Der Artikel behandelt das Fegefeuer, eine umstrittene, nicht biblische katholische Lehre, die von den Protestanten abgelehnt wird. Er untersucht den Ursprung des Begriffs und vergleicht die Grundsätze des Fegefeuers mit den biblischen Lehren; kritisiert wird das Fehlen einer Grundlage in der Schrift für bestimmte Aspekte, etwa das Gebet für die Seelen.
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FegefeuerKatholizismusLehreReinigung
12 Verse
6 Bücher
Die Bibel spricht vom Reich Gottes oder vom Paradies als einem Ort in der Gegenwart Gottes, der denen vorbehalten ist, die gerettet sind. Sie beschreibt auch einen Ort, der diejenigen aufnehmen wird, die verloren sind. Er wird als Ort der Qualen beschrieben und heißt Hölle, Gehenna oder sogar Hades. In der Bibel gibt es nur diese beiden Hinweise, also diese beiden Orte, die zwei Zuständen entsprechen: gerettet und verloren.
Einige Gelehrte haben im 12. Jahrhundert einen dritten Ort erdacht, das Fegefeuer, um diesem als zu streng und zu hart empfundenen Gericht zu entgehen. Dieses Konzept nahm in der katholischen Kirche Gestalt an und wurde auf dem Konzil von Lyon im Jahr 1274 angenommen bzw. bestätigt.
In dieser Studie wollen wir diesen Punkt der Lehre der katholischen Religion untersuchen und zu verstehen versuchen, wie eine Vorstellung, die nicht in der Bibel steht, in der katholischen Kirche zu einem Dogma werden konnte. Die protestantische Kirche lehnt diese Vorschrift entschieden ab.
I - Etymologie des Wortes Fegefeuer
Das Wort Fegefeuer kommt vom lateinischen „purgatorium“, dem sächlichen Substantiv, das von „purgatorius“ abgeleitet ist und „reinigend“ oder „der/das reinigt“ bedeutet. Dieser Begriff selbst stammt vom Verb „purgare“, das „säubern“ oder „reinigen“ bedeutet. Ursprünglich sprach man vom reinigenden Feuer, bevor das Wort einen bestimmten Ort bezeichnete. Dieser Begriff leitet sich also vom biblischen Grundsatz der Reinigung von der Sünde ab, wie es in 1. Johannes 1.9 heißt:
II - Der Grundsatz des Fegefeuers
Das Fegefeuer wird von der katholischen Kirche als ein Zustand nach dem Tod angesehen, in dem sich Seelen befinden, die vor dem Eintritt in das Reich Gottes einer zusätzlichen Reinigung bedürfen. Auch wenn der Gedanke interessant ist, wird er dennoch auf den ersten Blick durch Hebräer 9.27 widerlegt:
Wenn wir also diesem Gedanken von nicht vollständig vergebenen Seelen folgen, müssten sie sich einer zusätzlichen persönlichen Reinigung unterziehen. Wie geschieht diese Reinigung nach dem von der katholischen Kirche vorgeschlagenen Grundsatz?
1 - Durch das geistliche Feuer: Einige biblische Texte, wie 1. Korinther 3.13-15, sprechen von einem Feuer, das die Werke der Gläubigen prüft und läutert.
In diesen Versen findet sich nicht der Grundsatz der Reinigung. Sie heben die Werke eines jeden hervor und beurteilen ihre Qualität. Obwohl Werke nicht retten, folgen sie uns dennoch nach. Es ist daher wichtig, das Werk eines jeden zu beurteilen; dieses Urteil findet am Tag des Jüngsten Gerichts vor dem Richterstuhl Christi statt. Die des Feuers veranschaulicht die Qualität der Werke, wie in 1. Korinther 3.12 angegeben.
2 - Durch das Gebet der Lebenden: Die katholische Kirche ermutigt zum Gebet für die Seelen im Fegefeuer, insbesondere durch Messen und besondere Anliegen. Dieser Grundsatz, für die Toten und für ihr Heil zu beten, hat keine Grundlage in der Schrift. Er wird von der protestantischen Kirche nicht anerkannt.
