Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren 4 Studien
Die Evangelien: Hintergrund und Besonderheiten der Berichte 1 Studie
Das Wirken Johannes’ des Täufers 14 Studien
- 6Das Wirken Johannes’ des Täufers
- 7Die Taufe Jesu, des Messias
- 8Die Versuchung Jesu, des Messias
- 9Die Abordnung aus Jerusalem
- 10Die ersten Jünger
Der Beginn des Wirkens in Galiläa 5 Studien
Vom zweiten zum dritten Passahfest 12 Studien
- 25Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
- 26Die Frage der Jünger Johannes’ des Täufers zum Fasten
- 27Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein
- 28Zahlreiche Heilungen in Galiläa
- 29Der Aufbruch Jesu, des Messias, in andere Städte
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche 4 Studien
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung 1 Studie
Die Widersprüche 6 Studien
- 42Die Begegnung Jesu mit Petrus?
- 43Johannes der Täufer auferstanden?
- 44Wird Jesus von Johannes erkannt?
- 45Die Zweifel Johannes’ des Täufers?
- 46Das Zeugnis Jesu?
Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren
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PER002
Jesus, der Messias, das fleischgewordene Wort, und Johannes der Täufer, der Wegbereiter
Der Artikel untersucht, wie das Johannesevangelium bekräftigt, dass Jesus das fleischgewordene Wort und Gott ist, mit Johannes dem Täufer als Wegbereiter. Der Apostel Johannes will zeigen, dass Jesus sowohl als königlicher Messias als auch als göttliche Gestalt die jüdischen messianischen Erwartungen erfüllt.
Johannes 3.25-29 (Lutherbibel 1912) :Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung.Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm.Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt.Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER003
Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers
Dieser Artikel beschreibt die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers, die ausschließlich im Lukasevangelium erzählt wird. Er hebt die Sorgfalt bei historischen Einzelheiten und die prophetische Bedeutung des Johannes als Wegbereiter Jesu hervor.
Lukas 1.5-25 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER007
Die Geburt Johannes des Täufers
Der Artikel behandelt die Geburt Johannes des Täufers, des Sohnes von Zacharias und Elisabet. Seine als wundersam beschriebene Geburt wird von Weissagungen begleitet und erinnert an alte biblische Erzählungen. Johannes, dessen Name „Gott ist gnädig“ bedeutet, wird von Gabriel angekündigt und wird ein Wegbereiter des Messias sein.
1. Mose 22.1-18 (Lutherbibel 1912) :Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferneund sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel! Ich und der Knabe wollen dorthin gehen; und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak; er aber nahm das Feuer und Messer in seine Hand, und gingen die beiden miteinander.Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer?Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen beide miteinander.Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holzund reckte seine Hand aus und faßte das Messer, daß er seinen Sohn schlachtete.Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.Da hob Abraham sein Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hangen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt.Und Abraham hieß die Stätte: Der HERR sieht. Daher man noch heutigestages sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht.Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmelund sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont,daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde;und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
Ergänzend
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ANN003
Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers
Dieser Anhang untersucht die Geburt und das Wirken Johannes’ des Täufers anhand des Lukasevangeliums. Er stellt seine Eltern Zacharias und…
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ANN003
Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers
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PER008
Der Lobgesang des Zacharias bei der Geburt seines Sohnes Johannes
Der Artikel untersucht den vom Heiligen Geist inspirierten Lobgesang des Zacharias bei der Geburt des Johannes und blickt auf die Rolle des Johannes als Wegbereiter Jesu, des Messias, voraus. Diese Ereignisse spielen sich in Ein Karem ab und offenbaren den göttlichen Plan, dessen Verwirklichung Zacharias und Maria miterleben.
Lukas 1.67-80 (Lutherbibel 1912) :Und sein Vater Zacharias ward des heiligen Geistes voll, weissagte und sprach:Gelobet sei der HERR, der Gott Israels! denn er hat besucht und erlöst sein Volkund hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David,wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund des Propheten:daß er uns errettete von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bundund an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben,daß wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben langin Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist.Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Du wirst vor dem HERRN her gehen, daß du seinen Weg bereitestund Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, das da ist in Vergebung ihrer Sünden;durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Evangelien: Hintergrund und Besonderheiten der Berichte
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CHR006
Die von Johannes vermerkten „nächsten Tage“
Der Artikel analysiert die Zeitangaben im Johannesevangelium, um eine Chronologie des Beginns des Wirkens Jesu zu erstellen, und versucht zugleich, diese Berichte mit denen der Synoptiker in Einklang zu bringen.
