Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche 6 Studien
- 1Zahlreiche Heilungen am Abend
- 2Zweite Vermehrung der Brote für 4000 Personen
- 3Der Blinde von Betsaida
- 4Ein schwer auszutreibender Dämon
- 5Heilungen von Blinden bei Jericho
Exorzismen 1 Studie
Heilungen 18 Studien
- 8Heilung des Aussätzigen
- 9Heilung des blinden und stummen Besessenen
- 10Auferweckung der Tochter des Jaïrus
- 11Heilung der blutflüssigen Frau
- 12Heilung des Blinden von Betsaida
Die Widersprüche 3 Studien
Wunder 11 Studien
- 29Vermehrung der Brote und Fische
- 30Gang über das Wasser
- 31Speisung der 4000
- 32Die Verklärung
- 33Münze im Maul eines Fisches
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
-
PER181
Zahlreiche Heilungen am Abend
Der Artikel untersucht die Heilungen Jesu, insbesondere in Galiläa nach seiner Rückkehr aus Phönizien. Matthäus beschreibt die vielen vollbrachten Wunder, während sich Markus auf einen einzelnen Fall konzentriert, in dem es um einen Taubstummen geht, und so die einzigartige Vorgehensweise Jesu zeigt, die schon an anderen Stellen der Evangelien zu beobachten ist.
Matthäus 15.29-31 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging von da weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich allda.Und es kam zu ihm viel Volks, die hatten mit sich Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere und warfen sie Jesu vor die Füße, und er heilte sie,daß sich das Volk verwunderte, da sie sahen, daß die Stummen redeten, die Krüppel gesund waren, die Lahmen gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER182
Zweite Vermehrung der Brote für 4000 Personen
Der Artikel analysiert die zweite Brotvermehrung Jesu für viertausend Menschen anhand der Evangelien nach Matthäus und Markus. Er untersucht die Nuancen zwischen den beiden Berichten und hebt dabei das Mitgefühl Jesu und seine Fähigkeit hervor, für die Bedürfnisse der Menge zu sorgen.
Markus 8.1-9 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen;und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne gekommen.Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, daß wir sie sättigen?Und er fragte sie: Wieviel habt ihr Brote? Sie sprachen: Sieben.Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf der Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, daß sie dieselben vorlegten; und sie legten dem Volk vor.Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß die auch vortragen.Sie aßen aber und wurden satt; und hoben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe.Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER187
Der Blinde von Betsaida
Der Artikel untersucht das einzigartige Wunder der Heilung des Blinden von Betsaida durch Jesus, das nur im Markusevangelium berichtet wird. Diese schrittweise Heilung in zwei Etappen symbolisiert das geistliche Wachstum und das allmähliche Verständnis der Jünger.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER196
Ein schwer auszutreibender Dämon
Der Artikel beleuchtet den gescheiterten Versuch der Jünger, einen Dämon aus einem Jungen auszutreiben, was nach der Verklärung das Eingreifen Jesu nötig machte. Die Berichte bei Matthäus, Markus und Lukas nennen die Schwäche ihres Glaubens als Grund für ihr Scheitern.
Markus 9.14-27 (Lutherbibel 1912) :Und er kam zu seinen Jüngern und sah viel Volks um sie und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen befragten.Und alsbald, da alles Volk ihn sah, entsetzten sie sich, liefen zu und grüßten ihn.Und er fragte die Schriftgelehrten: Was befragt ihr euch mit ihnen?Einer aber aus dem Volk antwortete und sprach: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist.Und wo er ihn erwischt, da reißt er ihn; und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und verdorrt. Ich habe mit deinen Jüngern geredet, daß sie ihn austrieben, und sie können's nicht.Er antwortete ihm aber und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch tragen? Bringet ihn her zu mir!Und sie brachten ihn her zu ihm. Und alsbald, da ihn der Geist sah, riß er ihn; und er fiel auf die Erde und wälzte sich und schäumte.Und er fragte seinen Vater: Wie lange ist's, daß es ihm widerfahren ist? Er sprach: Von Kind auf.Und oft hat er ihn in Feuer und Wasser geworfen, daß er ihn umbrächte. Kannst du aber was, so erbarme dich unser und hilf uns!Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du könntest Glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.Und alsbald schrie des Kindes Vater mit Tränen und sprach: Ich glaube, lieber HERR, hilf meinem Unglauben!Da nun Jesus sah, daß das Volk zulief, bedrohte er den unsauberen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir, daß du von ihm ausfahrest und fahrest hinfort nicht in ihn!Da schrie er und riß ihn sehr und fuhr aus. Und er ward, als wäre er tot, daß auch viele sagten: Er ist tot.Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf; und er stand auf.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER270
Heilungen von Blinden bei Jericho
Der Artikel behandelt die Heilungen von Blinden durch Jesus bei Jericho. Im Zusammenhang der synoptischen Evangelien eingeordnet, untersucht er die chronologische und theologische Deutung dieser Ereignisse und hebt die Anerkennung Jesu als Messias sowie seinen Weg nach Jerusalem im Jahr 33 n. Chr. hervor.