Sie können den Anhang ANN110: Der Tod – was die Bibel sagt nachlesen. Die katholischen Exegeten führen Folgendes an: Nach 2. Timotheus 1.16-18 betet der Apostel Paulus für Onesiphorus, der nach ihrer Auslegung tot sei.
Onesiphorus
Es ist der Apostel Paulus, der von Onesiphorus spricht, und er erwähnt ihn nur an einer einzigen Stelle:
2. Timotheus 1.16-18 ( 1912) :
Der HERR gebe Barmherzigkeit dem Hause Onesiphorus; denn er hat mich oft erquickt und hat sich meiner Kette nicht geschämt,sondern da er zu Rom war, suchte er mich aufs fleißigste und fand mich.Der HERR gebe ihm, daß er finde Barmherzigkeit bei dem HERRN an jenem Tage. Und wieviel er zu Ephesus gedient hat, weißt du am besten.
1912, domaine public — texte : eBible.org
2. Timotheus 1.16-18 ( 1912) :
Der HERR gebe Barmherzigkeit dem Hause Onesiphorus; denn er hat mich oft erquickt und hat sich meiner Kette nicht geschämt,sondern da er zu Rom war, suchte er mich aufs fleißigste und fand mich.Der HERR gebe ihm, daß er finde Barmherzigkeit bei dem HERRN an jenem Tage. Und wieviel er zu Ephesus gedient hat, weißt du am besten.
1912, domaine public — texte : eBible.org
Sehen Sie sich die Version NEG an.
2. Timotheus 1.16-18 ( 1912) :
Der HERR gebe Barmherzigkeit dem Hause Onesiphorus; denn er hat mich oft erquickt und hat sich meiner Kette nicht geschämt,sondern da er zu Rom war, suchte er mich aufs fleißigste und fand mich.Der HERR gebe ihm, daß er finde Barmherzigkeit bei dem HERRN an jenem Tage. Und wieviel er zu Ephesus gedient hat, weißt du am besten.
1912, domaine public — texte : eBible.org
Sehen Sie sich die Version Darby an.
2. Timotheus 1.16–18 (PVV)
16 Dagegen hat Onesiphorus mich oft erquickt. Der Herr lasse seine Güte seiner ganzen Familie spüren. Er jedenfalls hat sich nicht geschämt, mich im Gefängnis zu besuchen.
17 Sobald er in angekommen war, machte er sich eifrig auf die Suche nach mir; keine Mühe scheute er, und so fand er mich schließlich.
18 Der Herr Jesus gebe ihm, an jenem Tag (des Gerichts) Anteil an der Güte Gottes zu erlangen. Du weißt besser als irgendjemand, wie viele Dienste er mir in Ephesus erwiesen hat.
Der Vers 2. Timotheus 1.16 enthält lediglich den Wunsch und das Gebet des Apostels Paulus, dass Gott die Familie des Onesiphorus segne. Angesichts der Reise, die er nach unternommen hat, können wir in der Tat annehmen, dass Paulus damit seine Abwesenheit während dieser Zeit andeutete.
Der Vers 2. Timotheus 1.18, insbesondere der erste Teil: „Der Herr gebe ihm, an jenem Tag Barmherzigkeit zu finden beim Herrn“, kann im Rahmen der Annahme eines Fegefeuers schwer zu deuten sein. Er kann einfacher bedeuten, dass der Apostel Paulus sich wünscht, der Herr möge beim Jüngsten Gericht die Taten des Onesiphorus als wohltuend und ermutigend für ihn selbst ansehen. Außerdem ist es möglich, dass Paulus hoffte, Onesiphorus werde niemals seinen Glauben und sein Heil verlieren, anders als einige Menschen in seinem Umfeld zu jener Zeit.
3 - Durch die göttliche Barmherzigkeit: Das Fegefeuer ist ein Vorgang, der den Seelen ermöglicht, die Heiligkeit zu erlangen, die für den Eintritt ins Paradies nötig ist.