Johannes 1.29 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Johannes’ des Täufers
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PER029
Das Wirken Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Rolle Johannes’ des Täufers bei der Vorbereitung auf Jesu Kommen. In den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas tauft und predigt Johannes in der Wüste Judäas. Als Wegbereiter Christi hat er nie behauptet, der Messias zu sein. Seine Lehren bereiteten das Volk darauf vor, Jesus, den königlichen Messias, zu empfangen.
Markus 1.1-8 (Lutherbibel 1912) :Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes,wie geschrieben steht in den Propheten: “Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir.”“Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des HERRN, macht seine Steige richtig!”Johannes, der war in der Wüste, taufte und predigte von der Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und die von Jerusalem und ließen sich alle von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden.Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und mit einem ledernen Gürtel um seine Lenden, und aß Heuschrecken und wilden Honig;und er predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe auflöse.Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER030
Die Taufe Jesu, des Messias
Der Artikel beschreibt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn des messianischen Wirkens Jesu markiert. Diese Taufe in Betanien jenseits des Jordans bringt die Kontinuität zwischen dem Wirken des Johannes und Jesu zum Ausdruck und symbolisiert ihre geistliche Sendung. Dabei offenbart sich die Dreifaltigkeit, was die theologische Bedeutung dieses Geschehens und seinen Vorbildcharakter für künftige Generationen unterstreicht.
Markus 1.9-11 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich zu der Zeit, daß Jesus aus Galiläa von Nazareth kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan.Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleich wie eine Taube herabkommen auf ihn.Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER031
Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu in der Wüste anhand der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Jesus wird mit drei symbolischen Prüfungen konfrontiert, die seinen Kampf gegen Versuchungen verdeutlichen, die denen Evas ähneln. Nach dieser Fastenzeit kehrt er nach Galiläa zurück, ein entscheidender Schritt in seinem Wirken.
Lukas 4.1-13 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber, voll des heiligen Geistes, kam wieder von dem Jordan und ward vom Geist in die Wüste geführtund ward vierzig Tage lang vom Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen; und da sie ein Ende hatten, hungerte ihn darnach.Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu dem Stein, daß er Brot werde.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: “Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeglichen Wort Gottes.”Und der Teufel führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblickund sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, welchem ich will.So du nun mich willst anbeten, so soll es alles dein sein.Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: “Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen.”Und er führte ihn gen Jerusalem und stellte ihn auf des Tempels Zinne und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich von hinnen hinunterdenn es steht geschrieben: “Er wird befehlen seinen Engeln von dir, daß sie dich bewahrenund auf den Händen tragen, auf daß du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.”Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: “Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.”Und da der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeitlang.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER032
Die Abordnung aus Jerusalem
Der Artikel untersucht die Begegnung Johannes’ des Täufers mit den Vertretern des Hohen Rates in Betanien und betont die Bekanntheit des Johannes sowie die messianischen Erwartungen der Behörden. Johannes wird nach seiner messianischen Rolle befragt, obwohl er keine Wunder vollbracht hat. Dies verdeutlicht die Erwartungen der Pharisäer hinsichtlich eines königlichen und eines priesterlichen Messias. Die Untersuchung bringt die unterschiedlichen Evangelienberichte miteinander in Einklang.
Johannes 10.41 (Lutherbibel 1912) :Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER033
Die ersten Jünger
Der Artikel untersucht die erste Begegnung Jesu mit seinen ersten Jüngern, von der allein Johannes berichtet. Andreas und Johannes erkennen Jesus als den Messias und beschließen, ihm zu folgen. Ein bedeutsamer Moment ist die Veränderung der Identität des Simon Petrus durch Jesus, die ihre Hingabe kennzeichnet. Dieser Bericht bietet einen einzigartigen Blickwinkel, der in den synoptischen Evangelien fehlt.
Johannes 1.35-42 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages stand abermals Johannes und zwei seiner Jünger.Und als er Jesum sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach.Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge?Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus.Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte),und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER034
Die Begegnung mit Philippus
PER034 erzählt von Jesu Begegnung mit Philippus, die allein Johannes berichtet (Joh 1,43–46) und die am 6. Oktober 29 in Betanien jenseits des Jordans stattfindet. Philippus, zuvor wie Andreas, Johannes und Simon Petrus ein Jünger Johannes’ des Täufers, wird Jesu vierter Jünger. Der Artikel untersucht den natürlichen Übergang dieser Jünger zum Messias, wobei Johannes der Täufer sich als Wegbereiter und nicht als konkurrierender Meister versteht.
Johannes 1.43-46 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Joseph's Sohn von Nazareth.Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER035
Die Begegnung Jesu, des Messias, mit Natanaël
Perikope 35 untersucht die nur im Johannesevangelium berichtete Begegnung zwischen Jesus und Natanaël (Johannes 1,47–51), die auf den 23. November 29 in Nazareth datiert wird. Jesus zeigt eine übernatürliche Kenntnis Natanaëls, der ihn als Erster öffentlich als Sohn Gottes und König Israels bekennt. Natanaël wird mit Bartholomäus gleichgesetzt, stammt aus Kana und steht mit der Hochzeit zu Kana in Verbindung, die in der Erzählung des Johannes folgt.
