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Die Bergpredigt (18), eine Ermutigung zum Gebet

Der Artikel untersucht, wie Jesus in der Bergpredigt zum beharrlichen Gebet ermutigt und betont, dass Gott denen antwortet, die ausdauernd bitten. Er veranschaulicht diesen Gedanken durch Vergleiche mit einem Vater und hebt Gottes Güte hervor.

4 Min. Predigt Berg Gebet 4 Verse 2 Bücher

Weiterführende Lektüre

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus 7.7-11 ( 1912)

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums Brot, der ihm einen Stein biete?

oder, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete?

So denn ihr, die ihr doch arg seid, könnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!

Markus
Markus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Lukas
Lukas ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Johannes
Johannes ( 1912) im Buch nicht erwähnt

Technische Einzelheiten

Balkendiagramm zum Jahr 31

Ort: Auf der Hochebene unterhalb eines Berges in der Nähe von Kapernaum in Galiläa

Datum: Nach der Passahwallfahrt nach Jerusalem am 5. April 31

Vorgehen: Wir werden mit Matthäus fortfahren

Hinweis zum Vorgehen: Nur Matthäus behandelt dieses Thema im Zusammenhang mit der Bergpredigt.

Kapernaum

Der Messias Jesus greift das Thema des Gebets erneut auf.

Die Bergpredigt, eine Ermutigung zum Gebet

Die Menschenmenge 17

Kommentare

Wir untersuchen die Bergpredigt, die in 21 Abschnitte unterteilt ist.

Matthäus 6.6-13 behandelte bereits das Gebet und gab dafür ein Vorbild. Nun wird verdeutlicht, wie Gott den Betenden antwortet. Es besteht kein Zweifel, dass Gott diejenigen hört, die ihn beharrlich bitten. Auch wenn das Wort „Beharrlichkeit“ nicht ausdrücklich dasteht, bedeutet die Verwendung der Verben im Präsens: Bittet weiter, sucht weiter und klopft weiter an.

Außerdem zeigt die Verbindung der Verben bitten, suchen und anklopfen eine Entschlossenheit des Jüngers, die jedes nichtige Anliegen ausschließt.

Der Gedanke ist recht einfach: Gott wird mit einem Vater verglichen, der denen gern Gutes gibt, die ihn beharrlich darum bitten. Der Messias Jesus vergleicht so die Beziehung des Jüngers zu Gott mit der Beziehung zwischen einem Vater und seinen Kindern.

Dabei ist zu beachten, dass Jesus sich vor allem an Jünger wendet (Matthäus 5.1; Lukas 6.20). Manche Fachleute meinen, Lukas beschreibe aufgrund der Unterschiede zwischen den Berichten ein anderes Ereignis als Matthäus. Dieser Abschnitt wird sogar als „Feldrede“ bezeichnet.

Wir vertreten dazu die Auffassung, dass der Meister diese Lehre häufig wiederholt und ihre verschiedenen Themen fest in seine Reden eingebunden hat.

Der Messias Jesus geht hier noch weiter: Trotz der Bosheit, die der menschlichen Natur innewohnt, kann ein Mensch seinen Kindern Gutes geben. Umso bereitwilliger wird Gott, der seinem Wesen nach gut ist, Gutes geben.

Dieser Abschnitt veranschaulicht somit eine außergewöhnliche und grundlegende Wahrheit: Gott hört aufmerksam auf die beharrlichen Gebete seiner Gläubigen. Noch entscheidender ist, dass er bereit ist, sie zu erhören und seinen Kindern Gutes zu geben.