Johannes 11.38-44 (Lutherbibel 1912) :Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER169
Die Vermehrung der Brote für die 5000 Personen
Die Vermehrung der Brote für 5000 Männer ist ein Wunder, das von den vier Evangelisten bezeugt wird und sich im April 32 n. Chr. in der Nähe von Betsaida ereignet. Mit nur fünf Broten und zwei Fischen speist Jesus eine riesige Menschenmenge; dies zeigt seine göttliche Macht und sein Hirtenmitgefühl und weist auf das Abendmahl voraus. Die zwölf übrig gebliebenen Körbe symbolisieren die Fülle des Reiches Gottes.
Lukas 9.10-17 (Lutherbibel 1912) :Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Laß das Volk von dir, daß sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, daß sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste.Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen, wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen für so großes Volk.(Denn es waren bei fünftausend Mann.) Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich setzen in Schichten, je fünfzig und fünfzig.Und sie taten also, und es setzten sich alle.Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankte darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, daß sie dem Volk vorlegten.Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Exorzismen
-
MIR021
Heilung eines stummen, von einem Dämon besessenen Mannes
Das Wunder in Matthäus 9.32-33 beschreibt die Heilung eines stummen Mannes durch Jesus, die das Staunen der Menge hervorruft. Dieser Text hebt die Macht Jesu über die dämonischen Mächte hervor.
Matthäus 9.32-33 (Lutherbibel 1912) :Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen.Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Heilungen
-
MIR011
Heilung des Aussätzigen
Der Artikel behandelt die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus und hebt sein Mitgefühl und die Achtung der religiösen Gesetze hervor. Die Unterschiede zwischen den Evangelienberichten bereichern das Verständnis dieses Schlüsselereignisses im Wirken Jesu.
Matthäus 8.1-4 (Lutherbibel 1912) :Da er aber vom Berg herabging, folgte ihm viel Volks nach.Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: HERR, so du willst, kannst du mich wohl reinigen.Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt! Und alsbald ward er vom Aussatz rein.Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sage es niemand; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR014
Heilung des blinden und stummen Besessenen
Der Artikel untersucht ein Wunder Jesu, das in Matthäus 12:22-23 und Lukas 11:14-15 berichtet wird, bei dem er einen von einem Dämon besessenen Mann heilt. Die Menge staunt und fragt sich, ob Jesus der Sohn Davids, der erwartete Messias, ist. Im Vergleich zu Lukas hebt Matthäus die messianische Anerkennung durch die Menge hervor, während Lukas die Anschuldigungen der Verbindung mit Beelzebul berichtet.
Lukas 11.14-15 (Lutherbibel 1912) :Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR018
Auferweckung der Tochter des Jaïrus
Der Artikel untersucht die Auferweckung der Tochter des Jaïrus und die Heilung einer kranken Frau durch Jesus nach den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Die Bedeutung des Glaubens in diesen Berichten wird hervorgehoben, ebenso die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Einzelheiten der Ereignisse. Diese Wunder veranschaulichen das Mitgefühl Jesu und seine Heilungskraft.
Lukas 8.40-56 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn.Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füßen und bat ihn, daß er wollte in sein Haus kommen;denn er hatte eine einzige Tochter bei zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und da er hinging, drängte ihn das Volk.Und ein Weib hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabt; die hatte alle ihre Nahrung an die Ärzte gewandt, und konnte von niemand geheilt werden;die trat hinzu von hinten und rührte seines Kleides Saum an; und alsobald stand ihr der Blutgang.Und Jesus sprach: Wer hat mich angerührt? Da sie aber alle leugneten, sprach Petrus und die mit ihm waren: Meister, das Volk drängt und drückt dich, und du sprichst: Wer hat mich angerührt?Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, daß eine Kraft von mir gegangen ist.Da aber das Weib sah, daß es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündigte vor allem Volk, aus welcher Ursache sie ihn hätte angerührt und wie sie wäre alsbald gesund geworden.Er aber sprach zu ihr: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin mit Frieden!Da er noch redete, kam einer vom Gesinde des Obersten der Schule und sprach zu ihm: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht.Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur, so wird sie gesund!Da er aber in das Haus kam, ließ er niemand hineingehen denn Petrus und Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter.Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weinet nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.Und sie verlachten ihn, wußten wohl, daß sie gestorben war.Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, daß sie niemand sagten, was geschehen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR019
Heilung der blutflüssigen Frau
Der Artikel untersucht die Geschichte einer Frau mit Blutfluss, die durch ihren Glauben geheilt wird, indem sie das Gewand Jesu berührt. Dieser Akt zeigt die Heilungskraft und das Mitgefühl Jesu gegenüber denen, die an ihn glauben, wie in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas berichtet.
