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Der Codex Alexandrinus

Der Codex Alexandrinus ist eine griechische Bibelhandschrift aus dem fünften Jahrhundert, bestehend aus 773 Pergamentblättern, die den größten Teil des Alten und des Neuen Testaments enthält. Er stammt aus Alexandria und wurde 1628 vom Patriarchen Kyrillos Lukaris dem englischen König Karl I. geschenkt. Heute befindet er sich in der British Library in London; er gehört zur byzantinischen Textfamilie und ist ein bedeutender Zeuge für die Textkritik und die Geschichte der Überlieferung der Heiligen Schrift.

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Der Codex Alexandrinus

Der Alexandrinus ist eine christliche Handschrift aus dem fünften Jahrhundert. Hier einige wichtige Informationen dazu:

Geschichte

Datum: Um 400-440 n. Chr.
Entdeckung: Er hat seinen Namen von der Stadt Alexandria, wo er vermutlich verfasst wurde. Der Patriarch Kyrillos Lukaris schenkte ihn dem englischen König Karl I. im Jahr 16282.
Heutiger Besitzer: Er befindet sich derzeit in der British Library in London.

Aufbau

Text: Er enthält den größten Teil des Alten und des Neuen Testaments auf Griechisch.
Format: In Unzialschrift geschrieben, mit zwei Spalten pro Seite; jede Spalte hat zwischen 46 und 52 Zeilen und jede Zeile zwischen 20 und 25 Buchstaben.
Material: Er besteht aus 773 Pergamentblättern.

Bedeutung

Text: Er gehört zur byzantinischen Textfamilie, was bedeutet, dass er den ursprünglichen Fassungen der Schriften sehr nahe steht.
Zustand: Er ist eines der wenigen Manuskripte, die vollständig erhalten geblieben sind.
Forschung: Er ist von entscheidender Bedeutung für die Textkritik und die Geschichte der biblischen Texte.

Der Alexandrinus ist ein wertvoller Zeuge für die Geschichte des biblischen Textes und die Überlieferung der Heiligen Schrift im Lauf der Jahrhunderte.