
Aufbruch zum Ölberg
Der Artikel behandelt den Aufbruch Jesu und seiner Jünger zum Ölberg nach dem letzten Abendmahl: Nachdem sie die Psalmen gesungen haben, begeben sie sich an einen Ort voller prophetischer Bedeutung, in der Nähe der Stätte der künftigen Kreuzigung.
Johannes 18.1 (Lutherbibel 1912) :Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jüngern über den Bach Kidron; da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Jünger.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER328
Halt in Gethsemane
Der Artikel ‚PER328 - Halt in Gethsemane‘ untersucht die Bedeutung der Episode von Gethsemane in den Evangelien. Er hebt das Leiden und das Gebet Jesu vor seiner Verhaftung hervor und deutet diesen Augenblick als Lehre über das Gebet und die Unterordnung unter den göttlichen Willen.
Markus 14.32 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen zu einem Hofe mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis ich hingehe und bete.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER329
Der Kampf im Gebet
Der Artikel analysiert das Gebet Jesu in Gethsemane, das sein menschliches Leiden und seine Unterwerfung unter den göttlichen Willen veranschaulicht. Er hebt den historischen und schriftgemäßen Zusammenhang des Geschehens hervor und bietet eine theologische Betrachtung über die erlösende Sendung Jesu und die Mahnung, in der Prüfung zu wachen und zu beten.
Hebräer 5.7-8 (Lutherbibel 1912) :Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert zu dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhört, darum daß er Gott in Ehren hatte.Und wiewohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, was er litt Gehorsam gelernt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER330
Die von Judas Iskariot angeführte Schar trifft ein
Der Artikel behandelt die Verhaftung Jesu durch Judas Iskariot im Garten Gethsemane, wie sie in den Evangelien beschrieben wird. Er analysiert den Kontext und die Bedeutung dieses Schlüsselereignisses in der Passion Jesu und untersucht die Berichte von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
Markus 14.43-52 (Lutherbibel 1912) :Und alsbald, da er noch redete, kam herzu Judas, der Zwölf einer, und eine große Schar mit ihm, mit Schwertern und mit Stangen von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten und Ältesten.Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet und führet ihn sicher.Und da er kam, trat er alsbald zu ihm und sprach zu ihm: Rabbi, Rabbi! und küßte ihn.Die aber legten ihre Hände an ihn und griffen ihn.Einer aber von denen, die dabeistanden, zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen.Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehrt, und ihr habt mich nicht gegriffen, aber auf daß die Schrift erfüllt werde.Und die Jünger verließen ihn alle und flohen.Und es war ein Jüngling, der folgte ihm nach, der war mit Leinwand bekleidet auf der bloßen Haut; und die Jünglinge griffen ihn.Er aber ließ die Leinwand fahren und floh bloß von ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER331
Die Verhaftung
Dieser Artikel behandelt die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane, wie sie in den Evangelien berichtet wird. Er hebt den Verrat des Judas und die Reaktion der Soldaten auf die Erklärung Jesu hervor, die seine Beherrschung der Lage offenbart.
Lukas 22.47-53 (Lutherbibel 1912) :Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen.Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: HERR, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen?Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die über ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem Mörder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER333
Die Worte Jesu, des Messias, an die Menge bei der Verhaftung
Dieser Artikel untersucht die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane und hebt seine Gelassenheit und seine Bereitschaft hervor, den göttlichen Plan zu erfüllen. Durch seine Worte deckt er die Widersprüche der religiösen Autoritäten auf und unterstreicht seine Beherrschung der Lage, wobei er seine erlösende Sendung aus Liebe zur Menschheit offenbart.
Lukas 22.52 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die über ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem Mörder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER334
Die Flucht der Jünger
Der Artikel analysiert die Flucht der Jünger bei der Verhaftung Jesu und hebt ihre Angst und die Ruhe Jesu hervor. Er beschreibt die Verhaftung im Garten Gethsemane, die Auslegung der Evangelien und den Gegensatz zwischen der Panik der Jünger und der Souveränität Jesu.
Matthäus 26.36-56 (Lutherbibel 1912) :Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete.Und nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen.Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir!Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille!Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs.Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redete dieselben Worte.Da kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Ach wollt ihr nur schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist hier, daß des Menschen Sohn in der Sünder Hände überantwortet wird.Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät!Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwölf einer, und mit ihm eine große Schar, mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volks.Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet.Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Gegrüßet seist du, Rabbi! und küßte ihn.Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du gekommen? Da traten sie hinzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn.Und siehe, einer aus denen, die mit Jesus waren, reckte die Hand aus und zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.Oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen Engel?Wie würde aber die Schrift erfüllet? Es muß also gehen.Zu der Stunde sprach Jesus zu den Scharen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder, mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen. Bin ich doch täglich gesessen bei euch und habe gelehrt im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen.Aber das ist alles geschehen, daß erfüllet würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn die Jünger und flohen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER335
Die Vorführung beim früheren Hohenpriester Hanna
Der Artikel untersucht das Erscheinen Jesu vor Hanna, dem früheren Hohenpriester, und erklärt seinen fortdauernden Einfluss sowie die politische Tragweite des Ereignisses. Johannes liefert diese Einzelheiten, um die Verflechtung religiöser und politischer Interessen im Prozess Jesu zu zeigen.
Johannes 18.12-14 (Lutherbibel 1912) :Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihnund führten ihn zuerst zu Hannas; der war des Kaiphas Schwiegervater, welcher des Jahres Hoherpriester war.Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es wäre gut, daß EIN Mensch würde umgebracht für das Volk.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER336
Die Überführung zum amtierenden Hohenpriester Kajaphas
Der Artikel analysiert die Überführung Jesu zu Kajaphas und hebt hervor, wie die jüdischen Behörden eine rasche Verurteilung mit dem Anschein von Rechtmäßigkeit planten. Mehrere Anhänge beleuchten den historischen Zusammenhang, und die Evangelien beschreiben die Ereignisse im Einzelnen.
Lukas 22.54 (Lutherbibel 1912) :Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER339
Die Misshandlungen beginnen
Der Artikel behandelt die Misshandlungen, die Jesus vor der Kreuzigung zugefügt wurden, und konzentriert sich auf die Auslegung der Evangelienberichte. Er untersucht, wie der Hohe Rat die Anschuldigungen manipulierte, um die Unterstützung der römischen Behörden zu gewinnen, und so einen religiösen Vorwurf in einen politischen Aufruhr verwandelte.
Markus 14.65 (Lutherbibel 1912) :Da fingen an etliche, ihn zu verspeien und zu verdecken sein Angesicht und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage uns! Und die Knechte schlugen ihn ins Angesicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER340
Die Verleugnung des Apostels Petrus, begleitet vom Apostel Johannes
Dieser Artikel beschreibt die in den Evangelien berichtete Verleugnung des Apostels Petrus, als er seinen Meister Jesus dreimal verleugnet. Der Artikel beleuchtet die genauen Umstände dieses Ereignisses und untersucht die Rolle des Apostels Johannes. Indem die verschiedenen Fassungen der Evangelien einander gegenübergestellt werden, wird dieser tragische Augenblick im historischen und religiösen Zusammenhang der damaligen Zeit eingehend analysiert.
Johannes 18.17-27 (Lutherbibel 1912) :Da sprach die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Jünger einer? Er sprach: Ich bin's nicht.Es standen aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht, denn es war kalt, und wärmten sich. Petrus aber stand bei ihnen und wärmte sich.Aber der Hohepriester fragte Jesum um seine Jünger und um seine Lehre.Jesus antwortete ihm: Ich habe frei öffentlich geredet vor der Welt; ich habe allezeit gelehrt in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet.Was fragst du mich darum? Frage die darum, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistanden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten?Jesus antwortete: Habe ich übel geredet, so beweise es, daß es böse sei; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich?Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas.Simon Petrus aber stand und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er leugnete aber und sprach: Ich bin's nicht!Spricht einer von des Hohenpriesters Knechten, ein Gefreunder des, dem Petrus ein Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei Ihm?Da leugnete Petrus abermals, und alsbald krähte der Hahn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Verlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen
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CHR010
Die Chronologie des Lebens Jesu, Schlussfolgerung
Der Artikel schließt eine Reihe über die Chronologie Jesu ab und verfolgt einen Minderheitsansatz, um sie mit der Geschichte und der Bibel in Einklang zu bringen. Er schlägt eine neue Datierung des Todes des Herodes vor und hinterfragt die herkömmlichen chronologischen Festlegungen.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Chronologie
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CHR001
Der Prophet Daniel
Der Artikel untersucht die Gestalt des Propheten Daniel im Rahmen einer Reihe chronologischer Studien zum Leben Jesu. Er konzentriert sich auf Daniels Weissagung der siebzig Wochen und erörtert ihre historischen und auslegungsbezogenen Folgerungen; zugleich beleuchtet er den Hintergrund der Regierungszeit des Königs Josia.
