Der Artikel beleuchtet die Gesetzesentwicklung rund um die gleichgeschlechtliche Ehe, erörtert ihre Legalisierung in Frankreich und anderswo, die kulturellen und religiösen Debatten sowie die gegensätzlichen Positionen der katholischen und der protestantischen Kirche. Er hebt die Bedeutung von Gleichheit und Respekt in diesem Zusammenhang hervor.
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gleichgeschlechtliche EheHomosexualitätGleichheitRechtReligion
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Die Entwicklung der heutigen Gesellschaft hat sich in Gesetzesänderungen niedergeschlagen, die von manchen Gruppen, insbesondere aufgrund des Alters oder religiöser Überzeugungen, mitunter als schwer annehmbar empfunden werden. So stellt die gleichgeschlechtliche Ehe eine Neuerung gegenüber den gesellschaftlichen Normen früherer Jahrzehnte dar. Sie löst Debatten über die Umgestaltung von Institutionen aus, die seit Jahrtausenden bestehen.
Dieses Gesetz steht im Zusammenhang mit der Liberalisierung der Sitten in Bezug auf die Homosexualität.
Jeder bleibt frei, seine Meinung zu äußern, ob für oder gegen dieses Gesetz; dieser Punkt wird hier jedoch nicht behandelt. Ziel dieser Studie ist es, diesen Gesetzestext im Licht der biblischen Quellen zu analysieren.
Die Einführung der Gay-Ehe
Die -Ehe, auch „Ehe für alle“ genannt, bezeichnet die zivile Verbindung zweier Personen gleichen Geschlechts. Rechtlich verleiht sie homosexuellen Paaren dieselben Rechte und Pflichten wie heterosexuellen Paaren.
Bedeutung des Begriffs „“
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In Frankreich
Sie wurde am 17. Mai 2013 durch das sogenannte Gesetz „Ehe für alle“ legal.
Homosexuelle Paare haben dieselben Rechte wie heterosexuelle Paare: standesamtliche Trauung, Adoption, Erbrecht, Sozialversicherung usw.
Dieser Fortschritt wurde von den LGBT+-Bewegungen vorangetrieben und von der Regierung Ayrault unterstützt.
Weltweit
Die gleichgeschlechtliche Ehe ist in mehr als 39 Ländern legal, darunter:
Niederlande (erstes Land, das sie 2001 legalisierte)
Kanada, Spanien, Belgien, Schweden, USA, Deutschland, Australien, Südafrika, Uruguay, Taiwan usw.
Thailand ist das jüngste Land, das sie legalisiert hat (September 2024, Inkrafttreten im Januar 2025).
In einigen Ländern wird die Ehe anerkannt, aber noch nicht zugelassen (z. B. Japan, Brasilien, Costa Rica).
Rechtliche Folgen
Gleichgeschlechtliche Paare können:
Kinder adoptieren
In den Genuss derselben vermögensrechtlichen und sozialen Rechte kommen
Zugang zur Sozialversicherung und zur medizinischen Versorgung erhalten
Durch die Menschenrechtsgesetze geschützt werden
Debatten und Widerstand
Manche religiösen oder konservativen Gruppen lehnen die -Ehe aus theologischen oder moralischen Gründen ab.
Andere sehen darin einen großen Fortschritt für Gleichheit, Würde und die Anerkennung von LGBT+-Paaren.
Die Politik wurde stark von den LGBT+-Bewegungen beeinflusst, als sie dieses Gesetz über die -Ehe erließ.
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Ein Bürgermeister in Frankreich hat nicht das Recht, es unter Berufung auf seine persönlichen Überzeugungen abzulehnen, ein homosexuelles Paar zu trauen. Seit dem Gesetz vom 17. Mai 2013 steht die Ehe gleichgeschlechtlichen Paaren offen.
Bürgermeister und ihre Beigeordneten sind verpflichtet, das republikanische Gesetz zu beachten, und können sich nicht auf eine Gewissensklausel berufen, um die Trauung eines homosexuellen Paares zu verweigern.