Markus 5.25-34 (Lutherbibel 1912) :Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR028
Heilung des Blinden von Betsaida
Jesus heilt in Betsaida einen Blinden in einem Vorgang mit zwei Schritten, der das Fortschreiten des Glaubens versinnbildlicht. Die Verwendung von Speichel und die körperliche Berührung unterstreichen das unmittelbare Eingreifen Jesu. Der Bericht rückt das Mitgefühl Jesu in den Mittelpunkt und bietet ein tiefes Sinnbild für geistliches Wachstum.
Markus 8.22-26 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, daß er ihn anrührte.Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor den Flecken; spützte in seine Augen und legte seine Hände auf ihn und fragte ihn, ob er etwas sähe?Und er sah auf und sprach: Ich sehe Menschen gehen, als sähe ich Bäume.Darnach legte er abermals die Hände auf seine Augen und hieß ihn abermals sehen; und er ward wieder zurechtgebracht, daß er alles scharf sehen konnte.Und er schickte ihn heim und sprach: Gehe nicht hinein in den Flecken und sage es auch niemand drinnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR033
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
Der Artikel behandelt die Heilung eines Mannes mit Wassersucht durch Jesus an einem Sabbat gemäß Lukas 14:2-6. Der Text hebt die Konflikte um Heilungen am Sabbat hervor und betont den Vorrang von Mitgefühl und Barmherzigkeit vor einer strengen Auslegung des Gesetzes.
Markus 3.1-6 (Lutherbibel 1912) :Und er ging abermals in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand.Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten.Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor!Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still.Und er sah sie umher an mit Zorn und ward betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere.Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrächten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR035
Heilung des Blindgeborenen
Johannes 9.1-12 berichtet von der Heilung eines Mannes, der von Geburt an blind war, durch Jesus, und zeigt damit die Werke Gottes. Jesus verwendet Lehm zur Heilung, was an die Schöpfung im ersten Buch Mose erinnert. Der Gehorsam und der Glaube des Mannes sind für seine Heilung wesentlich. Das Staunen der Gemeinschaft über die Wunder unterstreicht die Wirkung und den Auftrag Jesu, der das geistliche Licht in die Welt bringt.
Johannes 9.1-12 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt.Da er solches gesagt, spützte er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierte den Kot auf des Blinden Augenund sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetscht: gesandt) und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend.Die Nachbarn und die ihn zuvor gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen: Ist dieser nicht, der dasaß und bettelte?Etliche sprachen: Er ist's, etliche aber: er ist ihm ähnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin's.Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen aufgetan worden?Er antwortete und sprach: Der Mensch, der Jesus heißt, machte einen Kot und schmierte meine Augen und sprach: “Gehe hin zu dem Teich Siloah und wasche dich!” Ich ging hin und wusch mich und ward sehend.Da sprachen sie zu ihm: Wo ist er? Er sprach: Ich weiß nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR037
Heilung des blinden Bartimäus
Dieser Artikel untersucht die Berichte von der Heilung des Bartimäus in den Evangelien. Obwohl die Einzelheiten variieren (Zahl der Blinden, Identifizierung des Bartimäus, genauer Ort), bleibt das Wesentliche: der Glaube der Blinden und das Mitgefühl Jesu, der sie heilt.
Lukas 18.35-43 (Lutherbibel 1912) :Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihnund sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR039
Heilung des Malchus
Dieser Artikel untersucht die Berichte von Lukas 22.50-51 und Johannes 18.10, in denen Simon Petrus bei der Verhaftung Jesu dem Malchus das Ohr abschlägt. Jesus lehnt die Gewalt ab, nimmt den göttlichen Willen an und heilt Malchus, wodurch er Mitgefühl und Frieden zeigt.
