Les grands hommes 1 étude
Notes historiques 5 études
Die großen Männer
-
LGH001
Martin LUTHER
Martin Luther, eine zentrale Gestalt der protestantischen Reformation, kritisierte den Ablasshandel und andere Praktiken der katholischen Kirche. Er übersetzte die Bibel ins Deutsche und veröffentlichte 1517 seine 95 Thesen, womit er eine Bewegung in Gang setzte, die die Christenheit veränderte. Seine Werke prägen die europäische Theologie und Gesellschaft bis heute tiefgreifend.
Historische Anmerkungen
-
INF016
Die Protestantische Reformation
Die Protestantische Reformation, 1517 von Martin Luther mit seinen 95 Thesen in Wittenberg angestoßen, hat das abendländische Christentum tiefgreifend verändert. Gegründet auf die Grundsätze Sola Scriptura, Sola Fide und Sola Gratia, führte sie zur Entstehung des Protestantismus in seinen vielfältigen Formen (Luthertum, Calvinismus, Anglikanismus) und brachte bedeutende religiöse, politische und kulturelle Umwälzungen in Europa mit sich, die den Beginn der Neuzeit markierten.
-
INF019
Die Erfahrung von Martin LUTHER
Im Juli 1505 wurde Martin Luther bei Erfurt von einem heftigen Unwetter überrascht, wobei in unmittelbarer Nähe der Blitz einschlug, und legte der heiligen Anna, der Schutzpatronin der Bergleute, ein Gelübde ab: Er versprach, Mönch zu werden. Er überlebte, hielt sein Versprechen und trat zwei Wochen später bei den Augustinern ein. Diese prägende Episode markierte den Beginn seiner spirituellen Suche, die zur protestantischen Reformation führte.
-
INF022
Die Übersetzung der Bibel ins Deutsche
Martin Luther übersetzte die Bibel im 16. Jahrhundert ins Deutsche, um die Heilige Schrift für alle zugänglich zu machen, und bekräftigte damit den Grundsatz „sola scriptura“. Diese Übersetzung ermöglichte es, katholische Praktiken zu kritisieren, die biblisch nicht begründet sind, wie etwa den Ablass. Sie spielte außerdem eine bedeutende Rolle bei der Vereinheitlichung der deutschen Sprache und bei der Verbreitung der Gedanken der Reformation, nicht zuletzt dank des Buchdrucks.
-
INF024
Die Exkommunikation von Martin LUTHER
Im Jahr 1521 wurde Martin Luther durch die päpstliche Bulle Decet Romanum Pontificem offiziell exkommuniziert, nachdem er sich nach der Veröffentlichung seiner 95 Thesen im Jahr 1517 geweigert hatte zu widerrufen. Vor den Reichstag zu Worms geladen, hielt er vor Kaiser Karl V. an seinen Positionen fest. Für vogelfrei erklärt, fand er auf der Wartburg Zuflucht. Dieses Gründungsereignis markierte die Geburtsstunde des Protestantismus und veränderte die religiöse und politische Geschichte Europas nachhaltig.
-
INF027
Die Bedeutung Martin LUTHERs
Martin Luther, deutscher Mönch und Theologe des 16. Jahrhunderts, ist der Vater der protestantischen Reformation. Seine Grundsätze des Sola Scriptura und des Sola Fide haben das Christentum verändert. Seine Übersetzung der Bibel ins Deutsche hat die deutsche Sprache vereinheitlicht. Sein religiöses, kulturelles, soziales und pädagogisches Erbe prägt bis heute Hunderte von Millionen Gläubige auf der ganzen Welt.