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PER350
Der Weg zum Berg Golgatha, Hilfe durch Simon von Kyrene
PER350 untersucht den Weg Jesu zum Berg Golgatha, ausgehend vom Prätorium des Pilatus. Von der Geißelung geschwächt, kann Jesus sein Kreuz nicht mehr allein tragen. Simon von Kyrene wird von den Soldaten dazu gezwungen. Lukas erwähnt weinende Frauen in der Menge, Matthäus berichtet, dass Jesus ein betäubendes Getränk ablehnt. Markus nennt Simon als Vater von Alexander und Rufus, die in den ersten christlichen Gemeinden bekannt waren. Eine Synopse von Matthäus, Markus und Lukas beleuchtet diese Episode unmittelbar vor der Kreuzigung, die auf den Freitagmorgen gegen 9 Uhr datiert wird.
Markus 15.20-41 (Lutherbibel 1912) :Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpur aus und zogen seine eigenen Kleider an und führten ihn aus, daß sie ihn kreuzigten.Und zwangen einen, mit Namen Simon von Kyrene, der vom Felde kam (der ein Vater war des Alexander und Rufus), daß er sein Kreuz trüge.Und sie brachten ihn an die Stätte Golgatha, das ist verdolmetscht: Schädelstätte.Und sie gaben ihm Myrrhe im Wein zu trinken; und er nahm's nicht zu sich.Und da sie ihn gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, wer etwas bekäme.Und es war um die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten.Und es war oben über ihm geschrieben was man ihm schuld gab, nämlich: Der König der Juden.Und sie kreuzigten mit ihm zwei Mörder, einen zu seiner Rechten und einen zur Linken.Da ward die Schrift erfüllet, die da sagt: “Er ist unter die Übeltäter gerechnet.”Und die vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Häupter und sprachen: Pfui dich, wie fein zerbrichst du den Tempel und baust ihn in drei Tagen!Hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz!Desgleichen die Hohenpriester verspotteten ihn untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Er hat anderen geholfen, und kann sich selber nicht helfen.Ist er Christus und König in Israel, so steige er nun vom Kreuz, daß wir sehen und glauben. Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch.Und nach der sechsten Stunde ward eine Finsternis über das ganze Land bis um die neunte Stunde.Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: “Eli, Eli lama asabthani? das ist verdolmetscht: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?Und etliche, die dabeistanden, da sie es hörten, sprachen sie: Siehe er ruft den Elia.Da lief einer und füllte einen Schwamm mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn und sprach: Halt, laßt sehen, ob Elia komme und ihn herabnehme.Aber Jesus schrie laut und verschied.Und der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.Der Hauptmann aber, der dabeistand ihm gegenüber und sah, daß er mit solchem Geschrei verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!Und es waren auch Weiber da, die von ferne solches sahen; unter welchen war Maria Magdalena und Maria, Jakobus des Kleinen und des Joses Mutter, und Salome,die ihm auch nachgefolgt waren, da er in Galiläa war, und gedient hatten, und viele andere, die mit ihm hinauf gen Jerusalem gegangen waren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org