Lukas 22.50-51 (Lutherbibel 1912) :Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR010
Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand
Der Artikel untersucht das Wunder, bei dem Jesus einen Mann mit verdorrter Hand heilt, und zeigt seine Auseinandersetzung mit den Pharisäern über den Sinn des Sabbats. Die Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas berichten jeweils mit Nuancen von diesem Ereignis und unterstreichen das Mitgefühl Jesu und die Starrheit der religiösen Autoritäten.
Markus 3.1-6 (Lutherbibel 1912) :Und er ging abermals in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand.Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten.Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor!Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still.Und er sah sie umher an mit Zorn und ward betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere.Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrächten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR012
Heilung des Dieners des Hauptmanns
Der Artikel untersucht die Heilung des Knechtes des Hauptmanns, die in den Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt wird. Der Hauptmann zeigt einen außergewöhnlichen Glauben und hofft auf Heilung durch das Wort Jesu. Die Berichte unterscheiden sich in den Einzelheiten der Begegnung und beleuchten die Demut und das Ansehen des Hauptmanns sowie das Mitgefühl Jesu.
Lukas 7.1-10 (Lutherbibel 1912) :Nachdem er aber vor dem Volk ausgeredet hatte, ging er gen Kapernaum.Und eines Hauptmanns Knecht lag todkrank, den er wert hielt.Da er aber von Jesu hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, daß er käme und seinen Knecht gesund machte.Da sie aber zu Jesu kamen, baten sie ihn mit Fleiß und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigest;denn er hat unser Volk lieb, und die Schule hat er uns erbaut.Jesus aber ging mit ihnen hin. Da sie aber nun nicht ferne von dem Hause waren, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach HERR, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest;darum habe ich auch mich selbst nicht würdig geachtet, daß ich zu dir käme; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund.Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Kriegsknechte unter mir und spreche zu einem: Gehe hin! so geht er hin; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.Da aber Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!Und da die Gesandten wiederum nach Hause kamen, fanden sie den kranken Knecht gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR015
Heilung des besessenen und stummen Mannes
Der Artikel beschreibt die Heilung eines stummen Mannes durch Jesus in Lukas 11.14-15 und zeigt seine Macht über die Dämonen. Die Menge reagiert mit Staunen und Skepsis. Im Vergleich mit Matthäus 12.22-23 zeigt der Artikel die unterschiedlichen Wahrnehmungen Jesu. Die Berichte unterstreichen seine göttliche Autorität und die Spannungen seines Wirkens.
Johannes 20.30-31 (Lutherbibel 1912) :Auch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR016
Der Messias Jesus stillt den Sturm
Dieser Artikel untersucht, wie Jesus in Matthäus 8.23-27, Markus 4.35-41 und Lukas 8.22-25 einen Sturm stillt und dadurch seine göttliche Macht zeigt. Die Berichte heben die erschrockene Reaktion der Jünger und die Bedeutung des Glaubens hervor, wobei Abweichungen die jeweils eigene Sichtweise der einzelnen Evangelisten widerspiegeln.
Matthäus 8.23-27 (Lutherbibel 1912) :Und er trat in das Schiff, und seine Jünger folgten ihm.Und siehe, da erhob sich ein großes Ungestüm im Meer, also daß auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief.Und die Jünger traten zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: HERR, hilf uns, wir verderben!Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; da ward es ganz stille.Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, daß ihm Wind und Meer gehorsam ist?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR017
Exorzismus des Besessenen von Gadara
Die Austreibung in Gadara zeigt, wie Jesus nach Matthäus, Markus und Lukas Dämonen aus den Gerasenern austreibt. Die Dämonen erkennen Jesus als den Sohn Gottes und bitten darum, in eine Schweineherde fahren zu dürfen, die danach ertrinkt. Diese Tat zeigt die Autorität und die erlösende Macht Jesu.
