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MIR023
Gang über das Wasser
Der Artikel analysiert, wie die Evangelien Jesus beschreiben, der auf dem Wasser geht, und hebt seine Göttlichkeit und den Glauben der Jünger hervor. Matthäus nimmt die Episode auf, in der auch Petrus auf dem Wasser geht, während Markus und Johannes das Staunen der Jünger beschreiben. Das Ereignis veranschaulicht die Macht Jesu über die Natur und die Notwendigkeit, an ihn zu glauben.
Markus 6.45-52 (Lutherbibel 1912) :Und alsbald trieb er seine Jünger, daß sie in das Schiff träten und vor ihm hinüberführen gen Bethsaida, bis daß er das Volk von sich ließe.Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten.Und am Abend war das Schiff mitten auf dem Meer und er auf dem Lande allein.Und er sah, daß sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer;und er wollte an ihnen vorübergehen. Und da sie ihn sahen auf dem Meer wandeln, meinten sie, es wäre ein Gespenst, und schrieen;denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber alsbald redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin's, fürchtet euch nicht!Und er trat zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten und verwunderten sich über die Maßen,denn sie waren nichts verständiger geworden über den Broten, und ihr Herz war erstarrt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org