Épisodes 1 à 10
- 1Le livre des révélationsFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 1.1
- 2Présence du Vivant au milieu des EglisesFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxApocalypse 1.1-20
- 3Ecouter, discerner, revenir à l’amour premierFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxApocalypse 2.1-29
- 4Le deuxième sceau, le deuxième cavalierFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 6.3-4
- 5Apparence ou véritéFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxApocalypse 3.1
- 6Le troisième sceau, le troisième cavalierFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 6.5-6
- 7Le quatrième sceau, le quatrième cavalierFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 6.7-8
- 8Le trône au centre de la visionFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 4.1
- 9L’Agneau et le livre scelléFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 5.1
- 10Le premier sceau, le premier cavalierFiabilité des Écritures et autres thèmes doctrinauxOffenbarung 1.1
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APO000
Das Buch der Offenbarung
Allgemeine Einführung in das Buch der Offenbarung, verfasst von Johannes von Patmos im 1. Jahrhundert. Der Artikel erklärt den Titel, die apokalyptische Gattung, den Aufbau in symbolischen Zyklen (Siegel, Posaunen, Schalen) und das Ziel des Textes: nicht ein Kalender von Katastrophen, sondern ein Buch der Hoffnung, das den Sieg des Lammes verkündet. Parallelen zu Daniel werden für eine Vers-für-Vers-Studie der 22 Kapitel angekündigt.
Offenbarung 22 (Lutherbibel 1912) :Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall; der ging aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes.Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stroms stand Holz des Lebens, das trug zwölfmal Früchte und brachte seine Früchte alle Monate; und die Blätter des Holzes dienten zu der Gesundheit der Heiden.Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienenund sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.Und wird keine Nacht da sein, und sie werden nicht bedürfen einer Leuchte oder des Lichts der Sonne; denn Gott der HERR wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiß und wahrhaftig; und der HERR, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muß.Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch.Und ich bin Johannes, der solches gehört hat. Und da ich's gehört und gesehen, fiel ich nieder, anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir solches zeigte.Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! denn ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, der Propheten, und derer, die da halten die Worte dieses Buchs. Bete Gott an!Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe!Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig.Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden.Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt.Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge.Ich, Jesus, habe gesandt meinen Engel, solches zu bezeugen an die Gemeinden. Ich bin die Wurzel des Geschlechts David, der helle Morgenstern.Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: So jemand dazusetzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen.Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun sein Teil von Holz des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben ist.Es spricht, der solches bezeugt: Ja, ich komme bald. Amen, ja komm, HERR Jesu!Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit euch allen! Amen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO001
Die Gegenwart des Lebendigen inmitten der Gemeinden
Als erstes Kapitel einer Studie über die Offenbarung stellt dieser Artikel die Datierung des Buches (um 95 n. Chr. unter Domitian), die Person des Johannes als Verfasser und sein Exil auf Patmos vor. Die exegetische Analyse von Offenbarung 1 enthüllt einen herrlichen, souveränen Christus, der inmitten seiner Gemeinden gegenwärtig ist und die Gläubigen zur Treue in der Verfolgung aufruft.
Offenbarung 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO002
Hören, unterscheiden, zur ersten Liebe zurückkehren
Eine exegetische Studie zu Offenbarung 2, die die Botschaften an die Gemeinden in Ephesus, Smyrna, Pergamon und Thyatira untersucht. Jeder Brief folgt einer gemeinsamen Struktur: Diagnose, Aufruf zur Treue und eschatologische Verheißung. Der Artikel lädt dazu ein, auf den Geist zu hören, Fehlentwicklungen in den Gemeinden zu unterscheiden und die erste Liebe zu Christus wiederzufinden, in einer zugleich historischen und theologischen Perspektive.
