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Sterben – und danach…

Dieser Artikel fragt nach dem, was auf den Tod folgt, und betont die Gewissheit des göttlichen Gerichts sowie die Notwendigkeit, sich darauf vorzubereiten, indem man Jesus Christus als Retter annimmt. Die christliche Sicht des Todes wandelt sich vom gefürchteten Ende zum Übergang in die ewige Ruhe für die, die glauben, und schenkt Gewissheit und Frieden.

8 Min. Tod Urteil Heil 6 Verse 6 Bücher

Sterben – und danach…

Hebräer 9.27 ( 1912) :
Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht:

Niemand bestreitet diese Aussage der Bibel. In jedem Dorf erinnert ein Friedhof an diese Unausweichlichkeit: einmal zu sterben. Aus Mitgefühl, aus Anstand oder weil uns ein Trauerfall unmittelbar betrifft, vergeht manchmal nur wenig Zeit, ohne dass wir uns – oft mit denselben Menschen – an diesem düsteren Treffpunkt begegnen. Man geht auseinander, ohne zu wagen, sich zu fragen: Und das nächste Mal, wer wird es sein? Denn unweigerlich kommt auch unsere Stunde.

Das Leben des Menschen stellt sich ganz und gar als ein großer Countdown dar. Der Prozess des Alterns und des Sterbens ist beim Menschen von der Geburt an im Gang. Aber mit zwei großen Unbekannten: dem endgültigen Ziel und dann dem Punkt, an dem wir uns befinden.

Unbekanntes Ziel

Unbekannt? Sind wir uns dessen wirklich so sicher? Oder ziehen wir es einfach vor, uns dazu keine Fragen zu stellen? Gestehen wir: Das ist eine verantwortungslose Haltung. Erstens ist sie nicht logisch. Keiner von uns würde in einen Zug steigen, ohne zu wissen, wohin er ihn bringt. Zweitens ist sie wenig mutig! Man denkt lieber nicht daran!

Im Übrigen haben wir allen Grund, Angst zu haben. Der Bibelvers, den wir angeführt haben, geht so weiter: „einmal zu sterben … danach aber das Gericht“. Was gibt es nach dem Tod? Das ist die Frage aller Fragen. Die Bibel antwortet darauf mit diesem einen Wort, das hart klingt und das wir dennoch nicht loswerden: das GERICHT. Nein, nicht alles ist zu Ende, wenn sich die Erde über einem Sarg schließt. Wenn der Leib, der Staub ist, zur Erde zurückkehrt, so „kehrt der Geist zu Gott zurück, der ihn gegeben hat“ (Prediger 12.7). Zu Gott, um dort ein Urteil zu hören und eine Vergeltung zu empfangen.

Das gegenwärtige Leben, eine kurze Vorstufe in der ewigen Geschichte unserer Seele, ist dennoch folgenschwer. Es ist eine Bewährungsprobe! Wie werden wir mit unserer Freiheit, unserer Zeit, unserer Gesundheit, unseren Fähigkeiten umgegangen sein? Und vor allem: Welchen Platz wird Jesus Christus in unserem Leben eingenommen haben? Werden wir in ihm zuerst einen Retter und dann einen Herrn gefunden haben?

Der Punkt, an dem wir stehen

Diese Tage, diese Sekunden, die verrinnen und deren Zahl unerbittlich bis zur brutalen Null abnimmt – wie viele davon bleiben uns noch zu leben?

Wir wissen es nicht, sagen die einen, und das ist einer der Gründe, die den Tod so furchtbar machen: Er kann plötzlich alle unsere Pläne zunichtemachen und unsere liebsten Bande zerreißen.

Wir wissen es nicht, einverstanden, antworten die anderen; aber das ist besser so. Wozu diese flüchtige Zeit, diese knapp bemessenen Augenblicke durch die Besessenheit verderben, dass sie vielleicht bald zu Ende gehen?

Wir wissen es in der Tat nicht. Aber gerade das muss uns dazu anspornen, uns heute auf diese ernste Begegnung mit dem Richter vorzubereiten, vor dem wir Rechenschaft ablegen müssen. Er selbst lädt uns dazu ein: „Bereite dich … (und hier kann jeder seinen Namen einsetzen), deinem Gott zu begegnen“ (Amos 4.12). Auf welche Weise? Indem wir dem Gericht zuvorkommen, das heißt, indem wir Gott von uns aus unseren Zustand der Sünde bekennen und seine Vergebung annehmen: das geschenkte Heil, das uns durch das Werk Jesu Christi erworben wurde.

Gewissheiten

Nicht mehr als die anderen kennt der Glaubende den Zeitpunkt, an dem sein irdisches Leben enden wird. Dagegen besitzt er im Blick auf das Jenseits große Gewissheiten, die er aus dem Wort seines Gottes schöpft. Und zuallererst diese: DER TOD IST BESIEGT; „Tod, wo ist dein Stachel? Tod, wo ist dein Sieg?“ (1. Korinther 15.55-56).

Er kann seinem eigenen Tod ohne Sorge entgegensehen; er ist bereit. Das Gericht und die Verurteilung, die ihn auf der anderen Seite erwarteten, hat ein Anderer getragen. „Unser Retter Jesus Christus hat den Tod zunichtegemacht“ – „So gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind“ (2. Timotheus 1.10, Römer 8.1).

Die Sünde, dieser Stachel, der den Tod wie der Stachel eines giftigen Tieres bewaffnete, ist ihm durch das Kreuz Jesu genommen worden. Dadurch hat der Tod für den Christen seinen beängstigenden Charakter verloren; er ist kein katastrophales Ende mehr, sondern der Zugang zu einer wunderbaren Zukunft; er ist nicht mehr der Verlust von allem, was ihm lieb ist, sondern die Gegenwart dessen, den er über alles liebt. Er ist die Tür, durch die er in den Himmel geht: diesseits Müdigkeit, Sorgen, Leiden, jenseits Ruhe, Frieden, ungetrübtes und endloses Glück.

Wollen Sie nicht jetzt das ernste und große Problem Ihrer Ewigkeit regeln, indem Sie einfach das Heil annehmen, das Jesus Ihnen anbietet und dessen ganzen Preis Er selbst bezahlt hat?

Christliche Veröffentlichungen aus Valence

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