2. Chronik 35.20-24 (Lutherbibel 1912) :Nach diesem, da Josia das Haus zugerichtet hatte, zog Necho, der König in Ägypten, herauf, zu streiten wider Karchemis am Euphrat. Und Josia zog aus, ihm entgegen.Aber er sandte Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Was habe ich mit dir zu tun, König Juda's? ich komme jetzt nicht wider dich, sondern wider das Haus, mit dem ich Krieg habe; und Gott hat gesagt, ich soll eilen. Laß ab von Gott, der mit mir ist, daß er dich nicht verderbe!Aber Josia wandte sein Angesicht nicht von ihm, sondern stellte sich, mit ihm zu streiten und gehorchte nicht den Worten Nechos aus dem Munde Gottes und kam, mit ihm zu streiten auf der Ebene bei Megiddo.Aber die Schützen schossen den König Josia, und der König sprach zu seinen Knechten: Führt mich hinüber; denn ich bin sehr wund!Und seine Knechte taten ihn von dem Wagen und führten ihn auf seinem andern Wagen und brachten ihn gen Jerusalem; und er starb und ward begraben in den Gräbern seiner Väter. Und ganz Juda und Jerusalem trugen Leid um Josia.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Exorzismen
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MIR004
Heilung des Besessenen in der Synagoge von Kafarnaum
Der Artikel erörtert die Heilung eines besessenen Mannes durch Jesus in Kafarnaum, die bei Markus und Lukas berichtet wird. Der unreine Geist erkennt Jesus als den Heiligen Gottes und fährt auf den Befehl des Christus aus dem Mann aus. Die Zeugen staunen über die Autorität Jesu, und sein Ruf verbreitet sich. Diese Berichte unterstreichen die göttliche Autorität und die Heilungskraft Jesu.
Markus 1.23-28 (Lutherbibel 1912) :Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen von einem unsauberen Geist, der schrieund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das für eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsauberen Geistern, und sie gehorchen ihm.Und sein Gerücht erscholl alsbald umher in das galiläische Land.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR021
Heilung eines stummen, von einem Dämon besessenen Mannes
Das Wunder in Matthäus 9.32-33 beschreibt die Heilung eines stummen Mannes durch Jesus, die das Staunen der Menge hervorruft. Dieser Text hebt die Macht Jesu über die dämonischen Mächte hervor.
Matthäus 9.32-33 (Lutherbibel 1912) :Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen.Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Gesellschaftsfragen
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FDS000
Gesellschaftliche Tatsachen
Der Artikel behandelt gesellschaftliche Tatsachen und die Lehren Jesu und veranschaulicht die Spannungen zwischen individueller Freiheit und geistlicher Sicherheit. Literarische und biblische Beispiele, etwa Victor Hugo und das Gleichnis vom verlorenen Sohn, dienen dazu, diese Dilemmata zu erkunden.
Lukas 15.11-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut.Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen.Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben.Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm.Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger!Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dirund bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn.Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße,und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein!denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen;und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre.Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet.Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Heilungen
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MIR002
Die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten
Johannes 4,46-54 erzählt die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten in Kana. Das Wunder, das Jesus durch ein bloßes Wort vollbringt, veranschaulicht den Glauben und die göttliche Macht und festigt die Überzeugung des Beamten und seiner Familie. Diese Geschichte betont die Bedeutung des Glaubens schon vor dem Sehen von Wundern.
Johannes 20.30-31 (Lutherbibel 1912) :Auch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR005
Heilung der Schwiegermutter des Petrus
Der Artikel behandelt das Wunder der Heilung der Schwiegermutter des Petrus, das bei Matthäus, Markus und Lukas berichtet wird. Er beleuchtet die Heilungskraft Jesu und sein Mitgefühl mit den Kranken, wobei die Berichte verschiedene Aspekte dieses Ereignisses hervorheben. Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus sofort, und sie beginnt dann, ihnen zu dienen. Die einzigartigen Sichtweisen der Evangelien bereichern unser Verständnis dieser wunderbaren Tat.
Markus 1.29-31 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen alsbald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes.Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr.Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR007
Die Heilung eines Aussätzigen
Der Artikel analysiert die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus in Markus 1.40-44 und Lukas 5.12-14 und unterstreicht den Glauben des Aussätzigen, das Mitgefühl Jesu und seine göttliche Heilungskraft. Die Berichte betonen die Achtung vor den religiösen Gesetzen der damaligen Zeit.
Markus 1.40-44 (Lutherbibel 1912) :Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete vor ihm und sprach: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein.Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sichund sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand davon sagest; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR008
Heilung des Gelähmten
Der Artikel analysiert das Wunder der Heilung des Gelähmten, das in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas vorkommt. Jesus, der mit der Skepsis der Schriftgelehrten konfrontiert wird, zeigt seine göttliche Autorität, indem er einen Gelähmten heilt, den seine Freunde durch ein Dach herabgelassen haben. Dieser Bericht unterstreicht den Glauben der Träger und die Fähigkeit des Christus, zu vergeben und zu heilen, was Staunen und Lobpreis der Menge auslöst.
Markus 2.1-12 (Lutherbibel 1912) :Und über etliche Tage ging er wiederum gen Kapernaum; und es ward ruchbar, daß er im Hause war.Und alsbald versammelten sich viele, also daß sie nicht Raum hatten auch draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort.Und es kamen etliche zu ihm, die brachten einen Gichtbrüchigen, von vieren getragen.Und da sie nicht konnten zu ihm kommen vor dem Volk, deckten sie das Dach auf, da er war, und gruben's auf und ließen das Bett hernieder, darin der Gichtbrüchige lag.Da aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.Es waren aber etliche Schriftgelehrte, die saßen allda und gedachten in ihrem Herzen:Wie redet dieser solche Gotteslästerung? Wer kann Sünden vergeben denn allein Gott?Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, daß sie also gedachten bei sich selbst, und sprach zu Ihnen: Was denkt ihr solches in eurem Herzen?Welches ist leichter: zu dem Gichtbrüchigen zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder: Stehe auf, nimm dein Bett und wandle?Auf das ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat, zu vergeben die Sünden auf Erden, (sprach er zu dem Gichtbrüchigen):Ich sage dir, stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim!Und alsbald stand er auf, nahm sein Bett und ging hinaus vor allen, also daß sie sich entsetzten und priesen Gott und sprachen: Wir haben solches noch nie gesehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR009
Heilung des Gelähmten von Betesda
Dieser Artikel behandelt die Heilung des Gelähmten am Teich Betesda durch Jesus, die das Mitgefühl und die göttliche Autorität Jesu veranschaulicht. Das Wunder, das sich an einem Sabbat ereignet, führt zum Konflikt mit den starren jüdischen Autoritäten über die Sabbatgebote. Mit dieser Tat hebt Jesus die Bedeutung des Glaubens, der geistlichen Heilung und der Erlösung jenseits gesetzlicher Einschränkungen hervor.
Johannes 5.1-15 (Lutherbibel 1912) :Darnach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR010
Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand
Der Artikel untersucht das Wunder, bei dem Jesus einen Mann mit verdorrter Hand heilt, und zeigt seine Auseinandersetzung mit den Pharisäern über den Sinn des Sabbats. Die Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas berichten jeweils mit Nuancen von diesem Ereignis und unterstreichen das Mitgefühl Jesu und die Starrheit der religiösen Autoritäten.
Lukas 6.6-11 (Lutherbibel 1912) :Es geschah aber an einem andern Sabbat, daß er ging in die Schule und lehrte. Und da war ein Mensch, des rechte Hand war verdorrt.Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer lauerten darauf, ob er auch heilen würde am Sabbat, auf daß sie eine Sache wider ihn fänden.Er aber merkte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der dürren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stand auf und trat dahin.Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ziemt sich zu tun an den Sabbaten, Gutes oder Böses? das Leben erhalten oder verderben?Und er sah sie alle umher an und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! und er tat's; da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, gesund wie die andere.Sie aber wurden ganz unsinnig und beredeten sich miteinander, was sie ihm tun wollten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR011
Heilung des Aussätzigen
Der Artikel behandelt die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus und hebt sein Mitgefühl und die Achtung der religiösen Gesetze hervor. Die Unterschiede zwischen den Evangelienberichten bereichern das Verständnis dieses Schlüsselereignisses im Wirken Jesu.
Matthäus 8.1-4 (Lutherbibel 1912) :Da er aber vom Berg herabging, folgte ihm viel Volks nach.Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: HERR, so du willst, kannst du mich wohl reinigen.Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt! Und alsbald ward er vom Aussatz rein.Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sage es niemand; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR012
Heilung des Dieners des Hauptmanns
Der Artikel untersucht die Heilung des Knechtes des Hauptmanns, die in den Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt wird. Der Hauptmann zeigt einen außergewöhnlichen Glauben und hofft auf Heilung durch das Wort Jesu. Die Berichte unterscheiden sich in den Einzelheiten der Begegnung und beleuchten die Demut und das Ansehen des Hauptmanns sowie das Mitgefühl Jesu.