Die göttliche Barmherzigkeit zeigt sich im Angebot des allgemeinen Heils, das der Menschheit durch den Sühnetod des Messias Jesus gemacht wird. Die Heiligkeit, verstanden als absolute Reinheit oder sittliche Vollkommenheit, kann unerreichbar erscheinen. Doch der Begriff der Heiligkeit als Trennung von der Welt wird durch die Bekehrung zu Gott greifbar.
III - Die Entstehung des Fegefeuers
Es ist angebracht, den Ursprung und die geschichtliche Entwicklung dieses Dogmas zu untersuchen, das, wohlgemerkt, völlig getrennt von den biblischen Lehren bleibt. Wir sind der Ansicht, dass die nicht zum Kanon der Bibel gehören.
Das Gebet für die Verstorbenen wird im Zweiten Buch der Makkabäer erwähnt, in 2. Makkabäer 12.46. Diese Stelle beschreibt, wie Judas Makkabäus ein Sühnopfer für die im Kampf gefallenen Soldaten anordnet, damit sie von ihren Sünden befreit würden. Dieser Vers wird als „biblischer“ Beleg für die Lehre vom Fegefeuer und vom Gebet für die Toten im Katholizismus angeführt. Wichtig ist festzuhalten, dass die vier Bücher der Makkabäer nicht im biblischen Kanon enthalten sind.
(Die vier Bücher der Makkabäer
Es gibt vier Bücher der Makkabäer, doch ihre Anerkennung hängt von den religiösen Traditionen ab:
Das Judentum nimmt sie nicht in die auf.
Der Katholizismus erkennt nur die ersten beiden als an.
Die orthodoxen Kirchen nehmen alle vier Bücher unter die auf.
Der Protestantismus betrachtet sie als apokryph und ordnet sie den zwischentestamentlichen Büchern zu.
Die ersten beiden Bücher berichten vom Aufstand der Makkabäer gegen die Seleukiden, während das dritte und das vierte Buch philosophische und historische Themen behandeln.)
Die Vorstellung vom Fegefeuer begann sich im 11. Jahrhundert zu konkretisieren, doch vor allem im 12. Jahrhundert nahm sie eine festere Gestalt an. Der Historiker Jacques Le Goff spricht für diese Zeit sogar von der „Geburt des Fegefeuers“.
Danach wurde die Lehre von der katholischen Kirche offiziell bekräftigt: auf dem ersten Konzil von Lyon im Jahr 1245, dann auf dem zweiten Konzil von Lyon im Jahr 1274 und schließlich auf dem Konzil von Florenz im Jahr 1439. Das Wort „Fegefeuer“ selbst wurde zum ersten Mal in einem Dekret des Konzils von Trient im Jahr 1547 verwendet.
Auf dem Konzil von Trient (1545-1563) wurde das Fegefeuer als Dogma bestätigt, und die katholische Kirche betont die Bedeutung von Gebeten und Ablässen für die Seelen in der Läuterung.
Wie lässt sich dieser Vorschlag des Fegefeuers im Mittelalter erklären?
Lehrmäßige Festlegung: Die Kirche bemühte sich, ihre Lehren über das Jenseits stärker zu ordnen und auf die Fragen der Gläubigen zum Schicksal der Seelen nach dem Tod zu antworten.
Förderung von Gebeten und Ablässen: Die Lehre vom Fegefeuer ermöglichte es, Gebete für die Verstorbenen und Ablässe zu rechtfertigen, die für die Lebenden ein Mittel waren, den Seelen beim Erreichen des Paradieses zu helfen.
Soziale und religiöse Kontrolle: Einige Historiker, wie Jean Delumeau, haben die Ansicht geäußert, die katholische Kirche habe das Fegefeuer in einer „Seelsorge der Angst“ eingesetzt, um ihren Einfluss auf die Gläubigen zu stärken.
Antwort auf volkstümliche Glaubensvorstellungen: Viele lokale Überlieferungen sprachen bereits von Zwischenorten oder Zwischenzuständen nach dem Tod. Die Kirche hat diese Vorstellungen in eine offizielle Lehre aufgenommen.
