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PER165
Erinnerung an die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers
Die Perikope 165 untersucht die Umstände der Ermordung Johannes des Täufers nach Matthäus (14,6-12) und Markus (6,21-29). In Galiläa gibt Herodes Antipas im März 32 n. Chr. der Manipulation der Herodias durch den Tanz der Salome nach und lässt den Propheten enthaupten. Der Artikel hebt die Parallele zwischen dem Martyrium des Johannes und dem Jesu hervor, zwei messianischen Gestalten, die zu Unrecht verurteilt und in einem Grab beigesetzt wurden.
Matthäus 14.6-12 (Lutherbibel 1912) :Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl.Darum verhieß er ihr mit einem Eide, er wollte ihr geben, was sie fordern würde.Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!Und der König ward traurig; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tische saßen, befahl er's ihr zu geben.Und schickte hin und enthauptete Johannes im Gefängnis.Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schüssel und dem Mägdlein gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter.Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leib und begruben ihn; und kamen und verkündigten das Jesus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org