Offenbarung 2.1-29 (Lutherbibel 1912) :Dem Engel der Gemeinde zu Ephesus schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern:Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld und daß du die Bösen nicht tragen kannst; und hast versucht die, so da sagen, sie seien Apostel, und sind's nicht, und hast sie als Lügner erfunden;und verträgst und hast Geduld, und um meines Namens willen arbeitest du und bist nicht müde geworden.Aber ich habe wider dich, daß du die erste Liebe verlässest.Gedenke, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke. Wo aber nicht, werde ich dir bald kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte, wo du nicht Buße tust.Aber das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, welche ich auch hasse.Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben vom Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist.Und dem Engel der Gemeinde zu Smyrna schreibe: das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:Ich weiß deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lästerung von denen, die da sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern sind des Satans Schule.Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf daß ihr versucht werdet, und werdet Trübsal haben zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem andern Tode.Und dem Engel der Gemeinde zu Pergamus schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:Ich weiß, was du tust und wo du wohnst, da des Satans Stuhl ist; und hältst an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet auch in den Tagen, in welchen Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet ist, da der Satan wohnt.Aber ich habe ein Kleines wider dich, daß du daselbst hast, die an der Lehre Bileams halten, welcher lehrte den Balak ein Ärgernis aufrichten vor den Kindern Israel, zu essen Götzenopfer und Hurerei zu treiben.Also hast du auch, die an der Lehre der Nikolaiten halten: das hasse ich.Tue Buße; wo aber nicht, so werde ich dir bald kommen und mit ihnen kriegen durch das Schwert meines Mundes.Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt.Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße sind gleichwie Messing:Ich weiß deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und deine Geduld und daß du je länger, je mehr tust.Aber ich habe wider dich, daß du lässest das Weib Isebel, die da spricht, sie sei eine Prophetin, lehren und verführen meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.Und ich habe ihr Zeit gegeben, daß sie sollte Buße tun für ihre Hurerei; und sie tut nicht Buße.Siehe, ich werfe sie in ein Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wo sie nicht Buße tun für ihre Werke,und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht; und ich werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken.Euch aber sage ich, den andern, die zu Thyatira sind, die nicht haben solche Lehre und die nicht erkannt haben die Tiefen des Satans (wie sie sagen): Ich will nicht auf euch werfen eine andere Last:doch was ihr habt, das haltet, bis daß ich komme.Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,und er soll sie weiden mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie zerschmeißen,wie ich von meinem Vater empfangen habe; und ich will ihm geben den Morgenstern.Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO010
Das zweite Siegel, der zweite Reiter
Der Artikel APO010 untersucht das zweite Siegel der Offenbarung (Offb 6.3-4): ein rotes Pferd, dessen Reiter ein großes Schwert und die Macht empfängt, den Frieden von der Erde zu nehmen. Anhand von vier Symbolen — dem roten Pferd, dem Reiter, dem Schwert und dem hinweggenommenen Frieden — erforscht die Studie die Wirklichkeit des Krieges als göttliches Gericht und menschliche Verantwortung und betont, dass allein Christus wahren und dauerhaften Frieden bringen kann.
Offenbarung 6.1-8 (Lutherbibel 1912) :Und ich sah, daß das Lamm der Siegel eines auftat; und hörte der vier Tiere eines sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der daraufsaß, hatte einen Bogen; und ihm ward gegeben eine Krone, und er zog aus sieghaft, und daß er siegte.Und da es das andere Siegel auftat, hörte ich das andere Tier sagen: Komm!Und es ging heraus ein anderes Pferd, das war rot. Und dem, der daraufsaß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde und daß sie sich untereinander erwürgten; und ward ihm ein großes Schwert gegeben.Und da es das dritte Siegel auftat, hörte ich das dritte Tier sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der daraufsaß, hatte eine Waage in seiner Hand.Und ich hörte eine Stimme unter den vier Tieren sagen: Ein Maß Weizen um einen Groschen und drei Maß Gerste um einen Groschen; und dem Öl und Wein tu kein Leid!Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm!Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der daraufsaß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO003
Schein oder Wahrheit
APO003 analysiert das 3. Kapitel der Offenbarung und seine drei Sendschreiben an die Gemeinden von Sardes, Philadelphia und Laodizea. Diese Botschaften des auferstandenen Christus stellen drei zeitlose geistliche Diagnosen: der leblose Schein, die demütige Treue und die selbstzufriedene Lauheit. Jeder Brief folgt einem genauen Aufbau und richtet sich an alle Generationen von Gläubigen; er lädt sie ein, ihren wirklichen geistlichen Zustand zu erkennen und im Glauben standhaft zu bleiben.
Offenbarung 3.1 (Lutherbibel 1912) :Und dem Engel der Gemeinde zu Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich weiß deine Werke; denn du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO011
Das dritte Siegel, der dritte Reiter
Das dritte Siegel der Offenbarung (Offb 6.5-6) offenbart ein schwarzes Pferd, dessen Reiter eine Waage in der Hand hält – Sinnbild für Hungersnot und Rationierung. Nach Eroberung und Krieg trifft die Knappheit die Menschheit. Diese Vision zeigt die Zerbrechlichkeit der Wirtschaftssysteme, die soziale Ungerechtigkeit zwischen Reich und Arm und die Souveränität Gottes selbst im Gericht. Sie lädt dazu ein, in Christus die wahre Sicherheit angesichts der Unsicherheit der Welt zu suchen.
