Jesus, der Messias, erwähnt den Propheten Daniel in den Evangelien ausdrücklich, insbesondere in Matthäus 24.15 und in Markus 13.14, wenn er von der „abscheulichen Verwüstung, von der der Prophet Daniel gesprochen hat“, redet.
Stellen, in denen Jesus, der Messias, Daniel zitiert
- Matthäus 24.15
« C’est pourquoi, lorsque vous verrez l’abomination de la désolation, dont a parlé le prophète Daniel, établie dans le lieu saint — que celui qui lit fasse attention… » Ici, Jésus fait référence aux visions de Daniel (notamment Daniel 9.27 ; Daniel 11.31 ; Daniel 12.11) concernant une profanation du Temple. Il relie cette prophétie à l’avenir de Jérusalem et à la crise eschatologique.
- Markus 13.14
« Lorsque vous verrez l’abomination de la désolation établie là où elle ne doit pas être — que celui qui lit comprenne — alors, que ceux qui seront en Judée fuient dans les montagnes… » Ce passage est parallèle à Matthäus 24.15 et montre que le Messie Jésus reprend Daniel comme autorité prophétique pour annoncer des événements futurs.
Bedeutung dieses Verweises
Jesus, der Messias, bestätigt Daniel als Propheten und als der Autorität.
Er nutzt Daniel, um endzeitliche Ereignisse anzukündigen, insbesondere die Zerstörung des Tempels und die Zeiten der Bedrängnis.
Die Erwähnung Daniels zeigt, dass sich Jesus, der Messias, in die jüdische Tradition einreiht, die Daniel als inspirierten Propheten betrachtete, was eine Abfassung im 6. Jahrhundert v. Chr. bestätigt. Tatsächlich erkannte die jüdische Gemeinschaft zu jener Zeit Daniel als einen Propheten an, der seinen Text im 6. Jahrhundert v. Chr. geschrieben hatte. Diese Infragestellung beginnt erst im 18. Jahrhundert und setzt sich bis heute fort.
Der Ursprung dieser Debatte liegt hauptsächlich in einer Divergenz der Perspektiven hinsichtlich der Natur und der Auslegung prophetischer Worte. Für manche erklärt sich diese Debatte durch eine Infragestellung oder ein fehlendes Vertrauen gegenüber den prophetischen Worten, wie sie in der Bibel überliefert sind. Die konfessionelle Lesart hingegen betrachtet diese Worte als authentisch inspiriert und prophetisch. Hier geht es also hauptsächlich um die Irrtumslosigkeit der Bibel.
Zusammenfassung
Jesus, der Messias, spricht vom Propheten Daniel in der endzeitlichen Rede (in Matthäus 24.15 und in Markus 13.14) und zitiert dabei die Weissagung von der „abscheulichen Verwüstung“. Das zeigt, dass Daniel als Prophet anerkannt war und dass seine Visionen als Bezugspunkt dienten, um die zukünftigen Ereignisse und die Treue des Volkes Gottes zu verstehen.