Johannes 1.47-51 (Lutherbibel 1912) :Jesus sah Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, ein rechter Israeliter, in welchem kein Falsch ist.Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe denn dich Philippus rief, da du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.Nathanael antwortete und spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum; du wirst noch Größeres denn das sehen.Und spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf und herab fahren auf des Menschen Sohn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER036
Die Hochzeit zu Kana
Die Hochzeit zu Kana (Johannes 2,1–11) ist das erste Zeichen Jesu: Er verwandelt bei einer Hochzeit in Kana in Galiläa im November 29 Wasser in Wein. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit. Der Artikel untersucht Vermutungen zur Anwesenheit der Familie Jesu, zieht Natanaël als möglichen Bräutigam in Betracht und betont, dass dieses Wunder den Glauben der Jünger stärkt, indem es die Herrlichkeit des Messias offenbart.
Matthäus 25.1 (Lutherbibel 1912) :Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER037
Ein Aufenthalt in Kafarnaum
Nach der Hochzeit zu Kana besucht Jesus, der Messias, um den 1. Dezember 29 mit seiner Familie Kafarnaum. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit (Johannes 2,12). Dort trifft er seine Jünger Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes und freundet sich mit Zebedäus und Salome an. Diese Stadt wird später zum Mittelpunkt seines Wirkens in Galiläa. Nach diesem Aufenthalt kehrt er nach Nazareth zurück, bevor er sich Johannes dem Täufer in Änon anschließt.
Johannes 3.22-24 (Lutherbibel 1912) :Darnach kam Jesus und seine Jünger in das jüdische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufte.Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim, denn es war viel Wasser daselbst; und sie kamen dahin und ließen sich taufen.Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER038
Das erste Passahfest
Perikope PER038 untersucht das erste Passahfest im Johannesevangelium (Johannes 2,13), das genau auf den 7. April 30 datiert wird. Der Artikel formuliert drei Beobachtungen: den chronologischen Wert dieses Festes für die Datierung des Wirkens Jesu auf 3,5 Jahre, die von Johannes vorgenommene Unterscheidung als „Passah der Juden“ und Jesu Befolgung jüdischer Riten. Nur Johannes dokumentiert diese Zeit vor der Verhaftung Johannes’ des Täufers.
1. Korinther 5.7 (Lutherbibel 1912) :Darum feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER040
Die Ergebnisse in Jerusalem
Perikope 40 untersucht die Ergebnisse der ersten Predigt Jesu in Jerusalem beim Passahfest des Jahres 30 nach Johannes 2,23–25. Obwohl viele aufgrund der Wunder glaubten, bleibt Jesus gegenüber diesem oberflächlichen Glauben zurückhaltend, der auf dem Außergewöhnlichen statt auf aufrichtiger Umkehr beruht. Johannes betont die göttliche Fähigkeit Jesu, das Herz der Menschen zu kennen. Der Artikel hebt zwei wesentliche Punkte hervor: die Verlängerung des Aufenthalts in Jerusalem und die göttliche Natur des Urteilsvermögens des Messias.
Johannes 2.23-25 (Lutherbibel 1912) :Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht; denn er kannte sie alleund bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gäbe von einem Menschen; denn er wußte wohl, was im Menschen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER042
Die Rückkehr nach Änon im Süden Galiläas
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Änon nach dem Passahfest und hebt das einander ergänzende Wirken Jesu und Johannes’ des Täufers hervor. Johannes ist der einzige Evangelist, der diese Phase dokumentiert, und betont die Beziehung zwischen ihrem Wirken. Anhand dieser Begebenheit zeigt der Artikel, dass ihre Rollen nicht in Konkurrenz standen, sondern harmonisch zusammenwirkten und beide einen wesentlichen Beitrag zum göttlichen Plan leisteten.
Johannes 3.22-24 (Lutherbibel 1912) :Darnach kam Jesus und seine Jünger in das jüdische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufte.Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim, denn es war viel Wasser daselbst; und sie kamen dahin und ließen sich taufen.Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER043
Die Konflikte zwischen den Jüngern
Der Artikel „PER043 – Die Konflikte zwischen den Jüngern“ untersucht die Rivalität zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu. In dieser entscheidenden Zeit zu Beginn des Wirkens Jesu in Judäa folgen einige Jünger des Johannes nun Jesus, was Spannungen verursacht. Johannes der Täufer betont die vorübergehende Natur seiner Rolle und die messianische Natur Jesu. Die Ereignisse werden wahrscheinlich in Änon in Judäa verortet.
