Folgen 1 bis 8
- 1Die anfängliche Konfrontation zwischen Mose und dem PharaoVerlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen2. Mose 4.29-31
- 2Die erste Plage: das Wasser des Nils in Blut verwandeltVerlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen2. Mose 7.14-24
- 3Die zweite Plage: der Einfall der FröscheVerlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen2. Mose 7.25-29
- 4Die dritte Plage: die aus dem Staub hervorgegangenen StechmückenVerlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen2. Mose 8.12-15
- 5Die vierte Plage: die giftigen FliegenVerlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen2. Mose 8.16-28
- 6Die fünfte Plage: das ViehsterbenVerlässlichkeit der Schrift und weitere LehrthemenExodus 9.1-4
- 7Die sechste Plage: die GeschwüreVerlässlichkeit der Schrift und weitere LehrthemenExodus 9.8-11
- 8Die siebte Plage: der mit Feuer vermischte HagelVerlässlichkeit der Schrift und weitere LehrthemenExodus 9.13-26
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Die erste Auseinandersetzung zwischen Mose und dem Pharao
Der Artikel untersucht, wie die erste Konfrontation zwischen Mose und dem Pharao, vor den zehn Plagen, einen Zusammenprall der Souveränitäten zwischen Jahwe und den ägyptischen Gottheiten versinnbildlicht. Mose fordert die Autorität des Pharao heraus und enthüllt so einen Kampf um die Anerkennung Gottes und legt die Grundlagen für das kommende Gericht. Diese Begegnung beleuchtet den göttlichen Erlösungsprozess, der durch das Wort in Gang gesetzt wird, und unterstreicht das Ungleichgewicht der göttlichen Macht gegenüber menschlichen Ansprüchen.
2. Mose 7.1-13 (Lutherbibel 1912) :Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zu einem Gott gesetzt über Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.Du sollst reden alles, was ich dir gebieten werde; aber Aaron, dein Bruder, soll's vor Pharao reden, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.Aber ich will Pharaos Herz verhärten, daß ich meiner Zeichen und Wunder viel tue in Ägyptenland.Und Pharao wird euch nicht hören, auf daß ich meine Hand in Ägypten beweise und führe mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägyptenland durch große Gerichte.Und die Ägypter sollen's innewerden, daß ich der HERR bin, wenn ich nun meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen wegführen werde.Mose und Aaron taten, wie ihnen Gott geboten hatte.Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, da sie mit Pharao redetenUnd der HERR sprach zu Mose und Aaron:Wenn Pharao zu euch sagen wird: Beweist eure Wunder, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, daß er zur Schlange werde.Da gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und vor seinen Knechten, und er ward zur Schlange.Da forderte Pharao die Weisen und Zauberer; und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören:ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die erste Plage: Das Wasser des Nils wird zu Blut
Die erste Plage Ägyptens verwandelt den Nil in Blut und markiert einen Bruch im Exodus. Dieses göttliche Zeichen veranschaulicht die Souveränität Gottes und die Zerbrechlichkeit der ägyptischen Götzen und ruft zur Umkehr auf. Es beleuchtet die Dynamik der Umkehrung, die Gott gegen den Pharao und dessen Glauben in Gang setzt.
2. Mose 7.14-24 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz Pharaos ist hart; er weigert sich das Volk zu lassen.Gehe hin zu Pharao morgen. Siehe, er wird ins Wasser gehen; so tritt ihm entgegen an das Ufer des Wassers und nimm den Stab in deine Hand, der zur Schlange ward,und sprich zu ihm: Der HERR, der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt und lassen sagen: Laß mein Volk, daß mir's diene in der Wüste. Aber du hast bisher nicht wollen hören.Darum spricht der HERR also: Daran sollst du erfahren, daß ich der HERR bin. Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das in dem Strom ist, und es soll in Blut verwandelt werden,daß die Fische im Strom sterben sollen und der Strom stinken; und den Ägyptern wird ekeln, zu trinken das Wasser aus dem Strom.Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und recke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Bäche und Ströme und Seen und über alle Wassersümpfe, daß sie Blut werden; und es sei Blut in ganz Ägyptenland, in hölzernen und in steinernen Gefäßen.Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte, und er hob den Stab auf und schlug ins Wasser, das im Strom war, vor Pharao und seinen Knechten. Und alles Wasser ward in Blut verwandelt.Und die Fische im Strom starben, und der Strom ward stinkend, daß die Ägypter nicht trinken konnten das Wasser aus dem Strom; und es war Blut in ganz Ägyptenland.Und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören. Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.Und Pharao wandte sich und ging heim und nahm's nicht zu Herzen.Aber alle Ägypter gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken; denn das Wasser aus dem Strom konnten sie nicht trinken.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die zweite Plage: die Froschinvasion
Der Artikel analysiert die zweite Plage Ägyptens, die Froschplage. Dieses Zeichen greift ein bedeutendes religiöses Symbol der Ägypter an und beginnt, den Stolz des Pharao zu erschüttern; es veranschaulicht die göttliche Pädagogik und das Voranschreiten des Befreiungswerks an Israel.