Lukas 8.26-39 (Lutherbibel 1912) :Und sie schifften fort in die Gegend der Gadarener, welche ist Galiläa gegenüber.Und als er austrat auf das Land, begegnete ihm ein Mann aus der Stadt, der hatte Teufel von langer Zeit her und tat keine Kleider an und blieb in keinem Hause, sondern in den Gräbern.Da er aber Jesum sah, schrie er und fiel vor ihm nieder und rief laut und sprach: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich bitte dich, du wollest mich nicht quälen.Denn er gebot dem unsauberen Geist, daß er von dem Menschen ausführe. Denn er hatte ihn lange Zeit geplagt, und er ward mit Ketten gebunden und mit Fesseln gefangen, und zerriß die Bande und ward getrieben von dem Teufel in die Wüsten.Und Jesus fragte ihn und sprach: Wie heißest du? Er sprach: Legion; denn es waren viel Teufel in ihn gefahren.Und sie baten ihn, daß er sie nicht hieße in die Tiefe fahren.Es war aber daselbst eine große Herde Säue auf der Weide auf dem Berge. Und sie baten ihn, daß er ihnen erlaubte in sie zu fahren. Und er erlaubte es ihnen.Da fuhren die Teufel aus von dem Menschen und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhange in den See und ersoff.Da aber die Hirten sahen, was da geschah, flohen sie und verkündigten es in der Stadt und in den Dörfern.Da gingen sie hinaus, zu sehen, was da geschehen war, und kamen zu Jesu und fanden den Menschen, von welchem die Teufel ausgefahren waren, sitzend zu den Füßen Jesu, bekleidet und vernünftig, und erschraken.Und die es gesehen hatten, verkündigten's ihnen, wie der Besessene war gesund geworden.Und es bat ihn die ganze Menge des umliegenden Landes der Gadarener, daß er von ihnen ginge; denn es war sie eine große Furcht angekommen. Und er trat in das Schiff und wandte wieder um.Es bat ihn aber der Mann, von dem die Teufel ausgefahren waren, daß er bei ihm möchte sein. Aber Jesus ließ ihn von sich und sprach:Gehe wieder heim und sage, wie große Dinge dir Gott getan hat. Und er ging hin und verkündigte durch die ganze Stadt, wie große Dinge ihm Jesus getan hatte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR020
Heilung zweier Blinder
Der Artikel untersucht die Heilung zweier Blinder durch Jesus (Matthäus 9.27-31) und hebt die Bedeutung des Glaubens, das Erkennen des Messias und die Verbreitung des Wunders trotz eines Verbots hervor. Dieser nur bei Matthäus überlieferte Bericht unterstreicht das Mitgefühl und die Macht Jesu.
Matthäus 9.27-31 (Lutherbibel 1912) :Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: HERR, ja.Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, daß es niemand erfahre!Aber sie gingen aus und machten ihn ruchbar im selben ganzen Lande.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR024
Heilung in Genezareth
Der Artikel untersucht die Berichte von Matthäus 14.34-36 und Markus 6.53-56, die die Heilungen beschreiben, die Jesus in Genezareth vollbringt. Die Einwohner erkennen Jesus und beeilen sich, die Kranken zusammenzubringen, damit sie sein Gewand berühren können; dies zeigt ihren Glauben an seine Fähigkeit zu heilen. Diese Berichte unterstreichen die wundertätige Macht Jesu und die Bedeutung des Glaubens der Geheilten.
Matthäus 14.34-36 (Lutherbibel 1912) :Und sie schifften hinüber und kamen in das Land Genezareth.Und da die Leute am selbigen Ort sein gewahr wurden, schickten sie aus in das ganze Land umher und brachten allerlei Ungesunde zu ihmund baten ihn, daß sie nur seines Kleides Saum anrührten. Und alle, die ihn anrührten, wurden gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR025
Heilung der Tochter der kanaanäischen Frau
Dieser Artikel untersucht die Heilung der Tochter der kanaanäischen Frau durch Jesus und hebt ihren Glauben sowie die Ausweitung der Botschaft Jesu auf die Nichtjuden hervor.
Markus 7.24-30 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf und ging von dannen in die Gegend von Tyrus und Sidon; und ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.Denn ein Weib hatte von ihm gehört, deren Töchterlein einen unsauberen Geist hatte, und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen(und es war ein griechisches Weib aus Syrophönizien), und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe.Jesus aber sprach zu ihr: Laß zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde.Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.Und er sprach zu ihr: Um des Wortes willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren.Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR026
Heilung des Taubstummen
Dieser Artikel untersucht die Heilung des Taubstummen durch Jesus, dargestellt in Markus 7.31-37, und hebt sein Mitgefühl, seine göttliche Macht und seinen universalen Auftrag hervor. Durch symbolische Gesten und das Wort „Ephata“ heilt er einen Mann und veranschaulicht damit die Öffnung für die göttliche Offenbarung. Die glühende Reaktion der Menge, obwohl entgegen seiner Bitte um Schweigen, zeugt von der Wirkung seiner Wunder.
Markus 7.31-37 (Lutherbibel 1912) :Und da er wieder ausging aus der Gegend von Tyrus und Sidon, kam er an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der zehn Städte.Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zungeund sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf!Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht.Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten.Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
-
CTD064
Die Frau mit dem Blutfluss
Der Artikel untersucht den Bericht von der Frau mit dem Blutfluss bei Matthäus, Markus und Lukas. Jedes Evangelium bietet eine leicht abweichende Version des Ereignisses, hebt unterschiedliche Einzelheiten hervor, unterstreicht aber den Glauben der Frau und die Heilungskraft Jesu. Die Evangelien ergänzen einander, um ein vollständiges Bild dieses Ereignisses zu bieten.