Johannes 3.25-36 (Lutherbibel 1912) :Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung.Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm.Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt.Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alleund zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.Wer es aber annimmt, der besiegelt's, daß Gott wahrhaftig sei.Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER044
Die Verhaftung Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Verhaftung Johannes’ des Täufers durch Herodes Antipas und veranschaulicht einen bedeutenden Übergang vom Wirken des Johannes zu dem Jesu als einzigem anerkannten Messias. Das wahrscheinlich im Jahr 30 n. Chr. stattfindende Ereignis ist ein entscheidender Wendepunkt im damaligen religiösen Umfeld, der durch Verweise auf die Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes hervorgehoben wird.
Johannes 3.24 (Lutherbibel 1912) :Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der Beginn des Wirkens in Galiläa
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PER045
Von Judäa nach Galiläa
Nach der Verhaftung des Johannes verlässt Jesus Judäa und geht nach Galiläa, um sein Wirken voll aufzunehmen, nicht aus Angst. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in Galiläa, wo er freundlicher aufgenommen wird.
Johannes 4.1-3 (Lutherbibel 1912) :Da nun der HERR inneward, daß vor die Pharisäer gekommen war, wie Jesus mehr Jünger machte und taufte denn Johannes(wiewohl Jesus selber nicht taufte, sondern seine Jünger),verließ er das Land Judäa und zog wieder nach Galiläa.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER048
Die Rückkehr nach Galiläa
Der Artikel beschreibt Jesu Rückkehr nach Galiläa anhand der Evangelien und wichtiger Orte wie Kafarnaum und Nazareth. Er erklärt, wie diese Ortswechsel den Beginn eines strategischeren und wirksameren Wirkens markierten.
Lukas 4.14-15 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam wieder in des Geistes Kraft nach Galiläa; und das Gerücht erscholl von ihm durch alle umliegenden Orte.Und er lehrte in ihren Schulen und ward von jedermann gepriesen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER052
Beginn der Predigt in Galiläa
Perikope PER052 markiert den offiziellen Beginn der Predigt Jesu in Galiläa nach der Verhaftung Johannes’ des Täufers. Matthäus betont die Kontinuität ihrer Botschaften, die beide zur Umkehr rufen. Dieser Wendepunkt in Kafarnaum etwa im Februar oder März 31 bestätigt die Erfüllung der messianischen Prophezeiungen und den vollständigen Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu.
Matthäus 4.17 (Lutherbibel 1912) :Von der Zeit an fing Jesus an, zu predigen und zu sagen: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER066
Die Berufung eines weiteren Jüngers, Matthäus
Der Artikel untersucht Jesu Berufung des Matthäus und betont dessen besondere Rolle unter den Jüngern als künftiger Evangelist. Matthäus verlässt seinen Beruf als Steuereinnehmer und folgt Christus, nachdem er ihn wahrscheinlich durch Johannes den Täufer bereits kannte. Diese Berufung macht ihn zu einem wichtigen Sprecher der Apostel.
Lukas 5.27-28 (Lutherbibel 1912) :Und darnach ging er aus und sah einen Zöllner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach!Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER068
Die Frage nach dem Umgang mit Sündern
Der Artikel untersucht die Kritik der Pharisäer an Jesu Toleranz gegenüber Sündern und zeigt ihre Bemühungen, ihn angesichts seiner wachsenden Beliebtheit herabzusetzen.
Matthäus 9.11-13 (Lutherbibel 1912) :Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.Gehet aber hin und lernet, was das sei: “Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.” Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER072
Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
Der Artikel behandelt die Zeugnisse Johannes’ des Täufers und göttlicher Wunder für Jesu Messianität bei Johannes. Schauplatz ist Jerusalem nach Passah im März 31. Jesus kritisiert die religiösen Behörden, die ihn nicht anerkennen, und nennt Mose als Wegbereiter. Einige, darunter Nikodemus, werden sich bekehren.
Johannes 5.31-47 (Lutherbibel 1912) :So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr.Ein anderer ist's, der von mir zeugt; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeugt.Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugte von der Wahrheit.Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen; sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet.Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile fröhlich sein in seinem Lichte.Ich aber habe ein größeres Zeugnis; denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, eben diese Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe.Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbe hat von mir gezeugt. Ihr habt nie weder seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen,und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubt dem nicht, den er gesandt hat.Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeuget;und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet.Ich nehme nicht Ehre von Menschen;aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt.Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.Wie könnet ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? und die Ehre, die von Gott allein ist, suchet ihr nicht.Ihr sollt nicht meinen, daß ich euch vor dem Vater verklagen werde; es ist einer, der euch verklagt, der Mose, auf welchen ihr hofft.Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben.So ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER074
Die Frage der Jünger Johannes’ des Täufers zum Fasten
Dieser Artikel untersucht die Fastenfrage der Jünger Johannes’ des Täufers und Jesu Antwort. Sie verdeutlicht den Übergang vom traditionellen Judentum zu einer persönlichen Gottesbeziehung, die das Christentum kennzeichnet.