Lukas 7.1-10 (Lutherbibel 1912) :Nachdem er aber vor dem Volk ausgeredet hatte, ging er gen Kapernaum.Und eines Hauptmanns Knecht lag todkrank, den er wert hielt.Da er aber von Jesu hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, daß er käme und seinen Knecht gesund machte.Da sie aber zu Jesu kamen, baten sie ihn mit Fleiß und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigest;denn er hat unser Volk lieb, und die Schule hat er uns erbaut.Jesus aber ging mit ihnen hin. Da sie aber nun nicht ferne von dem Hause waren, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach HERR, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest;darum habe ich auch mich selbst nicht würdig geachtet, daß ich zu dir käme; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund.Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Kriegsknechte unter mir und spreche zu einem: Gehe hin! so geht er hin; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.Da aber Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!Und da die Gesandten wiederum nach Hause kamen, fanden sie den kranken Knecht gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR014
Heilung des blinden und stummen Besessenen
Der Artikel untersucht ein Wunder Jesu, das in Matthäus 12:22-23 und Lukas 11:14-15 berichtet wird, bei dem er einen von einem Dämon besessenen Mann heilt. Die Menge staunt und fragt sich, ob Jesus der Sohn Davids, der erwartete Messias, ist. Im Vergleich zu Lukas hebt Matthäus die messianische Anerkennung durch die Menge hervor, während Lukas die Anschuldigungen der Verbindung mit Beelzebul berichtet.
Matthäus 12.22-23 (Lutherbibel 1912) :Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also daß der Blinde und Stumme redete und sah.Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR015
Heilung des besessenen und stummen Mannes
Der Artikel beschreibt die Heilung eines stummen Mannes durch Jesus in Lukas 11.14-15 und zeigt seine Macht über die Dämonen. Die Menge reagiert mit Staunen und Skepsis. Im Vergleich mit Matthäus 12.22-23 zeigt der Artikel die unterschiedlichen Wahrnehmungen Jesu. Die Berichte unterstreichen seine göttliche Autorität und die Spannungen seines Wirkens.
Matthäus 12.22-23 (Lutherbibel 1912) :Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also daß der Blinde und Stumme redete und sah.Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR016
Der Messias Jesus stillt den Sturm
Dieser Artikel untersucht, wie Jesus in Matthäus 8.23-27, Markus 4.35-41 und Lukas 8.22-25 einen Sturm stillt und dadurch seine göttliche Macht zeigt. Die Berichte heben die erschrockene Reaktion der Jünger und die Bedeutung des Glaubens hervor, wobei Abweichungen die jeweils eigene Sichtweise der einzelnen Evangelisten widerspiegeln.
Lukas 8.22-25 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich an der Tage einem, daß er in ein Schiff trat samt seinen Jüngern; und er sprach zu ihnen: Laßt uns über den See fahren. Und sie stießen vom Lande.Und da sie schifften, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel auf den See, und die Wellen überfielen sie, und sie standen in großer Gefahr.Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir verderben! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Woge des Wassers; und es ließ ab, und ward eine Stille.Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie fürchteten sich aber und verwunderten sich und sprachen untereinander: Wer ist dieser? denn er gebietet dem Winde und dem Wasser, und sie sind ihm gehorsam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR017
Exorzismus des Besessenen von Gadara
Die Austreibung in Gadara zeigt, wie Jesus nach Matthäus, Markus und Lukas Dämonen aus den Gerasenern austreibt. Die Dämonen erkennen Jesus als den Sohn Gottes und bitten darum, in eine Schweineherde fahren zu dürfen, die danach ertrinkt. Diese Tat zeigt die Autorität und die erlösende Macht Jesu.
Markus 5.1-20 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen jenseits des Meers in die Gegend der Gadarener.Und als er aus dem Schiff trat, lief ihm alsbald entgegen aus den Gräbern ein besessener Mensch mit einem unsaubern Geist,der seine Wohnung in den Gräbern hatte; und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten.Denn er war oft mit Fesseln und Ketten gebunden gewesen, und hatte die Ketten abgerissen und die Fesseln zerrieben; und niemand konnte ihn zähmen.Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Gräbern, schrie und schlug sich mit Steinen.Da er aber Jesum sah von ferne, lief er zu und fiel vor ihm nieder, schrie laut und sprach:Was habe ich mit dir zu tun, o Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, daß du mich nicht quälest!Denn er sprach zu ihm: Fahre aus, du unsauberer Geist, von dem Menschen!Und er fragte ihn: Wie heißt du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind unser viele.Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend triebe.Und es war daselbst an den Bergen eine große Herde Säue auf der Weide.Und die Teufel baten ihn alle und sprachen: Laß uns in die Säue fahren!Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Da fuhren die unsauberen Geister aus und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhang ins Meer (ihrer waren aber bei zweitausend) und ersoffen im Meer.Und die Sauhirten flohen und verkündigten das in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus, zu sehen, was da geschehen war,und kamen zu Jesu und sahen den, der von den Teufeln besessen war, daß er saß und war bekleidet und vernünftig, und fürchteten sich.Und die es gesehen hatten, sagten ihnen, was dem Besessenen widerfahren war, und von den Säuen.Und sie fingen an und baten ihn, daß er aus ihrer Gegend zöge.Und da er in das Schiff trat, bat ihn der Besessene, daß er möchte bei ihm sein.Aber Jesus ließ es nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe hin in dein Haus und zu den Deinen und verkündige ihnen, wie große Wohltat dir der HERR getan und sich deiner erbarmt hat.Und er ging hin und fing an, auszurufen in den zehn Städten, wie große Wohltat ihm Jesus getan hatte; und jedermann verwunderte sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR019
Heilung der blutflüssigen Frau
Der Artikel untersucht die Geschichte einer Frau mit Blutfluss, die durch ihren Glauben geheilt wird, indem sie das Gewand Jesu berührt. Dieser Akt zeigt die Heilungskraft und das Mitgefühl Jesu gegenüber denen, die an ihn glauben, wie in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas berichtet.
Markus 5.25-34 (Lutherbibel 1912) :Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR020
Heilung zweier Blinder
Der Artikel untersucht die Heilung zweier Blinder durch Jesus (Matthäus 9.27-31) und hebt die Bedeutung des Glaubens, das Erkennen des Messias und die Verbreitung des Wunders trotz eines Verbots hervor. Dieser nur bei Matthäus überlieferte Bericht unterstreicht das Mitgefühl und die Macht Jesu.
Matthäus 9.27-31 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: HERR, ja.Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, daß es niemand erfahre!Aber sie gingen aus und machten ihn ruchbar im selben ganzen Lande.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR024
Heilung in Genezareth
Der Artikel untersucht die Berichte von Matthäus 14.34-36 und Markus 6.53-56, die die Heilungen beschreiben, die Jesus in Genezareth vollbringt. Die Einwohner erkennen Jesus und beeilen sich, die Kranken zusammenzubringen, damit sie sein Gewand berühren können; dies zeigt ihren Glauben an seine Fähigkeit zu heilen. Diese Berichte unterstreichen die wundertätige Macht Jesu und die Bedeutung des Glaubens der Geheilten.
Markus 6.53-56 (Lutherbibel 1912) :Und da sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezareth und fuhren an.Und da sie aus dem Schiff traten alsbald kannten sie ihnund liefen in alle die umliegenden Länder und hoben an, die Kranken umherzuführen auf Betten, wo sie hörten, daß er war.Und wo er in die Märkte oder Städte oder Dörfer einging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, daß sie nur den Saum seines Kleides anrühren möchten; und alle, die ihn anrührten, wurden gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR025
Heilung der Tochter der kanaanäischen Frau
Dieser Artikel untersucht die Heilung der Tochter der kanaanäischen Frau durch Jesus und hebt ihren Glauben sowie die Ausweitung der Botschaft Jesu auf die Nichtjuden hervor.
Markus 7.24-30 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf und ging von dannen in die Gegend von Tyrus und Sidon; und ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.Denn ein Weib hatte von ihm gehört, deren Töchterlein einen unsauberen Geist hatte, und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen(und es war ein griechisches Weib aus Syrophönizien), und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe.Jesus aber sprach zu ihr: Laß zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.Und er sprach zu ihr: Um des Wortes willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren.Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR026
Heilung des Taubstummen
Dieser Artikel untersucht die Heilung des Taubstummen durch Jesus, dargestellt in Markus 7.31-37, und hebt sein Mitgefühl, seine göttliche Macht und seinen universalen Auftrag hervor. Durch symbolische Gesten und das Wort „Ephata“ heilt er einen Mann und veranschaulicht damit die Öffnung für die göttliche Offenbarung. Die glühende Reaktion der Menge, obwohl entgegen seiner Bitte um Schweigen, zeugt von der Wirkung seiner Wunder.