Heute ist die Predigt über das Fegefeuer seltener geworden, und die katholische Kirche stellt eher die göttliche Barmherzigkeit als die läuternden Leiden in den Vordergrund. Obwohl das Fegefeuer weiterhin ein katholisches Dogma ist, wird es in der heutigen Theologie weniger häufig behandelt.
IV - Was die Bibel sagt
Die Texte des biblischen Kanons erwähnen keinen Zwischenzustand zwischen Heil und Verlorenheit. Sie folgen einem binären Ansatz und kennen nur zwei Möglichkeiten: „gerettet“ oder „verloren“.
Die Bibel besagt ausdrücklich, dass der Mensch durch seine irdischen Entscheidungen selbst seinen künftigen Status bestimmt. Während seines ganzen Lebens, bis zum letzten Augenblick vor dem Tod, bleibt er frei, das Heil anzunehmen, das durch den Sühnetod des Messias Jesus angeboten wird (Lukas 23.39-43).
Wir werden hier die verschiedenen Studien, die wir zu den biblischen Lehren vorstellen, nicht noch einmal durchgehen. Diese Anhänge enthalten ausführliche Aussagen, die ausschließlich auf den Texten der Bibel beruhen.
Dieses Dogma erscheint somit als eine Anpassung des biblischen Textes mit dem Ziel, den Zugang zum Reich Gottes zu erleichtern. Doch dieser Vorschlag bleibt ein Menschenwort, ähnlich wie das jenes Künstlers (Michel Polnareff), der sang, dass alle ins Paradies kommen. Die menschliche Einbildungskraft hat keine Macht über die Zukunft des Menschen.
Fazit
Das Nachdenken über den Begriff der Grenze legt nahe, dass manche Menschen durch ihre Entscheidungen oder ihren Lebensweg als endgültig verloren gelten können. Dennoch lässt sich vorstellen, dass andere „gerade eben“ verloren wären, das heißt, dass eine winzige Tat genügt hätte, um das Heil zu erlangen. Diese Frage führt dazu, das Dasein eines Zustands des Nachholens in Betracht zu ziehen, eine Art zweite Chance nach dem Tod für diejenigen, die dem Heil nahe waren.
Diese Vorstellung entspricht jedoch nicht der Wirklichkeit, wie sie in der Bibel dargestellt wird. Die Grundsätze des Heils sind dort klar festgelegt: Es ist ein Geschenk Gottes, und jeder Mensch behält die Freiheit, es während seines irdischen Daseins anzunehmen oder abzulehnen. So werden diejenigen gerettet, die sich dafür entscheiden, dieses Geschenk anzunehmen, während diejenigen, die es ablehnen, als verloren gelten. Nach dieser biblischen Sichtweise gibt es also keine Zwischenmöglichkeit zwischen der Annahme und der Ablehnung des Heils; der Gedanke einer zweiten Chance nach dem Tod wird nicht aufrechterhalten.
2. Korinther 5.20 ( 1912) :
So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott.
1912, domaine public — texte : eBible.org
Ein Titel, eine Person, ein Ort, eine Bibelstelle („Lukas 15“)…
Bibelstelle
INF022
Hinweis
INF022 - La traduction de la Bible en allemand
Die Übersetzung der Bibel ins Deutsche
Martin Luther a traduit la Bible en allemand pour plusieurs raisons importantes :
Accessibilité : Luther voulait que la Bible soit accessible à tous les gens, pas seulement aux clercs et aux érudits. À l'époque, la Bible était principalement disponible en latin, une langue que la plupart des gens ne comprenaient pas. En traduisant la Bible en allemand, il a permis aux laïcs de lire et de comprendre les Écritures par eux-mêmes.
Réforme de la foi : Luther croyait que la compréhension personnelle des Écritures était essentielle pour la foi chrétienne. Il pensait que chaque individu devait pouvoir lire et interpréter la Bible sans l'intermédiaire de l'Église.