Markus 5.25-34 (Lutherbibel 1912) :Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabtund viel erlitten von vielen Ärzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt, und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.Da die von Jesu hörte, kam sie im Volk von hintenzu und rührte sein Kleid an.Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund.Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden.Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wußte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte die ganze Wahrheit.Er sprach aber zu ihr; Meine Tochter, Dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD065
Die Tochter des Jaïrus
Der Artikel erörtert die scheinbaren Abweichungen in den Evangelienberichten von der Auferweckung der Tochter des Jaïrus. Matthäus, Markus und Lukas bieten leicht verschiedene Versionen, was zu einer Analyse der Chronologie und des Glaubens führt, den Jaïrus zeigt. Trotz dieser Unterschiede liegt der Schwerpunkt auf dem Wunder Jesu und der Botschaft des Glaubens, die er vermittelt.
Lukas 8.40 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD066
Was sagt Jesus zur Tochter des Jaïrus?
Der Artikel analysiert den Bericht von der Auferweckung der Tochter des Jaïrus durch Jesus, der in drei Evangelien behandelt wird. Die Berichte von Markus, Matthäus und Lukas, die oft als widersprüchlich gelten, werden als einander ergänzend dargestellt. Durch den Vergleich der Einzelheiten jedes Evangeliums zeigt der Artikel, dass es keinen Widerspruch gibt, sondern eine Vielfalt von Sichtweisen auf dieses wunderbare Ereignis.
Lukas 8.54-55 (Lutherbibel 1912) :Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Wunder
-
MIR022
Vermehrung der Brote und Fische
Die Vermehrung der Brote und Fische ist ein in den Evangelien überliefertes Wunder, bei dem Jesus eine Menschenmenge von Tausenden mit nur fünf Broten und zwei Fischen speiste. Diese Geschichte symbolisiert das Mitgefühl und die göttliche Kraft Jesu und unterstreicht zugleich die Bedeutung des Glaubens und der Anerkennung seiner wahren spirituellen Rolle.
Johannes 6.1-15 (Lutherbibel 1912) :Darnach fuhr Jesus weg über das Meer an der Stadt Tiberias in Galiläa.Und es zog ihm viel Volks nach, darum daß sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.Jesus aber ging hinauf auf einen Berg und setzte sich daselbst mit seinen Jüngern.Es war aber nahe Ostern, der Juden Fest.Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, daß viel Volks zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, daß diese essen?(Das sagte er aber, ihn zu versuchen; denn er wußte wohl, was er tun wollte.)Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Groschen Brot ist nicht genug unter sie, daß ein jeglicher unter ihnen ein wenig nehme.Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus:Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das unter so viele?Jesus aber sprach: Schaffet, daß sich das Volk lagert. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich bei fünftausend Mann.Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie den Jüngern, die Jünger aber denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, wieviel sie wollten.Da sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, daß nichts umkommt.Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die übrig blieben denen, die gespeist worden.Da nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.Da Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn haschen, daß sie ihn zum König machten, entwich er abermals auf den Berg, er selbst allein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR023
Gang über das Wasser
Der Artikel analysiert, wie die Evangelien Jesus beschreiben, der auf dem Wasser geht, und hebt seine Göttlichkeit und den Glauben der Jünger hervor. Matthäus nimmt die Episode auf, in der auch Petrus auf dem Wasser geht, während Markus und Johannes das Staunen der Jünger beschreiben. Das Ereignis veranschaulicht die Macht Jesu über die Natur und die Notwendigkeit, an ihn zu glauben.
Matthäus 14.22-33 (Lutherbibel 1912) :Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe.Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, daß er betete. Und am Abend war er allein daselbst.Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider.Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer.Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es ist ein Gespenst! und schrieen vor Furcht.Aber alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, Ich bin's; fürchtet euch nicht!Petrus aber antwortete ihm und sprach: HERR, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser.Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme.Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: HERR, hilf mir!Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?Und sie traten in das Schiff, und der Wind legte sich.Die aber im Schiff waren, kamen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrlich Gottes Sohn!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR027
Speisung der 4000
Der Artikel berichtet von der Speisung der Viertausend, in der Jesus auf wunderbare Weise viertausend Menschen sättigt. Die Berichte des Matthäus und des Markus beschreiben das Mitgefühl Jesu mit der hungrigen Menge, die Vermehrung von sieben Broten und einigen Fischen sowie das Einsammeln von sieben Körben mit Resten. Die Unterschiede betreffen die Ziele nach dem Ereignis: Magadan bei Matthäus und Dalmanuta bei Markus.