Markus 7.31-37 (Lutherbibel 1912) :Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zungeund sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf!Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht.Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten.Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR028
Heilung des Blinden von Betsaida
Jesus heilt in Betsaida einen Blinden in einem Vorgang mit zwei Schritten, der das Fortschreiten des Glaubens versinnbildlicht. Die Verwendung von Speichel und die körperliche Berührung unterstreichen das unmittelbare Eingreifen Jesu. Der Bericht rückt das Mitgefühl Jesu in den Mittelpunkt und bietet ein tiefes Sinnbild für geistliches Wachstum.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR032
Heilung einer Frau am Sabbat
Der Artikel untersucht Lukas 13.10-21, wo Jesus am Sabbat eine Frau heilt und damit die Kritik des Synagogenvorstehers hervorruft. Jesus hebt die Heuchelei der Kritiker hervor und hält fest, dass es stets angemessen ist, Gutes zu tun. Die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig veranschaulichen das Wachstum des Reiches Gottes. Diese Analyse hebt die Macht und die Lehre Jesu hervor.
Markus 4.30-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welch Gleichnis wollen wir es vorbilden?Gleichwie ein Senfkorn, wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samen auf Erden;und wenn es gesät ist, so nimmt es zu und wird größer denn alle Kohlkräuter und gewinnt große Zweige, also daß die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR034
Heilung der zehn Aussätzigen
Lukas 17.11-19 erzählt die Heilung von zehn Aussätzigen durch Jesus. Nur ein Samariter kehrt um, um ihm zu danken; dies veranschaulicht die Themen Glaube, Gehorsam, Dankbarkeit und die Offenheit des Heils für alle.
Lukas 17.11-19 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galiläa.Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferneund erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimmeund fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR035
Heilung des Blindgeborenen
Johannes 9.1-12 berichtet von der Heilung eines Mannes, der von Geburt an blind war, durch Jesus, und zeigt damit die Werke Gottes. Jesus verwendet Lehm zur Heilung, was an die Schöpfung im ersten Buch Mose erinnert. Der Gehorsam und der Glaube des Mannes sind für seine Heilung wesentlich. Das Staunen der Gemeinschaft über die Wunder unterstreicht die Wirkung und den Auftrag Jesu, der das geistliche Licht in die Welt bringt.
Johannes 9.1-12 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt.Da er solches gesagt, spützte er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierte den Kot auf des Blinden Augenund sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetscht: gesandt) und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend.Die Nachbarn und die ihn zuvor gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen: Ist dieser nicht, der dasaß und bettelte?Etliche sprachen: Er ist's, etliche aber: er ist ihm ähnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin's.Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen aufgetan worden?Er antwortete und sprach: Der Mensch, der Jesus heißt, machte einen Kot und schmierte meine Augen und sprach: “Gehe hin zu dem Teich Siloah und wasche dich!” Ich ging hin und wusch mich und ward sehend.Da sprachen sie zu ihm: Wo ist er? Er sprach: Ich weiß nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD003
Stammt Jesus von Salomo oder Nathan ab?
Der Artikel erörtert die Abweichung zwischen den Stammbäumen Jesu in den Evangelien und fragt, ob er von Salomo oder von Nathan abstammt. Durch die Analyse der historischen Zusammenhänge und der verschiedenen Hypothesen kommt er zu dem Schluss, dass dieser Unterschied kein bedeutsamer Widerspruch ist, sondern eine komplexe Frage biblischer Genealogien.
5. Mose 25.5-6 (Lutherbibel 1912) :Wenn Brüder beieinander wohnen und einer stirbt ohne Kinder, so soll des Verstorbenen Weib nicht einen fremden Mann draußen nehmen; sondern ihr Schwager soll sich zu ihr tun und sie zum Weibe nehmen und sie ehelichen.Und den ersten Sohn, den sie gebiert, soll er bestätigen nach dem Namen seines verstorbenen Bruders, daß sein Name nicht vertilgt werde aus Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD010
Würde Jesus den Thron Davids erben?
Der Artikel klärt einen scheinbaren Widerspruch bezüglich Jesus und dem Thron Davids. Er erklärt, wie sich die Stammbäume bei Matthäus und Lukas, obwohl verschieden, ergänzen, um Jesus eine sowohl rechtliche als auch natürliche Legitimität zu sichern, ohne Verbindung zur verfluchten Linie Jojakims.
Matthäus 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD017
Wird Jesus von Johannes erkannt?
Der Artikel untersucht die Frage der Anerkennung Jesu durch Johannes den Täufer, indem er die Berichte von Matthäus und Johannes vergleicht, die widersprüchlich erscheinen, in Wirklichkeit aber einander ergänzen.
Matthäus 3.13-14 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe.Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf wohl, daß ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD018
Die Zweifel Johannes’ des Täufers?
Der Artikel untersucht den angeblichen Widerspruch zwischen den Evangelien des Johannes und des Matthäus bezüglich der Anerkennung Jesu als Messias durch Johannes den Täufer. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich nicht um einen Widerspruch handelt, sondern um eine Entwicklung des Verständnisses angesichts unerfüllter messianischer Erwartungen.
Johannes 1.32-34 (Lutherbibel 1912) :Und Johannes zeugte und sprach: Ich sah, daß der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm.Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft.Und ich sah es und zeugte, daß dieser ist Gottes Sohn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD019
Das Zeugnis Jesu?
Der Artikel „CTD019 - Das Zeugnis Jesu?“ analysiert einen angeblichen Widerspruch im Johannesevangelium zum Zeugnis Jesu. Jesus erkennt die menschlichen Rechtsnormen an, betont aber die göttliche Wahrheit seiner Identität. In Johannes 5,31 richtet er sich nach den menschlichen Kriterien der Wahrhaftigkeit, während er in Johannes 8,14 die Gültigkeit seines göttlichen Zeugnisses bekräftigt.
5. Mose 19.15 (Lutherbibel 1912) :Es soll kein einzelner Zeuge wider jemand auftreten über irgend eine Missetat oder Sünde, es sei welcherlei Sünde es sei, die man tun kann, sondern in dem Mund zweier oder dreier Zeugen soll die Sache bestehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD021
Der verfluchte Feigenbaum?
Der Artikel untersucht den angeblichen Widerspruch zwischen zwei biblischen Fassungen über den von Jesus verfluchten Feigenbaum in den Evangelien nach Matthäus und Markus und findet in ihren Sichtweisen eine gegenseitige Ergänzung.
Markus 11.20-21 (Lutherbibel 1912) :Und am Morgen gingen sie vorüber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorrt war bis auf die Wurzel.Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD022
Der Kuss des Judas?
Der Artikel erörtert die erzählerischen Unterschiede zwischen den Evangelien beim Kuss des Judas. Matthäus, Markus und Lukas berichten das Ereignis ausdrücklich, während Johannes es auslässt und so eine andere Sichtweise bietet. Diese Abweichung wird als ergänzend angesehen und bereichert das Verständnis der Verhaftung Jesu.
Lukas 22.47-48 (Lutherbibel 1912) :Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen.Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD024
Trägt Jesus sein Kreuz?
Der Artikel untersucht den angeblichen biblischen Widerspruch zwischen den Evangelien darüber, ob Jesus sein Kreuz allein oder mit der Hilfe des Simon von Kyrene trug. Die Analyse zeigt, dass die Berichte einander ergänzen: Jesus begann, das Patibulum zu tragen, wurde aber unter römischem Zwang von Simon unterstützt. Die Evangelien stimmen im historischen Ablauf überein und unterstreichen die Notwendigkeit, die Evangelientexte in ihrem Gesamtzusammenhang zu lesen.
Markus 15.21-22 (Lutherbibel 1912) :Und zwangen einen, mit Namen Simon von Kyrene, der vom Felde kam (der ein Vater war des Alexander und Rufus), daß er sein Kreuz trüge.Und sie brachten ihn an die Stätte Golgatha, das ist verdolmetscht: Schädelstätte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD025
Der Tempelvorhang?
Dieser Artikel erörtert den angeblichen Widerspruch zum Zeitpunkt des Todes Jesu und des Zerreißens des Tempelvorhangs. Die Verfasser der Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas zielen nicht auf die genaue Chronologie, sondern heben symbolisch die Öffnung hin zur Gegenwart Gottes hervor.
Matthäus 27.50-51 (Lutherbibel 1912) :Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD026
Die Gleichnisse?
Der Artikel behandelt die Gleichnisse Jesu und klärt, dass zwischen ihrer öffentlichen und ihrer privaten Auslegung kein Widerspruch besteht. Die Gleichnisse sind ein pädagogisches Mittel und keine Geheimlehren.
Markus 4.34 (Lutherbibel 1912) :Und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen; aber insonderheit legte er's seinen Jüngern alles aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD028
Die Räuber am Kreuz?
Dieser Artikel untersucht die gegenseitige Ergänzung der Berichte von Markus und Lukas über die mit Jesus gekreuzigten Räuber. Markus beschreibt den Beginn des Spottes, während Lukas die Reue eines Räubers offenbart und seine geistliche Entwicklung hervorhebt.
Lukas 23.40-43 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?Und wir zwar sind billig darin, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes getan.Und er sprach zu Jesu: HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD029
Wann ist Jesus in den Himmel aufgefahren?
