Der Alexandrinus ist eine christliche Handschrift aus dem fünften Jahrhundert. Hier einige wichtige Informationen dazu:
Geschichte
Datum: Um 400-440 n. Chr.
Entdeckung: Er hat seinen Namen von der Stadt Alexandria, wo er vermutlich verfasst wurde. Der Patriarch Kyrillos Lukaris schenkte ihn dem englischen König Karl I. im Jahr 16282.
Heutiger Besitzer: Er befindet sich derzeit in der British Library in London.
Aufbau
Text: Er enthält den größten Teil des Alten und des Neuen Testaments auf Griechisch.
Format: In Unzialschrift geschrieben, mit zwei Spalten pro Seite; jede Spalte hat zwischen 46 und 52 Zeilen und jede Zeile zwischen 20 und 25 Buchstaben.
Material: Er besteht aus 773 Pergamentblättern.
Bedeutung
Text: Er gehört zur byzantinischen Textfamilie, was bedeutet, dass er den ursprünglichen Fassungen der Schriften sehr nahe steht.
Zustand: Er ist eines der wenigen Manuskripte, die vollständig erhalten geblieben sind.
Forschung: Er ist von entscheidender Bedeutung für die Textkritik und die Geschichte der biblischen Texte.
Der Alexandrinus ist ein wertvoller Zeuge für die Geschichte des biblischen Textes und die Überlieferung der Heiligen Schrift im Lauf der Jahrhunderte.