Matthäus 15.32-39 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Es jammert mich des Volks; denn sie beharren nun wohl drei Tage bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht ungegessen von mir lassen, auf daß sie nicht verschmachten auf dem Wege.Da sprachen seine Jünger zu ihm: Woher mögen wir so viel Brot nehmen in der Wüste, daß wir so viel Volks sättigen?Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viel Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben und ein wenig Fischlein.Und er hieß das Volk sich lagern auf die Erdeund nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern; und die Jünger gaben sie dem Volk.Und sie aßen alle und wurden satt; und hoben auf, was übrig blieb von Brocken, sieben Körbe voll.Und die da gegessen hatten, derer waren viertausend Mann, ausgenommen Weiber und Kinder.Und da er das Volk hatte von sich gelassen, trat er in ein Schiff und kam in das Gebiet Magdalas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR029
Die Verklärung
Die Verklärung, berichtet bei Matthäus, Markus und Lukas, offenbart die Göttlichkeit Jesu. Er wird vor Petrus, Jakobus und Johannes auf einem Berg verklärt. Mose und Elia erscheinen, und eine Stimme vom Himmel erklärt Jesus zum geliebten Sohn. Diese Berichte unterstreichen die Bedeutung Jesu und seiner Lehre.
Markus 9.2-13 (Lutherbibel 1912) :Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus, Jakobus und Johannes und führte sie auf einen hohen Berg besonders allein und verklärte sich vor ihnen.Und seine Kleider wurden hell und sehr weiß wie der Schnee, daß sie kein Färber auf Erden kann so weiß machen.Und es erschien ihnen Elia mit Mose und hatten eine Rede mit Jesu.Und Petrus antwortete und sprach zu Jesu: Rabbi, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine.Er wußte aber nicht, was er redete; denn sie waren bestürzt.Und es kam eine Wolke, die überschattete sie. Und eine Stimme fiel aus der Wolke und sprach: Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!Und bald darnach sahen sie um sich und sahen niemand mehr denn allein Jesum bei ihnen.Da sie aber vom Berge herabgingen, verbot ihnen Jesus, daß sie niemand sagen sollten, was sie gesehen hatten, bis des Menschen Sohn auferstünde von den Toten.Und sie behielten das Wort bei sich und befragten sich untereinander: Was ist doch das Auferstehen von den Toten?Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen doch die Schriftgelehrten, daß Elia muß zuvor kommen.Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen; dazu soll des Menschen Sohn viel leiden und verachtet werden, wie denn geschrieben steht.Aber ich sage euch: Elia ist gekommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, nach dem von ihm geschrieben steht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR031
Münze im Maul eines Fisches
Der Artikel behandelt das Wunder der Münze im Maul eines Fisches und zeigt die Weisheit Jesu gegenüber religiösen Forderungen. In Kafarnaum bittet Jesus Petrus, eine Münze zu angeln und damit die Tempelsteuer zu zahlen, um die Steuereinnehmer des Tempels nicht zu kränken. Dieser Bericht unterstreicht die doppelte Natur Jesu als Sohn Gottes und lehrt das Gleichgewicht zwischen geistlicher Freiheit und Achtung vor den Traditionen.
Matthäus 17.24-27 (Lutherbibel 1912) :Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben?Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dünkt dich, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden den Zoll oder Zins? Von Ihren Kindern oder von den Fremden?Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei.Auf daß aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR036
Auferweckung des Lazarus
Johannes 11:1-44 beschreibt die Auferweckung des Lazarus und veranschaulicht die Macht Jesu über den Tod und sein menschliches Mitgefühl. Dieses Wunder in Betanien offenbart das Göttliche und die Menschlichkeit Jesu und stärkt den Glauben seiner Jünger. Indem Jesus Lazarus nach vier Tagen im Grab auferweckt, zeigt er, dass er die Auferstehung und das Leben ist, und lädt zum Glauben für das ewige Leben ein.
Johannes 11.1-44 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR038
Das Verdorren des Feigenbaums
Bei Matthäus und Markus verflucht Jesus einen Feigenbaum, um Glauben und Gebet zu lehren. Sein Wort lässt den Baum verdorren und veranschaulicht die Macht des Glaubens. Markus betont auch die Bedeutung der Vergebung. Beide Berichte, obwohl sie in der Reihenfolge der Ereignisse voneinander abweichen, teilen dieselbe zentrale Lehre: Glaube und Gebet können Wunder bewirken, wenn sie ohne Zweifel gelebt werden.