Dieser Artikel untersucht den scheinbaren Widerspruch zwischen Lukas 23.43 und Johannes 20.17 zur Himmelfahrt Jesu. Er schlägt vor, dass der Begriff „heute“ die Gewissheit der göttlichen Verheißung anzeigt und nicht eine unmittelbare Handlung, und betont die Harmonie der Evangelien, wenn man sie in ihrem endzeitlichen Zusammenhang betrachtet.
1. Thessalonicher 4.13-17 (Lutherbibel 1912) :Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten von denen, die da schlafen, auf daß ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.Denn so wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch, die da entschlafen sind, durch Jesum mit ihm führen.Denn das sagen wir euch als ein Wort des HERRN, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des HERRN, werden denen nicht zuvorkommen, die da schlafen.denn er selbst, der HERR, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst.Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft, und werden also bei dem HERRN sein allezeit.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD033
Jesus als Lösegeld?
Der Artikel analysiert den Begriff des Lösegelds in der Bibel und widerlegt die scheinbaren Widersprüche. Er unterscheidet die Verwendungen des Begriffs im Neuen und im Alten Testament und betont ihre gegenseitige Ergänzung. Jesus gibt sein Leben als Lösegeld für alle, während die Sprüche ein moralisches Prinzip des Schutzes der Gerechten ausdrücken.
Markus 10.45 (Lutherbibel 1912) :Denn auch des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zur Bezahlung für viele.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD034
Der Wortlaut des Titulus?
Der Artikel behandelt die Abweichungen in den Evangelien zum Titulus Jesu und erklärt, dass sie unterschiedliche Sprachfassungen widerspiegeln und in Wirklichkeit einander ergänzen, nicht widersprechen.
Markus 15.26 (Lutherbibel 1912) :Und es war oben über ihm geschrieben was man ihm schuld gab, nämlich: Der König der Juden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD038
Der genaue Tag des letzten Passamahls?
Der Artikel untersucht die scheinbaren Abweichungen zwischen den Evangelien in der Chronologie der Kreuzigung im Verhältnis zum Passafest. Die unterschiedlichen jüdischen Kalender erklären diese Unterschiede und erlauben den Schluss, dass die Texte miteinander vereinbar sind.
Markus 14.12-17 (Lutherbibel 1912) :Und am ersten Tage der süßen Brote, da man das Osterlamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und bereiten, daß du das Osterlamm essest?Und er sandte seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folget ihm nach,und wo er eingeht, da sprechet zu dem Hauswirt: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist das Gasthaus, darin ich das Osterlamm esse mit meinen Jüngern?Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und bereit ist; daselbst richtet für uns zu.Und die Jünger gingen aus und kamen in die Stadt und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Osterlamm.Am Abend aber kam er mit den Zwölfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD039
Wollte Jesus der Kreuzigung entgehen?
Der Artikel behandelt die Frage, ob Jesus darum betete, die Kreuzigung zu vermeiden, und untersucht Evangelienstellen, die sowohl seinen Wunsch zeigen, dem Leiden zu entgehen, als auch seine Entschlossenheit, dem Willen Gottes zu folgen.
Johannes 12.27 (Lutherbibel 1912) :Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in die Welt gekommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD040
Wie oft hat sich Jesus von seinen Jüngern entfernt, um zu beten?
Der Artikel behandelt die Evangelienberichte über die Gebete Jesu in Getsemani. Während Matthäus und Markus von dreimaligem Rückzug Jesu zum Gebet berichten, erwähnt Lukas nur einen, was einen einzigartigen theologischen Ansatz veranschaulicht, ohne den anderen Evangelien zu widersprechen.
Matthäus 26.36-46 (Lutherbibel 1912) :Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete.Und nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen.Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir!Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille!Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs.Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redete dieselben Worte.Da kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Ach wollt ihr nur schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist hier, daß des Menschen Sohn in der Sünder Hände überantwortet wird.Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD041
Was waren die Worte des zweiten Gebets Jesu?
Der Artikel untersucht zwei Evangelienberichte vom zweiten Gebet Jesu im Garten Getsemani. Matthäus beschreibt eine genaue Formulierung, während Markus das Wesentliche des Gebets zusammenfasst. Beide Fassungen veranschaulichen eine einzige, sich ergänzende Grundbotschaft über Jesu Bereitschaft, dem Willen Gottes zu folgen.
Matthäus 26.42 (Lutherbibel 1912) :Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD042
Was sagt der Hauptmann, als Jesus stirbt?
Der Artikel untersucht den scheinbaren Widerspruch in den Evangelien bezüglich der Worte des Hauptmanns beim Tod Jesu. Während Lukas die Unschuld betont, hebt Markus die Anerkennung Jesu als Sohn Gottes hervor. Diese Sichtweisen offenbaren die theologische Vielfalt der Evangelien und tragen sowohl der Unschuld Jesu als auch seinem heilbringenden Tod Rechnung. Die Evangelisten berichten bedeutsame Worte entsprechend ihren theologischen Zielen.
Jesaja 53.11 (Lutherbibel 1912) :Darum, daß seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen; denn er trägt ihr Sünden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD045
Ist der Hauptmann persönlich zu Jesus gekommen?
Der Artikel untersucht einen Widerspruch zwischen Matthäus und Lukas bei der Begegnung zwischen Jesus und dem Hauptmann in Kafarnaum. Matthäus beschreibt eine direkte Begegnung, während Lukas Mittelsmänner erwähnt. Die Unterschiede erklären sich durch das Prinzip der Stellvertretung, den Fortgang der Ereignisse und die unterschiedlichen Erzählstile. Diese Abweichungen ändern nichts am Kern der Berichte.
Lukas 7.2-10 (Lutherbibel 1912) :Und eines Hauptmanns Knecht lag todkrank, den er wert hielt.Da er aber von Jesu hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, daß er käme und seinen Knecht gesund machte.Da sie aber zu Jesu kamen, baten sie ihn mit Fleiß und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigest;denn er hat unser Volk lieb, und die Schule hat er uns erbaut.Jesus aber ging mit ihnen hin. Da sie aber nun nicht ferne von dem Hause waren, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach HERR, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest;darum habe ich auch mich selbst nicht würdig geachtet, daß ich zu dir käme; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund.Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Kriegsknechte unter mir und spreche zu einem: Gehe hin! so geht er hin; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.Da aber Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!Und da die Gesandten wiederum nach Hause kamen, fanden sie den kranken Knecht gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD046
Ist außer Jesus jemand in den Himmel hinaufgestiegen?
Der Artikel untersucht den scheinbaren Widerspruch zwischen den Aussagen Jesu in Johannes 3.13 und dem Bericht von der Entrückung Elias in 2. Könige 2.11. Er erklärt, dass Jesus von einer einzigartigen göttlichen Autorität und einer himmlischen Offenbarung spricht, die er allein besitzt, während Elia von Gott wunderbar entrückt wird. Der Begriff „Himmel“ hat verschiedene Bedeutungen, und der endgültige Zugang zur Gegenwart Gottes ist allein mit Jesus verbunden.
1. Mose 5.24 (Lutherbibel 1912) :Und dieweil er ein göttliches Leben führte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD047
Die Grablegung Jesu: Gewürze und Leichentuch
Der Artikel untersucht den angeblichen Widerspruch zwischen den Evangelien nach Johannes und Markus zur Grablegung Jesu. Johannes berichtet von einer ersten Bestattungsvorbereitung durch Nikodemus vor dem Sabbat, während Markus die Absicht der Frauen beschreibt, diese Vorbereitung nach dem Sabbat zu vervollständigen. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Berichte einander ergänzen und eine gemeinsame Ehrerweisung gegenüber Jesus zeigen.
Markus 16.1 (Lutherbibel 1912) :Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezerei, auf daß sie kämen und salbten ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD060
Die Versuchung Jesu
Der Artikel analysiert die Abweichungen der biblischen Berichte über die Versuchung Jesu und hebt die Unterschiede zwischen den Evangelien von Markus, Matthäus und Lukas hervor. Der Autor lädt dazu ein, die besonderen Sichtweisen jedes Textes zu erkunden, um dieses zentrale Ereignis besser zu verstehen.
Matthäus 4.1-11 (Lutherbibel 1912) :Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde.Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden.Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.”Da führte ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempelsund sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: “Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.”Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeitund sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest.Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: “Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen.”Da verließ ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD062
Ein von vier Männern getragener Gelähmter
Der Artikel untersucht die Unterschiede in den Berichten von Matthäus und Markus über die Heilung des Gelähmten durch Jesus. Obwohl die Berichte voneinander abweichen, betont der Artikel, dass sie einander ergänzen und die persönlichen Sichtweisen der Autoren unter göttlicher Inspiration widerspiegeln, was einen reichen Blick auf die Ereignisse bietet.
Matthäus 9.2-8 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben.Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott.Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen?Welches ist leichter: zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?Auf das ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die Sünden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Stehe auf, hebe dein Bett auf und gehe heim!Und er stand auf und ging heim.Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD064
Die Frau mit dem Blutfluss
Der Artikel untersucht den Bericht von der Frau mit dem Blutfluss bei Matthäus, Markus und Lukas. Jedes Evangelium bietet eine leicht abweichende Version des Ereignisses, hebt unterschiedliche Einzelheiten hervor, unterstreicht aber den Glauben der Frau und die Heilungskraft Jesu. Die Evangelien ergänzen einander, um ein vollständiges Bild dieses Ereignisses zu bieten.