Critique des indulgences : En traduisant la Bible, Luther a pu montrer que les indulgences et d'autres pratiques de l'Église catholique n'étaient pas fondées sur les Écritures. Cela a renforcé son argumentation contre ces pratiques et a aidé à propager ses idées de réforme.
Standardisation de la langue : La traduction de Luther a joué un rôle crucial dans la standardisation de la langue allemande. Son travail a contribué à unifier les différentes variantes régionales de l'allemand et à créer une langue plus cohérente et compréhensible pour les lecteurs.
En résumé, la traduction de la Bible par Luther a été une étape majeure vers la Réforme protestante et a eu un impact durable sur la langue, la culture et la religion en Allemagne et au-delà.
INF181
Hinweis
INF181 – Parabel oder Metapher
Gleichnis oder Metapher
Die Anzahl der Gleichnisse in den Evangelien variiert je nach Forscher erheblich. Einige werden direkt im Text definiert, wo wir lesen, dass der Messias Jesus ein Gleichnis verkündet. Viele andere lassen sich jedoch schwerer einordnen.
Hier nun eine übersichtliche Zusammenfassung der Unterschiede zwischen Gleichnis, Metapher, Bild und Allegorie, illustriert mit Beispielen aus der Bibel:
Parabel: symbolische Erzählung mit moralischer oder spiritueller Botschaft
Definition: Eine Parabel ist eine kurze, erzählerische Geschichte – oft fiktiv –, die eine moralische, spirituelle oder theologische Wahrheit veranschaulicht.
Aufbau: Er umfasst Figuren, eine Handlung und manchmal eine Pointe oder eine Wendung.
Funktion : Sie regt zu einer – oft indirekten – Interpretation an und löst Nachdenken oder eine Einsicht aus.
Beispiele: Der Sämann (Matthäus 13.1-23), Der barmherzige Samariter (Lukas 10.25-37), Der verlorene Sohn (Lukas 15.11-32)
Ein Gleichnis ist ein erzählerisches Mittel, das zugleich verbirgt und offenbart; es erfordert aktives Zuhören und Interpretation.
Metapher: Stilfigur, die auf einer impliziten Analogie beruht
Definition: Eine Metapher ist die Übertragung eines Begriffs in ein anderes Bedeutungsfeld ohne Verwendung eines Vergleichselements.
Aufbau: Er ist kurz und beschränkt sich oft auf einen Satz oder einen Ausdruck.
Funktion: Sie verdeutlicht eine abstrakte Realität anhand eines konkreten Bildes, jedoch ohne Erzählung.
Beispiele: „Ich bin das Licht der Welt“ (Johannes 8,12), „Ihr seid das Salz der Erde“ (Matthäus 5,13)
Die Metapher fasst eine Wahrheit in einem eindrucksvollen Bild zusammen, erzählt aber nichts.
Bild: Sammelbegriff für jede bildliche Darstellung
Definition: Der Begriff „Bild“ ist ein Sammelbegriff, der jede bildliche Darstellung umfasst, sei sie erzählerischer (Parabel), stilistischer (Metapher) oder visueller Natur.
Funktion: Sie dient dazu, das Unsichtbare sichtbar zu machen und das Abstrakte zu verkörpern.
Beispiele: Das Lamm (Symbol für Christus), der Felsen (Symbol für Gott in den Psalmen).
Das Bild ist das gemeinsame Terrain von Gleichnissen und Metaphern, es ist ihr Ausgangsmaterial.
Zusammenfassung:
Ein Gleichnis ist eine symbolische, meist längere Erzählung, die lehren oder zum Nachdenken anregen soll. Es hat die Form einer Geschichte, oft mit Figuren und einer Handlung. Ein bekanntes biblisches Beispiel ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15.11-32).
Die Metapher ist eine kurze Stilfigur, die auf einer impliziten Analogie beruht. Sie dient dazu, eine Realität zu verdeutlichen oder durch ein eindringliches Bild Eindruck zu hinterlassen, ohne dabei auf eine Erzählung zurückzugreifen. Zum Beispiel: „Ich bin der Weinstock“ (Johannes 15.1 und Johannes 15.5).