Jeremia 14.2 (Lutherbibel 1912) :Juda liegt jämmerlich, ihre Tore stehen elend; es steht kläglich auf dem Lande, und ist zu Jerusalem ein großes Geschrei.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO012
Das vierte Siegel, der vierte Reiter
Der Artikel APO012 untersucht das vierte Siegel der Offenbarung (Offb 6.7-8) und das Erscheinen des fahlen Pferdes, auf dem der Tod reitet. Als Höhepunkt der drei vorangegangenen Reiter erhält dieser Reiter die Macht, ein Viertel der Menschheit durch Krieg, Hunger, Seuchen und wilde Tiere zu töten. Der Artikel hebt die göttliche Souveränität hervor, die dieses schreckliche Gericht begrenzt, und ordnet dieses Ereignis in den prophetischen Ablauf der Endzeit ein.
Hesekiel 14.21 (Lutherbibel 1912) :Denn so spricht der Herr HERR: So ich meine vier bösen Strafen, als Schwert, Hunger, böse Tiere und Pestilenz, über Jerusalem schicken werde, daß ich darin ausrotte Menschen und Vieh,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO005
Der Thron im Zentrum der Vision
Exegetische Studie zu Offenbarung 4, der Vision vom himmlischen Thron, die den Wendepunkt des Buches markiert. Nach den Botschaften an die sieben Gemeinden wird Johannes in den Himmel entrückt und sieht einen Thron, umgeben von vierundzwanzig Ältesten und vier lebendigen Wesen. Jedes symbolische Detail, Lichter, Farben, Klänge, bringt die Souveränität, die Heiligkeit und die göttliche Autorität zum Ausdruck, die die Geschichte ordnen und lenken. Diese grundlegende Vision erhellt alle kommenden prophetischen Ereignisse.
Offenbarung 4.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel; und die erste Stimme, die ich gehört hatte mit mir reden wie eine Posaune, die sprach: Steig her, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO006
Das Lamm und das versiegelte Buch
Exegetische Studie zu Offenbarung 5, im Mittelpunkt das mit sieben Siegeln versiegelte Buch, das Gott in seiner Hand hält und das allein das Lamm — ein Bild für Christus — zu öffnen würdig ist. Die Analyse Vers für Vers zeigt eine dramatische Entwicklung: von der allgemeinen Unmöglichkeit zum Sieg des Lammes, der eine Sendung universaler Erlösung und einen kosmischen Lobpreis eröffnet. Der Artikel schließt an Kapitel 4 über den himmlischen Thron an.
Offenbarung 5.1-14 (Lutherbibel 1912) :Und ich sah in der rechten Hand des, der auf dem Stuhl saß, ein Buch, beschrieben inwendig und auswendig, versiegelt mit sieben Siegeln.Und ich sah einen starken Engel, der rief aus mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?Und niemand im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde konnte das Buch auftun und hineinsehen.Und ich weinte sehr, daß niemand würdig erfunden ward, das Buch aufzutun und zu lesen noch hineinzusehen.Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der da ist vom Geschlecht Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und zu brechen seine sieben Siegel.Und ich sah, und siehe, mitten zwischen dem Stuhl und den vier Tieren und zwischen den Ältesten stand ein Lamm, wie wenn es erwürgt wäre, und hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.Und es kam und nahm das Buch aus der Hand des, der auf dem Stuhl saß.Und da es das Buch nahm, da fielen die vier Tiere und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm und hatten ein jeglicher Harfen und goldene Schalen voll Räuchwerk, das sind die Gebete der Heiligen,und sangen ein neues Lied und sprachen: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist erwürget und hast uns Gott erkauft mit deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zunge und Volk und Heidenund hast uns unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und wir werden Könige sein auf Erden.Und ich sah und hörte eine Stimme vieler Engel um den Stuhl und um die Tiere und um die Ältesten her; und ihre Zahl war vieltausendmal tausend;und sie sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.Und alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und im Meer, und alles, was darinnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Stuhl sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!Und die vier Tiere sprachen: Amen! Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an den, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
APO009
Das erste Siegel, der erste Reiter
APO009 untersucht das erste Siegel der Offenbarung (Offb 6.1-2) und das Erscheinen eines Reiters auf einem weißen Pferd. Zwei Theorien stehen sich gegenüber: Stellt dieser Reiter den siegreichen Messias Jesus dar oder einen Betrüger, ja sogar den Antichristen? Der Artikel legt beide Positionen dar, hebt hervor, dass die exegetische Debatte offen ist, und kündigt eine Parallele zur Rede Jesu auf dem Ölberg an.
Offenbarung 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org