Eine auf der sexuellen Orientierung beruhende Weigerung stellt eine Diskriminierung dar. Dem Standesbeamten drohen dadurch: 5 Jahre Freiheitsstrafe und 75 000 € Geldstrafe sowie Schadenersatz an das geschädigte Paar.
Was ist die Position der Kirche?
Die Position der katholischen Kirche zur gleichgeschlechtlichen Ehe ist klar und beruht auf einer Unterscheidung zwischen seelsorgerlicher Aufnahme und sakramentaler Lehre:
Offizielle Position
Die Kirche betrachtet die Ehe als ein Sakrament, das der Verbindung von Mann und Frau vorbehalten ist.
Homosexuelle Beziehungen gelten als dem natürlichen Sittengesetz widersprechend, da sie nicht für die Zeugung offen sind und nicht auf der geschlechtlichen Komplementarität beruhen.
Aufnahme homosexueller Menschen
Der Katechismus der katholischen Kirche betont, dass homosexuelle Menschen mit Achtung, Mitgefühl und Takt aufgenommen werden müssen, ohne ungerechte Diskriminierung.
Im Dezember 2023 erlaubte der Vatikan die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, sofern sie außerhalb des liturgischen Rahmens und ohne Verwechslung mit der sakramentalen Ehe erfolgt.
Zusammengefasst
Keine katholische kirchliche Trauung für homosexuelle Paare.
Möglichkeit einer Segnung, aber außerhalb der offiziellen Riten.
Achtung vor den Menschen, aber Beibehaltung der traditionellen Lehre.
Die Vereinigte Protestantische Kirche Frankreichs (EPUdF), der Hauptzweig des französischen Protestantismus, hat eine offene und inklusive Position zur gleichgeschlechtlichen Ehe eingenommen:
Historische Entscheidung
Im Mai 2015 stimmte die EPUdF auf einer nationalen Synode mit überwältigender Mehrheit (94 Stimmen dafür, 3 dagegen) für die Zulassung der Segnung homosexueller Paare.
Diese Segnung kann nach der standesamtlichen Trauung gefeiert werden, denn im Protestantismus ist die Ehe kein Sakrament, sondern eine Verpflichtung vor Gott und der Gemeinschaft.
Freiheit vor Ort
Jeder Pastor und jede Gemeinde bleibt frei, diese Verbindungen zu segnen oder nicht.
Als Reaktion auf diese Entscheidung bildete sich eine interne Strömung, die „Attestants“, die etwa 10 bis 15 % der Mitglieder der EPUdF umfasst, welche diese Segnung ablehnen.
Andere protestantische Zweige
Die Mission populaire évangélique erlaubt ebenfalls eine liturgische Geste der Aufnahme und des Gebets für homosexuelle Paare.
Die konservativen evangelikalen Kirchen und einige reformierte Zweige hingegen bleiben jeder religiösen Anerkennung homosexueller Verbindungen gegenüber entschieden ablehnend.
Die verschiedenen christlichen Denominationen vertreten sehr unterschiedliche Positionen zur gleichgeschlechtlichen Ehe, von strenger Verurteilung bis zu voller Akzeptanz. Hier ein Überblick über die wichtigsten Tendenzen:
Denominationen, die die gleichgeschlechtliche Ehe ablehnen
Diese Kirchen stützen sich auf eine wörtliche Lesart der Bibel und betrachten die Homosexualität als Sünde:
Konservative evangelikale Kirchen: wie die Church of God in Christ oder einige baptistische Zweige, lehnen sie die gleichgeschlechtliche Ehe und die Homosexualität im Allgemeinen entschieden ab.
Orthodoxe Kirche: Sie betrachtet homosexuelle Handlungen als dem göttlichen Gesetz widersprechend und lehnt jede Form rechtlicher oder religiöser Anerkennung ab.
Einige traditionelle protestantische Kirchen: wie bestimmte reformierte oder pfingstlerische Zweige, die an einem traditionellen Eheverständnis festhalten.