Lukas 5.33-35 (Lutherbibel 1912) :Und sie sprachen zu ihm: Warum fasten des Johannes Jünger so oft und beten so viel, desgleichen der Pharisäer Jünger; aber deine Jünger essen und trinken?Er sprach aber zu ihnen: Ihr könnt die Hochzeitleute nicht zu fasten treiben, solange der Bräutigam bei ihnen ist.Es wird aber die Zeit kommen, daß der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER075
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein
Die Gleichnisse vom neuen Stoff und vom neuen Wein veranschaulichen den grundlegenden Bruch zwischen Judentum und Christentum. Jesus erzählt sie als Antwort auf die Frage der Jünger Johannes des Täufers zum Fasten und erklärt, dass Altes und Neues nicht vermischt werden können. Die geforderte Veränderung ist keine Reform, sondern eine vollständige Verwandlung. Jeder Mensch wird eingeladen, den Meister zu wählen, dem er folgen will.
Matthäus 9.16-17 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER079
Zahlreiche Heilungen in Galiläa
Perikope 79 berichtet von den zahlreichen Heilungen Jesu in Galiläa um Kapernaum im Jahr 31. Vor Menschenmengen aus ganz Israel heilt Jesus Kranke und verkündet das Heil, wobei er um Zurückhaltung bittet. Matthäus verbindet diese Ereignisse mit der Prophezeiung in Jesaja 42.1-4 und erkennt darin eine Offenbarung der Dreieinigkeit. Sein wachsender Ruhm steht im Gegensatz zum zunehmenden Widerstand der Pharisäer, die auf seinen Einfluss beim Volk eifersüchtig sind.
Markus 3.7-12 (Lutherbibel 1912) :Aber Jesus entwich mit seinen Jüngern an das Meer; und viel Volks folgte ihm nach aus Galiläa und aus Judäaund von Jerusalem und aus Idumäa und von jenseits des Jordans, und die um Tyrus und Sidon wohnen, eine große Menge, die seine Taten hörten, und kamen zu ihm.Und er sprach zu seinen Jüngern, daß sie ihm ein Schifflein bereit hielten um des Volkes willen, daß sie ihn nicht drängten.Denn er heilte ihrer viele, also daß ihn überfielen alle, die geplagt waren, auf daß sie ihn anrührten.Und wenn ihn die unsauberen Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn!Und er bedrohte sie hart, daß sie ihn nicht offenbar machten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER112
Der Aufbruch Jesu, des Messias, in andere Städte
Perikope 112 untersucht den Aufbruch Jesu zu den Städten und Dörfern Galiläas (Mt 11.1), der im Mai oder Juni 31 angesetzt wird. Im Gegensatz zu Johannes dem Täufer, der an einem Ort blieb, zog Jesus, vom Heiligen Geist geleitet, durch die Gegend, um das Himmelreich zu verkünden und selbst die Ärmsten zu erreichen, die nicht zu ihm kommen konnten.
Matthäus 11.1 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus solch Gebot an seine zwölf Jünger vollendet hatte, ging er von da weiter, zu lehren und zu predigen in ihren Städten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER113
Die Frage Johannes des Täufers
Im Gefängnis schickt Johannes der Täufer seine Jünger zu Jesus, um ihn zu fragen, ob er wirklich der erwartete Messias sei. Jesus antwortet mit seinen Taten – Heilungen, Auferweckungen und der Verkündigung an die Armen – und stützt sich dabei auf Jesaja 35.5. Der Artikel untersucht die Unterschiede zwischen den beiden Wirkungsweisen, die redaktionelle Logik des Matthäus und die starke christologische Aussage, die in dem prophetischen Verweis mitschwingt: Jesus ist Gott, der kommt, um sein Volk zu retten (Jes 35.4).