Das Bild hingegen ist ein allgemeinerer Begriff. Seine Länge ist variabel, und seine Funktion besteht darin, eine abstrakte Realität darzustellen oder zu verkörpern. Es kann visuell, poetisch oder symbolisch sein. Man denke hier an Figuren wie das Lamm oder den Felsen, die in der Heiligen Schrift häufig vorkommen.
INF012
Hinweis
INF012 - Les différentes bibles
Les différentes bibles
Il n'existe pas plusieurs Bibles, que ce soit celle des protestants, celle des catholiques ou d'autres. Nous trouvons différentes traductions qui ont toutes la même origine, à savoir des textes grecs pour le Nouveau Testament et hébreux pour l'Ancien Testament.
La Bible hébraïque ne contient que l'Ancien Testament.
Il est important de noter que la version dite du "monde Nouveau" fait l'objet de critiques, notamment en raison de certains choix de traduction qui ont été faits pour la rendre conforme à la théologie des Témoins de Jéhovah. Certains spécialistes considèrent ces choix comme malhonnêtes et indéfendables.
Le sens de nos mots évolue avec le temps, certains disparaissent, il devient donc nécessaire d'utiliser des termes compréhensibles pour les lecteurs, d'où les différentes adaptations successives.
Il s'agit souvent de simples révisions, comme nous le constatons avec les différentes versions de Louis Segond ou d'Augustin Crampon. Les chrétiens catholiques ont ajouté, dans leurs traductions, 7 livres supplémentaires, exclusivement dans l'Ancien Testament. Ces livres sont appelés deutérocanoniques ou apocryphes.
INF029
Hinweis
INF029 - Les écrits apocryphes
Les livres apocryphes
Les livres apocryphes sont des écrits religieux qui ne sont pas inclus dans le canon officiel de la Bible hébraïque ou chrétienne, mais qui ont une valeur historique, théologique ou littéraire. Le terme "apocryphe" signifie "caché" ou "secret" en grec. Voici un aperçu de certains des livres apocryphes les plus connus :
1. Les Apocryphes de l'Ancien Testament
Ces livres sont inclus dans la Septante et la Vulgate latine, mais pas dans le canon hébraïque. Ils sont parfois appelés "deutérocanoniques" dans les traditions catholique et orthodoxe.
Tobie : Récit d'un jeune homme guidé par l'ange Raphaël dans une quête pour retrouver une fortune familiale et guérir son père de la cécité.
Judith : Histoire d'une veuve juive qui sauve son peuple en séduisant et décapitant le général assyrien Holopherne.
1 et 2 Maccabées : Récits des révoltes juives contre les Séleucides et l'histoire de Judas Maccabée.
Sagesse de Salomon : Livre de sagesse qui traite de la justice et de l'immortalité de l'âme.
Ecclésiastique (Siracide) : Recueil de conseils pratiques et de réflexions sur la vie et la foi.
Baruch : Livre attribué à Baruch, le scribe de Jérémie, contenant des prières et des exhortations à la repentance.
2. Les Apocryphes du Nouveau Testament
Ces écrits sont associés aux traditions chrétiennes mais ne sont pas inclus dans le Nouveau Testament canonique.
Évangile de Thomas : Recueil de 114 paroles attribuées à Jésus, souvent considérées comme gnostiques.
Évangile de Philippe : Texte gnostique qui explore les mystères sacrés et la relation entre Jésus et Marie-Madeleine.
Actes de Pierre : Récit des miracles et du martyre de l'apôtre Pierre.
Apocalypse de Pierre : Description des visions de l'apôtre Pierre sur le paradis et l'enfer.
Évangile de Marie (Madeleine) : Texte gnostique attribué à Marie-Madeleine, offrant des enseignements ésotériques de Jésus.