Markus 5.25-34 (Lutherbibel 1912) :Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD066
Was sagt Jesus zur Tochter des Jaïrus?
Der Artikel analysiert den Bericht von der Auferweckung der Tochter des Jaïrus durch Jesus, der in drei Evangelien behandelt wird. Die Berichte von Markus, Matthäus und Lukas, die oft als widersprüchlich gelten, werden als einander ergänzend dargestellt. Durch den Vergleich der Einzelheiten jedes Evangeliums zeigt der Artikel, dass es keinen Widerspruch gibt, sondern eine Vielfalt von Sichtweisen auf dieses wunderbare Ereignis.
Matthäus 9.25 (Lutherbibel 1912) :Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff es bei der Hand; da stand das Mädglein auf.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD070
Die Verklärung
Dieser Artikel analysiert die scheinbaren Unterschiede zwischen den Evangelienberichten von der Verklärung Jesu. Er bewertet die jeweiligen Sichtweisen von Matthäus, Markus und Lukas und hebt das Fehlen des Johannes bei diesem Ereignis hervor. Die Abweichungen zwischen den Berichten werden als einander ergänzend betrachtet und bereichern das Verständnis dieser Schlüsselepisode der christlichen Theologie.
Markus 9.7-8 (Lutherbibel 1912) :Und es kam eine Wolke, die überschattete sie. Und eine Stimme fiel aus der Wolke und sprach: Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!Und bald darnach sahen sie um sich und sahen niemand mehr denn allein Jesum bei ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD071
Das Unverständnis der Jünger
Der Artikel untersucht die Unterschiede im Verständnis der Worte Jesu durch die Jünger nach Matthäus, Markus und Lukas. Er argumentiert, dass Matthäus ihre Traurigkeit zeigt, die auf dem teilweisen Verständnis seines Todes beruht, während Markus und Lukas ihr Unverständnis gegenüber der Auferstehung andeuten. Diese einander ergänzenden Berichte bereichern das Verständnis dieses Ereignisses.
Markus 9.31-32 (Lutherbibel 1912) :Er lehrte aber seine Jünger und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn wird überantwortet werden in der Menschen Hände, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er am dritten Tage auferstehen.Sie aber verstanden das Wort nicht, und fürchteten sich, ihn zu fragen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD073
Das ewige Leben
Der Artikel „Das ewige Leben“ behandelt die Frage eines jungen Mannes an Jesus über das ewige Leben in den synoptischen Evangelien und zeigt, dass es in den Berichten keinen bedeutsamen Widerspruch gibt, sondern Sichtweisen, die einander bereichern.
Lukas 18.18-20 (Lutherbibel 1912) :Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.Du weißt die Gebote wohl: “Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD075
Die zwei Blinden
Der Artikel untersucht die Unterschiede zwischen den Evangelienberichten von der Heilung eines oder zweier Blinder bei Jericho durch Jesus. Er prüft Matthäus, Markus und Lukas und stellt klar, dass die erzählerische Vielfalt keinen Widerspruch bedeutet. Die Bedeutung der individuellen Sichtweise der Autoren wird hervorgehoben.
Lukas 18.35-43 (Lutherbibel 1912) :Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihnund sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD076
Der verfluchte Feigenbaum
Der Artikel analysiert den angeblichen biblischen Widerspruch zwischen den Berichten von Matthäus und Markus über den verfluchten Feigenbaum und kommt zu dem Schluss, dass beide Sichtweisen ein einander ergänzendes Verständnis desselben Ereignisses bieten.
Matthäus 21.19 (Lutherbibel 1912) :und er sah einen Feigenbaum am Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr eine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte alsbald.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken des Petrus
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ADA014
Die Beratung und das Urteil des Hohen Rates
Angesichts der Verlegenheit des Hohen Rates nach einem Wunder, das Petrus und Johannes vollbracht haben, verbieten die religiösen Behörden die Verkündigung im Namen Jesu in der Hoffnung, dass Drohungen die christliche Botschaft untergraben werden. Petrus und Johannes antworten, indem sie ihren Vorrang des Gehorsams gegenüber Gott bekräftigen, und zeigen damit eine geistliche Verwandlung, die vom Heiligen Geist getragen wird.
Johannes 11.47-53 (Lutherbibel 1912) :Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen.Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute.Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts,bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe.(Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern weil er desselben Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk;und nicht für das Volk allein, sondern daß er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte.)Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn töteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Wunder
-
MIR001
Die Verwandlung von Wasser in Wein zu Kana
Dieser Artikel untersucht das erste Wunder Jesu, von dem in Johannes 2.1-11 berichtet wird. Bei der Hochzeit zu Kana verwandelt Jesus Wasser in Wein, offenbart seine göttliche Natur und eröffnet sein Wirken. Maria spielt eine Schlüsselrolle, indem sie Jesus um Hilfe bittet. Dieses Wunder versinnbildlicht den Übergang vom alten zum neuen Bund der Gnade, veranschaulicht die göttliche Großzügigkeit und stärkt den Glauben der Jünger.
Johannes 2.1-11 (Lutherbibel 1912) :Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da.Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen.Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein.Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Maß.Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet's dem Speisemeister! Und sie brachten's.Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigamund spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten.Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR003
Erster wunderbarer Fischfang
Die Stelle Lukas 5.1-11 zeigt die Autorität Jesu und die Berufung des Simon Petrus. Nach einem wunderbaren Fischfang lädt Jesus Petrus ein, Menschenfischer zu werden, was den Auftrag des Evangeliums veranschaulicht.
Lukas 5.1-11 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, daß er stand am See Genezarethund sah zwei Schiffe am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze.Da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er's ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiff.Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut.Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß.Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken.Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: HERR, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch.Denn es war ihn ein Schrecken angekommen, ihn und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten;desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen.Und sie führten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR022
Vermehrung der Brote und Fische
Die Vermehrung der Brote und Fische ist ein in den Evangelien überliefertes Wunder, bei dem Jesus eine Menschenmenge von Tausenden mit nur fünf Broten und zwei Fischen speiste. Diese Geschichte symbolisiert das Mitgefühl und die göttliche Kraft Jesu und unterstreicht zugleich die Bedeutung des Glaubens und der Anerkennung seiner wahren spirituellen Rolle.
Matthäus 14.13-21 (Lutherbibel 1912) :Da das Jesus hörte, wich er von dannen auf einem Schiff in eine Wüste allein. Und da das Volk das hörte, folgte es ihm nach zu Fuß aus den Städten.Und Jesus ging hervor und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben, und er heilte ihre Kranken.Am Abend aber traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Dies ist eine Wüste, und die Nacht fällt herein; Laß das Volk von dir, daß sie hin in die Märkte gehen und sich Speise kaufen.Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht not, daß sie hingehen; gebt ihr ihnen zu essen.Sie sprachen: Wir haben hier nichts denn fünf Brote und zwei Fische.Und er sprach: Bringet sie mir her.Und er hieß das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel und dankte und brach's und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk.Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf, was übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe voll.Die aber gegessen hatten waren, waren bei fünftausend Mann, ohne Weiber und Kinder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR023
Gang über das Wasser
Der Artikel analysiert, wie die Evangelien Jesus beschreiben, der auf dem Wasser geht, und hebt seine Göttlichkeit und den Glauben der Jünger hervor. Matthäus nimmt die Episode auf, in der auch Petrus auf dem Wasser geht, während Markus und Johannes das Staunen der Jünger beschreiben. Das Ereignis veranschaulicht die Macht Jesu über die Natur und die Notwendigkeit, an ihn zu glauben.
Matthäus 14.22-33 (Lutherbibel 1912) :Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe.Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, daß er betete. Und am Abend war er allein daselbst.Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider.Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer.Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es ist ein Gespenst! und schrieen vor Furcht.Aber alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, Ich bin's; fürchtet euch nicht!Petrus aber antwortete ihm und sprach: HERR, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser.Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme.Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: HERR, hilf mir!Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?Und sie traten in das Schiff, und der Wind legte sich.Die aber im Schiff waren, kamen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrlich Gottes Sohn!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR027
Speisung der 4000
Der Artikel berichtet von der Speisung der Viertausend, in der Jesus auf wunderbare Weise viertausend Menschen sättigt. Die Berichte des Matthäus und des Markus beschreiben das Mitgefühl Jesu mit der hungrigen Menge, die Vermehrung von sieben Broten und einigen Fischen sowie das Einsammeln von sieben Körben mit Resten. Die Unterschiede betreffen die Ziele nach dem Ereignis: Magadan bei Matthäus und Dalmanuta bei Markus.