Matthäus 8.5-13 (Lutherbibel 1912) :Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihnund sprach: HERR, mein Knecht liegt zu Hause und ist gichtbrüchig und hat große Qual.Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.Der Hauptmann antwortete und sprach: HERR, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.Denn ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; und wenn ich sage zu einem: Gehe hin! so geht er; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.Da das Jesus hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!Aber ich sage euch viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen;aber die Kinder des Reiches werden ausgestoßen in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht ward gesund zu derselben Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER114
Die Würdigung Johannes des Täufers
Jesus würdigt Johannes den Täufer in Kafarnaum (Mai–Juni 31), gemäß Matthäus 11.7-19 und Lukas 7.24-35. Ohne dessen Jünger für sich gewinnen zu wollen, bekräftigt er die prophetische Größe des Johannes, bezeichnet ihn als den von Maleachi angekündigten Elia und weist auf das Ende des alten Bundes hin. Er stellt dem Reich, das die Pharisäer nach ihren eigenen Regeln errichtet haben, das Reich Gottes gegenüber.
Matthäus 11.12 (Lutherbibel 1912) :Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die reißen es an sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER115
Jesus, der Messias, tadelt mehrere Städte
Jesus tadelt die Städte Chorazin, Bethsaida und Kafarnaum, weil sie trotz der zahlreichen dort vollbrachten Wunder nicht umgekehrt sind. Er vergleicht sie zu ihrem Nachteil mit den heidnischen Städten Tyrus, Sidon und sogar Sodom und erklärt, diese hätten Buße getan. Diese Stelle unterstreicht, dass die Verantwortung dem Maß der empfangenen Offenbarung entspricht und dass die Ablehnung des Evangeliums ewige Folgen hat.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER156
Die Heilung zweier Blinder
Die Heilung zweier Blinder in Kafarnaum, die nur von Matthäus berichtet wird (Mt 9.27-31), veranschaulicht den messianischen Glauben: Die beiden Männer erkennen Jesus als ‚Sohn Davids‘ an. Jesus heilt sie nach ihrem Glauben und bittet sie zu schweigen, denn er wollte die Volksmengen auf das ewige Heil statt auf körperliche Heilungen ausrichten. Dieser Bericht bereitet die Antwort Jesu an Johannes den Täufer in Matthäus 11.5 vor.
Matthäus 20.29-34 (Lutherbibel 1912) :Und da sie von Jericho auszogen, folgte ihm viel Volks nach.Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und da sie hörten, daß Jesus vorüberging, schrieen sie und sprachen: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Aber das Volk bedrohte sie, daß sie schweigen sollten. Aber sie schrieen viel mehr und sprachen: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Jesus aber stand still und rief sie und sprach: Was wollt ihr, daß ich euch tun soll?Sie sprachen zu ihm: HERR, daß unsere Augen aufgetan werden.Und es jammerte Jesum, und er rührte ihre Augen an; und alsbald wurden ihre Augen wieder sehend, und sie folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER163
Tod Johannes des Täufers
Die Perikope 163 analysiert die Reaktion des Herodes Antipas auf den Ruf Jesu, den er mit dem auferstandenen Johannes dem Täufer gleichsetzt. Anhand eines synoptischen Vergleichs von Matthäus 14.1-2, Markus 6.14-16 und Lukas 9.7-9 untersucht der Artikel die Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den drei Berichten, den politischen Kontext in Galiläa im März 32 n. Chr. und das Gewicht der Schuld des Herodes nach der Ermordung Johannes des Täufers.
Markus 6.14-16 (Lutherbibel 1912) :Und es kam vor den König Herodes (denn sein Name war nun bekannt) und er sprach: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten.Etliche aber sprachen: Er ist Elia; etliche aber: Er ist ein Prophet oder einer von den Propheten.Da es aber Herodes hörte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER164
Rückblick auf die Verhaftung Johannes des Täufers
Die Perikope PER164 erinnert an die Umstände der Verhaftung Johannes des Täufers, wie sie von Matthäus (14.3-5) und Markus (6.17-20) berichtet werden. Johannes wurde eingekerkert, weil er die unerlaubte Ehe des Herodes Antipas mit Herodias, der früheren Frau seines Bruders, öffentlich angeprangert hatte. Markus zeichnet ein differenziertes Bild des Herodes, der zwiespältig und von Johannes fasziniert war, während Matthäus seine Furcht vor der Menge betont. Es ist Herodias, die auf den Tod des Propheten drängt; er wurde im März 32 n. Chr. in Machaerus gefangen gehalten.
Markus 6.17-20 (Lutherbibel 1912) :Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefängnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreit.Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, daß du deines Bruders Weib habest.Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten, und konnte nicht.Herodes aber fürchtete Johannes; denn er wußte, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrte ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und hörte ihn gern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER165
Erinnerung an die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers
Die Perikope 165 untersucht die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers nach Matthäus (14,6-12) und Markus (6,21-29). In Galiläa gibt Herodes Antipas im März 32 n. Chr. der Manipulation der Herodias durch den Tanz der Salome nach und lässt den Propheten enthaupten. Der Artikel hebt die Parallele zwischen dem Martyrium des Johannes und dem Jesu hervor, zwei messianischen Gestalten, die zu Unrecht verurteilt und in einem Grab beigesetzt wurden.