Les livres apocryphes, bien qu'ils ne soient pas inclus dans le canon biblique officiel, peuvent parfois contribuer à la compréhension de l'histoire religieuse et des traditions théologiques. Cependant, leurs récits, notamment ceux du Nouveau Testament, relèvent souvent de l’imaginaire et ne peuvent être considérés au même niveau que les textes canoniques des Écritures. Leur étude permet de distinguer ces textes, rejetés par l'Église des premiers siècles, de ceux qui figurent dans nos Bibles actuelles.
INF039
Hinweis
INF039 - La Bible catholique
La Bible catholique
La Bible catholique est composée de deux grandes sections : l'Ancien Testament et le Nouveau Testament. Voici un aperçu de sa constitution :
Le Nouveau Testament de la Bible catholique contient 27 livres : Évangiles : Matthieu, Marc, Luc, Jean. Actes des Apôtres : Histoire des premiers temps de l'Église chrétienne. Épîtres de Paul :Romains, 1 Corinthiens, 2 Corinthiens, Galates, Éphésiens, Philippiens, Colossiens, 1 Thessaloniciens, 2 Thessaloniciens, 1 Timothée, 2 Timothée, Tite, Philémon. Épîtres Catholiques : Hébreux, Jacques, 1 Pierre, 2 Pierre, 1 Jean, 2 Jean, 3 Jean, Jude. Apocalypse : Livre de la Révélation, ou Apocalypse de Jean.
Particularités de la Bible Catholique
Livres Deutérocanoniques : La Bible catholique inclut certains livres appelés deutérocanoniques qui ne sont pas présents dans la Bible hébraïque ou les versions protestantes, comme Tobie, Judith, Sagesse, Siracide, Baruch, et les ajouts à Esther et Daniel. Canonisation : Le canon de la Bible catholique a été fixé lors du Concile de Trente au XVIe siècle, en réponse à la Réforme protestante.
La Bible catholique offre une riche collection de textes sacrés, historiques, poétiques et prophétiques, chacun apportant une perspective unique à la foi et à la pratique religieuse des catholiques.
INF004
Hinweis
INF004 - Les romains
Die Römer
En l’an -63 av. J.-C. le général romain Pompée, envahi le territoire d’Israël et prend Jérusalem. Le judaïsme grâce à Jule César devient en l’an -45 av. J.-C. une religion légale.
Cinq ans plus tard, en -40 av. J.-C. L’empereur Auguste met un terme à la dynastie hasmonéenne et nomme Hérode le Grand, un Iduméen, donc, pas de lignée royale, roi des Juifs.
Quelques années, après la mort d’Hérode le Grand, en l’an 6, Rome change le statut de la Judée ainsi que de la Samarie et de l’Idumée (l’Edom biblique) pour le transformer en provinces romaines placées sous la responsabilité de procurateurs romains.
Les fils du monarque Hérode seront promus par l’autorité romaine, tétrarques, et gouverneront ces différentes provinces sous l’égide de ces procurateurs.
Nous sommes par conséquent, pendant le ministère du Messie Jésus avec un préfet, Ponce Pilate et un tétrarque, Hérode Antipas qui se partagent le pouvoir. Les deux hommes se haïssent jusqu’au jour de la condamnation du Messie Jésus (Lukas 23.12).
Quarante ans après la crucifixion du Messie Jésus, l’insurrection des Juifs, commencée en 66, est jugulée, Titus détruit le temple de Jérusalem en l’an 70 et tout se termine avec la chute de Massada le 2 mai 73.
D’autres révoltes suivront jusqu’en 135.
En 130, l’empereur Hadrien change de nouveau le statut du pays d’Israël, en créant une nouvelle colonie romaine, le nom de Jérusalem est remplacé par Aelia Capitolina.
Le Messie Jésus exercera son ministère dans un territoire occupé par les Romains, avec un gouverneur désigné par Rome.
Trois hommes se partagent donc à ce moment de l’histoire, la direction du pays d’Israël :
Ponce Pilate, le préfet romain, il détient tous les pouvoirs en particulier sur la Judée.
Hérode Antipas, règne sur la Galilée et la Pérée.
Le Souverain Sacrificateur, Caïphe, responsable des problèmes religieux.