Dieser Artikel behandelt einen scheinbaren biblischen Widerspruch zwischen den Pharisäern und den Schriftgelehrten in den Evangelien und erklärt, wie diese Unterschiede verschiedene, aber einander ergänzende Sichtweisen der biblischen Autoren auf den Widerstand gegen Jesus widerspiegeln.
3 Min.
PharisäerSchriftgelehrteEvangelienWidersprüche
Nous avons recueilli ces commentaires sur le site : https://jtpbatiment1.jimdofree.com/. Ce site semble désormais fermé, mais nous avions précédemment noté leurs réserves concernant les Évangiles. Veuillez trouver ci-dessous le Point N°5 CTD063. Nous reproduisons leur question :
"Commentaire : Ici est-ce les ou les scribes qui ont prononcé ces paroles ?
La question reste poser car nous savons que les scribes et les sont deux communautés différentes."
Notre réponse :
Regardons les textes en question.
33 Il chassa le démon et le muet se mit à parler. La foule disait, émerveillée : « On n’a jamais rien vu de pareil en Israël »,
34 mais les disaient : « C’est par le prince des démons qu’il chasse les démons. »
(Übersetzung Louis Segond )
22 Les spécialistes de la loi (les scribes) qui étaient descendus de Jérusalem disaient : « Il a en lui Béelzébul ; c’est par le prince des démons qu’il chasse les démons. »
(Übersetzung Louis Segond )
Nous souhaitons examiner les autres documents pertinents liés à cet événement afin de mieux comprendre les circonstances. Nous estimons que chaque auteur apporte une perspective unique et que la synthèse des différents témoignages nous offre une vision plus exhaustive et précise.
Notre analyse :
14 Jésus chassa un démon qui était muet. Lorsque le démon fut sorti, le muet se mit à parler, et la foule fut dans l’admiration.
15 Cependant, quelques-uns dirent : « C’est par Béelzébul, le prince des démons, qu’il chasse les démons. »
16 D’autres, pour le mettre à l’épreuve, lui demandaient un .
(Übersetzung Louis Segond )
Nous remarquons que le groupe d’opposant qui cherchait régulièrement à discréditer le Messie Jésus auprès de la foule était composé de , de docteurs de la loi, de scribes et parfois de .
Matthieu ne mentionne que les , bien connus de son lectorat juif, tandis que Marc, s’adressant à des non-juifs, ne cite que les scribes. Il n’était pas possible de répertorier chaque groupe, une telle démarche n’aurait d’ailleurs pas apporté d’éclaircissements supplémentaires au texte. Chaque auteur a ainsi cité le groupe le plus familier à son public cible.
Dans l’Évangile selon Luc, il est mentionné que "quelques-uns" accusaient Jésus d’opérer ses miracles par la puissance du Diable. D'après nos observations, ces "quelques-uns" incluraient vraisemblablement des , des scribes, des docteurs de la loi et peut-être même des . En général, ce groupe de personnes portait ces accusations contre le Messie, tandis que la foule reconnaissait habituellement la puissance de Dieu dans les miracles accomplis par le Messie Jésus.
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Bibelstelle
INF082
Hinweis
INF082 - Die Bible Segond 21 (S21)
Die Bible Segond 21 (S21)
Die Segond 21. Hier einige wesentliche Informationen zu dieser Version:
Hintergrund und Ziele
Erscheinungsjahr: 2007 Modernisierung: Die Segond 21 zielt darauf ab, die Sprache der Übersetzung von Louis Segond zu modernisieren und dabei den hebräischen und griechischen Urtexten weiterhin sehr treu zu bleiben. Klarheit und Zugänglichkeit: Der Schwerpunkt liegt auf der Klarheit und Zugänglichkeit des Textes für heutige Leser.
Hauptmerkmale
Treue zu den Urtexten: Die Segond 21 stützt sich auf die zuverlässigsten alten Handschriften, um eine genaue und treue Übersetzung zu gewährleisten. Sprachliche Überarbeitung: Die Sprache wurde überarbeitet, um den modernen französischen Sprachgebrauch besser widerzuspiegeln und zugleich den Reichtum und die Tiefe des biblischen Textes zu bewahren. Anmerkungen und Verweise: Die Version enthält oft erklärende Anmerkungen und Querverweise, die das Verständnis und das Studium der Heiligen Schrift erleichtern.
Bedeutung
Weite Verbreitung: Die Segond 21 wird in französischsprachigen protestantischen Kreisen weithin verwendet, insbesondere für das Bibelstudium und das persönliche Lesen. Zugänglichkeit: Dank ihrer modernisierten Sprache ist sie einem breiteren Publikum zugänglich, auch den neuen Generationen von Lesern.