Matthäus 14.1-5 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit kam das Gerücht von Jesu vor den Vierfürsten Herodes.Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten.Denn Herodes hatte Johannes gegriffen und in das Gefängnis gelegt wegen der Herodias, seines Bruders Philippus Weib.Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, daß du sie habest.Und er hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
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PER207
Die Meinungsverschiedenheit des Meisters mit seinen Brüdern
Johannes 7.3-9 schildert die Spannung zwischen Jesus und seinen Brüdern vor dem Fest Sukkot (Oktober 32 n. Chr.). Ohne die messianische Sendung zu verstehen, drängen sie ihn, sich in Jerusalem öffentlich zu zeigen. Jesus wählt die Vorsicht, da er sich der Gefahr einer Verhaftung bewusst ist. Maria hält sich zurück. Diese nur bei Johannes überlieferte Episode veranschaulicht das Unverständnis der Familie gegenüber der göttlichen Natur Jesu; eine Bekehrung seiner Brüder erfolgt erst nach der Auferstehung.
Johannes 7.3 (Lutherbibel 1912) :Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mache dich auf von dannen und gehe nach Judäa, auf daß auch deine Jünger sehen, die Werke die du tust.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER208
Aufbruch nach Jerusalem und endgültiger Abschied von Galiläa
PER208 beschreibt den endgültigen Aufbruch Jesu und seiner Jünger aus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. auf dem Weg nach Jerusalem zum Laubhüttenfest (Sukkot). Nach dem Bericht des Lukas durchqueren sie Samaria, anstatt den üblichen Weg entlang des Jordan zu nehmen. Sie kommen am Freitagabend, dem 8. Oktober, an, lehren auf dem Tempelplatz, und Jesus hält seine Rede über das Wasser an Hoschana Rabba am 13. Oktober. Die Gruppe wird sechs Monate in der Gegend von Jerusalem bleiben, bis zum Passafest am 1. April 33 n. Chr.
Johannes 7.28 (Lutherbibel 1912) :Da rief Jesus im Tempel und sprach: Ja, ihr kennet mich und wisset, woher ich bin; und von mir selbst bin ich nicht gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, welchen ihr nicht kennet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER224
Unterweisung über das Gebet
Die Perikope PER224 stellt die Unterweisung Jesu über das Gebet dar, die er im Dezember des Jahres 32 n. Chr. auf dem Ölberg gab. Gestützt auf Matthäus 6.9-13 und Lukas 11.1-4 untersucht sie das Vaterunser in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen. Lukas verortet die Episode in der Nähe von Jerusalem, nach dem Besuch in Betanien und vor der Heilung eines Besessenen. Die Jünger, von denen einige Johannes dem Täufer gefolgt waren, bitten Jesus, sie beten zu lehren.
Matthäus 6.9-13 (Lutherbibel 1912) :Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt.Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.Unser täglich Brot gib uns heute.Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben.Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER242
Die Neugier des Volkes und die Eifersucht der Religiösen
Der Artikel untersucht, wie das Volk, das die Botschaft Jesu aufnimmt, im Gegensatz zur Eifersucht und zum Widerstand der religiösen Autoritäten steht. Die Pharisäer, die um ihren Einfluss fürchteten, waren oft feindselig eingestellt, trotz der Offenheit und des Mitgefühls Jesu gegenüber Randgruppen und Sündern.
Lukas 7.34 (Lutherbibel 1912) :Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagt ihr: Siehe, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung
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PER343
Vorführung vor dem „König“ Antipas
Jesus wird von Pilatus zu Herodes Antipas, dem Tetrarchen von Galiläa, geschickt, der sich in Jerusalem aufhält. Herodes, vom Spektakulären fasziniert, hofft auf ein Wunder, stößt aber auf das völlige Schweigen Jesu. Gekränkt verspottet er ihn, legt ihm ein glänzendes Gewand um und schickt ihn zu Pilatus zurück. Ironischerweise versöhnt diese Episode Pilatus und Herodes. Nur Lukas berichtet von dieser Vorführung (Lukas 23.6-12), die am Freitagmorgen der Passion gegen 7:30 Uhr stattfand.
Lukas 22.66-71 (Lutherbibel 1912) :Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Ratund sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD013
Die Begegnung Jesu mit Petrus?
Der Artikel CTD013 antwortet auf einen klassischen Einwand: Wo hat Jesus Petrus und Andreas zum ersten Mal getroffen? Matthäus verlegt die Begegnung nach Galiläa, Johannes an das Ufer des Jordan. Der Artikel zeigt, dass es sich um zwei verschiedene Schritte handelt: eine erste Begegnung in Judäa (Johannes), dann eine endgültige Berufung in Galiläa (Matthäus). Die beiden Berichte ergänzen einander, widersprechen sich nicht, und sie veranschaulichen das allmähliche Fortschreiten der Berufung der Jünger.