Matthäus 21.18-22 (Lutherbibel 1912) :Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn;und er sah einen Feigenbaum am Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr eine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte alsbald.Und da das die Jünger sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so bald verdorrt?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein solches mit dem Feigenbaum tun, sondern, so ihr werdet sagen zu diesem Berge: Hebe dich auf und wirf dich ins Meer! so wird's geschehen.Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, werdet ihr's empfangen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR040
Zweiter wunderbarer Fischfang nach der Auferstehung
Johannes 21.1-14 erzählt vom wunderbaren Fischfang nach der Auferstehung, bei dem der auferstandene Jesus am Ufer des Sees Tiberias erneut erscheint und seine Jünger beim Fischen berät. Johannes erkennt ihn, als das Netz von Fischen überquillt. Petrus, vor Freude außer sich, schwimmt zu ihm, während Jesus ein sinnbildliches Mahl zubereitet.
Johannes 21.1-14 (Lutherbibel 1912) :Darnach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern an den Meer bei Tiberias. Er offenbarte sich aber also:Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der da heißt Zwilling, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und andere zwei seiner Jünger.Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und traten in das Schiff alsobald; und in derselben Nacht fingen sie nichts.Da aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer; aber die Jünger wußten nicht, daß es Jesus war.Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.Er aber sprach zu ihnen: Werfet das Netz zur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden. Da warfen sie, und konnten's nicht mehr ziehen vor der Menge der Fische.Da spricht der Jünger, welchen Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist der HERR! Da Simon Petrus hörte, daß es der HERR war, gürtete er das Hemd um sich (denn er war nackt) und warf sich ins Meer.Die andern Jünger aber kamen auf dem Schiff (denn sie waren nicht ferne vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen) und zogen das Netz mit den Fischen.Als sie nun austraten auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot.Spricht Jesus zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll großer Fische, hundert und dreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriß das Netz nicht.Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? denn sie wußten, daß es der HERR war.Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch die Fische.Das ist nun das drittemal, daß Jesus offenbart war seinen Jüngern, nachdem er von den Toten auferstanden war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR013
Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
Der Artikel behandelt die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain durch Jesus, die sein Mitgefühl und seine göttliche Macht zeigt, wie in Lukas 7.11-17 berichtet. Dieses Wunder führt dazu, dass Jesus als Prophet anerkannt wird und die Gegenwart des wirkenden Gottes erkannt wird, und zeigt seine Autorität über den Tod.
Lukas 7.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR041
Auferstehung des Messias Jesus
Vergleichende Analyse der vier Evangelienberichte von der Auferstehung Jesu (Mt 28.1-10; Mk 16.1-8; Lk 24.1-12; Joh 20.1-18). Der Artikel benennt die Gemeinsamkeiten – leeres Grab, Anwesenheit der Frauen, Engelsbotschaft – und die Unterschiede – Zahl der Frauen und der Engel, Reaktionen, Chronologie. Die Unterschiede werden durch die theologischen Sichtweisen, die literarischen Stile und die jeweils unterschiedliche Leserschaft jedes Evangelisten erklärt und unterstreichen die zentrale Stellung der Auferstehung im christlichen Glauben.
Markus 16.1-8 (Lutherbibel 1912) :Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezerei, auf daß sie kämen und salbten ihn.Und sie kamen zum Grabe am ersten Tag der Woche sehr früh, da die Sonne aufging.Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewälzt war; denn er war sehr groß.Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich.Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, da sie ihn hinlegten!Gehet aber hin und sagt's seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa, da werdet ihr ihn sehen, wie er gesagt hat.Und sie gingen schnell heraus und flohen von dem Grabe; denn es war sie Zittern und Entsetzen angekommen. Und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR042
Erscheinungen nach der Auferstehung
Der Artikel stellt die zehn Erscheinungen Jesu nach seiner Auferstehung vor, wie sie im Neuen Testament berichtet werden. Von Maria Magdalena am Grab bis zu den Aposteln vor der Himmelfahrt, über die Emmausjünger und mehr als fünfhundert Brüder, bezeugen diese Begegnungen die Wirklichkeit der Auferstehung und begründen den christlichen Glauben. Die Evangelisten haben wahrscheinlich eine Auswahl unter all diesen Erscheinungen getroffen.
Markus 16.9-11 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber, da er auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte.Und sie ging hin und verkündigte es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten.Und diese, da sie es hörten, daß er lebte und wäre ihr erschienen, glaubten sie nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org