Markus 8.1-10 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen;und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne gekommen.Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, daß wir sie sättigen?Und er fragte sie: Wieviel habt ihr Brote? Sie sprachen: Sieben.Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf der Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, daß sie dieselben vorlegten; und sie legten dem Volk vor.Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß die auch vortragen.Sie aßen aber und wurden satt; und hoben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe.Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.Und alsbald trat er in ein Schiff mit seinen Jüngern und kam in die Gegend von Dalmanutha.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR031
Münze im Maul eines Fisches
Der Artikel behandelt das Wunder der Münze im Maul eines Fisches und zeigt die Weisheit Jesu gegenüber religiösen Forderungen. In Kafarnaum bittet Jesus Petrus, eine Münze zu angeln und damit die Tempelsteuer zu zahlen, um die Steuereinnehmer des Tempels nicht zu kränken. Dieser Bericht unterstreicht die doppelte Natur Jesu als Sohn Gottes und lehrt das Gleichgewicht zwischen geistlicher Freiheit und Achtung vor den Traditionen.
Matthäus 17.24-27 (Lutherbibel 1912) :Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben?Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dünkt dich, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden den Zoll oder Zins? Von Ihren Kindern oder von den Fremden?Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei.Auf daß aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR036
Auferweckung des Lazarus
Johannes 11:1-44 beschreibt die Auferweckung des Lazarus und veranschaulicht die Macht Jesu über den Tod und sein menschliches Mitgefühl. Dieses Wunder in Betanien offenbart das Göttliche und die Menschlichkeit Jesu und stärkt den Glauben seiner Jünger. Indem Jesus Lazarus nach vier Tagen im Grab auferweckt, zeigt er, dass er die Auferstehung und das Leben ist, und lädt zum Glauben für das ewige Leben ein.
Johannes 11.1-44 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR038
Das Verdorren des Feigenbaums
Bei Matthäus und Markus verflucht Jesus einen Feigenbaum, um Glauben und Gebet zu lehren. Sein Wort lässt den Baum verdorren und veranschaulicht die Macht des Glaubens. Markus betont auch die Bedeutung der Vergebung. Beide Berichte, obwohl sie in der Reihenfolge der Ereignisse voneinander abweichen, teilen dieselbe zentrale Lehre: Glaube und Gebet können Wunder bewirken, wenn sie ohne Zweifel gelebt werden.
Markus 11.12-25 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkäufer und Käufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um,und ließ nicht zu, das jemand etwas durch den Tempel trüge.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: “Mein Haus soll heißen ein Bethaus allen Völkern”? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Und es kam vor die Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrächten. Sie fürchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich über seine Lehre.Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt.Und am Morgen gingen sie vorüber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorrt war bis auf die Wurzel.Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott.Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt.Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden.Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR040
Zweiter wunderbarer Fischfang nach der Auferstehung
Johannes 21.1-14 erzählt vom wunderbaren Fischfang nach der Auferstehung, bei dem der auferstandene Jesus am Ufer des Sees Tiberias erneut erscheint und seine Jünger beim Fischen berät. Johannes erkennt ihn, als das Netz von Fischen überquillt. Petrus, vor Freude außer sich, schwimmt zu ihm, während Jesus ein sinnbildliches Mahl zubereitet.
Lukas 5.1-11 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, daß er stand am See Genezarethund sah zwei Schiffe am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze.Da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er's ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiff.Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut.Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß.Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken.Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: HERR, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch.Denn es war ihn ein Schrecken angekommen, ihn und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten;desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen.Und sie führten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Historische Anmerkungen
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INF006
Sprach Jesus Griechisch?
Der Artikel untersucht die Wahrscheinlichkeit, dass Jesus Griechisch sprach. Obwohl er in Nazareth, einem abgelegenen Ort, geboren wurde, berichten die Evangelien von direkten Gesprächen Jesu mit Pilatus und mit römischen Offizieren, ohne einen Dolmetscher zu erwähnen. Der Autor vermutet, dass die Arbeit als Zimmermann in Sepphoris, einer hellenisierten Stadt, und ein möglicher Unterricht vor Ort diese wahrscheinliche Beherrschung des Griechischen erklären.
Matthäus 8.5 (Lutherbibel 1912) :Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihnLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Wort eines Freundes
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PDA001
Den Stein werfen
Der Artikel behandelt die biblische Episode, in der Jesus den Anklägern einer Ehebrecherin gegenübertritt und Vergebung statt Verurteilung lehrt. Jesus erklärt, dass nur derjenige ohne Sünde den ersten Stein werfen darf – eine Antwort, die die Ankläger zerstreut. Dieser Bericht hebt das Mitgefühl Jesu und seine Rolle als Retter hervor und plädiert für Vergebung und Erlösung statt Verdammung.
Lukas 19.10 (Lutherbibel 1912) :Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA002
Die Suche des Nikodemus
Der Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte des Nikodemus, eines Pharisäers, der Jesus nach Johannes 3:1-21 bei Nacht aufsucht. Nikodemus versucht den biblischen Gedanken der Wiedergeburt zu verstehen, um in das Reich Gottes zu gelangen. Er entwickelt sich von der Furcht zu einem mutigen Glauben und hilft nach der Kreuzigung bei der Grablegung Jesu. Dieser Bericht zeigt, wie eine echte Begegnung mit Jesus ein Leben verwandeln kann. Die Erfahrung des Nikodemus steht sinnbildlich für den Weg von der intellektuellen Neugier zu einem echten, entschiedenen Glauben.
Johannes 3.1-21 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht?Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden.Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA003
Die Versöhnung
Der Artikel hebt, nach den Schriften des Paulus, die allgemeine Notwendigkeit der Versöhnung mit Gott wegen der Sünde hervor. Trotz der Gleichgültigkeit vieler führt die Übertretung des göttlichen Gesetzes zu einer geistlichen Trennung. Durch Jesus ist Versöhnung möglich, sodass die ewige Hölle vermieden wird. Alle werden sich vor Gott für ihre Entscheidungen verantworten müssen.
Römer 6.23 (Lutherbibel 1912) :Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA004
Die große Entscheidung unseres Lebens
Der Artikel beleuchtet die entscheidende Frage, Jesus trotz aller Schwierigkeiten zu folgen. Petrus wählt den Weg der tiefen Hingabe an Jesus und stellt die ewigen Werte über die unmittelbaren materiellen Segnungen, anders als andere, die sich abwenden. Der Artikel betont, wie wichtig es ist, den schmalen Weg zu wählen, der zum ewigen Leben führt, und ermutigt uns, Gott an die erste Stelle zu setzen, damit unser geistliches Leben gelingt und wir das wahre Heil erlangen.
Markus 8.36 (Lutherbibel 1912) :Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA005
Willst du gesund werden?
Der Artikel beleuchtet die Frage Jesu „Willst du gesund werden?“ an einen Mann, der seit 38 Jahren krank war, und zeigt, wie der Glaube an Gott über den örtlichen Aberglauben hinausgeht. Jesus heilt den Mann und betont die Vergebung der Sünden als den wahren Segen, der sogar die körperliche Heilung übertrifft. Der Text unterstreicht die Bedeutung des Seelenheils, das im Dienst Jesu im Mittelpunkt steht.
Johannes 5.6 (Lutherbibel 1912) :Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA006
Wer sucht, der findet
Dominique Lormier untersucht den Vers Matthäus 7.8, der dazu einlädt, zu bitten, zu suchen und anzuklopfen, um geistliche Antworten zu finden. Jesus bietet einen Weg des Heils an und verheißt, dass diejenigen, die aufrichtig suchen, Frieden und Versöhnung mit Gott finden.
Johannes 10.9 (Lutherbibel 1912) :Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA007
Die Auferstehung
Der Artikel untersucht die Auferstehung Jesu, ein zentrales Ereignis des Christentums. Hervorgehoben werden der Besuch der Frauen am Grab und der anfängliche Unglaube der Apostel angesichts dieses außergewöhnlichen Ereignisses. Der Autor erklärt, dass Gott weiterhin auf vielfältige Weise zu den Menschen spricht, die Menschheit sich aber oft dafür entscheidet, diese geistlichen Botschaften zu ignorieren.
1. Korinther 1.18 (Lutherbibel 1912) :Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA008
Wer ist Jesus?
Der Artikel fragt nach der Identität Jesu gemäß verschiedenen Glaubensüberzeugungen. Er lädt dazu ein, über das intellektuelle Wissen hinauszugehen und eine persönliche, verändernde Beziehung zu ihm zu leben, als dem Messias und Herrn der Christen.
Matthäus 16.13 (Lutherbibel 1912) :Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA013
Ich habe für dich gebetet, sagt Jesus zu ihm!
Der Artikel behandelt Lukas 22:31-32, wo Jesus Petrus eine ernste Prüfung ankündigt und ihm seine Fürbitte zusagt. Satan will die Jünger vernichten, doch Jesus betet, dass ihr Glaube nicht aufhöre. Diese göttliche Zusicherung gilt allen Gläubigen und schützt sie in ihren Schwierigkeiten. Die Fürbitte Jesu soll bei den Gläubigen Dankbarkeit und Glauben wecken.