2. Mose 7.25-8.4 (Lutherbibel 1912) :Und das währte sieben Tage lang, daß der HERR den Strom schlug.[7:26] Der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: So sagt der HERR: Laß mein Volk, daß mir's diene.[7:27] Wo du dich weigerst, siehe, so will ich all dein Gebiet mit Fröschen plagen,[7:28] daß der Strom soll von Fröschen wimmeln; die sollen heraufkriechen und kommen in dein Haus, in deine Schlafkammer, auch in die Häuser deiner Knechte, unter dein Volk, in deine Backöfen und in deine Teige;[7:29] und die Frösche sollen auf dich und auf dein Volk und auf alle deine Knechte kriechen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die dritte Plage: die aus dem Staub hervorkommenden Mücken
Dieser Artikel untersucht die dritte Plage Ägyptens, bei der der Staub sich in Stechmücken verwandelt; sie unterstreicht eine göttliche strategische Wende ohne vorherige Warnung an den Pharao und hebt die souveräne Macht Gottes hervor.
2. Mose 8.16-19 (Lutherbibel 1912) :[8:12] Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deinen Stab aus und schlage in den Staub auf der Erde, daß Stechmücken werden in ganz Ägyptenland.[8:13] Sie taten also, und Aaron reckte seine Hand aus mit dem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es wurden Mücken an den Menschen und an dem Vieh; aller Staub des Landes ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.[8:14] Die Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören, daß sie Mücken herausbrächten, aber sie konnten nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen als an Vieh.[8:15] Da sprachen die Zauberer zu Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz Pharaos ward verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR gesagt hatte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die vierte Plage: die giftigen Fliegen
Dieser Artikel behandelt die vierte Plage Ägyptens, die giftigen Fliegen, und untersucht den göttlichen Unterschied zwischen Israel und Ägypten. Gott schützt Israel, während der Pharao, unnachgiebig, zu verhandeln beginnt.
2. Mose 8.20-32 (Lutherbibel 1912) :[8:16] Und der HERR sprach zu Mose: Mache dich morgen früh auf und tritt vor Pharao (siehe, er wird ans Wasser gehen) und sprich zu ihm: So sagt der HERR: Laß mein Volk, daß es mir diene;[8:17] wo nicht, siehe, so will ich allerlei Ungeziefer lassen kommen über dich, deine Knechte, dein Volk und dein Haus, daß aller Ägypter Häuser und das Feld und was darauf ist, voll Ungeziefer werden sollen.[8:18] Und ich will des Tages ein Besonderes tun mit dem Lande Gosen, da sich mein Volk aufhält, daß kein Ungeziefer da sei; auf daß du innewerdest, daß ich der HERR bin auf Erden allenthalben;[8:19] und will eine Erlösung setzen zwischen meinem und deinem Volk; morgen soll das Zeichen geschehen.[8:20] Und der HERR tat also, und es kam viel Ungeziefer in Pharaos Haus, in seiner Knechte Häuser und über ganz Ägyptenland; und das Land ward verderbt von dem Ungeziefer.[8:21] Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott hier im Lande.[8:22] Mose sprach: Das taugt nicht, daß wir also tun; denn wir würden der Ägypter Greuel opfern unserm Gott, dem HERRN; siehe, wenn wir der Ägypter Greuel vor ihren Augen opferten, würden sie uns nicht steinigen?[8:23] Drei Tagereisen wollen wir gehen in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, wie er uns gesagt hat.[8:24] Pharao sprach: Ich will euch lassen, daß ihr dem HERRN, eurem Gott, opfert in der Wüste; allein, daß ihr nicht ferner zieht; und bittet für mich.[8:25] Mose sprach: Siehe, wenn ich hinaus von dir komme, so will ich den HERRN bitten, daß dies Ungeziefer von Pharao und seinen Knechten und seinem Volk genommen werde morgen des Tages; allein täusche mich nicht mehr, daß du das Volk nicht lassest, dem HERRN zu opfern.[8:26] Und Mose ging hinaus von Pharao und bat den HERRN.[8:27] Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte, und schaffte das Ungeziefer weg von Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk, daß nicht eines übrigblieb.[8:27] Aber Pharao verhärtete sein Herz auch dieses Mal und ließ das Volk nicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die fünfte Plage: das Viehsterben
Die fünfte Plage Ägyptens, die in diesem Artikel behandelt wird, zeigt die göttliche Macht durch das Viehsterben, eine Säule der Wirtschaft. Sie unterstreicht den Unterschied zwischen Israel und Ägypten, trotz der Verhärtung des Pharao. Dieses Gericht verstärkt die Demonstration der Souveränität Gottes und verschont zugleich die Herden der Israeliten.
