Étude 1 sur 2 · Les écrits apocryphes

  1. Étude 1 : Les écrits apocryphes
  2. Étude 2 : La Vulgate
  • Die apokryphen Schriften

    Die apokryphen Bücher sind religiöse Schriften, die aus dem offiziellen biblischen Kanon ausgeschlossen sind. Man unterscheidet die Apokryphen des Alten Testaments (Tobit, Judit, Makkabäer, Sirach …), die von Katholiken und Orthodoxen als deuterokanonisch anerkannt werden, und die des Neuen Testaments (Thomas-, Philippus-, Maria-Magdalena-Evangelium …), die oft gnostisch geprägt sind. Ihr Studium erhellt die Religionsgeschichte und die Auseinandersetzungen der ersten christlichen Jahrhunderte, ohne sie deshalb auf die Stufe der kanonischen Schriften zu stellen.

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  • Die Vulgata

    Die Vulgata ist eine lateinische Übersetzung der Bibel, die der heilige Hieronymus Ende des 4. Jahrhunderts im Auftrag von Papst Damasus I. anfertigte. Sie wurde für das Alte Testament hauptsächlich aus dem Hebräischen übersetzt und für das Neue Testament nach dem Griechischen überarbeitet und wurde für über tausend Jahre zur Standardversion der römisch-katholischen Kirche. Das Konzil von Trient erklärte sie im 16. Jahrhundert offiziell zur authentischen Ausgabe. Ihr Einfluss auf die abendländische Kultur, Theologie und Liturgie ist beträchtlich.

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