Die Segond 21 wurde von einem interdisziplinären Team aus Übersetzern, Sprachwissenschaftlern und Theologen erarbeitet und benötigte etwa 12 Jahre Arbeit bis zur Fertigstellung.
Diese Überarbeitungen zeigen die Entwicklung der Übersetzung von Louis Segond, die sich im Lauf der Zeit an sprachliche Veränderungen und die Bedürfnisse der Leser anpasste.
INF145
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INF145 - Ein Wunder tun
Ein Wunder tun
Diese Art von Forderung, ein Zeichen vom Himmel, um Jesus, den Messias, zu prüfen, findet sich in mehreren Evangelienstellen, insbesondere:
Lukas 11.16 „Andere aber forderten, um ihn zu prüfen, ein Zeichen vom Himmel von ihm.“
Matthäus 12.38 „Da ergriffen einige Schriftgelehrte und Pharisäer das Wort und sagten: Meister, wir möchten dich ein Wunder tun sehen.“
Matthäus 16.1 „Die Pharisäer und die Sadduzäer traten an Jesus heran und baten ihn, um ihn zu prüfen, ihnen ein Zeichen vom Himmel zu zeigen.“
Markus 8.11 „Die Pharisäer kamen hinzu und begannen, mit ihm zu streiten; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn zu prüfen.“
Kontext und Bedeutung
Diese Forderungen nach Zeichen sind keine Ausdrucksformen des Glaubens, sondern Versuche, ihn auf die Probe zu stellen. Jesus, der Messias, antwortet darauf oft, indem er die Heuchelei anprangert oder erklärt, dass das einzige Zeichen, das gegeben werden wird, das des Jona ist, das heißt sein Tod und seine Auferstehung.
INF001
Hinweis
INF001 - Sadduzäer
Die Sadduzäer
Die Sadduzäer waren eine bedeutende religiöse und politische Gruppe im antiken Judentum. Hier einige Kernpunkte über sie:
Ursprünge und Geschichte
Ursprünge: Der Name „Sadduzäer“ leitet sich wahrscheinlich von Zadok ab, einem Hohepriester zur Zeit Davids und Salomos. Sie stammten hauptsächlich aus der priesterlichen Aristokratie. Zeitraum: Sie waren etwa zwischen 200 v. Chr. und 70 n. Chr. aktiv, bis zur Zerstörung des Tempels von Jerusalem durch die Römer. Einfluss: Die Sadduzäer hatten großen Einfluss auf den Kult und die Liturgie im Tempel von Jerusalem. Sie standen an der Spitze des Hoher Rat, des obersten jüdischen Rates.
Glaube und Praxis
Heilige Texte: Sie hielten sich ausschließlich an das geschriebene Gesetz, die Schriften des Pentateuchs, und verwarfen die mündlichen Überlieferungen, die die Pharisäer übernommen hatten. Auferstehung: Anders als die Pharisäer und die Essener leugneten die Sadduzäer die Auferstehung der Toten und die Unsterblichkeit der Seele. Tempelriten: Sie waren für die Riten des Tempels zuständig, einschließlich der Opfer und der Wallfahrtsfeste.
Gegensätze
Pharisäer: Die Sadduzäer und die Pharisäer standen in völligem Gegensatz zueinander, besonders in theologischen Fragen wie der Auferstehung. Zeloten: Sie gerieten auch mit den Zeloten und den Sikariern in Konflikt, die sie als Kollaborateure der Römer ansahen.
Die Sadduzäer haben in der Geschichte des Judentums eine bleibende Spur hinterlassen und werden im Neuen Testament häufig erwähnt, besonders in der Apostelgeschichte und in den Evangelien.
Die Sadduzäer in der Bibel
Die Sadduzäer bilden eine bedeutende Strömung des Judentums. Wir begegnen ihnen fünfzehnmal im Neuen Testament, zehnmal in den Evangelien und fünfmal in der Apostelgeschichte.
Fünfmal nennen die Verfasser der Synoptiker die Sadduzäer und die Pharisäer zusammen. Die Lehre des Judentums kehrt in ihren Gesprächen mit dem Messias Jesus immer wieder; er richtet nie Vorwürfe an sie.
Wir finden in ihrem Verhältnis zum Messias Jesus keine Spannung, wie sie regelmäßig die Pharisäer mit ihm austragen. Sie kontrollieren die Verwaltung und den Kult des Tempels und bleiben dem Volk fern. Mit der römischen Besatzungsmacht arrangieren sie sich leicht, die ihnen im Gegenzug großen Einfluss innerhalb des Hoher Rat verleiht.
