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Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater

Der Artikel untersucht Jesu Erklärung seiner Gleichheit mit Gott anhand der Heilung eines Kranken und betont die Wirkung seiner theologischen Aussagen in Jerusalem während des Passahfestes.

3 Min. Jesus Messias Gleichheit Passahfest Jerusalem 2 Verse 1 Buch

Weiterführende Lektüre

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Markus
Markus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Lukas
Lukas ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Johannes
Johannes 5.17-30 ( 1912)

Jesus aber antwortete Ihnen: Mein Vater wirkt bisher, und ich wirke auch.

Darum trachteten ihm die Juden viel mehr nach, daß sie ihn töteten, daß er nicht allein den brach, sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet.

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, also auch der Sohn macht lebendig, welche er will.

Denn der Vater richtet niemand; sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben,

auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören; und die sie hören werden, die werden leben.

Denn wie der Vater hat das Leben in ihm selber, also hat er dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in ihm selber,

und hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, darum daß er des Menschen Sohn ist.

Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören,

und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat.

Technische Einzelheiten

Balkendiagramm zum Jahr 31

Ort: Jerusalem in Judäa

Datum: Der am 29. März 31

Vorgehensweise: Wir fahren mit Johannes fort

Hinweis zum Vorgehen: Nur Johannes erwähnt dieses Fest

Die Heilung des Kranken am Teich Betesda

Jesu Behauptung, dem Vater, also , gleich zu sein, muss die Feindseligkeit seiner Gegner hervorrufen.

Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater

Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater

Kommentare

Bei der weiteren Untersuchung von Johannes wird klar, dass er nicht nur ein weiteres Wunder beschreibt. Die Heilung des seit 38 Jahren Kranken tritt hinter eine entscheidende Beweisführung zurück. Jesus wird dem Mann etwas später erneut begegnen (Johannes 5.14), wahrscheinlich auf dem Tempelvorplatz.

Damit erreichen wir das Ziel von Johannes’ Beweisführung: Jesus stellt sich Gott gleich und erklärt sich zum Sohn Gottes. Für einen Juden kann Gott keinen Sohn haben; daher wird diese Vater-Sohn-Beziehung als Gotteslästerung gesehen.

Johannes’ Gedankengang wird deutlich. Jesus könnte all diese Wunder nicht vollbringen, wäre er nicht auch Gott. Johannes zitiert die Worte des Meisters unmittelbar, die Gott, den Vater, und ihn selbst, Gott, den Sohn, direkt verbinden.

Jesus erklärt abschließend, seine Macht komme unmittelbar von Gott, der ihn in die Welt gesandt hat. Nach einer solchen Aussage müssen die religiösen Führer und alle Zuhörer entscheiden: Stehen sie zum Sohn Gottes oder gegen ihn? Da der Sohn auch Gott ist, bedeutet das: Stehen sie zu Gott oder gegen Gott?