Römer 8.34 (Lutherbibel 1912) :Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA015
Fürchte dich nicht, glaube nur
Der Artikel lehrt, wie wichtig der Glaube angesichts von Schwierigkeiten ist, ausgehend von den Worten Jesu an Jairus in Markus 5.36: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Er ermutigt die Leser, ihre Ängste zu überwinden, indem sie Gott und seinen biblischen Verheißungen vertrauen.
Johannes 11.40 (Lutherbibel 1912) :Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA018
Die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn
Der Artikel behandelt die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn im Licht eines ähnlichen biblischen Berichts und betont die Notwendigkeit der Umkehr sowie die Bedeutung des Seelenheils nach der Lehre Jesu.
Lukas 13.5 (Lutherbibel 1912) :Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN004
Das Geburtsdatum von Jesus, dem Messias
Der Artikel schlägt ein Geburtsdatum für Jesus vor, das auf einer Analyse der Prophezeiungen Daniels und der Geschichte beruht. Die Kreuzigung hätte stattgefunden…
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ANN005
Berechnung der Daten zum Leben des Messias Jesus
Der Artikel untersucht die Chronologie des Lebens Jesu, indem er verschiedene Hypothesen zur Kreuzigung einander gegenüberstellt, die diese auf den 1. April 33 n. Chr. legt und die…
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ANN010
Die zwei Stammbäume des Messias Jesus
Der Artikel behandelt die Stammbäume Jesu bei Matthäus und Lukas, die für die Begründung seiner messianischen Identität wesentlich sind. Matthäus betont das königliche Erbe Josefs, während…
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ANN011
Der Tod von König Herodes dem Großen
Der Artikel analysiert die Datierung des Todes Herodes’ des Großen, die traditionell auf etwa 1 v. Chr. angesetzt wird, und ihre moderne Neubewertung auf 4 v.…
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ANN012
Die Weisen aus dem Morgenland in Bethlehem
Der Artikel befasst sich mit dem Bericht von den Sterndeutern aus dem Osten, die kamen, um Jesus zu huldigen, und betont die Geschichtlichkeit des Berichts bei Matthäus und den Widerhall…
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ANN016
Die Reise nach Ägypten
Der Artikel analysiert die Reise der Heiligen Familie nach Ägypten nach Matthäus und ihr Fehlen bei Lukas. Er untersucht die theologischen und historischen Folgerungen…
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ANN017
Die Taufen
Der Artikel untersucht die verschiedenen Taufen des Neuen Testaments, von Johannes dem Täufer bis zu Jesus und Paulus. Er zeigt, wie jede Taufe…
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ANN021
Die Berufungen der Jünger
Der Artikel analysiert die verschiedenen Evangelienberichte über die Berufung der ersten Jünger Jesu und zeigt, dass diese Erzählungen einander nicht widersprechen, sondern…
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ANN022
Die Wahl der Apostel
Der Artikel untersucht die Wahl der zwölf Apostel durch Jesus und hebt die symbolische Bedeutung der Zahl Zwölf hervor. Er beschreibt die sorgfältige Auswahl der Apostel und die Auswirkungen…
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ANN026
Die Stunde der Kreuzigung
Der Artikel untersucht die Abweichungen der Evangelien bei den Uhrzeiten der Kreuzigung Jesu. Die synoptischen Evangelien und Johannes nennen unterschiedliche Zeiten, was Debatten auslöst…
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ANN027
Das letzte Passahmahl
Der Artikel analysiert die Chronologie des letzten Passafestes nach den Evangelien und hebt hervor, dass Jesus am Freitag, dem 1. April 33, gekreuzigt wurde, in Übereinstimmung mit…
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ANN029
Der Konflikt zwischen den Anhängern des Johannes und Jesu
Der Artikel behandelt die Spannungen zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu, zwei zentralen biblischen Gestalten, und hebt ihr Wirken hervor…
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ANN035
Die drei Tage und drei Nächte
L'article explore l'énigme des 'trois jours et trois nuits' de Jésus, proposant que l'obscurité survenue durant la crucifixion soit considérée comme la 'troisième nuit'.…
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ANN039
Die Enttäuschten des Messias Jesus
Der Artikel erörtert, wie Jesus einige seiner Jünger enttäuschte, weil sie vom Messias einen politischen Befreier erwarteten statt eines Retters…
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ANN060
Die Stadt Sepphoris
L'article dissèque le rôle clé de Sépphoris en Galilée, proche de Nazareth, et sa signification culturelle et historique, bien que non mentionnée dans les…
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ANN064
Die von Johannes vermerkten „nächsten Tage“
Der Artikel untersucht die Chronologie der Ereignisse rund um die Taufe Jesu im Johannesevangelium, die sich von den synoptischen Evangelien unterscheidet. Er versucht, diese…
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ANN069
Josef, der Adoptivvater Jesu
Josef, der Adoptivvater Jesu, wird in den Evangelien mit wenigen Einzelheiten beschrieben, spielt aber eine entscheidende Rolle. Er wird oft als der Vater wahrgenommen…
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ANN070
Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu, sein vierzigtägiges Fasten und die Evangelienberichte aus dieser Zeit in Judäa. Die synoptischen Evangelien…
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ANN071
Die Stadt Kafarnaum
Der Artikel untersucht Kafarnaum, eine Stadt Galiläas am Ufer des Sees Tiberias, die dafür bekannt ist, das „Hauptquartier“ Jesu gewesen zu sein, nach…
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ANN072
Die von Jesus, dem Messias, vollbrachten Wunder
Der Artikel untersucht die Wunder Jesu in den Evangelien, ihre Bedeutung, ihre Aufnahme und die Frage ihrer Echtheit. Er konfrontiert die geschichtliche Sichtweise…
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ANN073
Die Auferstehung des Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht die Auferstehung Jesu und ihre theologische Wirkung und erörtert die Voraussagen und die Reaktionen der Zeugen sowie die Maßnahmen, die ergriffen wurden von…
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ANN075
Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
Der Artikel untersucht den Vorfall, bei dem Jesus die Händler aus dem Tempel vertreibt, ein Ereignis, das in den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes unterschiedlich berichtet wird. Während…
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ANN078
Die Gleichnisse
Der Artikel analysiert den Gebrauch von Gleichnissen durch Jesus, die als symbolische geistliche Erzählungen definiert sind. Sie wurden verwendet, um tiefe Wahrheiten zu lehren, und dienten auch dazu…
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ANN080
Ist Jesus ein Mamser?
Der Artikel untersucht die Theorie, Jesus könnte ein ‚Mamser‘ sein, das Ergebnis einer vom jüdischen Gesetz verbotenen Verbindung, aufgrund seiner Empfängnis…
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ANN081
Die Erfüllung der Prophezeiungen
Der Artikel untersucht, wie die Prophezeiungen des Alten Testaments im Leben Jesu ihre Erfüllung finden, indem er 24 Punkte identifiziert, die durch Ereignisse geprägt sind…
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ANN088
Die beiden Salbungen Jesu, des Messias
Der Artikel analysiert die Salbungen des Messias Jesus in den Evangelien und veranschaulicht den Gegensatz der Werte zwischen Jesus und Simon dem Pharisäer. Er betont das…
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ANN090
Die Erscheinungen des auferstandenen Messias Jesus
Die Studie behandelt die Erscheinungen des auferstandenen Jesus auf der Grundlage der Berichte der Evangelien, insbesondere die Begegnung mit Maria von Magdala. Sie zielt darauf…
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ANN091
Die Frauen am Fuß des Kreuzes
Der Artikel analysiert die Anwesenheit und die Rolle der Frauen bei der Kreuzigung Jesu. Diese Frauen, insbesondere Maria von Magdala, zeigen eine…
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ANN107
Harmonie der Texte über die Auferstehung
L'article analyse et harmonise les récits de la résurrection de Jésus dans les Évangiles, se concentrant sur Matthieu. Il explique les variations comme des…
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Die Vermehrung der Brote
Cet article analyse les récits évangéliques de la multiplication des pains, où Jésus nourrit des milliers de personnes avec peu de nourriture. Les différences…
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Das Heil
L'article examine le salut comme un élément crucial du dessein divin, accentuant son importance à travers le ministère de Jésus. Il explique comment le…
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ANN119
Die endzeitliche Rede auf dem Ölberg
Cet article explore le discours eschatologique de Jésus sur le mont des Oliviers, discuté dans les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc. Jésus met…
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ANN124
Die sieben Worte Jesu am Kreuz.
Dieser Artikel untersucht die sieben Worte Jesu am Kreuz und erörtert ihre theologische Bedeutung sowie ihre Einordnung in den göttlichen Heilsplan.
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ANN126
Ausführliche Chronologie der Ereignisse im Zusammenhang mit der Auferstehung
L'article examine de manière approfondie la chronologie des événements autour de la résurrection de Jésus, en harmonisant les récits des évangiles. Il s'appuie sur…
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ANN128
Der Diener in der Bibel: vom Knecht des Ewigen bis zur Fußwaschung
L'article explore la notion biblique du serviteur, illustrée par Jésus à travers le lavement des pieds, un geste symbolique de service et de dévotion…