Ihre Mitglieder stammen im Wesentlichen aus der aristokratischen oder priesterlichen Schicht. Sie erkennen nur die Schriften an, die die Hebräische Bibel bilden.
Sie glauben nicht an die Auferstehung der Toten. Sie rechnen mit keiner Form von Leben nach dem Tod. Engel gibt es nach ihrer Auffassung nicht. Der Apostel Paulus wird all diese Irrwege bei seinem Prozess anprangern (Apostelgeschichte 23.6).
Kajaphas und Hanna, die Hohepriester, die Jesus verurteilen, gehören zu dieser sadduzäischen Bewegung.
INF002
Hinweis
INF002 - Die Pharisäer
Die Pharisäer
Die Pharisäer waren eine bedeutende religiöse und soziale Gruppe im antiken Judentum, besonders in der Zeit des Zweiten Tempels. Hier einige Kernpunkte über sie:
Ursprünge und Geschichte
Ursprünge: Die Pharisäer entstanden als eigenständige Gruppe nach dem Makkabäeraufstand, etwa 165-160 v. Chr. Sie galten oft als die geistlichen Nachkommen der Hasidäer.
Zeitraum: Sie blühten bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. Nach diesem Datum bildeten ihre Lehren die Grundlage dessen, was zum rabbinischen Judentum wurde.
Glaube und Praxis
Heilige Texte: Im Gegensatz zu den Sadduzäer, die sich ausschließlich auf das schriftliche Gesetz (die Bücher des Pentateuchs) beschränkten, glaubten die Pharisäer an ein schriftliches und ein mündliches Gesetz (die mündliche Tora). Auferstehung: Die Pharisäer glaubten an die Auferstehung der Toten und an die Unsterblichkeit der Seele. Riten und Gesetze: Sie betonten die Bedeutung der mündlichen Überlieferungen und der den jeweiligen Zeitumständen angepassten Auslegungen.
Einfluss und Erbe Einfluss: Die Pharisäer hatten großen Einfluss auf die Liturgie und die religiöse Praxis der Juden. Ihre Lehren wurden um 200 n. Chr. in die Mischna aufgenommen, eine Sammlung der mündlichen jüdischen Überlieferung. Erbe: Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels bildeten die Lehren der Pharisäer die Grundlage des rabbinischen Judentums, das das moderne Judentum bis heute prägt.
Die Pharisäer werden im Neuen Testament häufig erwähnt, besonders in den Evangelien und in der Apostelgeschichte, wo sie oft im Konflikt mit Jesus und den anderen religiösen Persönlichkeiten der damaligen Zeit stehen.
Die Pharisäer in der Bibel
Sie sind die repräsentativste Gruppe des Judentums. Ihre Mitglieder, die aus dem Volk stammen, wehren sich gegen Kompromisse mit dem römischen Besatzer, aber auch mit dem Hellenismus. Wir sehen sie dem Volk näher als die Sadduzäer.
Sie werden im Neuen Testament hundertdreimal genannt, dreiundneunzigmal in den Evangelien, neunmal in der Apostelgeschichte und einmal im Brief an die Philipper.
Ihr Verhältnis zum Messias Jesus erscheint häufig angespannt und konfliktreich. Er weist sie zu manchen Zeitpunkten mit heftigen Worten zurecht, etwa „Wehe euch“ und „Heuchler“, was diesen Gegensatz deutlich zeigt. Sie haben keinen Zugang zu den Ämtern mit hoher Verantwortung, die von den Römer kontrolliert und daher den ihnen gewogenen Sadduzäer vorbehalten sind, bilden aber die größte Gruppe des Hoher Rat.
Sie betrachten sich als die großen Verteidiger des Gesetzes des Mose, das sie auslegen. Ihre Auslegung wird zur Regel, der das Volk folgen muss. Der Messias Jesus verurteilt diese Fehlentwicklungen bei verschiedenen Gelegenheiten (Matthäus 23.13-29).
Sie sind mit ihren Kollegen, den Sadduzäer, oft uneins in Lehrfragen wie dem ewigen Leben oder den Engeln. Dem geschriebenen Gesetz des Mose haben sie mündliche Grundsätze hinzugefügt, die es ihnen erlauben, dessen Vorschriften zu umgehen. Jesus versäumt es nicht, darauf hinzuweisen (Matthäus 23.23).
Nikodemus und Josef von Arimathäa gehörten dieser politisch-religiösen Gruppe an, was sie nicht daran hinderte, sich zum Christentum zu bekehren.