Studien 1 bis 4
Leben Johannes des Täufers
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PER003
Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers
Dieser Artikel beschreibt die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers, die ausschließlich im Lukasevangelium erzählt wird. Er hebt die Sorgfalt bei historischen Einzelheiten und die prophetische Bedeutung des Johannes als Wegbereiter Jesu hervor.
Lukas 1.5-25 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER005
Marias Besuch bei Elisabet
Marias Besuch bei Elisabet, von dem das Lukasevangelium berichtet, unterstreicht Marias Glauben und die prophetische Bedeutung dieses Ereignisses für die Erfüllung der Schrift. Der Artikel untersucht den historischen und theologischen Zusammenhang dieser Begegnung.
Lukas 1.39-45 (Lutherbibel 1912) :Maria aber stand auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda'sund kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabeth.Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes vollund rief laut und sprach: Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe.Und o selig bist du, die du geglaubt hast! denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER006
Der Lobgesang Marias oder das Magnificat
Dieser Artikel untersucht Marias Magnificat, einen Lobgesang, in dem sie Gott ihre Dankbarkeit ausdrückt und ihre Rolle im Erlösungsplan anerkennt. Eine Analyse von Lukas 1, 46-55.
Lukas 1.46-55 (Lutherbibel 1912) :Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN,und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands;denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder;denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und des Name heilig ist.Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer.Er denkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel wieder auf,wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER007
Die Geburt Johannes des Täufers
Der Artikel behandelt die Geburt Johannes des Täufers, des Sohnes von Zacharias und Elisabet. Seine als wundersam beschriebene Geburt wird von Weissagungen begleitet und erinnert an alte biblische Erzählungen. Johannes, dessen Name „Gott ist gnädig“ bedeutet, wird von Gabriel angekündigt und wird ein Wegbereiter des Messias sein.
Lukas 1.57-66 (Lutherbibel 1912) :Und Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebären sollte; und sie gebar einen Sohn.Und ihre Nachbarn und Gefreunde hörten, daß der HERR große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freuten sich mit ihr.Und es begab sich am achten Tage, da kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias.Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soll Johannes heißen.Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heiße.Und sie winkten seinem Vater, wie er ihn wollte heißen lassen.Und er forderte ein Täfelein und schrieb also: Er heißt Johannes. Und sie verwunderten sich alle.Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und er redete und lobte Gott.Und es kam eine Furcht über alle Nachbarn; und die ganze Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen jüdischen Gebirge.Und alle, die es hörten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinst du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des HERRN war mit ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org