• Die Weisen aus dem Osten begegnen Herodes

    Dieser Artikel untersucht die im Matthäusevangelium berichtete Begegnung der Weisen mit Herodes und betont ihre Bedeutung für die Bekräftigung des Königtums Jesu. Der Besuch wird historisch eingeordnet; dabei werden die Beweggründe der Weisen und die Absichten des Herodes sowie die Geburt Jesu und ihre historischen und theologischen Auswirkungen betrachtet.

    Matthäus 2.1-8 (Lutherbibel 1912) :
    Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen:Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem.Und ließ versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschte von ihnen, wo Christus sollte geboren werden.Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten:“Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda's; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein HERR sei.”Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre,und wies sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein; wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete.
    Weiterlesen