Inklusive und bejahende Denominationen
Diese Kirchen vertreten eine offenere und inklusivere Theologie:
Vereinigte Protestantische Kirche Frankreichs (EPUdF): Sie erlaubt die Segnung homosexueller Paare seit 2015.
Anglikanische Kirche (je nach Provinz): Einige Zweige, wie die Episkopalkirche der Vereinigten Staaten oder die Church of Scotland, feiern gleichgeschlechtliche Ehen.
Progressive methodistische Kirchen: Einige Ortsgemeinden segnen homosexuelle Verbindungen, auch wenn die Gesamtposition gespalten bleibt.
Unabhängige und gemeinschaftliche Kirchen: wie die Metropolitan Community Church, die eigens gegründet wurde, um LGBTQ+-Menschen aufzunehmen.
Zusammengefasst
Katholische Kirche: Ablehnung der Ehe, Segnungen möglich
Vereinigte Protestantische Kirche Frankreichs: Segnung erlaubt
Anglikanische Kirche (je nach Land): Ehe in einigen Provinzen erlaubt
: Ehe wird gefeiert und voll anerkannt.
Die
Der Islam lehnt in seinen traditionellen Auslegungen die Homosexualität ab, was nach einer wörtlichen Lesart des Korans die Möglichkeit einer gleichgeschlechtlichen Ehe ausschließt.
Allerdings schlagen einige zeitgenössische Ansätze eine inklusivere Auslegung der Texte vor und betonen, dass der historische und gesellschaftliche Kontext das Verständnis der heiligen Schriften beeinflusst. Darüber hinaus gibt es LGBTQ+-Gemeinschaften von Muslimen, die sich bemühen, ihre sexuelle Orientierung mit ihrem Glauben in Einklang zu bringen, oft außerhalb des Rahmens der traditionellen religiösen Institutionen.
Was sagt die Bibel?
Die Bibel behandelt die Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe, wie sie heute definiert ist, nicht ausdrücklich. Dennoch werden viele biblische Stellen regelmäßig in den Diskussionen über Homosexualität und Ehe angeführt. Für eine vertiefte Analyse der biblischen Texte zur Homosexualität sei auf den vorherigen Artikel verwiesen (FDS002: Die Homosexualität), in dem diese Aspekte ausführlich untersucht wurden.
Nach unserem Verständnis der Schrift ist die biblische Position zu homosexuellen Praktiken unmissverständlich: Sie werden ausdrücklich als dem göttlichen Willen widersprechend bezeichnet und als Sünde eingestuft. In diesem Licht kann die kirchliche Trauung von Personen gleichen Geschlechts nicht in Betracht gezogen werden, ohne sich von den biblischen Grundlagen zu entfernen.
Somit nehmen religiöse Verantwortliche, die sich entscheiden, diese Verbindungen auf dieselbe Weise zu feiern wie heterosexuelle Ehen, eine Haltung ein, die in offenkundigem Widerspruch zu den klaren Lehren des Wortes Gottes steht.
Erinnerung an die biblischen Texte
Wie wir bereits gesagt haben, spricht die Bibel nicht direkt von der gleichgeschlechtlichen Ehe, wie man sie heute versteht, enthält aber mehrere Stellen, die in den Debatten über Homosexualität und Ehe oft angeführt werden. Hier die wichtigsten Punkte:
Oft angeführte Stellen
1. Mose 2.24: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.“ Dieser Vers wird oft so gedeutet, dass er die biblische Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau definiert.
Matthäus 19.4-6: Jesus bestätigt diese Sicht mit den Worten: „Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer im Anfang den Menschen als Mann und Frau schuf [...] Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“ Das stärkt den Gedanken der heterosexuellen Ehe als göttliches Vorbild.
3. Mose 18.22: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.“ Dieser Vers wird oft angeführt, um homosexuelle Handlungen zu verurteilen.
Römer 1.26-27: Paulus spricht von „schändlichen Leidenschaften“ und von homosexuellen Beziehungen als „wider die Natur“.