Matthäus 4.20 (Lutherbibel 1912) :Alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD016
Johannes der Täufer auferstanden?
Der Artikel CTD016 untersucht den angeblichen Widerspruch zwischen Matthäus 14.2, Markus 6.14 und Lukas 9.7-9 bezüglich der Meinung des Herodes Antipas über Jesus. Lukas zeigt Herodes in Ungewissheit, während Matthäus und Markus seine private Aussage berichten, die Jesus mit dem auferstandenen Johannes dem Täufer gleichsetzt. Der Autor zeigt, dass es keinen Widerspruch gibt, sondern eine erzählerische Ergänzung, die sich durch die redaktionellen Zwänge des ersten Jahrhunderts erklärt.
Markus 6.14 (Lutherbibel 1912) :Und es kam vor den König Herodes (denn sein Name war nun bekannt) und er sprach: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD017
Wird Jesus von Johannes erkannt?
Der Artikel untersucht die Frage der Anerkennung Jesu durch Johannes den Täufer, indem er die Berichte von Matthäus und Johannes vergleicht, die widersprüchlich erscheinen, in Wirklichkeit aber einander ergänzen.
Jesaja 40.3 (Lutherbibel 1912) :Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg, macht auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD018
Die Zweifel Johannes’ des Täufers?
Der Artikel untersucht den angeblichen Widerspruch zwischen den Evangelien des Johannes und des Matthäus bezüglich der Anerkennung Jesu als Messias durch Johannes den Täufer. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich nicht um einen Widerspruch handelt, sondern um eine Entwicklung des Verständnisses angesichts unerfüllter messianischer Erwartungen.
Lukas 7.33-34 (Lutherbibel 1912) :Denn Johannes der Täufer ist gekommen und aß nicht Brot und trank keinen Wein; so sagt ihr: Er hat den Teufel.Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagt ihr: Siehe, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD019
Das Zeugnis Jesu?
Der Artikel „CTD019 - Das Zeugnis Jesu?“ analysiert einen angeblichen Widerspruch im Johannesevangelium zum Zeugnis Jesu. Jesus erkennt die menschlichen Rechtsnormen an, betont aber die göttliche Wahrheit seiner Identität. In Johannes 5,31 richtet er sich nach den menschlichen Kriterien der Wahrhaftigkeit, während er in Johannes 8,14 die Gültigkeit seines göttlichen Zeugnisses bekräftigt.
Johannes 8.14 (Lutherbibel 1912) :Jesus antwortete und sprach zu ihnen: So ich von mir selbst zeugen würde, so ist mein Zeugnis wahr; denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wißt nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD059
Dieser ist mein Sohn
Dieser Artikel untersucht die Wahrnehmung und die Adressaten der göttlichen Stimme bei der Taufe Jesu und vergleicht die Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Jeder Autor bietet eine eigene Sicht, die das Ereignis bereichert, und legt nahe, dass es sich nicht um Widersprüche, sondern um einander ergänzende Sichtweisen handelt.
Markus 1.11 (Lutherbibel 1912) :Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN002
Das Johannesevangelium
Das Evangelium nach Johannes unterscheidet sich von den drei anderen, den sogenannten synoptischen, durch seinen Stil und seine theologische Tiefe. Geschrieben vom Apostel Johannes, Sohn des Zebedäus,…
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Das Geburtsdatum von Jesus, dem Messias
Der Artikel schlägt ein Geburtsdatum für Jesus vor, das auf einer Analyse der Prophezeiungen Daniels und der Geschichte beruht. Die Kreuzigung hätte stattgefunden…
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Der Artikel untersucht die verschiedenen Taufen des Neuen Testaments, von Johannes dem Täufer bis zu Jesus und Paulus. Er zeigt, wie jede Taufe…
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Der Konflikt zwischen den Anhängern des Johannes und Jesu
Der Artikel behandelt die Spannungen zwischen den Jüngern Johannes’ des Täufers und denen Jesu, zwei zentralen biblischen Gestalten, und hebt ihr Wirken hervor…
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Das Nasiräat ist ein Gelübde der Weihe an Gott, abgeleitet vom hebräischen „sich absondern“, festgelegt in 4. Mose 6. Der Nasiräer enthält sich des Weins, der…
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ANN064
Die von Johannes vermerkten „nächsten Tage“
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Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu, sein vierzigtägiges Fasten und die Evangelienberichte aus dieser Zeit in Judäa. Die synoptischen Evangelien…
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