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Die Begegnung mit Simeon

Die im Lukasevangelium berichtete Begegnung der Heiligen Familie mit Simeon im Jerusalemer Tempel stärkt Marias und Josefs Bewusstsein für Jesu göttlichen Auftrag.

2 Min. Simeon Tempel Jerusalem Maria Josef 1 Vers 1 Buch

Siehe auch

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Markus
Markus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Lukas
Lukas 2.25-35 ( 1912)

Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem, mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war in ihm.

Und ihm war eine Antwort geworden von dem heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hätte denn zuvor den Christus des HERRN gesehen.

Und er kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie für ihn täten, wie man pflegt nach dem Gesetz,

da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:

HERR, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;

denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,

welchen du bereitest hast vor allen Völkern,

ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.

Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward.

Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird

(und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden.

Johannes
Johannes ( 1912) im Buch nicht erwähnt

Technische Details

Ort: Der Tempel von Jerusalem

Datum: 21. November -2 v. Chr. (wahrscheinlich einige Tage nach dem Opfer)

Vorgehensweise: Wir fahren mit Lukas fort

Anmerkung zur Vorgehensweise: Nur Lukas offenbart uns diese Information

Die Ankündigung der Geburt Johannes’ des Täufers

Alle Opfer mussten unbedingt im Tempel von Jerusalem stattfinden.

Die Begegnung mit Simeon im Tempel

Begegnung mit Simeon

Kommentar

Nachdem das Paar einige Zeit in Bethlehem verbracht hatte, konnte es gewiss den von König Herodes dem Großen prächtig erneuerten Jerusalemer Tempel bewundern. Sein Staunen über diese herrlichen Bauten lässt sich leicht vorstellen.

Bei ihrem Besuch erleben sie eine höchst überraschende Begegnung. Im Tempel ist ein Mann namens Simeon, der die Weissagungen gut kennt und überzeugt ist, nicht zu sterben, bevor er den Messias gesehen hat. Als er Josef, Maria und Jesus begegnet, erkennt er den angekündigten Messias vor sich und empfindet große Freude.

Maria hört aufmerksam auf die prophetischen Worte dieses Mannes, wird ihre Bedeutung aber erst dreiunddreißig Jahre später bei der Kreuzigung ihres Sohnes ganz verstehen.

Diese Ereignisse bestärken Maria und Josef in der Überzeugung, dass ihr Kind zu einer außergewöhnlichen Aufgabe bestimmt ist.