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Die Synode von Jamnia
Die Synode von Jamnia (Jabne), die gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. stattfand, ist ein bedeutender Wendepunkt in der Geschichte des Judentums. Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. versammelten sich die Rabbiner unter der Leitung von Rabban Jochanan ben Sakkai, um das Judentum neu zu ordnen, über den hebräischen biblischen Kanon zu beraten und entscheidende liturgische Beschlüsse zu fassen. So legten sie den Grundstein für das rabbinische Judentum, das auf Tora, Gebet und Synagoge ausgerichtet ist.