2. Mose 9.1-4 (Lutherbibel 1912) :Der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: Also sagt der HERR, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk, daß sie mir dienen.Wo du dich des weigerst und sie weiter aufhältst,siehe, so wird die Hand des HERRN sein über dein Vieh auf dem Felde, über Pferde, über Esel, über Kamele, über Ochsen, über Schafe, mit einer sehr schweren Pestilenz.Und der HERR wird ein Besonderes tun zwischen dem Vieh der Israeliten und der Ägypter, daß nichts sterbe aus allem, was die Kinder Israel haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die sechste Plage: die Geschwüre
Die sechste Plage Ägyptens markiert eine wichtige Wende im Exodus. Gott schlägt die Ägypter unmittelbar mit Geschwüren, offenbart so den Zusammenbruch der ägyptischen Mächte und veranschaulicht seine Treue gegenüber den Hebräern. Diese symbolische Geste verkehrt die Werkzeuge der Unterdrückung in Instrumente der Gerechtigkeit und bereitet so die kommende Befreiung vor.
2. Mose 9.8-11 (Lutherbibel 1912) :Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmet eure Fäuste voll Ruß aus dem Ofen, und Mose sprenge ihn gen Himmel vor Pharao,daß es über ganz Ägyptenland stäube und böse schwarze Blattern auffahren an den Menschen und am Vieh in ganz Ägyptenland.Und sie nahmen Ruß aus dem Ofen und traten vor Pharao, und Mose sprengte ihn gen Himmel. Da fuhren auf böse schwarze Blattern an den Menschen und am Vieh,also daß die Zauberer nicht konnten vor Mose stehen vor den bösen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebensowohl böse Blattern als an allen Ägyptern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die siebte Plage: der mit Feuer vermischte Hagel
Dieser Artikel untersucht die siebte Plage Ägyptens, den mit Feuer vermischten Hagel, und unterstreicht die Eskalation des Konflikts zwischen Gott und dem Pharao. Indem der Text die weitreichende Zerstörung dieser Plage beschreibt, untersucht er die göttliche Botschaft über die göttliche Gerechtigkeit und die Möglichkeit der Rettung. Diese Analyse beleuchtet das unterschiedliche Verhalten der Ägypter angesichts dieser Machtoffenbarung Gottes.
2. Mose 9.31-35 (Lutherbibel 1912) :Also ward geschlagen der Flachs und die Gerste; denn die Gerste hatte geschoßt und der Flachs Knoten gewonnen.Aber der Weizen und Spelt ward nicht geschlagen, denn es war Spätgetreide.So ging nun Mose von Pharao zur Stadt hinaus und breitete seine Hände gegen den HERRN, und der Donner und Hagel hörten auf, und der Regen troff nicht mehr auf die Erde.Da aber Pharao sah, daß der Regen und Donner und Hagel aufhörte, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz, er und seine Knechte.Also ward des Pharao Herz verstockt, daß er die Kinder Israel nicht ließ, wie denn der HERR geredet hatte durch Mose.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org