1. Korinther 6.9-10: Paulus zählt diejenigen auf, die „das Reich Gottes nicht erben werden“, darunter die „Unzüchtigen“ und, nach manchen Übersetzungen, die „Männer, die bei Männern liegen“.
Unterschiedliche Auslegungen
Konservative Theologen sehen in diesen Versen eine klare Verurteilung der Homosexualität und der -Ehe.
Progressive Theologen betonen, dass diese Texte in ihren historischen und kulturellen Zusammenhang eingeordnet werden müssen und dass die zentrale Botschaft der Bibel Liebe, Gerechtigkeit und Würde ist.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Liebe Gottes zur Menschheit nicht die bedingungslose Annahme aller menschlichen Verhaltensweisen bedeutet. Das Konzept der Sünde gilt als trennender Faktor zwischen dem Menschen und Gott, und die Vergebung, wie sie die Lehre vom Tod des Messias Jesus beschreibt, wird als der Weg dargestellt, diese Beziehung wiederherzustellen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass diejenigen, die diesem Grundsatz nicht zustimmen, an diesem Heilsplan nicht teilhaben.
Auch wenn die Liebe Gottes alles übersteigt, was wir uns vorstellen können, bleibt dennoch bestehen, dass einige gerettet werden, andere aber verloren gehen.
Schlussfolgerung
Obwohl die gleichgeschlechtliche Ehe von den Gesetzgebern als gesellschaftlicher Fortschritt wahrgenommen wird, stellt sie nach den Lehren des Messias Jesus und der Bibel eine Entfernung von den göttlichen Grundsätzen dar. Entgegen der verbreiteten Vorstellung, Gottes Gesetze schränkten die menschliche Freiheit ein, wirken sie in Wirklichkeit als schützende Orientierungspunkte, die den Menschen vor vielem Leid und vielen Fehlentwicklungen bewahren sollen.
Diese gesellschaftliche „Entwicklung“ neigt dazu, die geistlichen Grundlagen zu verdunkeln, indem sie glauben lässt, was in den Augen der Menschen moralisch akzeptabel ist, sei es auch vor Gott. Doch das Wort bekräftigt klar, dass das, was der Mensch für gut hält, in Wahrheit dem göttlichen Willen widersprechen kann (Jesaja 5.20). Und nicht vor menschlichen Institutionen wird jeder Rechenschaft ablegen müssen, sondern vor Gott selbst (Prediger 11.9).
In diesem Zusammenhang ist der Jünger des Messias Jesus aufgerufen, Gesetze anzuprangern, die der biblischen Wahrheit widersprechen, nicht aus Urteil oder Verurteilung, sondern aus Liebe und Wahrheit. Seine Aufgabe ist es, zu warnen, zu begleiten und zu bezeugen, dass die Bibel dauerhafte Lösungen bietet, die von Gott gutgeheißen sind.
„Jesus sprach zu ihm: Wenn du kannst!… Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt.“, Markus 9.23.
Ein Titel, eine Person, ein Ort, eine Bibelstelle („Lukas 15“)…
Bibelstelle
INF137
Hinweis
INF137 - Influence des groupes LGBT+ sur les lois
Influence des groupes LGBT+ sur les lois
Les lois comme le mariage pour tous (2013), l’interdiction des thérapies de conversion (2022) ou les plans nationaux contre les discriminations ont été précédées par des années de militantisme.
Le Plan national pour l’égalité, contre la haine et les discriminations anti-LGBT+ (2023–2026) a été co-construit avec plus d’une centaine de partenaires, dont des associations LGBT+ locales et nationales, des centres LGBT+, et des institutions publiques.
Ces groupes ont proposé plus de 300 mesures concrètes, montrant une mobilisation inédite pour faire évoluer les politiques publiques.
Un engagement politique croissant
Le gouvernement français considère désormais la lutte contre les discriminations LGBT+ comme une priorité politique.
L’évolution de l’opinion publique (85 % des Français considéraient l’homosexualité comme une manière normale de vivre sa sexualité en 2019, contre 24 % en 1975) a aussi renforcé la légitimité politique de ces lois.
En résumé, les groupes homosexuels et LGBT+ ont joué un rôle moteur dans la promulgation de ces lois, en mobilisant, en sensibilisant, et en participant activement aux processus de concertation politique.
INF136
Hinweis
INF136 - Signification du sigle LGBTQ+
Signification du sigle LGBTQ+
Le terme LGBTQ+ est un acronyme qui représente une diversité d’identités de genre et d’orientations sexuelles. Voici ce que chaque lettre signifie :
L = Lesbienne (Femme attirée par les femmes)
G = Gay (Homme attiré par les hommes, parfois utilisé plus largement pour désigner toute personne homosexuelle)
B = Bisexuel·le (Personne attirée par plus d’un genre)
T = Transgenre (Personne dont l’identité de genre ne correspond pas au sexe assigné à la naissance)
Q = Queer / Questioning est un terme inclusif pour désigner les identités non conformes aux normes traditionnelles, ou une personne en questionnement
+ = Plus il représente toutes les autres identités : intersexe, asexuel·le, pansexuel·le, non-binaire, etc.
Ce sigle évolue avec le temps pour mieux refléter la diversité des expériences humaines. Il est souvent étendu à LGBTQIA+, où :
I = Intersexe et A = Asexuel·le ou Aromantique
INF135
Hinweis
INF135 - Signification du terme « gay »
Signification du terme « gay »
Le terme "gay" a une histoire linguistique et culturelle fascinante :
Origine étymologique
Le mot "gay" vient de l’ancien français "gai", lui-même issu de l’occitan gai et probablement d’origine germanique.
À l’origine, il signifiait joyeux, insouciant, pétulant. On le retrouve dans des expressions comme gai savoir (lou gai sabé), qui désignait le plaisir d’apprendre chez les troubadours.
Évolution du sens
XVIIe–XIXe siècles : en anglais, "gay" commence à désigner une vie dissolue ou liée à la prostitution. On parlait de gay life pour une vie de plaisirs non conformes aux normes morales.
Années 1920–1930 : aux États-Unis, "gay" est utilisé dans les milieux homosexuels pour exprimer une forme de liberté, d’exubérance ou d’insouciance.
Années 1940–1970 : le mot devient un nom commun pour désigner les hommes homosexuels, notamment après les émeutes de Stonewall en 1969, qui marquent un tournant dans la lutte pour les droits LGBTQ+.
Anecdote culturelle : le film L’Impossible Monsieur Bébé (1938) est considéré comme le premier à utiliser le mot "gay" en référence à l’homosexualité, dans une scène humoristique avec Cary Grant.
INF138
Hinweis
INF138 - Les églises inclusives
Les églises inclusives
Les Églises inclusives sont des communautés chrétiennes qui s’engagent à accueillir toutes les personnes, sans distinction d’orientation sexuelle, d’identité de genre, de statut social, de handicap ou d’origine. Leur approche repose sur une théologie de l’accueil radical, centrée sur l’amour inconditionnel de Dieu.
Principes des Églises inclusives
Accueil total des personnes LGBTQIA+ : elles peuvent participer pleinement à la vie de l’Église, y compris en tant que ministres ou responsables.
Bénédiction et célébration des mariages homosexuels.
Langage liturgique non genré et pratiques adaptées aux personnes en situation de handicap.
Engagement social pour les droits humains, la justice et la dignité de toutes les personnes.
Exemples d’Églises inclusives
Communauté du Christ Libérateur : groupe chrétien LGBTQIA+ qui propose des célébrations et des temps de prière ouverts à tous.
Église métropolitaine communautaire (MCC) : fondée spécifiquement pour les personnes LGBTQ+, présente dans plusieurs pays.
Certaines paroisses anglicanes, protestantes ou catholiques qui pratiquent une pastorale inclusive, comme à Strasbourg ou Paris.
Toutefois, ces mouvements demeurent très marginaux et ne représentent pas l’état d’esprit des églises traditionnelles.